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w.brösel Newbie
Anmeldungsdatum: 15.06.2005 Beiträge: 7
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Verfasst am: 18.Dez 2006 9:49 Titel: Konto für Privatmann in Gibraltar? |
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Zu diesem Thema habe ich hier im Forum noch nichts gefunden.
Es geht darum, den Sparstrumpf "in Sicherheit" zu bringen.
Gibraltar wegen der Nähe zu Spanien.
Möglichst eine Anlageform mit geringem Risiko und halbwegs vernünftiger Verzinsung.
Ohne Meldungen von-was-auch-immer an den deutschen Fiskus.
Kann einer der hiesigen Cracks einen Tipp geben, ob das möglich ist?
Anonym gibt's Anlage/Konto wahrscheinlich nicht, aber vielleicht gibt's einen anderen Kniff.
Hoffentlich geht jetzt nicht wieder ein Raunen durch die Reihen:
Oh Gott, schon wieder'n Blödmann............. |
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siggi_siggi_siggi Pathfinder
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 411 Wohnort: Autonome Republik Krim
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Verfasst am: 19.Dez 2006 11:55 Titel: |
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Und warum nicht Liechtenstein? Keine Rechtshilfe, noch niemals bei Steuerbetrug geschweige denn bei Steuerhinterziehung. Konto für Privatleute jederzeit ohne Probleme möglich. Anlageform: Was immer sie auf dem Markt kaufen können, ganz nach eigenen Vorstellungen. Anonymität gibt es in der Tat nicht, aber ein Nummernkonto ist möglich. Wenn das nicht ausreichend ist, dann bleibt nur die Kontoeröffnung auf Namen einer off-shore Firma. Wenn sich dann ein Treuhänder (das kann auch die Oma sein, wenn sie ihr vertrauen) bei der Bank als wirtschaftlich Berechtigter vorstellt, dann tritt der eigene Name nicht in Erscheinung.
Gruß
Siggi |
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fnkl Newbie
Anmeldungsdatum: 01.11.2005 Beiträge: 15
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Verfasst am: 20.Dez 2006 9:19 Titel: GI hat auch Nachteile |
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Warum sollte es die britische Kronkolonie sein? Dort ist man auch in der EU und GB hat bei der Vereinbarung über die Europäische Zinskontrollmitteilung nicht auf eine Quellenbesteuerung (FL, LU, CH) bestanden. Das Heimatfinanzamt bekommt immer mit, wenn in einem EU-Land ein Konto besteht, bei bestimmten Konstellationen auch Einblick.
Auch ich würde Liechtenstein bevorzugen. Neben der Verschwiegenheit (härteres Bankgeheimnis als in der Schweiz) und der eingeschränkten Rechtshilfe ist dabei die Mitgliedschaft im Europäischen Wirtschaftsraum (EU + Liechtenstein + Norwegen + Island) von Vorteil. Alles was man dort abschliesst und kauft, ist rechtssicher in der EU und damit auch in Deutschland.
Ausserdem spricht man dort deutsch.
Viele Grüsse aus der Pfalz
fnkl |
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w.brösel Newbie
Anmeldungsdatum: 15.06.2005 Beiträge: 7
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Verfasst am: 21.Dez 2006 7:00 Titel: Danke |
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Danke für die Auskünfte.
Dann werde ich diese Alternative wählen und hake den Affenfelsen ab.
Ich wünsche euch ein schönes Weihnachtsfest!
Grüße
w.brösel |
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timebandit Specialist
Anmeldungsdatum: 01.01.2006 Beiträge: 57
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Verfasst am: 25.Dez 2006 17:18 Titel: |
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fnkl, im Gegensatz zur Schweiz soll es aber in Liechtenstein für Privatkunden nicht so einfach sein, ein Privatkonto zu eröffnen? Zumindest wenn man nicht sehr hohe Einlagen einbringen möchte. Wie sind deine Infos dazu?
Ein anderer Nachteil: Liechtensteiner Banken geben keine Kreditkarten aus, sondern vermitteln nur welche aus der Schweiz. |
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siggi_siggi_siggi Pathfinder
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 411 Wohnort: Autonome Republik Krim
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Verfasst am: 27.Dez 2006 11:54 Titel: |
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In Liechtenstein gibt es den private Banking Bereich, wobei hier die Mindesteinlage 100T CHF beträgt. Aber die müssen nicht auf einmal auf den Tisch gezählt werden. Wenn man mit der Bank spricht, kann man dies auch innerhalb eines Jahres bringen, hat also keine größeren Probleme beim Bargeldtransfer. Darunter lohnt es wohl auch kaum, denn die Kontoführungsgebühr beträgt jährlich ein paar Hunderter für ein Nummernkonto.
Ansonsten gibt es in FL auch normale Geschäftsbanken, wo man ein gewöhnliches Girokonto eröffnen kann und natürlich derartige Einlagen nicht notwendig sind.
Eine Kreditkarte würde ich von einem "vertraulichen" Konto nicht mit mir herumtragen. Wäre ja ein schöner Hinweis für die Steuerfandung!
Gruß
Siggi |
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fnkl Newbie
Anmeldungsdatum: 01.11.2005 Beiträge: 15
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Verfasst am: 27.Dez 2006 12:40 Titel: |
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@timebandit
natürlich sehen die Banken in der südlichen Nachbarschaft von Deutschland es lieber, wenn die Klientel im Private Banking ein Konto eröffnen. Es ist aber auch für Summen unter 100-250 TCHF ein Konto möglich, dann aber nicht im Private Banking sondern im Retail-Bereich. Dort sind die Kosten höher, weil - so die Argumentation - die Kleinkunden mehr Arbeit in Bezug auf das lagernde Kapital machen.
Ich selbst habe ein Konto (EUR) bei der Liechtensteinischen Landesbank (LLB), mit KK (VISA). Es wurde mir auch angeboten, das Konto bei der Tochter LLB Schweiz AG in Zürich zu eröffnen. Dort möchte man aber vor allem Private Banking.
Die Überweisungen aus Deutschland würden auch beim Zürcher Konto über Liechtenstein laufen, so dass man die günstigen Konditionen für die EU-Überweisung nutzen kann.
Viele Grüsse aus der Pfalz,
fnkl |
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siggi_siggi_siggi Pathfinder
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 411 Wohnort: Autonome Republik Krim
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Verfasst am: 29.Dez 2006 14:36 Titel: |
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Der Sparstrump sollte aber nur dann in Sicherheit sein, wenn man keine Überweisungen durchführt. Was nutzt sonst ein Konto in FL? Ansonsten legt man ja bereits den Verweis auf das Auslandskonto! Also hier muss man seinen Geiz besiegen und die 0,75% für die Bareinzahlung in FL akzeptieren.
Gruß
Siggi |
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globpubli Newbie
Anmeldungsdatum: 25.04.2006 Beiträge: 25
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Verfasst am: 15.März 2007 1:23 Titel: Re: Konto für Privatmann in Gibraltar? |
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| w.brösel hat folgendes geschrieben:: |
Zu diesem Thema habe ....xxxx gekürzt,Mod.
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Am Einfachsten kommt man in Gibraltar zu Konten durch einen persönlichen Besuch. Mit der Air Berlin nach Malaga oder Jerez schon für unter 100 Euro (einfach), von dort aus sind´s noch 120 bzw. 150 km nach Gibraltar. (von Jerez aus ist besser: Flüge billiger und durchgehend kostenlose Autobahn, bis ca. 8 km vor Gibraltar).
Ich würde kein Bankkonto eröffnen, sondern zu einer oder mehrerer der zahlreichen Bau- und Investmentgesellschaften gehen, die allesamt Sparbücher anbieten, mit bis zu runde 4,5% Verzinsung.
Man eröffnet dadurch kein Bankkonto, sondern ist gewissermassen Teilhaber an grossen (und renommierten) Investmentgesellschaften. So taucht das Konto auch nirgentwo auf.
Manche bieten sogar Automatenkarten dazu, mit denen man weltweit abheben kann über das Maestro-Netz.
Ich weiss: der Beitrag hier ist schon alt und meine Antwort damit sicherlich längst überflüssig.
Aber vielleicht interessiert es eben den einen oder anderen, in Bezug auf Gibraltar. Da ich in der Nähe wohne, kenne ich mich dort sehr gut aus.
xxxx gekürzt, Welchen Sinn soll es ergeben Postings mit kompletten Zitaten zu versehen?
Tun Sie das in einem persönlichen Gespräch ebenso?
Fassen Sie vor einer Antwort immer nochmals "wörtlich" alles zusammen
bevor Sie antworten? / Mod. |
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siggi_siggi_siggi Pathfinder
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 411 Wohnort: Autonome Republik Krim
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Verfasst am: 16.März 2007 12:14 Titel: |
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Gibraltar: Die Frage für mich wäre: Wie bekomme ich mein mühsam erspartes dorthin ohne Spuren zu hinterlasssen? Im Geldkoffer mehrfach fliegen? Da ist FL wegen der örtlichen Nähe viel günstiger. Im Auto kann ich da 10 Mal am Tag ohne Mühe die Grenze passieren und tue nie etwas illegales, da der Betrag immer nicht deklarationspflichtig ist. Im übrigen kann man mit den Banken in FL auch für die 0,75% Gebühr für Bareinzahlungen verhandeln. Bei guten Kunden beträgt sie dann 0,0%.
Gruß
Siggi |
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