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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5849
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Verfasst am: 21.Mai 2007 17:58 Titel: Swiss Bankers Travel Cash Karte |
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«Wenn einer eine Reise tut ...» – dann stellt sich rasch die Frage nach dem geeigneten Zahlungsmittel am Reiseziel. Travelers Cheques stehen bei Reisenden nach wie vor hoch im Kurs, weil sie praktisch und unkompliziert einzulösen sind. Neu gibts die Klassiker auch in Kartenform.
Bargeld verloren, Kreditkarte gestohlen: ein Alptraum, wenn man im Ausland unterwegs ist und noch weitere Reisepläne hat. Die Wahl des geeigneten Auslandzahlungsmittels will deshalb wohlüberlegt sein. Ein eigentlicher Klassiker sind die American Express Travelers Cheques. Sie sind mit Abstand am weitesten verbreitet und werden schwergewichtig im Dollarraum eingesetzt. Etwas weniger verbreitet sind sie in Europa. Eingesetzt werden sie als ideale Ergänzung zu Kreditkarten und Bargeld.
Ihre grosse Beliebtheit verdanken sie stark dem Sicherheitsaspekt, denn gestohlene oder verlorene Travelers Cheques werden in der Regel weltweit innert 24 Stunden kostenlos ersetzt. Dem Käufer werden beim Kauf von Cheques 1 Prozent vom Nominalwert, das entspricht dem aufgedruckten Wert, belastet. Löst er den Cheque ein, fallen – je nach Einlöseort – unter Umständen nochmals Gebühren an.
Travelers Cheques sind einfach zu handhaben. Nach dem Kauf müssen sie in der oberen linken Ecke unterschrieben werden. Bei der Einlösung am Schalter oder an der Kasse muss nur noch in der unteren linken Ecke gegengezeichnet und das Datum eingesetzt werden. Ein Ablaufdatum haben Travelers Cheques nicht, sie sind unbegrenzt gültig.
Mit Swiss Bankers Travel Cash haben die traditionellen Cheques den Schritt ins Plastikzeitalter getan: Reisegeld in Euro oder US-Dollar kann neu auch auf eine Plastikkarte geladen und an über 900 000 Geldautomaten in 120 Ländern in der Lokalwährung bezogen werden. Die Karte ist mit einem PIN-Code geschützt und wird jeweils durch ein eigenes Kartenkonto gespiesen. Weil sie so keine direkte Verbindung zu einem Bankkonto hat, gilt die Swiss Bankers Travel Cash Karte als sehr sicher. «Ladestationen» gibt es nur im Inland an den Schaltern von PostFinance, den meisten Banken und der SBB.
Wegen des Geldwäschereigesetzes können ab Mitte Juni 2007 nur noch Personen eine Swiss Bankers Travel Cash Karte besitzen, die auch ein Konto bei einem Schweizer Finanzinstitut haben – ausgenommen bleiben Transaktionen bei der SBB. Besonders innovativ bezüglich Laden von Swiss Bankers Travel Cash ist PostFinance: Via E-Finance kann das Kartenkonto vom Konto online aufgeladen werden. Kurz darauf ist das Geld auch im Ausland am Geldautomaten verfügbar. Im Fall von Verlust oder Diebstahl wird die Karte mit dem Restwert weltweit kostenlos ersetzt.
Im Gegensatz zu Kreditkarten und Karten mit Kontoverbindung zu einem Geldinstitut oder PostFinance kennt Swiss Bankers Travel Cash keine Bezugslimite. Der Kartennutzer bestimmt selbst, wie viel Geld er auf seine Karte lädt – mindestens 100, maximal 10 000 Euro oder US-Dollar. Bezüge sind an Geldautomaten rund um die Uhr möglich, die Karte ist immer wieder aufladbar. Für die Kartennutzung selber wird keine jährliche Gebühr fällig, sondern es wird 1 Prozent Kommission auf dem Bestell- beziehungsweise Ladewert erhoben. Die Bezugsgebühr am Geldausgabegerät beträgt 3 Euro oder Dollar pro Bezug.
Quelle: postfinance |
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