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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3334
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Verfasst am: 21.Feb 2008 14:43 Titel: Vertrauliche Kunden-Daten über Konten - Cayman-Inseln |
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| Zitat: |
Datenklau: Julius Bär lässt "Wikileaks.org" sperren
Julius Bär hat die Enthüllungsinternetseite Wikileaks.org mithilfe eines Gerichts in Kalifornien vorübergehend sperren lassen. Auf der Website sind in den letzten Tagen vertrauliche Daten über Konten einiger Kunden veröffentlicht worden, die ihr Geld im Offshore-Paradies Cayman-Inseln angelegt hatten, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Die Informationen stammten laut Gerichtsunterlagen von dem ehemaligen stellvertretenden Leiter der Niederlassung auf den Cayman-Inseln.
"Diese Maßnahme ist ergriffen worden, weil die Bank zum Gegenstand verleumderischer Anschuldigungen wurde", wird Martin Somogyi, Sprecher der Schweizer Bank auf Bloomberg zitiert. Die auf der Seite enthaltenen Unterstellungen basierten auf gefälschten und gestohlenen Dokumenten. (dnu)
Quelle: FONDS professionell |
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tomas_hh Specialist
Anmeldungsdatum: 08.10.2005 Beiträge: 204 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 22.Feb 2008 13:43 Titel: Re: Vertrauliche Kunden-Daten über Konten - Cayman-Inseln |
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| ... basierten auf gefälschten und gestohlenen Dokumenten. |
Also entweder gestohlen, dann sind sie wohl echt, oder gefälscht, dann müßten sie nicht erst gestohlen werden.
Irgendwie scheint mir die Argumentation von Somogyi nicht schlüssig. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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Verfasst am: 29.Feb 2008 19:11 Titel: |
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Die Internetseite » Wikileaks, die erst kürzlich die Schweizer Privatbank Julius Bär mit Hilfe eines Gerichts in Kalifornien sperren ließ, ist wieder frei zugänglich und präsentiert geheime Daten von Kunden der Bank.
Wie die WiWo berichtet, ist Wikileaks inzwischen auf die Weihnachtsinseln im Indischen Ozean umgezogen und veröffentlicht Angaben von mehreren Dutzend Kunden, die Vermögen in Millionenhöhe in Trusts auf den Cayman Inseln angelegt haben, darunter etliche Deutsche.
Die Trusts der Karibik-Inseln sind ähnlich aufgebaut wie die umstrittenen Privatstiftungen Liechtensteins. Wer Wikileak betreibt, ist unbekannt.
Die anonymen Anschuldigungen sind gespickt mit Hunderten Dokumenten, die detaillierte Angaben zu Zahlungsströmen, Trust-Strukturen und sogar Gebühren enthalten alles frei einsehbar.
Martin Somogyi, Sprecher der Bank Julius Bär in Zürich, sagte dem Magazin, die Dokumente seien „teilweise gefälscht“ und bestätigte damit zugleich, dass einige Akten echt sind.
Zudem sind die auf der Internetseite veröffentlichten Unterlagen der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl echt, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestätigte. Unbestritten ist, dass beim Julius-Bär-Ableger auf den Cayman Islands bis 2002 umfangreiche Datenbestände gestohlen wurden.
Die für die Liechtenstein-Fälle zuständige Staatsanwaltschaft Bochum sowie mehrere Oberfinanzdirektionen wollten weder bestätigen noch dementieren, ob sie inzwischen auch den auf Wikileak dokumentierten Fällen von Steuerhinterziehung durch deutsche Kunden von Julius Bär nachgehen.
Quelle: HB |
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BMSW8 Newbie
Anmeldungsdatum: 01.12.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 3.März 2008 18:44 Titel: |
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| Moderator GM&P hat folgendes geschrieben:: |
Die Internetseite » Wikileaks, die erst kürzlich die Schweizer Privatbank Julius Bär mit Hilfe eines Gerichts in Kalifornien sperren ließ, ist wieder frei zugänglich und präsentiert geheime Daten von Kunden der Bank.
Wie die WiWo berichtet, ist Wikileaks inzwischen auf die Weihnachtsinseln im Indischen Ozean umgezogen und veröffentlicht Angaben von mehreren Dutzend Kunden, die Vermögen in Millionenhöhe in Trusts auf den Cayman Inseln angelegt haben, darunter etliche Deutsche.
Die Trusts der Karibik-Inseln sind ähnlich aufgebaut wie die umstrittenen Privatstiftungen Liechtensteins. Wer Wikileak betreibt, ist unbekannt.
Die anonymen Anschuldigungen sind gespickt mit Hunderten Dokumenten, die detaillierte Angaben zu Zahlungsströmen, Trust-Strukturen und sogar Gebühren enthalten alles frei einsehbar.
Martin Somogyi, Sprecher der Bank Julius Bär in Zürich, sagte dem Magazin, die Dokumente seien „teilweise gefälscht“ und bestätigte damit zugleich, dass einige Akten echt sind.
Zudem sind die auf der Internetseite veröffentlichten Unterlagen der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl echt, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft bestätigte. Unbestritten ist, dass beim Julius-Bär-Ableger auf den Cayman Islands bis 2002 umfangreiche Datenbestände gestohlen wurden.
Die für die Liechtenstein-Fälle zuständige Staatsanwaltschaft Bochum sowie mehrere Oberfinanzdirektionen wollten weder bestätigen noch dementieren, ob sie inzwischen auch den auf Wikileak dokumentierten Fällen von Steuerhinterziehung durch deutsche Kunden von Julius Bär nachgehen.
Quelle: HB |
Wo genau finde ich die Liste über die deutschen Kunden von Julius Bär ? |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3334
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Verfasst am: 3.März 2008 19:20 Titel: |
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Bei welcher Bank - oder bei welchem Geldverwalter ist der Kunde noch sicher?
Der neue "Manager-Sport" - Daten-Weitergabe?
| Zitat: |
Steuerskandal bei Julius Bär?
Steuerskandal, Fortsetzung folgt? Ein Ex-Manager von Julius Bär, der als Vorstand einer Tochterniederlassung auf den Cayman-Inseln arbeitete, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Schweizer Großbank: Julius Bär soll nicht nur Kunden geholfen haben, Geld am Fiskus vorbei in die karibische Steueroase zu verlagern, sondern das Finanzinstitut soll auch eigene Steuerzahlungen vermieden oder verringert haben. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.
Dem Bericht zufolge soll die Sammlung des ehemaligen Vorstandes zahlreiche Kunden – darunter auch deutsche Staatsbürger – umfassen, die ihr Geld auf die Caymans gebracht haben. Bereits vergangenes Jahr sei es in Berlin und Frankfurt zu ersten Ermittlungen gekommen. Betroffen ist der Zeitraum von 1997 bis 2002.
Zudem hätte die Bank den Schweizer Fiskus geprellt: Der ehemalige Vorstand schildert laut "Spiegel" unter anderem das System einer angeblichen "Schattenbuchhaltung". Die Bank soll demnach Milliardenwerte in der Karibik verwalten, die Gewinne aber steuerfrei in der Schweiz kassieren. Es wurde vorgetäuscht, dass das Management in Cayman die Entscheide gefällt habe‚ tatsächlich steuere die Zürcher Zentrale die Transaktionen, wird der ehemalige Manager, der 2002 entlassen wurde, im Bericht zitiert.
Die Bank wollte sich gegenüber dem Magazin nicht zu den Vorwürfen äußern. (dnu)
Quelle: FONDS professionell |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6457
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