Das Fürstentum steht seit 1278 unter der gemeinsamen Schutzherrschaft von Frankreich und Spanien. Der Zwergstaat ist für seine fremdenfeindliche Einstellung bekannt. Dort ansässige Ausländer klagen über echte Benachteiligungen und eine gewissse Rechtlosigkeit gegenüber den nur knapp 9.000 "echten" Andorranern.
Die fürstliche Enklave in den Pyrenäen könnte sich zu einer Steueroase für Private und Unternehmen entwickeln, wenn, ja wenn nicht der Freistaat unter fremder Oberherrschaft stünde. Denn die Lehensherren würden es sicherlich nicht begrüßen, uferte Andorra als Steueroase aus. Der Gefahr nämlich, dass insbesondere Franzosen sich hier steuerliche Privilegien zu Nutze machen könnten, würde die französische Regierung - wie bereits in Monaco - schnell ein Ende setzen.
Devisenkontrollen:
Keine
Bankkonto:
Problemlos, Nummernkonten möglich
Fiskalische Auslieferungsabkommen:
Keine
Politische Risiken:
Keine
Rechtssystem:
- Katalanisches Recht
- Verträge werden durch jeweils 2 Notare beurkundet
Patentschutz:
Entsprechend den internat. französischen Verträgen
Wohnsitznahme:
Zurückhaltend und stark reglementiert - für ältere Personen aber möglich.
Voraussetzungen:
- ausreichendes Einkommen
- umfangreicher Besitz
- keinerlei Vorstrafen und erstklassiger Leumund
Steuern:
Es gibt keine direkte Besteuerung. Das Fürstentum erhebt weder von natürlichen noch von juristischen Personen Steuern - es gibt auch keine Umsatzsteuer. Lediglich indirekte Abgaben auf
- Bankeinlagen (0,25%)
- Versicherungsprämien (0,5%)
- Hotelkosten
Importe werden zwischen 3% (wichtige Rohstoffe) und 25% (Luxusgüter) besteuert.
Doppelbesteuerungsabkommen (DBA):
Keine
Lebenshaltungskosten:
Entsprechen dem spanischen Niveau - allerdings horrende Immobilienpreise.
Kommunikation:
Gut
GESELLSCHAFTEN:
Für Ausländer besteht nur die Möglichkeit, für einen horrenden Preis zwischen 2500 - 15000 EUR eine bestehende Firma zu kaufen und - glücklichenfalls - dabei auch noch die Mehrheit zu behalten, denn der andorranische Patron behält sich eine Zwei-Drittel-Beteiligung vor. Ausländer selbst dürfen keine Posten bekleiden. Der Verwaltungsratspräsident muss natürlich ein Andorraner sein oder einer der wenigen Ausländer, die es mindestens 20 Jahre dort ausgehalten haben. Üblich ist die spanische S. A. oder S. L. , die dann weltweit tätig sein kann.
Frei nach dem Motto "Warum arbeiten, wenn dumme Ausländer das für einen tun und dafür auch noch bezahlen", lassen die andorranischen Gesellschafter sich für ihre "Tätigkeit" sowohl in bar als auch in Aktien bezahlen. In der Regel hat das zur Folge, dass Ausländer neben einem überteuerten Preis für die Gesellschaftsgründung vielleicht noch nicht einmal die Mehrheit an ihrer eigenen Gesellschaft halten.
FAZIT:
Kein Finanzamt und keine Buchführungspflicht - Tatsachen, da können manche Bundesbürger nicht widerstehen.
Verfasst am: 27.Sep 2004 15:01 Titel: Es geht auch anders...
Das die Bergbevölkerung immer etwas anderes ist, dürfte bekannt sein - wenn dann der Franzose mit dem Spanier was gemeinsam hat...das muß geschützt werden...
bei den SUMMEN an Vorteilen, da würde jeder versuchen zu schützen..wobei alles aber zumindest bis zu Euch nach D. so ankommt, als wolle man nicht...was nicht stimmt.
Es ist einfacher hier was auf die Füße zustellen, als in Monaco...
es ist in Stufen billiger wer:
a) französisch spricht und
b) spanisch
schon ist die Türe offen...
wobei ich nochmals erwähnen möchte, der Standpunkt ES oder FR ist allemal besser als D.
die Sahne wäre dann Andorra...
Verfasst am: 27.Sep 2004 15:35 Titel: der Landessprache mächtig
sollte man ohnehin sein, wenn man irgendwo auf Dauer gute Geschäfte machen will. Interessiert man sich dann noch für Kultur, Gepflogenheiten und Bräuche und lässt man nicht gleich den überheblichen Deutschen raushängen, klappt es auch mit dem Nachbarn - egal wo auf dieser Welt.
... und wer daran interessiert ist: ich kann eine Minderheitsbeteiligung und alternativ oder zusätzlich eine Finanzierung an einem Unternehmen in Andorra vermitteln, mit allen Steuervorteilen, wie hier vorher beschrieben.
Es wird insgesamt 8 Mio. Euro privates Hypothekendarlehen gesucht, von denen 3 Mio. als Kapitalbeteiligung eingelegt werden können. Die Verzinsung des Hypothekendarlehens ist 12 % jährlich, Einlagedauer etwa 4 Jahre, Tilgung mindestens 15 % jährlich. Was für die Kapitalbeteiligung ausgeschüttet wird, ist noch nicht festgelegt, da die Finanzierung eigentlich angestrebt war.
Neben dem Patron ist der Inhaber ein Andoraner, aus Deutschland vor 25 Jahren abgewandert. Das Unternehmen besteht seit 25 Jahren.
Wer Interesse hat, sollte sich umgehend bei mir melden, da bereits heiße Interessenten da sind. Alles weitere im privaten Bereich bitte.
Das Angebot ist gedacht für vermögende Leute mit schneller Entschlußkraft, die zusätzlich an Andorra Interesse haben. Es werden maximal 2-3 Finanziers gesucht.
Das dahinterstehende Unternehmen ist solide. Ich möchte es aber aus Vertraulichkeitsgründen hier nicht näher beschreiben.
Anmeldungsdatum: 03.03.2004 Beiträge: 360 Wohnort: where money lives..........
Verfasst am: 28.Sep 2004 15:30 Titel:
@ WalterC
Zitat:
Das Angebot ist gedacht für vermögende Leute mit schneller Entschlußkraft, die zusätzlich an Andorra Interesse haben. Es werden maximal 2-3 Finanziers gesucht.
Die würde ich gerne mal kennenlernen - vermögende Leute mit schneller Entschlußkraft! Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand mit einem soliden finanziellen Background eine solche Entscheidung ad-hoc trifft. Eine Investition, insbesondere im Ausland, ist ganz besonders genau zu prüfen, bevor man sich engagiert. Aber wie dem auch sei - viel Glück bei der Akquirierung dieser Zielgruppe!
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