1)
ich komme zurück auf mein ur-statement: die 10,000,000.-, die da herumgeistern, sind ja bei "projektstart" utopie... eine frage: haben sie schon einmal versucht, 10,000,000.- IN FORM VON KUNDENAUFTRÄGEN für support - oder wie immer sie dies nennen - zusammenzutragen
aus meiner reichen erfahrung würde ich die zahl mal um schlappe 95% kürzen... wenn sie's auf 500,000.- bringen... chapeau
wir reden also grundsätzlich von einem wesentlich kleineren - und realistischeren - kuchen
2)
also bei diesem konzept möche ich nicht lokaler peter oder paule sein... sehen sie nicht die gefahr, dass die steuerfahndung ihrem lokalen statthalter doch recht intensiv auf die pelle rücken könnte/würde - ob der dem druck gewachsen ist... on verra, sagt der franzose (und wendet sich seinem glas rotwein zu
3)
warum um aller teufels namen müssen sie überhaupt einen deutschen trabanten installieren... das oberste eu-gericht hat unlängst wieder in einem grundsatzurteil klar und unmissverständlich festgehalten, DASS JEDE IN IRGENDEINEM EU-LAND REGISTRIERTE GESELLSCHAFT GRUNDSÄTZLICH ZUR GESCHÄFTSTÄTIGKEIT IN JEDEM EU-LAND LEGITIMIERT IST... und da wird sich wohl noch ein geeignetes ländchen finden, oder (unsere uk-/offshore-strukturen funktionieren jedenfalls bis heute alle ohne irgendwelche "belästigungen".... wenn sie wissen, was ich meine
es mag notwendig sein - dazu fehlen mir die konkreten deutschen gesetzlichen bestimmungen - dass eine beispielsweise in grossbritannien eingetragene firma, die eine AKTIVE geschäftstätigkeit in deutschland (mit büro, "paule" etc. undso!) entfaltet, MIT EINER ZWEIGNIEDERLASSUNG eingetragen sein muss... da ist der spielraum (der sich ja zwischen dem uk und d abspielt... die offshorestruktur versteckt sich ja hinter ihrer uk-firma) doch wesentlich grösser... und "paule" weniger gefährdet
dabei unbedingt darauf achten: die uk-firma muss klar und deutlich identifizierbar und lokalisierbar sein... also nix mit pseudobriefkasten etc... und auch keine gbp 50.- all inclusive-lösung aus dem daily mirror
Verfasst am: 29.Sep 2003 13:47 Titel: grau ist die Theorie...
@ renatus
Da sind wir wieder an dem Punkt, wo die Katze sich in den Schwanz beisst - weder Sie noch ich können hier irgendetwas definitv empfehlen, bevor nicht alle FAKTEN ( und nicht Denkmodelle ! ) auf dem Tisch liegen - und das gehört nicht ins Forum, sondern in Ihr Büro ( hab im Moment genug zu tun ). Aber das kostet nunmal....
Bzgl. Steufa verweise ich auf mein vorheriges Posting - alle Konstruktionen hören sich toll an, aber die PRAXIS kann sich einen Dreck darum scheren.
Meine Empfehlung nach wie vor - wenn getrickst werden soll, absolute Anonymität ( nicht einmal selbst die Gründungshiwis beauftragen ) und keinerlei Unterlagen darüber bunkern - wozu hat man ein Gedächtnis ?
Ansonsten, wenn hier gearbeitet werden soll, ist die von Ihnen vorgeschlagene UK-Lösung bzw. vorgeschaltete Gesellschaften anderweitig immer anzuraten.
Warum eigentlich irgendetwas hier installieren ? Bequemlichkeit ist der erste Stolperstein, Sparsamkeit am falschen Platz der Abgrund....
Vielleicht missverstehen wir uns hier. Wir suchen keinen gefakten Partner, noch suchen wir nach irgendwelchen Tricks oder Schlupflöchern, - dazu ist uns das Geschäft viel zu ernst!
Am liebsten wäre uns ein Partner vor Ort, der bereits existiert und auch im Internet Erfahrungen hat und dort arbeitet. Wir wollen ja eine echte Partnerschaft eingehen! Aber eine Partnerschaft mit einer ECHTEN REAL EXISTIERENDEN OFFSHORE und eben nicht mit einem reinen Briefkasten!
Dann ist das Thema hier etwas deplaziert - versuchen Sie es mit Geschäftsverbindungen.
Am einfachsten ist es, sich ein schönes Land seiner Wahl auszusuchen ( scheinbar sind Sie ja Panama-Fan ) und sich an die dort zuständige Handelskammer oder damit vergleichbare Behörde zu wenden. Adressen erfahren Sie bei der hiesigen Botschaft.
Diese Leute geben auch gerne Auskunft zu bereits bestehenden Unternehmen - bei diesen erfahren Sie dann ganz schnell, ob Interesse an einer Partnerschaft besteht oder nicht.
Kann man alles ohne grosse Kosten selbst machen und dafür braucht man keinen "Experten" aus diesem Forum.
Ich drücke jedenfalls die Daumen und wünsche viel Erfolg bei der Umsetzung.
Dann ist das Thema hier etwas deplaziert - versuchen Sie es mit Geschäftsverbindungen.
Trotzdem sollten wir dieses Thema damin nicht sterben lassen.
Besonders interessant finde ich in diesem Zusammenhang die von Ihnen vorgeschlagene vorgeschaltete Ltd. Ist es möglich eine solche Ltd. absolut anonym zu gründen und vorzuhalten?
Wie sollte Ihrer Meinung nach so etwas aufgebaut sein?
1)...wir reden also grundsätzlich von einem wesentlich kleineren - und realistischeren - kuchen
hmm, - das ist doch nicht der Punkt. Das spielt doch bei der Suche nach einer passenden Konstellation nur eine sehr untergeordnete Rolle...
ffbkdavid hat folgendes geschrieben::
2)
also bei diesem konzept möche ich nicht lokaler peter oder paule sein... sehen sie nicht die gefahr, dass die steuerfahndung ihrem lokalen statthalter doch recht intensiv auf die pelle rücken könnte/würde - ob der dem druck gewachsen ist...
nun, - es kommt darauf an, wo der Partner sitzt. Es muss ja nicht unbedingt in D sein. Auch andere Länder in der EU machen da Sinn. Auch europäische nicht-EU-Länder können als Partner recht attraktiv sein (SK - CZ)
ffbkdavid hat folgendes geschrieben::
3) unsere uk-/offshore-strukturen funktionieren jedenfalls bis heute alle ohne irgendwelche "belästigungen".... wenn sie wissen, was ich meine
ja genau! Soetwas als Halter ist allemal interessant.
ffbkdavid hat folgendes geschrieben::
es mag notwendig sein - dazu fehlen mir die konkreten deutschen gesetzlichen bestimmungen - dass eine beispielsweise in grossbritannien eingetragene firma, die eine AKTIVE geschäftstätigkeit in deutschland (mit büro, "paule" etc. undso!) entfaltet, MIT EINER ZWEIGNIEDERLASSUNG eingetragen sein muss... da ist der spielraum (der sich ja zwischen dem uk und d abspielt... die offshorestruktur versteckt sich ja hinter ihrer uk-firma) doch wesentlich grösser... und "paule" weniger gefährdet
dabei unbedingt darauf achten: die uk-firma muss klar und deutlich identifizierbar und lokalisierbar sein... also nix mit pseudobriefkasten etc... und auch keine gbp 50.- all inclusive-lösung aus dem daily mirror
Das ist eine interessante Frage, mein lieber Herr Gerhard. Wissen Sie wer uns die bestimmt beantworten kann? Ich ja! Ich frage mal diesen User, den ich da im Auge habe... der hilft uns bestimmt, passen Sie auf.
Und... - können Sie schon etwas bestimmtes sagen was uns da weiter bringt?
Möchte keine Namen nennen, aber der User, den ich mit meinen oben zitierten Zeilen meinte und den ich auf diese Beiträge hingewiesen habe, hat seine Meinung bereits mehrfach kundgetan.
Na,
also wenn ihr schon in dieses Business einsteigt, dann solltet Ihr OCRA schon kennen. Die sind immerhin die Créme de la Créme der Offshore-Agenten weltweit. Und das sage ich, obwohl ich nichts mit denen zu tun habe. Die sind schon seit dreißig Jahren im Geschäft.
Verfasst am: 26.Okt 2003 20:42 Titel: ocra und crème de la crème...
... wohl kaum... oder wenigstens nicht mehr
wenn sie sich die üppigen farbbroschüren der jungs 'mal ansehen und die bilder der leitenden angestellten bewundern, werden sie feststellen, dass es da in den vergangenen beiden jahren doch etwas im gebälke geknarrt hat
der famose mr. henwood - mit seiner coco chanel-gattin herrscher (wenigstens trohnte er dergestalt an seinem schreibtisch... übrigens: haben die nur den einen arbeitsplatz, die direktoren hocken unabhängig voneinander alle, wenn auch von verschiedenen blickrichtungen aus fotografiert, alle am gleichen tisch... just a joke - der mr. henwood also wurde so vor ca. 2 jahren von einem iom-richter der wenig getreuen geschäftsführung für einen kunden für schuldig befunden und zur zahlung von schadensersatz in millionenhöhe verurteilt...
... ob er bezahlt hat (bezahlen konnte) oder nich weiss ich nicht... er soll sich jedenfalls - wenigstens offiziell - von ocra abgeseilt und nach mauritius abgesetzt haben
was auch auffällt: seit so ca. einem halben jahr vermisse ich die täglichen monsterinserate in der herald tribune... woher bekommen die wohl "futter" - sprich: neue kunden - her, um ihre gewaltigen administrativen overheads zu decken?
man wird ja 'mal fragen dürfen, oder - wir führen selber drei auslandsbüro und ich weiss, was da an kosten zu decken ist!
Ich möchte nochmals kurz auf diese Einträge antworten. Wie es mir bekannt ist wird das jeweilige Finanzamt folgende Behauptung aufstellen.
Wenn die Firma XY in Panama in den letzten Jahren einnahmen von 1 Mio. hatte und die Gesellschaft Herrn Meier gehört, wird sie Herrn Meier als wirtschaftlichen Berechtigten feststellen. Da spielt es dann keine Rolle ob die Panama Firma das Geld noch hat oder bereits wieder ausgegeben hat. Das Finanzamt sagt einfach die Firma hätte anstelle vom Herrn Meier die 1 Mio. vereinnahmt und demzufolge seien die Einnahmen Herrn Meier aufzurechnen. Ob er diese erhalten hat oder nicht interessiert das FA wenig. Da ja meistens der Fehler gemacht wird das man den Offshore Firmen Gelder aus Deutschland in Form von Beratungshonoraren oder Provisionen zukommen lässt, ist es für das FA relativ einfach die Umsätze die rekonstruieren. Denn die Rechnungsempfänger der Panama Gesellschaft wollen ja sicher die Rechnungen im Aufwand verbuchen. Also wird bei allen Geschäftspartner von Meier eine Revision durchgeführt und voila schon kann man relativ genau sagen wieviel Geld nach Panama weg ist.
Wie bereits vorher erwähnt wird dann einfach festgehalten das Meier der wirtschaftliche Berechtigte der Panama Gesellschaft ist und sämtlich Umsätze werden ihm persönlich als Einkommen aufgerechnet. Da es sich bei solchen Konstrukten ja auch meistens um grössere Beträge handelt läuft dann auch gleich ein Strafverfahren an.
Wenn jemand meint, und ich meine nicht die User welche noch nie ein solches Verfahren durchgemacht habe, es sei anders und man könne der Aussage mit dem wirtschaftlichen Berechtigten entgehen würde es mich freuen wie er aus der Misere gekommen ist.
ralph hat natürlich vollkommen recht... er beschreibt exakt die gängige praxis
es kommt ja noch "schlimmer": welcher KUNDE des d-vermittlers von panama-dienstleistungen würde wohl so blöd sein (sorry, aber anders kann man es nicht formulieren) und eine rechnung einer firma aus panama in seine bücher verbuchen und versuchen, diese als aufwand geltend zu machen (was materiell ja stimmt!!!), wenn er weiss, wieviele scherereien er sich damit ins haus holen kann
alles illusionen... wir verwalten ja etliche firmen deutscher importe von textilien, die via versandhäuser abgesetzt werden... und es wäre uns noch nie in den sinn gekommen, dafür eine firma einzusetzen, die beispielsweise auf den british virgin islands eingetragen ist... neckermann macht's dieses eine mal nicht möglich, dass derartige rechnungen akzeptiert würden
reine schreibtischkonzepte, die in der praxis nicht funktionieren
Verfasst am: 28.Nov 2003 16:12 Titel: Schweizer Gesellschaft mit ca. 11% Steuern
Guten Tag zusammen
Ich komme hier nochmals mit meiner Variante Schweizer Gesellschaft. Da sprechen wir von anerkannten ca. 11% Steuern ohne tricksen und murksen wenn ich mal so nennen darf. Ich glaube immer noch das eine schweizer Firma mit dem notwendigen Hintergrund (Infrastruktur etc.) in Europa anerkannt ist und entsprechende Rechnungen welche einen wirtschaftlichen Hintegrund darlegen können akzeptiert werden.
Ich habe hier nicht alle Panama-Beiträge gelesen. Mein Tipp: Kontaktieren Sie für Unternehmensgründungen die Kanzlei AMYA. Ich habe hierbei gute Erfahrungen gemacht.
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