... also mit verlaub, lieber alto: die tatsache, dass die usa-regierungsspitzbuben uns allen "einschlägig" (im wahrsten sinne des wortes!!!) eintrichtern wollen, wie "man" sich korrekt verhält (selten soooo gelacht!!!), heisst nun überhaupt nicht, dass us-gesellschaften unter speziellem druck der regierung stehen
ich gebe ihnen recht: ICH würde NIE in den usa geschäftlich tätig werden oder mit amis geschäfte tätigen wollen....
... aber, allen unkenrufen zum trotz: DIE USA SIND NACH WIE VOR DIE WELTWEIT GRÖSSTE OFFSHORE-JURISDICTION, solange sie
- nicht us-staatsbürger und/oder
- in den usa residierender ausländer
sind
bitte sich klug machen, bevor sie in der radikalen form posten, die sie gewählt haben
nochmals in klaren worten: mit der richtigen beratung können sie eine us-firma gründen, ohne irgendwelche "paper trails" zu hinterlassen... und - solange sie im land nicht tätig werden - kümmert sich kein hahn um sie
bitte um verständnis, dass ich details nur via pn darstellen kann
Da bin ich, mit Verlaub, gänzlich anderer Meinung.
Seit dem 11. September-Anschlag hat sich viel getan in den USA.
Weltweite Datenabgleiche mit Regierungen rund um die Welt (selbst geringe Summen, könnte sich ja um Terrorgeld halten) der übelsten Form machen die USA dank der Anti-Terror-Gesetzte, die für alles herhalten müssen, zu einem Glashaus.
Wer hier eine US Corp gründet, muss sich absolut im Klaren sein, dass seine Firma für jedwede Finanzbehörde offen wie ein Buch sein wird.
Steuergeheimnis ? Datenschutz ?
Nicht mehr in den USA. Ganz bestimmt.
Es sei denn, Leute wie z.b. Michael Moore lügen in ihren Büchern.
Mit Verlaub, ich glaube nicht.
Sämtliche weitere Informationen bzgl. dem derzeitigen Stand was US Corps für Ausländer betrifft sprechen eher dagegen, egal wozu man sie braucht. Es geht nicht um die Verwendbarkeit der US Corp, es geht auch um deren Verpflichtung zu vollen US Steuern einerseits, sobald sie nicht nur Aushängeschild ist, sondern tatsächlich geschäftlich in den USA tätig wird.
Und andererseits kann man mittlwerweile nicht mehr verhindern, dass steuerrelevante Informationen der FED gemeldet werden, bis zum "VEREINBARTEN" Datenabgleich mit der Deutschen Bundesbank ist es da dann nicht mehr allzuweit.
Nee, nee -sorry. Wer in die USA zieht, dort wohnt und lebt, mag einen Vorteil durch eine US Corp haben, nicht zuletzt die für die Amis "gewohnte" Rechtsform.
Wer irgendwas anderes im Sinn hat, sorry, der ist mit einer schnöden engl. Ltd, oder falls nicht Billig-Lösung im Sinn, mit einer Madeira Firma wesentlich besser beraten.
Einzig interessant erscheint mir neben der handelsüblichen "Delaware-Corp" (für deutsche Steuerfahnder steht dort bereits der Name HINTERZIEHUNG unsichtbar daneben) einzig in Zukunft nur die Montana Corp dank Bankgeheimnis.
Und selbst da ist es so : ab 10.000 $ muss jede Transaktion der FED gemeldet werden.
Damit faellt mir kein Grund mehr ein, warum ich als Ausländer eine US Corp gründen sollte.
Weniger Körperschaftssteuer ? Gibts woanders besser, bis hin zum Offshore-Null-Tarif (wenn man weiss wie man es macht, und glauben Sie mir, ich weiss es).
Weniger EK - STeuer ? Tja, geht sicher, klar, zeige ich dem Finanzamt hier den US-Steuer-Bescheid und hab ruh, klar, aber nur wenn ich da wohn. Auch hier gibts viel bessere Alternativen bis hin zu 0-Steuer.
Wozu dann noch US-Corp bitte ?
Niederlassung in den USA gründen, saubere, reguläre Geschäfte ? Weil importiert/exportiert werden soll ? Ja, ok , ist dann das Beste. Bitte wenden Sie sich an die US Handelskammer, zu erreichen in der US Botschaft in Berlin. Die helfen Ihnen sicher.
Mag mich irren, dann belehren Sie mich bitte eines besseren. Ich beschäftige mich nun seit Jahren mit Auslandsfirmen-Gründungen. Und die USA habe ich auf der Liste der "interessanten" Länder schon lange gestrichen.
UND es ist ein DICKER Strich.
danke, verehrter alto... gut gebrüllt... und der ton: hochanständig, kompliment!
ich glaube, wir verstehen uns miss: ich rede nicht von einer us CORPORATION, sondern anderen "vehikeln", die weder in den usa tätig noch von us-staatsbürgern oder in den usa residierenden nicht-amerikanern verwaltet wird
also strukturen ohne irgendwelche connections in und zu den usa
beispiel: eine wyoming llc (der bundesstaat gilt als "erfinderin" des mittlerweile selbst von der bank of salem auf melchizecek - - propagierten "limited liability company"-systems), die nicht von ihren "members", sondern einem "manager" verwaltet wird, der offshore residiert... keinerlei informationsaustausch INNERHALB DEN USA (wyoming gibt keine informationen weiter), keine us-tax number, keine us-social security number... keine us-tax return obligations (da bei llc's ja gewinn "durchlaufen" und keine us-bürger/residents betroffen sind)
für holdingbedürfnisse ohne "publikumskontakt" sind us-strukturen nach wie vor absolut empfehlenswert... und:
die 09/11-geschehnisse und vor allem die hysterischen aktivitäten von oecd und fatf haben ÜBERALL AUF DER WELT ihre spuren hinterlassen... die 10,000 usd-meldepflicht ist in verschiedenen jurisdictions in lokale "money laundering regulations" eingeflossen...
... hat aber mit den usa direkt nichts, sondern mit einer allgemeinen verunsicherung (die von den obenerwähnten "organisationen" nach strich und faden geschürt wird!!!) zu tun
wir liegen in unserer analyse nicht allzusehr auseinander (bezüglich der einschätzung von CORP-einsatzmöglichkeiten stimme ich ihnen sogar vollumfänglich zu)... aber es gibt lösungen, die funktionieren
nochmals ganz herzlichen dank für ihre interessanten ausführungen
Dann weise ich noch mal auf das eigentliche Thema hin:
Zitat:
Wer hat Erfahrung mit Gründung einer US-Corporation
Von deren Gründung habe ich klar und aus verständlichen Gründen abgeraten.
Die USA ist für mich seit El Kaida ein Überwachungsstaat, und Europa folgt freudig und mit Riesenschritten, vorgeblich zur Bekämpfung des Terrorismus, in Wirklichkeit auch, evtl. sogar vor allen Dingen ,um die schwarzen Steuerschäfchen einzufangen.
Hier eine Firma zu gründen, ist wie mit einer grossen Fahne zu winken auf der steht "ich bin kein US-Bürger, hab aber ne Inc, bitte fragt mich warum, bitte, bitte !!".
Mir ist schon klar, warum Ihnen mein Kommentar hierzu nicht gefällt, schliesslich bieten Sie etwas gewerbsmässig an, was ich hier verdamme.
Das passt nicht zusammen aus Ihrer Sicht, verstehe ich.
Ob und wie Ihre Konstruktion sinnvoll und wirkungsvoll ist kann ich nicht beurteilen, angesichts der derzeitigen Umstände in den USA hege ich aber gewissen Zweifel.
also ich hatte keineswegs den eindruck, dass sie irgendetwas verdammen... SIE haben IHRE meinung gepostet... und das ist absolut legitim
... und wir sind nicht fundamental vom "verkaufserfolg" unserer us-produktelinie abhängig, als dass wir ihren kommentar nicht "schlucken" könnten
also: kein problem - ihr posting (und vor allem die art und weise, wie sie dieses ins board gestellt haben) war und ist wertvoll... dankeschön!
ffbkdavid
p.s.
doch noch ein "seitenhieb": wie beurteilen sie denn die chancen all der akrobaten, die glauben, mit einer "british virgin island"-klitsche erfolgreich an den behörden vorbeioperieren zu können?
Anmeldungsdatum: 06.12.2003 Beiträge: 884 Wohnort: Wien
Verfasst am: 26.Jun 2004 12:24 Titel:
Hi.
Nicht böse sein, aber da ist der sonst von uns allen geschätzte @ alto ein bisschen ins Schwimmen gekommen, und folglich wurde das Kind mit dem Bade ausgegossen (schwapp, glucker).
ffbkdavid kennt sich aus und ihm ist zuzustimmen.
Richtig eingesetzt, bietet eine US - Corp sehr viele Möglichkeiten. Wenn ich mir natürlich als Deutscher oder Österreicher um 30.000 USD eine sinnlose "Euro - Kreditanstalt Holding Corp." bei einem Anbieter kaufe, dessen "Listen" schon von der Kripo abonniert sind, dann hat das eher weniger Sinn. Der arme Typ, der sich diesen Mantel vor ca. 7 Jahren gekauft hat, verschickt heute noch Briefe und Faxe und versucht mit seiner "Kreditanstalt" gigantische "Projekte" durchzuziehen ... tja, was der Caligula nicht alles weiss ....
Hier im Forum sind User wie ffbk oder anacott sicher gute Anlaufstellen für eine seriöse und sinnvolle Offshore - Konstruktion, denk ich. Aus optischen Gründen würde ich persönlich nicht auf Utah, Montana, Oregon, Delaware oder auf das seit 30 Jahren von deutschen Gangstern durchsetzte Florida setzen. Optimal ist die US-Inc mit einem Hauptaktionär, der US - Citizen ist und alles macht, was du ihm sagst ...
.... also da treffe ich offenbar zum ersten mal einen gleichgesinnten hinsichtlich des famosen dr. steinwurf (oder ähnlich...!!!)
angesichts des unsinnes, den die firma aus rosedingsbums/kalifornien in ihrer umfangreichen broschüre verzapft (unter anderem die behauptung, eine us-firma müsse ein - wohlgemerkt autorisiertes, also nicht einbezahltes! - kapital aufweisen, das mit ihrem UMSATZ in beziehung steht...
... kann ich nur den kopf schütteln
die berühmte "sales liste" hingegen kann wohl nur als humoristische einlage akzeptiert werden...
UND NUN MEIN PROBLEM: trotz dieser unbestrittenen "komischen" grundvoraussetzungen habe ich in diesem forum schon lobpreisungen bezüglich der firma (und vor allem hinsichtlich dieses dr. steinbrecher... oder so) aus dem sonnigen goldenen westen der usa gelesen... WORAUF FUSSEN WOHL DIESE?????
ein bekannter us-anwalt hat geraten, die zuständigen behörden in kalifornien bezüglich der inhalte der erwähnten broschüre ins bild zu setzen... kopfschütteln allenthalben
nochmals: WARUM DANN DIE POSITIVE BEURTEILUNGEN H I E R ?
Bevor ich jetzt hier einen Glaubenkrieg anzettle, möchte ich nochmals konkretisieren.
Es geht hier vor allem um die angegebenen Adressen und Personen,
Hintergrund dieser US-Corp.-Anfrage ist der, dass von der genannten Firma ein Darlehensangebot unterbreitet wurde, welches über eine US-Corp. abgewickelt werden soll.
Bevor jetzt gleich alle wieder von Abzocke sprechen, möchte ich hinzufügen, dass man auch selbst eine US-Corp. einbringen kann, d.h. man muss nicht bei dem Vermittler eine kaufen, vorausgesetzt Sie hat genügend "Share-Kapital". Auch sonst werden keinerlei Vorkosten verlangt. Die Arbeit erfolgt auf Erfogsbasis.
Wer hat erfahrungen mit der International Barter Business Ltd. ?
Diese Gesellschaft stellt Darlehen für Unternehmen in Aussicht. Dabei ist eine US Corporation zu gründen (Kosten USD 4.600).
Diese Corporation erhält Kapital, das dem Darlehensanträger in Europa (als Eigentümer der US Corp.) zur Verfügung steht. Das Darlehen wird mit ca. 5% verzinst, Laufzeit 15 Jahre und ist dann endfällig.
Hat jemand damit Erfahrungen und wurde eine derartige Finanzierung schon erfolgreich abgewickelt ?
Verfasst am: 21.Nov 2004 3:09 Titel: Das Bauchgefühl des Kaisers
ist in diesem Falle auch meines - warum sollte uns irgendein Ami hier in Europa Geld leihen, und dann zu lächerlichen 5% Zins und endfälliger Tilgung ? Wo diese Jungs doch genau wissen, was hier in 15 Jahren los sein wird - da ist nichts mehr mit Tilgung !
Immerhin hat man sich noch politisch korrekt ausgedrückt:
Es wird ein Darlehen in Aussicht gestellt.
Heisst im Klartext - da der Preis von 4.600 Dollar für eine US Corporation-Gründung im Verhältnis zu den meisten Anbietern recht günstig erscheint, wird kaum jemand auf die Idee kommen, dies selbst zu tun sondern dieses Angebot annehmen.
Dann hat er ( wenn überhaupt ) eine US Corporation und das war´s auch schon.
Geld wird keins kommen, ein Darlehen gibt es aus welchen Gründen auch immer nicht und wenn mir einer anhand knallharter Fakten das Gegenteil beweisen sollte, finanziere ich die nächste Orgie des Kaisers !
Ich denke aber, da friert eher die Hölle zu....
Verfasst am: 22.Nov 2004 14:00 Titel: Corporations für 4600$
Hallo,
also eigentlich bin ich mehr Leser der vielen Beiträge hier, aber zu diesem Thema muss ich nun doch mal was sagen.
Also zum ersten, kann ich nicht ganz zustimmen, was die "Überwachung" der US Firmen durch die Regierung angeht. Einesrseits kann ich in Delaware eine Offshore Firma gründen, und diese unterliegt, solange sie keine Geschäfte in USA macht, nichtmal der Buchführung dort, geschweige denn der Steuer, alles was ich bezahlen muss, ist die Franchise Tax in Delaware und diese ist lächerlich. Und wenn niemand genau weiss wo diese Firma tatsächlich Geschäfte macht und wem sie gehört, dann sehe ich keine Probleme. Vor allem dann nicht, wenn ich die Firma für völlig legale und saubere Geschäfte benutze.
Dann gibt es die Möglichkeit (relativ unbekannt) in New Mexico vollkommen anonym zu gründen, allerdings nur LLC's.
Wie weit man mit offshore Konstruktionen in Deutschland kommt, denke ich, weiss hier jeder, dann doch lieber die "seriöse" US Firma. Dank der vielen gegenseitigen verträge kann ich mit dieser problemlos tätig sein.
Und nun zu den Kosten: Wer 4.600$ für eine US Corp. bezahlt, dem ist wohl nicht zu helfen. Es gibt weitaus günstigere und seriöse Anbieter, abgesehen davon kann man es auch selber machen und das ganze kostet keine 1000$. Auch wenn in der erwähnten Broschüre etwas anderes steht und immer wieder darauf hingewiesen wird, das es ohne Anwalt nicht geht und so weiter. Alles Unsinn. Ein guter berater tut es auch, und wenn der etwas von dem versteht was er macht, dann gibt es auch keine Probleme.
Ich selbst benutze eine US Corp. für meine Geschäfte und bin damit immer gut gefahren, und da nicht im Amiland zuhause, wollen die jedes Jahr von mir nur einen kleinen Unkostenbeitrag (Franchise Tax)
Auch wenn bei deutschen Fahndern hinter Delaware Hinterziehung steht, Fakt ist nun mal, das mehr als 50% aller an der New Yorker Börse gehandelten Firmen in Delaware registriert sind. Das muss ja einen guten Grund haben, denn die Amis sind ja nicht alle blöd, sondern teilweise sehr clevere und erfolgreiche Unternehmer und wenn die Delaware bevorzugen hat das auch Gründe.
Ansonsten stimmt es natürlich das sich seit September /11 vieles sehr negativ verändert hat. Wir alle hatten gehofft, wir würden einen neuien Präsidenten bekommen, aber leider...
Eines hatte ich noch vergessen zu erwähnen,
es wird jedes Jahr auf's neue versucht, Dumme mit dieser Masche zu finden, ich bin seit 8 Jahren in diesem Geschäft tätig, aber ich habe noch kein einziges seriöses Angebot gesehen, geschweige denn jemanden, der ein Darlehen erhalten hätte. Wer die Amis kennt, weiss, dass auch diese nichts zu verschenken haben. Die berühmte Liste, nett. Ich habe diese Liste und habe alle darauf angeschrieben. Wenn überhaupt eine Antwort kam, dann war es eine höfliche Ablehnung, da die Prioritäten für Investitionen gerade in einem anderen Markt lagen. Dazu muss ich sagen, dass ich eine "Finanzierung gesucht habe" für ein Geschäft, dass absolut Aussicht auf hohe Gewinne und Erfolg gehabt hätte. Diese Liste ist aus meiner Sicht wertlos, auch wenn sie nach Aussagen bestimmter Leute für 10.000$ gehandelt wird.
Ich habe sie für 50$ bekommen. 1300 Adressen, und nicht einer dabei der in ein wirklich gutes Projekt investieren wollte, das auch noch sehr ethisch war.
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