Verfasst am: 11.Feb 2006 14:13 Titel: Hohe Gewinne in einem Internetunternehmen
Hallo,
leider habe ich noch nicht die richtige Antwort für mein Problem gefunden. Folgende Situation:
Seit 2004 habe ich eine GmbH, mit der ich im Internet aktiv bin. Es werden keine Waren versendet, sondern lediglich über Suchmaschinenoptimierung hohe Gewinne erzielt. Da mir die nun anstehenden Steuern deutlich zu hoch sind und wir so aufgrund der ausländischen Konkurrenz nicht mehr wettbewerbsfähig sind, suche ich nach einer Möglichkeit, die Gewinne in Deutschland zu drücken. Hierzu habe ich mir schon viele Gedanken gemacht und habe ein paar Möglichkeiten gefunden. Bitte kommentiert diese und gebt mir noch einige Tipps oder Hinweise. Gerne auch per Email.
1.) Ansparabschreibungen in den letzten zwei Jahren noch einbringen, um Gewinn noch zu drücken. Diese können dann später aufgelöst werden. Hohe Rechnungen von einer Firma im Ausland drücken dann später die Gewinne ggf. sogar in die Verlustzone (s. 2.). Gibt es andere Möglichkeiten für die vergangenen 2 Jahre? Bisher wurde noch keine Jahresabschluss gemacht.
2.) Da es bei meiner Arbeit egal ist, von wo diese ausgeführt wird, bin ich stark an einer Firmengründung in einem steuergünstigen Standort interessiert. Positiv wäre zudem, wenn es dort auch noch qualifiziertes Personal gibt und die Lebenshaltungskosten niedrig sind.
Am besten wäre es, wenn ich weiterhin in Deutschland wohnen könnte und einen Mitarbeiter im Ausland hätte. Allerdings würde die größte Leistung weiterhin in Deutschland erbracht werden, was problematisch ist. Wie wäre es denn dann mit folgender Lösung:
3.) Wenn ich länger als 6 Monate in dem Land arbeite, in dem ich die Firma gegründet habe, bin ich dann nicht mit meinem persönlichen Einkommen dort auch steuerpflichtig? Dann könnte ich dort doch für ein halbes Jahr oder länger arbeiten und leben und zahle mir dann die gesamten Einnahmen der Offshore Firma privat aus, so dass ich danach mit dem gesamten Gewinn der letzten Jahre nach D zurückkehren kann, sofern ich dies dann noch möchte.
Was haltet ihr davon? Welche Tipps könnt ihr mir noch geben? Welche Alternativen kennt ihr? Welches Land ist hierfür am besten geeignet?
PS: In dem Land sollen tatsächlich Leistungen von Programmierern erbracht werden, die ich z.B. ein Jahr lang einarbeite und ich dann von Deutschland aus koordiniere.
Falls weitere Internetunternehmen an einer Verlagerung ins Ausland Interesse haben, könnte man auch eine Kooperation bzw. Joint Venture eingehen.
Verfasst am: 11.Feb 2006 15:09 Titel: Re: Hohe Gewinne in einem Internetunternehmen
tsg hat folgendes geschrieben::
Warum sollte man in Deutschland bleiben, wenn man in einem anderen Land diese Einnahmen völlig legal steuerfrei erwirtschaften kann?
Freunde und Familie sprechen natürlich für Deutschland. Ansonsten bin ich derselben Meinung. Ich bin noch jung, ungebunden und recht flexibel. Allerdings möchte ich Deutschland auch nicht ganz den Rücken kehren. Also bleibt meine Frage bestehen.
Welches Land ist denn von den Lohnkosten für Programmierer interessant? Natürlich sollten dann auch die Steuern, die Lebenshaltungskosten und das Qualitätsniveau einigermaßen ausgewogen sein. Am besten wäre es, wenn die Lohnkosten und Lebenshaltungskosten niedrig sind, eine hohe Lebensqualität vorliegt und keine Steuern gezahlt werden müssen.
Welche Internetunternehmen haben bereits die Verlagerung ins Ausland geschafft? Bitte schreibt mir eine Mail zum Erfahrungsaustausch. Vielleicht könnte man auch gemeinsam ins Ausland verlagern.
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Verfasst am: 11.Feb 2006 15:23 Titel: Re: Hohe Gewinne in einem Internetunternehmen
tavestor hat folgendes geschrieben::
tsg hat folgendes geschrieben::
Warum sollte man in Deutschland bleiben, wenn man in einem anderen Land diese Einnahmen völlig legal steuerfrei erwirtschaften kann?
Freunde und Familie sprechen natürlich für Deutschland. Ansonsten bin ich derselben Meinung. Ich bin noch jung, ungebunden und recht flexibel. Allerdings möchte ich Deutschland auch nicht ganz den Rücken kehren. Also bleibt meine Frage bestehen.
Welches Land ist denn von den Lohnkosten für Programmierer interessant? Natürlich sollten dann auch die Steuern, die Lebenshaltungskosten und das Qualitätsniveau einigermaßen ausgewogen sein. Am besten wäre es, wenn die Lohnkosten und Lebenshaltungskosten niedrig sind, eine hohe Lebensqualität vorliegt und keine Steuern gezahlt werden müssen.
Welche Internetunternehmen haben bereits die Verlagerung ins Ausland geschafft? Bitte schreibt mir eine Mail zum Erfahrungsaustausch. Vielleicht könnte man auch gemeinsam ins Ausland verlagern.
<a href="/Finanzforum/Spamschutz.php?id=13830" target"_blank">[E-Mail anzeigen]</a>
Danke!
Es gibt viele, die diesen Schritt bereits 'geschafft' haben. Aber man darf nicht so traditionell denken .... es ist doch z.B. nicht nötig, dass man selbst ein Firma im Land XYZ führt und mit den Programmierern an einem Tisch 'zusammen arbeitet'. Man kann gerade im Internet und SEO outsourcen. Das ist oftmals klüger, weil ein Deutscher nicht unbedingt der beste Personalchaf ist, wenn er Filipinos, Inder oder Russen leiten muss. Die haben eine ganz andere Mentalität, welche sich nicht einfach durch miteinander reden erkunden lässt. Es kann viel klüger sein, über einen Outsourcer 50 Programmierer in Indien, über einen anderen 20 Designer auf den Philippinen und über einen Dritten 10 SEO Gurus in Rumänien zu beschäftigen.
Es gibt etliche Steueroasen, in denen man einfach eine Residence erhält und eine Firma gründet .... und dann kann man seine Familie und Freunde in Deutschland besuchen. Bis zu 3 Monaten am Stück kann man problemlos in D bleiben .... aber man sollte nicht übertreiben und nicht länger als 183 Tage in D sein (was man natürlich im Zweifelsfall nachweisen muss!!!)
Sag Deutschland 'good bye' und du bist als Tourist gerne gesehen. Das ist doch optimal.
Verfasst am: 11.Feb 2006 15:25 Titel: Re: Hohe Gewinne in einem Internetunternehmen
tsg hat folgendes geschrieben::
tavestor hat folgendes geschrieben::
tsg hat folgendes geschrieben::
Warum sollte man in Deutschland bleiben, wenn man in einem anderen Land diese Einnahmen völlig legal steuerfrei erwirtschaften kann?
Freunde und Familie sprechen natürlich für Deutschland. Ansonsten bin ich derselben Meinung. Ich bin noch jung, ungebunden und recht flexibel. Allerdings möchte ich Deutschland auch nicht ganz den Rücken kehren. Also bleibt meine Frage bestehen.
Welches Land ist denn von den Lohnkosten für Programmierer interessant? Natürlich sollten dann auch die Steuern, die Lebenshaltungskosten und das Qualitätsniveau einigermaßen ausgewogen sein. Am besten wäre es, wenn die Lohnkosten und Lebenshaltungskosten niedrig sind, eine hohe Lebensqualität vorliegt und keine Steuern gezahlt werden müssen.
Welche Internetunternehmen haben bereits die Verlagerung ins Ausland geschafft? Bitte schreibt mir eine Mail zum Erfahrungsaustausch. Vielleicht könnte man auch gemeinsam ins Ausland verlagern.
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Danke!
Es gibt viele, die diesen Schritt bereits 'geschafft' haben. Aber man darf nicht so traditionell denken .... es ist doch z.B. nicht nötig, dass man selbst ein Firma im Land XYZ führt und mit den Programmierern an einem Tisch 'zusammen arbeitet'. Man kann gerade im Internet und SEO outsourcen. Das ist oftmals klüger, weil ein Deutscher nicht unbedingt der beste Personalchef ist, wenn er Filipinos, Inder oder Russen leiten muss. Die haben eine ganz andere Mentalität, welche sich nicht einfach durch miteinander reden erkunden lässt. Es kann viel klüger sein, über einen Outsourcer 50 Programmierer in Indien, über einen anderen 20 Designer auf den Philippinen und über einen Dritten 10 SEO Gurus in Rumänien zu beschäftigen.
Es gibt etliche Steueroasen, in denen man einfach eine Residence erhält und eine Firma gründet .... und dann kann man seine Familie und Freunde in Deutschland besuchen. Bis zu 3 Monaten am Stück kann man problemlos in D bleiben .... aber man sollte nicht übertreiben und nicht länger als 183 Tage in D sein (was man natürlich im Zweifelsfall nachweisen muss!!!)
Sag Deutschland 'good bye' und du bist als Tourist gerne gesehen. Das ist doch optimal.
Verfasst am: 11.Feb 2006 15:46 Titel: Re: Hohe Gewinne in einem Internetunternehmen
Wie kann ich denn die bisher angefallenen Gewinne in dieses oder sogar in das nächste Geschäftsjahr verschieben? Gibt es Alternativen zu Ansparabschreibungen? Wie sieht es aus mit Rückstellungen?
Kann ich denn zunächst nur für ein halbes Jahr ins Ausland gehen, dort dann mir die gesamten Einkünfte übertragen und den dortigen Steuersatz zahlen? Anschließend kann ich im besten Falle doch wieder nach Deutschland zurück und die Einnahmen sind versteuert, richtig?
Hallo tavestor,
Ich glaube das dabei midestens ein Land das ein Doppelsteuerabkommen oder besser ein Doppelsteuervermeidungsabkommen (was fuer ein Wort ) mit Deutschland abgeschlossen hat, ins Auge gefasst werden sollte.
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 409 Wohnort: Autonome Republik Krim
Verfasst am: 11.Feb 2006 23:24 Titel:
Für Ihre persönliche Steuersitutation ist es unerheblich wie lange Sie im Ausland sind, dass können sogar 11 Monate sein. Solange Sie sich nicht endgültig von Deutschland verabschieben, d.h. in D einen Wohnsitz haben (da reicht ggf. ein Zimmer bei den Eltern über das Sie Verfügungsgewalt haben), unterliegen Sie in D der unbeschränkten Steuerpflicht. Mit einem Wohnsitz im Ausland könnten Sie es vielleicht schaffen gewisse Einkommensanteile (= Geschäftsführergehalt) im Ausland zu versteuern, aber das dürfte nicht wirklich hilfreich sein, denn die GmbH Gewinne (und um die geht es wohl) werden zunächst einmal mit knapp 40% Steuer in D belastet.
Solange Sie Ihre GmbH noch in D haben, kommt sogar bei Aufgabe des Wohnsitzes in D noch die erweiterte beschränkte Steuerpflicht in Frage.
Ansonsten fällt mir noch ein, dass Sie ggf. die Gewinne Ihrer GmbH durch Pensionsrückstellungen drücken können.
Hallo tavestor,
Von Venezuela weiss ich es mit Gewissheit und auf die Schnelle hab ich auch noch etwas ueber Thailand, Dubai, USA und Eurpoeaeisches Ausland gelesen. Ich glaube auch das es noch andere Laender aus der Andenregion und dem karibischen Raum gibt, die ein Doppelsteuervermeidungsabkommen mit Deutschland abgeschlossen haben.
Das hieße aber, dass ich meine Steuerpflicht in Deutschland aufgeben kann, wenn ich keine Wohnung und auch kein Zimmer bei meinen Eltern habe? Das wäre für mich kein großes Problem.
Ich könnte also für ein Jahr alle Zelte abbrechen und dann wiederkommen, sofern ich dies dann möchte? Muss ich mich in Deutschland dann irgendwo abmelden und wie hoch ist der bürokratische Aufwand?
Kann man Pensionsrückstellungen in beliebiger Höhe machen? Ich werde hierrüber noch mit meinem Steuerberater reden, jedoch möchte ich mich hier vorab informieren.
Kann man Pensionsrückstellungen in beliebiger Höhe machen?
Nein leider nicht. Das hängt vom Alter, der statistischen Lebenerwartung, Ihren Bezügen, etc. ab. Ohne Details kann man da keine Auskunft geben. Es sind eine ganze Reihe von Punkten zu beachten, sonst erkennt das FA die Rückstellungen bei der nächsten BP nicht an.
Welche seriösen und zuverlässigen Partner für die Verlagerung in das Ausland können Sie empfehlen? Ich denke, dass der Schritt alleine mit einem zu hohen Risiko verbunden ist.
Sie können mir auch eine Mail senden an:
tavestor at gmx dot com
Gerne auch bestehende Offshore Gesellschaften zwecks Zusammenarbeit.
Was für die Experten. Ist nur so eine Idee, die mir gerade in den Sinn kommt und nicht weiter durchdacht ist...
Warum nicht die deutsche GmbH einfach schliessen und die Geschäfte inoffiziell auf eine Offshore-Firma übertragen, die dann über eine Zweigniederlassung in einer anderen Jurisdiktion das Geschäft abwickelt?
Man kann doch in Deutschland jederzeit seine GmbH schliessen, z.B.weil man "aussteigen will" etc. Wenn ich meine Firma ganz offiziell "dicht" mache, dann dürfte doch wohl nach Wegzug ins Ausland auch die erweitert beschränkte Steuerpflicht und dergleichen kein Thema mehr sein, oder irre ich mich?
Keine (deutsche) Firma mehr, keine Probleme. Und die bisherigen Geschäfte, nun, die übernimmt eben eine andere Firma. Das wird man den Kunden sicherlich recht einfach begreiflich machen können.
Dubai könnte da sicherlich interessant sein. Programmierer finden sich in Indien (ca. zwei Flugstunden von Dubai entfernt), Seinen Wohnsitz soll man dort auch recht einfach einrichten können und nach Deutschland kommt man z.B. wenn man über ein Drittland der EU (z.B. Frankreich, Österreich etc.) einreist auch recht gut. Können mir dann noch irgendwelche deutsche Behörden wirklich nachweisen, wie lange ich mich tatsächlich in D am Stück aufgehalten habe? Nicht wirklich, oder?
Klar, in Dubai sollten dann schon entsprechende Lebenshaltungskosten stehen. Dass ich es mit der Verlagerung ernst meine, lässt sich eventuell durch die Dauer-Aufenthaltsgenehmigung (3 Jahre!?) beweisen, oder?
Und wenn ich dort eine Immo miete/kaufe, dann habe ich automatisch entsprechende Nebenkosten. Zur Not kann ich den Mitarbeiter, der die Aufsicht über die anderen während meiner Abwesenheit führt dort drin wohnen lassen, dann sind entsprechende Verbräuche auf den Versorgungsrechnungen drauf und ich benutze halt nur ein Zimmer dort, halte mich ansonsten in Europa (Deutschland?) auf, im Zimmer bei meinen Eltern (über welches ich dann natürlich keine Verfügungsgewalt habe). Den Schlüssel zum Haus verstecke ich irgendwo in Garten "unterm Stein" und schon ist die Verfügungsgewalt per se dahin...
Klar, dass ich in D ordnungsgemäss abgemeldet bin und mich in Dubai zusätzlich zu den örtlichen Behörden mal bei der deutschen Botschaft mit neuer Anschrift in den Emiraten gemeldet habe. Klar auch, dass ich am besten alle offiziellen deutschen Stellen mit Absender Dubai von meinem Wechsel in Kenntnis setze. Am besten habe ich in Dubai einen neuen Job (angestellt) bei einer Firma gefunden (für die erste Zeit halt, bis das deutsche FA sein Interesse an mir verliert). Natürlich ist diese Fa. nicht identisch mit meiner eigenen. Aber sowas kann man doch sicherlich arrangieren, oder?
Liege ich damit jetzt völlig falsch? Wenn ja, wird sicherlich die Kritik jetzt auf mich herunterhageln. Bittesehr...
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 409 Wohnort: Autonome Republik Krim
Verfasst am: 19.Feb 2006 14:57 Titel:
Zitat:
Wenn ich meine Firma ganz offiziell "dicht" mache, dann dürfte doch wohl nach Wegzug ins Ausland auch die erweitert beschränkte Steuerpflicht und dergleichen kein Thema mehr sein, oder irre ich mich?
Ja, aber nur, wenn nicht andere wesentliche wirtschaftliche Interessen in D vorhanden sind (z.B. Immobilienbesitz mit Wert von mehr als 320TDM, wenn ich mich recht erinnere).
Zitat:
Und die bisherigen Geschäfte, nun, die übernimmt eben eine andere Firma.
Falls Verträge einfach auf eine neue Firma überschrieben werden, so kann das FA u.U. den Marktpreis dieser Kontakte (wie beim Verkauf an einen fremden Dritten) dem Gewinn hinzurechnen.
Zitat:
wie lange ich mich tatsächlich in D am Stück aufgehalten habe?
Wenn es bei Ihnen nicht um Millionen geht, ist das eher unwahrscheinlich. Aber vielleicht schwärzt Sie eine Ex-Freundin oder ein Nachbar beim FA an. Wichtig ist aber auch, dass Sie Ihren Wohnsitz aufgeben, kein Strom, kein Wasser, kein KFZ, etc. auf Ihren Namen angemeldet ist!
Zitat:
Den Schlüssel zum Haus verstecke ich irgendwo in Garten "unterm Stein" und schon ist die Verfügungsgewalt per se dahin...
Das wird nicht funktionieren. Sie müssen Ihr Haus verkaufen oder vermieten, am besten an fremde Dritte. Der Mietzins sollte nachweisbar fließen!
Zitat:
Zur Not kann ich den Mitarbeiter, der die Aufsicht über die anderen während meiner Abwesenheit führt dort drin wohnen lassen
Bei nur kurzfristigen Mietverhältnissen (unter einem Jahr Mietdauer) führen nicht zum gewünschten Erfolg.
Zitat:
D ordnungsgemäss abgemeldet bin
Die polizeiliche Meldung ist nicht allein entscheident. Aus steuerlicher Sicht kommt es auf die tatsächlichen Verhältnisse an.
Zitat:
deutschen Botschaft mit neuer Anschrift in den Emiraten gemeldet habe.
Für im Ausland lebende deutsche Staatsbürger gibt es keine Meldepflicht.
Zitat:
Aber sowas kann man doch sicherlich arrangieren, oder?
Alles läßt sich arrangieren. Es ist nur die Frage, ob der Aufwand im Verhältnis zum Nutzen steht. Insbesondere scheinen Sie nicht wirklich auswandern zu wollen, sondern nur die Illusion einer Auswanderung erzeugen zu wollen. Davon würde ich abraten. Denken Sie daran, dass derartige Straftbestände erst nach 10 Jahren verjähren!
Verfasst am: 1.Aug 2006 0:49 Titel: Sparmodell nicht EU
Beratungshonorarrechnung über den gewünschten Betrag kommt Netto aus nicht EU, im EU Staat Steuer faellig und bezahlen, Anlagegarantievertrag 19 Monate abschliessen(Mehrwertsteuererstattung inklusive),Honorar überweisen, Steuer bezahlen, mit Beleg nachweisen, 19 Monate spaeter 3,5 fache zurück+ gezahlte Merwertsteuer zurück.
Verfasst am: 1.Aug 2006 0:51 Titel: Sparmodell nicht EU
Beratungshonorarrechnung über den gewünschten Betrag kommt Netto aus nicht EU, im EU Staat Steuer faellig und bezahlen, Anlagegarantievertrag 19 Monate abschliessen(Mehrwertsteuererstattung inklusive),Honorar überweisen, Steuer bezahlen, mit Beleg nachweisen, 19 Monate spaeter 3,5 fache zurück+ gezahlte Merwertsteuer zurück.
Es gibt mehrere Möglichkeiten die Steuern zu senken, man sollte aber möglichst die legalen oder ich sag mal halb legalen wege gehen, damit man ruhig schlafen kann.
Wie schon in den oben geschriebenene Beiträgen von meinen Vorschreibern angesprochen, ist eine Möglichkeit die Auswanderung in ein Steuerparadies, hier ist aber auch vieles zu überdenke, man gibt sein soziales Umfeld auf in den den Ländern ist auch nicht immer so wie zuhause, das fängt schon damit an, das man nicht immer die gleichen Produkte im Supermarkt bekommt die man gewöhnt ist.
Es gibt aber auch die Möglichkeit über diverse zu gründende Firmen im Ausland das Geld so rotieren zu lassen, das es ganz legal über Länder mit Doppelbesteuerungsabkommen in ein Land transferiert wird wo der Steuersatz gering ist. Dieses Firmenkonstrukt sollte aber von einem Fachmann (Rechtsanwalt oder erfahrenen Berater) durchgeführt werden.
Diese Firmen, die man dafür gründen muss, sollten teilweise über Treuhänder geführt werden, oder die Gesellschaftsanteile sollten von einer Firma getragen werden, wo man die Gesellschafter nicht nachvollziehen kann.
Sie sehen, dieses Thema ist sehr komplex und eine Generallösung gibt es nicht, hier muss man jedesmal die Umstände neu beäugen und das passende installieren.
Ich kann Ihnen bei der einen oder anderen Sache gerne unter die Arme greifen. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt zu mir auf.
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Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
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