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Hong Kong Ltd. für Internetfirma

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Hermann Tugholz
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 28.Feb 2006 5:16    Titel: Hong Kong Ltd. für Internetfirma Antworten mit Zitat

Hallo,

ich habe ein kleine Firma die Software entwickelt und über das Internet vertreibt. Zur Zeit handelt es sich noch um ein Einzelunternehmen in Deutschland. Ich wohne allerdings in China (VR China) und arbeite auch von dort aus. Da es in China Mainland mit der Firmengruendung bekanntlich ja nicht so einfach ist, dacht ich an die Gründung einer Limited in Hong Kong. Ich möchte dies zum einen aus Haftungsgründen machen, zum anderen bekommt man mit einer Firma in Hongkong auch schneller Zugang zum China Mainland Markt. (Gründung eines Representation Office ist dann z.B. einfacher)
Ich habe mich ein bisschen im Internet und auch in diesem Forum umgesehen welche Dienstleister für Anmeldung und "Anmietung" eines Virutal Office in Frage kämen. Hat schon jemand Erfahrung mit http://www.jumpstart.com.hk/index_e.htm gemacht?

Einige Dinge sind mir noch unklar:

- Wenn ich einen deutschen Mitarbeiter bei meiner Limited in Hong Kong anstelle, aber z.B. in China Mainland arbeite - muss der Mitarbeiter dann in Hongkong sowie in Deutschland Steuern zahlen? (Doppelbesteuerung)

- Wie übertrage ich das "geistige Eigentum" am besten von meinem Einzelunternehmen an die neue Firma? Muss ich das irgendwie schriftlich festhalten?

Vielen Dank im voraus!

Schöne Grüße

Hermann
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cheers
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Anmeldungsdatum: 25.02.2006
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 1.März 2006 11:24    Titel: GUTE AUSGANGSLAGE Antworten mit Zitat

HERR TUGHOLZ,


SIE BRINGEN ALLE VORAUSSETZUNGEN - EUROGATE AT GMX.NET - FUER EINE ERFOLGVERSPRECHENDE AUSLANDS-FIRMENSTRUKTUR MIT (BRANCHE, AKTIVITÄT, WOHNSITZ ETC.)


VIEL ERFOLG


AND: CHEERS
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fetchman
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 36
Wohnort: Taiwan

BeitragVerfasst am: 12.März 2006 21:51    Titel: Habe das selbe Problem Antworten mit Zitat

Auch ich erstelle Software und verkaufe diese. Allerdings bin ich in Taiwan ansässig und möchte meine Firmenstruktur verändern und dachte auch an eine offshore Firma in Honk Kong. Das ganze mit der Gründung und der Pauschalen Gebühren ist schon eine windige Sache. Ich habe mir den Link angeschaut, welchen du in deinem Forumsbeitrag hattest und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir diese Firma bei meinem nächsten Besuch in Honk Kong anschauen werden und auch einen Rechtsanwalt dort aufsuchen werde.

Zu deiner Fragen wegen deutschen Angstellten.
Wenn ein Deutscher in Deutschland abgemeldet ist, also seinen Wohnsitz nicht mehr in Deutschland hat, und im Jahr länger als 186 Tage sein Einkommen im Ausland bestreitet, ist er nicht Steuerpflichtig und auch nicht Beitragspflichtig Krankenkasse, Rente usw.
VORSICHT: deutsche Krankenkassen nehmen einen nur unwillig wieder auf nach einigen Jahren im Ausland, deshalb sollte hier nicht gekündigt werden, sondern die Versicherung auf Freiwillig umstellen und ruhen lassen. Ebenso sind KK nicht mehr verpflichtet einen Arbeitnehmen ab 55 wieder aufzunehmen bzw. generell aufzunehmen.

GUTER TIP für dein geistiges Eigentum.
Schwierig zu erklären. Das geistige Eigentum sollte in privater Hand bleiben, das heist Patente und Trademarks sollten auf dich lauten.
Da du eine Kapitalgesellschaft anstrebst, welche verkauft werden kann oder auch Pleite gehen kann, behalte das geistige Eigentum und stelle es der Kapitalgesellschaft zur Verfügung, man sagt auch zur Verwertung.
Damit kannst du aus der Firma nochmalig Geld ziehen.
Wichtig in China. Verträge in USDollar und auch in USDollar ausbezahlen, nicht in RMB, da kann es dir passieren, du hast viel Geld, bekommst es aber nicht raus aus China. Kleiner Gag der Regierung, wenn die Kassen mit Devisen Knapp sind, dann gibst kein Geld.
Sollten deine Patente und Trademarks so viel Geld bringen, also der Verwertungerlös geht in ungeahnte Höhen, dann lohnt es sich hierfür eine seperate Firma zu gründen die sich nur mit der Verwertung beschäftigt und der Durchsetzung des Copyrights oder neu Patente beantragt etc. Dies ist meisten wegen damit verbundenen Kosten und der Absetzbarkeit (Steuerlich) empfehlenswert. Besitzer dieser Firma sollte dann ausschliesslich der Erfinder oder Besitzer der Patente sein.

Ich sag ja schwieriges Thema.
Vielleicht hast du ja noch fragen, bzw mich würde interessieren wie die Firmengründung in Honk Kong so weiter geht.
Würde mich freuen mehr Infos zu erhalten
Gruss aus Taiwan
Georg
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May the source be with you ;-}
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fetchman
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 36
Wohnort: Taiwan

BeitragVerfasst am: 12.März 2006 22:04    Titel: Re: Habe das selbe Problem Antworten mit Zitat

[quote="fetchman"]Auch ich erstelle Software und verkaufe diese. Allerdings bin ich in Taiwan ansässig und möchte meine Firmenstruktur verändern und dachte auch an eine offshore Firma in Honk Kong. Das ganze mit der Gründung und der Pauschalen Gebühren ist schon eine windige Sache. Ich habe mir den Link angeschaut, welchen du in deinem Forumsbeitrag hattest und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich mir diese Firma bei meinem nächsten Besuch in Honk Kong anschauen werden und auch einen Rechtsanwalt dort aufsuchen werde.

Zu deiner Fragen wegen deutschen Angstellten.
Wenn ein Deutscher in Deutschland abgemeldet ist, also seinen Wohnsitz nicht mehr in Deutschland hat, und im Jahr länger als 186 Tage sein Einkommen im Ausland bestreitet, ist er nicht Steuerpflichtig und auch nicht Beitragspflichtig Krankenkasse, Rente usw.
VORSICHT: deutsche Krankenkassen nehmen einen nur unwillig wieder auf nach einigen Jahren im Ausland, deshalb sollte hier nicht gekündigt werden, sondern die Versicherung auf Freiwillig umstellen und ruhen lassen. Ebenso sind KK nicht mehr verpflichtet einen Arbeitnehmen ab 55 wieder aufzunehmen bzw. generell aufzunehmen.

GUTER TIP für dein geistiges Eigentum.
Schwierig zu erklären. Das geistige Eigentum sollte in privater Hand bleiben, das heist Patente und Trademarks sollten auf dich lauten.
Da du eine Kapitalgesellschaft anstrebst, welche verkauft werden kann oder auch Pleite gehen kann, behalte das geistige Eigentum und stelle es der Kapitalgesellschaft zur Verfügung, man sagt auch zur Verwertung.
Damit kannst du aus der Firma nochmalig Geld ziehen.
Wichtig in China. Verträge in USDollar und auch in USDollar ausbezahlen, nicht in RMB, da kann es dir passieren, du hast viel Geld, bekommst es aber nicht raus aus China. Kleiner Gag der Regierung, wenn die Kassen mit Devisen Knapp sind, dann gibst kein Geld.
Sollten deine Patente und Trademarks so viel Geld bringen, also der Verwertungerlös geht in ungeahnte Höhen, dann lohnt es sich hierfür eine seperate Firma zu gründen die sich nur mit der Verwertung beschäftigt und der Durchsetzung des Copyrights oder neu Patente beantragt etc. Dies ist meisten wegen damit verbundenen Kosten und der Absetzbarkeit (Steuerlich) empfehlenswert. Besitzer dieser Firma sollte dann ausschliesslich der Erfinder oder Besitzer der Patente sein.

Ich sag ja schwieriges Thema.
Vielleicht hast du ja noch fragen, bzw mich würde interessieren wie die Firmengründung in Honk Kong so weiter geht.
Würde mich freuen mehr Infos zu erhalten
Gruss aus Taiwan
Georg


UPS MAIL GEHT NETT...na versuch es mal mit den Link
/quote]http://fetchman.fe.ohost.de/index.php?option=com_contact&Itemid=3
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fetchman
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 36
Wohnort: Taiwan

BeitragVerfasst am: 12.März 2006 22:05    Titel: Re: Habe das selbe Problem Antworten mit Zitat


UPS MAIL GEHT NETT...na versuch es mal mit den Link
http://fetchman.fe.ohost.de/index.php?option=com_contact&Itemid=3
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Dukeboy
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Anmeldungsdatum: 10.08.2005
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: 13.März 2006 21:40    Titel: Antworten mit Zitat

Was halten Sie von http://www.deutsche-consult.com ?

Habe mich auch mal damit befasst und erachte diese Personen als ziemlich seriös, Erfahrungen kann ich leider noch keine vorweisen.

Eventl. kann hier ja wer mehr über den Herrn Michael J. Thomas sagen und über Erfahrungen sprechen.
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fetchman
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Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 36
Wohnort: Taiwan

BeitragVerfasst am: 14.März 2006 6:06    Titel: Antworten mit Zitat

Fakt ist: Wer sich mit der Gründung einer HKG LTD befasst, sollte im vorhinein genau wissen was er macht. Hier kontaktiert man als Deutscher erstmal seinen Steuerberater. Um zu sehen ob es sich lohnt, den so lange man in Deutschland gemeldet ist, ist man dort auch Steuerpflichtig, das heist alle Gewinne die man macht auch im Ausland sind anzugeben. Soweit die Theorie.
Für mich ist die HKG LTD interessant, da ich in Taiwan lebe und nichts dem Deutschen Fiskus angeben muss (ausgewandert) und ich handle mit China, damit kann ich meine Gewinne Steuerfrei stellen mit einem solchem Konstrukt. Dennoch ist hier zu analysieren ob sich das für mich wirklich lohnt, da meine Unternehmensbesteuerung in Taiwan bei 5 % liegt, nicht wie in Deutschland, das man sich erstmal von 50% des Geldes verabschieden kann plus die Sozialbeiträge und BG usw.

Eine 100% Lösung, keine Steuern zu zahlen in Deutschland ist komplett auszuwandern und in Europa keinen Wohnsitz mehr zu haben. Dies ist dann allerdings mit doch mittel hohen Kosten verbunden und das lohnt sich nicht für kleine Unternehmen welche unter 1 Million Euro Umsatz mit entsprechender Rendite liegen. Die Umsatzrealisierung darf dann nicht in Deutschland oder Europa liegen, d.h. diese Firmenform lohnt hauptsächlich für Firmen welche Güter von Mainland China nach Europa exportieren und oder nach China liefern. Hier wird dann die Gewinnrealisierung nach HKG verlagert. Dann lohnen sich so Konstrukte.
Ich habe hier in Forum viele User gesehen welche in Deutschland wohnen bleiben wollen und Ihren Besitz dort wahren möchten aber keine Steuern zahlen wollen, das ist glaub ich doch Utopie....und Wunschdenken. Denn das Steuergesetz ist dort eindeuting, wie in jedem westlichen Land, wohnst du dort dann zahlst du auch und alles was du nicht angiebst ist Steuerhinterziehung und wird geahndet.
Denkt daran, das alle Banktransfer in Deutschland mittlerweile registriert werden und von jedem Finanzamt und Zollfahnung auf Verdacht hin angefordert werden können.

Resumee: Wer wirklich hohe Umsätze mit Gewinnen realisiert und mit Asien zu tun hat, sollte eine HKG LTD haben. Ansässige Deutsche in Honk Kong mit guten Wirtschaftsbackground können dabei helfen.
Man sollte aber nicht einfach über Internet ordern sondern dahin fliegen und sich den Laden anschauen.
Auch ein abwägen von Vor- und Nachteilen ist wichtig. Somit sollten man den Rat von Fachleuten (Steuerberatern, Anwälten etc) nicht scheuen. Ja so was kostet Geld und nicht wenig, macht sich aber schnell bezahlt, denn man trifft dann leichter die richtige Entscheidung.
Wichtig ist auch, das man mit dem örtlichen Finanzamt reinen Tisch gemacht hat, also alles bezahlt ist, denn die kennen mittlerweile kein Pardon bei den entsprechenden Summen.

Wer wirklich weniger Steuern bezahlen will, sollte auswandern und in Asien oder im Nahenosten, Katar etc investieren.
Das kann sich lohnen.

Gruss aus Taiwan
George
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siggi_siggi_siggi
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 414
Wohnort: Autonome Republik Krim

BeitragVerfasst am: 14.März 2006 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Eine 100% Lösung, keine Steuern zu zahlen in Deutschland ist komplett auszuwandern und in Europa keinen Wohnsitz mehr zu haben

Wieso darf man bitte schön in Europa keinen Wohnsitz mehr haben? Das verstehe ich nicht. Wenn jemand beispielsweise in der Slowakei seinen Wohnsitz und die Betriebsstätte hat, dann zahlt er auch in D keine Steuern mehr und spart ca. 30% Steuern! Es gibt in Europa sogar noch andere Konstrukte. Wenn man beispielsweise in ein Land ohne Hinzurechnungsbesteuerung verzieht (das sind einige östlichen Länder), dann kann man seine Geschäfte über off-shore Firmen abwickeln, die die größten Teil der Einnahmen thesaurieren. Die thesaurierten Gewinne unterliegen somit in der neuen Wahlheimat erst einmal nicht der Besteuerung, was in D nicht möglich ist. Es ist somit nicht zwingend notwendig Europa den Rücken zu kehren. Da man in Europa zumindest im Kulturkreis verbleibt, kann dies für einige Personen angenehmer sein.

Zitat:
für kleine Unternehmen welche unter 1 Million Euro Umsatz mit entsprechender Rendite liegen

Das verstehe ich schon wieder nicht. Wer wie beispielsweise Hermann Tugholz Software entwickelt, hat i.d.R. kaum Kosten und kann sich in D bei einigen Hundertausend Euro Umsatz (wie selbst schon richtig bemerkt haben) von ca. 50% seines Geldes verabschieden. Warum soll es sich da bitte nicht lohnen den Wohnsitz und die Betriebsstätte zu verlegen?
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fetchman
Newbie


Anmeldungsdatum: 12.03.2006
Beiträge: 36
Wohnort: Taiwan

BeitragVerfasst am: 14.März 2006 20:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke hier wird gerade Steuerrecht und Konzernrecht ein wenig durcheinander gewürfelt. Wir reden hier ja nicht über einen Konzern der über neue steuerliche Strukturen nachdenkt und eine Standortverlegung erwägt.

Hier reden wir über ganz einfach Personenfirmen bzw GmbH die zu meist aus dem kleineren Mittelsstand kommen. Denen drück die Kostenbelastung in der Produktion am meisten. Was Sie angesprochen haben sind wohl die Paragraphen 42 AO und §10 AST in Verbindung mit dem KStG, ich glaub das ist der § 8 oder so.
Doch der normale Gmbh Besitzer braucht für solche Konstrukte, enorm viel Wissenpower, welche er dazu kaufen muss in Form von Besuchen beim Steuerberater Rechtsanwalt und so weiter. Dazu kommt noch eine Standortverlagerung ist ja nicht nur von den Steuersätzen abhängig, sondern von auch vielen anderen Faktoren, Rechtsicherheit, Facharbeiterbeschaffung etc etc. Und ob sich das dann noch alles lohnt.

Die meisten User in diesem Forum ist mir aufgefallen, suchen nach dem Steuerparadis....besser gesagt, wo zahle ich keine Steuern, verkaufe aber in Deutschland und Europa kräftig meine Waren oder Dienstleistungen. Und das ist halt Utopie, zu glauben so etwas geht so einfach.
Der User Tugholz hat aber schon den richtigen Ansatz, er produziert eine Ware, sei es auch Software in China und veräussert diese ins Ausland.
Das ist ein typisches Wirtschaftsverhalten für eine Honk Kong Offshore Firma, dafür sind die Möglichkeiten in Honk Kong auch geschaffen worden und auch gewollt von der Regierung. Ware aus China raus und Devisen rein. Auch seine Fragestellung ist typisch, soll ich es selbst machen oder machen lassen. Und wenn ich es machen lasse, kann ich diesen Firmen trauen.
Er hat aber ein entscheidenen Vorteil. Er sitzt bereits in China und kann halt mal kurz nach Honk Kong fliegen und sich vorort informieren, was der klassiche Unternehmer in Deutschland erstmal scheut aus vielerlei Gründen.
Hier wurde die Seriösität solcher Unternehmen in Frage gestellt, welches auch bei einigen, wie ich hier so erfahre, nicht ganz unberechtigt ist.

Ein Grundsatz in den ich seit meiner ersten Firmengründung immer erfolgreich verfolge ist, kümmere dich selbst drum, dann wird es auch was.
Eine LTD bestellt man nicht im Internet. Diese gründet man selbst vorort.

Tugholz flieg nach Honk Kong und schau dir den Laden an. Sprechen mit den Local Manager dort, lass dir das virtuell Office dort zeigen,
UND GEBE NIEMALS EINEM VOLLMACHT ÜBER DEIN BANKKONTO UND DEN STEMPELN, du weist was ich meine.
Denn die HKG LTD kannst du dort sofort gründen wenn es dir gefällt, die nehmen auch Kreditkarten bzw warten auch auf eine Banküberweisung.

Achja ich habe noch was rausgefunden, das Local Goverment von HKG unterhält auch ein Büro, dort kannst du selbst gründen und für den Sitz der Firma liegt dort sogar eine Liste aus, wo du ein Office, oder ein virtuel Office mieten kannst.
Stempel Firma ist gleich im selben Gebäude. Es ist einfach Irre wie die das Händeln.
Achja und du weist, auch in Asien kann man handeln mit den Firmen, da geht nichts nach Preisliste, ausser die Goverment Fees. Naja ab gewissen Summen sind auch die verhandelbar.

Gruss aus Taiwan
George
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krl
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 19.März 2006 20:04    Titel: Antworten mit Zitat

fetchman hat folgendes geschrieben::
Um zu sehen ob es sich lohnt, den so lange man in Deutschland gemeldet ist, ist man dort auch Steuerpflichtig, das heist alle Gewinne die man macht auch im Ausland sind anzugeben. Soweit die Theorie.


Aber mal hypothetisch überlegt. Selbst wenn ich meinen Wohnsitz in D habe und in HK eine Firma gründe, bei der ich auch Director bin, die aber alle Gewinne auf eigenen Konten(*) thesauriert - was will das Deutsche Finanzamt machen?

Mir ist schon klar, dass ich nicht einfach in HK Geld scheffeln kann und es dann hier ausgeben, aber in vielen Fällen ist es zunaechst wünschenswert überhaupt dort eine Firmenpräsenz zu haben, die auch international tätig ist.

Hermans Link fand ich im übrigen sehr hilfreich. Danke hierfür.

hier noch ein paar weitere Links:
http://www.cr.gov.hk/en/publications/information.htm
http://www.business.gov.hk/bep/opencms/release/eng/start/knowmkt/tax/eservice.html

Bin an weiterem Info Austausch mit anderen Interessenten und potentiellen Gründern interessiert.


(*) An den Flugkosten soll es nicht scheitern
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siggi_siggi_siggi
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 15.11.2003
Beiträge: 414
Wohnort: Autonome Republik Krim

BeitragVerfasst am: 19.März 2006 20:30    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
gründe, bei der ich auch Director bin, die aber alle Gewinne auf eigenen Konten(*) thesauriert - was will das Deutsche Finanzamt machen

Suchen Sie mal nach dem Wort "Hinzurechnungsbesteuerung".
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krl
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Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 19.März 2006 22:12    Titel: Antworten mit Zitat

siggi_siggi_siggi hat folgendes geschrieben::
Zitat:
gründe, bei der ich auch Director bin, die aber alle Gewinne auf eigenen Konten(*) thesauriert - was will das Deutsche Finanzamt machen

Suchen Sie mal nach dem Wort "Hinzurechnungsbesteuerung".


ok, danke. gelesen und verstanden. Wie ich jetzt sehe wäre die HK-Limited immer noch eine günstige Möglichkeit für meine Geschäftszwecke, insbesondere da zunaechst keine erwähnenswerten Gewinne anfallen werden. Werde mir jetzt aber trotzdem zunaechst mal eine genaue Gegenüberstellung mit einer US-LLC machen.
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einmalhoch
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Anmeldungsdatum: 24.03.2006
Beiträge: 1
Wohnort: Peking (China)

BeitragVerfasst am: 24.März 2006 7:08    Titel: Re: Hong Kong Ltd. für Internetfirma Antworten mit Zitat

Hermann Tugholz hat folgendes geschrieben::
Hallo,

ich habe ein kleine Firma die Software entwickelt und über das Internet vertreibt. Zur Zeit handelt es sich noch um ein Einzelunternehmen in Deutschland. Ich wohne allerdings in China (VR China) und arbeite auch von dort aus. Da es in China Mainland mit der Firmengruendung bekanntlich ja nicht so einfach ist, dacht ich an die Gründung einer Limited in Hong Kong.
Vielen Dank im voraus!

Schöne Grüße

Hermann


Hallo Herrmann

Um eine kleine Firma in Peking ( VR.CHINA ) zu gruenden ist nicht so schwer. Also meine Bruder hat am letzte Monat schon ein Internet-Software (Wap-Handy-Game) Firma gegrundet. Es ist ganz einfach, als Startkapital 3000 Euro bei >= 3 Mitarbeiter oder 10,000 EUR <= 3 Mitarbeiter.

Und aus meine Erfahrungen, wenn Ausländer bzw. Deutschen ein Niederlassung in HighTech-Gewerbpark oder änliche zone geründen ist 100% einfach, und zwar kann mindestens 1 oder 3 Jahre Steuer Frei. Das ist warum kommen jahrliche viele Japaner, Koreaner, Americaner seine Fabrik zu Bauen.


Gruss aus Peking
Einmalhoch
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Hermann Tugholz
Newbie


Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 25.Apr 2006 22:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

vielen Dank fuer die vielen Tips!
Ich habe mich mitlerweile entschlossen die Gruendung mit Hilfe von Jumpstart durchzufuehren, nachdem sie unter andererm auch hier erwaehnt wurden: http://www.hongkongincorporation.com/
Der Bericht auf der Seite hat mir sehr weitergeholfen, dort wird auch gezeigt wie man eine Firmengruendung direkt in Hong Kong selbst durchfuehrt. Allerdings ist er mit 29$ recht teuer. Man bekommt aber sein Geld zurueck wenn man ihn nicht gut findet.
an einmalhoch: Ich glaube du hast das gruenden einer kleinen Firma als chinese mit dem gruenden einer Firma als auslaender verwechselt. Es gibt in der tat viele Auslaender die in den HighTech Parks Fabriken usw. bauen, dies sind allerdings meinstens keine kleine firmen, sondern WFOEs oder joint verntures die ein wesentlich hoeheres startkapital als das von dir genannte benoetigen.

Gruss,

Hermann
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aszaidd
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Anmeldungsdatum: 01.11.2005
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 29.Apr 2006 4:14    Titel: Antworten mit Zitat

@ Hermann

...wäre nett wenn Du Deine Erfahrung bzw. den Ablauf hier postest. Danke!

Habe noch folgende Service Anbieter gefunden:
- http://www.asiabs.com/ (sehr informative Seite)
- http://www.sbc.com.hk/English/ (bieten auch ein Gründerservice von CN aus an)
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Hermann Tugholz
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Anmeldungsdatum: 28.02.2006
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 19.Jun 2006 1:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

sorry fuer die spaete Antwort! Aber da es vielleicht auch fuer andere noch interessant ist, beschreibe ich den Ablauf mal ein bisschen naeher.
Ich habe die Gruendung nun doch nicht selbst durchgefuehrt, sondern die Hilfe von Jumstart angenommen. Zur Vorgehensweise:
Man bekommt von Jumpstart ein Formular per mail zugeschickt in dem man alle relevanten Daten zur Firmengruendung eintragen muss. Dieses Formular ist von Jumpstart und nicht direkt von der Companies Registry, was den Vorteil hat dass einige Bereiche besser erklaert sind. Aus dem Dokument werden dann die offiziellen Formulare vorbereitet und man bekommt diese zugemailt. Wenn alles in Ordnung ist unterschreibt man diese und muss sie per Post nach Hong Kong schicken. Etwa 10 Tage spaeter war alles fertig und ich habe die Originaldokumente in Hong Kong abgeholt. Ich denke es ist auch moeglich sich diese zuschicken zu lassen, aber da ich fuer die Kontogruendung sowieso nach HK musste war das fuer mich kein Problem. Jumpstart ist auch mein company secretary und ich nehme virtual office service bei denen in anspruch.

Zur Gruendung eines Bankkontos bei der HSBC:
Ich habe mir einen Termin bei einer HSBC filliale (SME center) geholt (ging gleich fuer den naechsten Tag). Fuer die Eroeffnung eines Kontos wurden folgende Dokumente benoetigt:

- beglaubigte Kopie von "Certificate of Incorporation"
- beglaubigte Kopie von "Business Registration Certificate"
- beglaubigte Kopie von "Notification of First Secretary and Director"
- Reisepass
- Adressnachweis (ich habe meinen Personalausweis mitgenommen)
- proof of business (ein kurzes Dokument sollte reichen, die wollen keinen riesigen business plan lesen)

Ich habe mich auch fuer das Internetbanking angemeldet. Leider laeuft das bei HSBC in zwei Stages. D.h. nachdem das Konto gegruendet wurde bekommt man alle Daten sowie ein security device zugeschickt. Damit kann man dann schon online sein Konto einsehen. Um auch wirklich online transaktionen durchfuehren zu koennen muss man einen zweites mal in HongKong persoenlich vorbeikommen. Da die Kontogruendung etwa 2 Wochen dauert wollte ich nicht so lange warten und musste spaeter nochmal nach HK. Das ist recht aergerlich. Ich weiss allerdings nicht ob dies bei allen Banken in Hong Kong so laeuft.

Gruss,

Hermann
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