zum Thema Steuerminimierung oder eher sogar Steuerfreiheit habe ich mir in letzter Zeit viele Gedanken gemacht - ich bin im Bereich der Internetwerbung taetig - die Geschaefte sind eigentlich sehr rentabel und die hierzulande zu versteuern wird langsamm fast zu dumm. Ausserdem bereitet ein deutsches Schild auf der Tuer teilweise mehr Probleme als Anerkennung(Abmahner & Co zum Beispiel), dennoch ist offshore living eher nichts fuer mich
Ich koennte zwar auch mit dem Gedanken sich der Steuerhinterziehung strafbar zu machen immer noch gut schlafen, erwischt zu werden ist aber wohl ein zu hohes Risiko, vor allem wenn man bedenkt dass wir in Deutschland nicht mal in den Genuss der Bankgeheimnisrechte kommen.
Wenn ich die Forenbeitraege durchlese klingt eine IBC gar nicht so uebel. Korrigieren Sie mich bitte wenn ich mich irre - eine IBC macht das Geschaeft steuerfrei - solange mein Finanzamt kein Wind davon mitkriegt dass die Geschaefte eigentlich aus DE geleitet werden und dass ich der Inhaber der IBC bin.
Was passier aber wenn die Firma in einem Land gegruendet wird das keinerlei Infos an dt. Behoerden weitergibt? Was passiert wenn ich eine Firma in einem Offshoreland gruende und Nominee-direktoren bzw. Gesellschafter eintrage oder ueber Treuhandservice gruende - wuerde dann ein Bankkonto in einem sicheren Land eine komplette Abdeckung bieten?
Was ich suche ist eine Loesung bei der ich ohne grossartige Einschraenkungen mein Tagesgeschaeft machen kann (Ansehen der Gruendungsform spielt keine Rolle, die Kunden sitzen i.d.R. in USA und EU es gibt aber sehr wenige Direktvertraege bei dennen die Firma wirklich nach aussen tritt), dabei keine oder sehr wenig Steuern zahle, nicht auswandern muss. Ich plane einen geringen Anteil der Gewinne an mich auszuschuetten (maximal 10.000 mtl.), Anonymitaet ist nicht von Bedeutung.
Am schoensten waere es natuerlich wenn das alles dabei noch legal bleibt (auch wenn es etwas teuerer wird), ansonsten habe ich kein Problem mit Schwarzgeld solange ich nicht ohne weiteres an der Hand gepackt werden kann - die gesuchte Loesung soll eine temporaere Platform sein und kann in 1-2-3 Jahren durch eine seriosere Struktur abgeloest werden.
Ich bitte die erfahrenere Users um Ihren Rat zu meiner Situation, vor allem ist mir bis jetzt unklar fuer welche Jurisdiktion ich mich entscheiden soll, wie es ablaeuft etc.
Das Problem ist, dass Du höchstwahrscheinlich bei keiner seriöser Bank auf der Welt ein Konto für die IBC bekommen wirst.
Dann nützt Dir die IBC auch nichts!
Zieh lieber selbst ins Ausland und wenns es nur für paar Jahre ist danach kannste ja mit dem steuerfrei verdienten Geld wieder zurück kommen.
Steuerbetrug ist fast so schlimm wie Mord (kleine Übertreibung) und wird Dich am Ende ruinieren! Denn wenn Du irgendwann größere Anschaffungen mit dem "Schwarzgeld" machen willst und das Finanzamt wird fragen woher das Geld stammt dann "Gute Nacht"!
Außerdem tummeln sich viel zu viele Abzocker herum die Dir bei der IBC-Gründung "helfen" wollen ......... viel viel zu gefährlich ..............
Wegen Konten wundert es mich etwas - ich dachte die "Gruendungshelfer" dies gerne gegen Aufpreis organisieren. Braucht auch nicht unbedingt IBC sein - Panama AG oder was sonst alles hierin Foren heiss diskutiert wird sollte auch passen
Steuerbetrug ist es nicht - reine Steuerhinterziehung nehme ich an - aber wenn es mal kracht, soll eingentlich das zustaendige Finanzamt beweisen dass ich geschummelt habe oder gilt es automatisch als bewiesen wenn ich keine gegenbeweise einbringe?
Auswandern wie gesagt viel zu stressig, ich habe es oft genug durchgemacht und will mal hierzulande bleiben
nun ja - man sollte immer beachten - ob díe sogenannten "Gründungshelfer" wirklich vorhaben bei der Gründung zu "helfen" oder eher etwas anders im Sinn haben
Denn was man so hört und liest ................
Und Sie wollen doch wohl nicht durch eine fremde Person - falls dies überhaupt möglich ist (IBC) - ein Konto irgendwo eröffnen lassen oder? Wie wollen Sie sicher sein, dass sich diese Person nicht zusätzlich als zweiter "Berechtigter" für das Konto eingetragen hat und sobald "ordentlich Geld" drauf ist, ist es schwubs-di-wubs wieder weg!
Und wenn es mal "kracht" dann werden Sie ganz sicher dazu aufgefordert zur Auflösung des Sachverhaltes beizutragen. Soetwas nennt sich "erweiterte Mitwirkungspflicht bei Auslandssachverhalten"! Beweislastumkehr usw. nicht das Finanzamt muss Ihnen etwas beweisen sondern ganz im Gegenteil - Sie müssen den Sachverhalt aufklären!
Sollten Sie das nicht machen dann werden Sie "geschätzt" und vielleicht anschließend abgeführt!
Ich möchte Ihnen keine Angst machen - nur mal realistisch aufzeigen was für Fallstricke bei dieser Problematik auftauchen könnten. Aber das entscheiden natürlich Sie selbst!
also berliner hat recht - die Finanz kann einem schon ganz schoen zusetzen wenns ums Geld geht und das kann schon unangenehm werden ausser man ist etwas wiffer als die Beamten *harhar*
Bzgl. Konto unbedingt auf "Helfer" verzichten weil das kann ganz tief ins Auge gehn, weil Du wirst von der Bank nie erfahren wer wie was gegruendet hat, wenn Du den Vertrag nicht selber persoenlich unterschrieben und gelesen hast.
Weiters ist es - zumindest wenn man Banker kennt - ueberhaupt kein Problem ein Konto zu eroeffen. Vergiss gleich mal Grossbanken - die zocken etweder ab und machen gar nichts. Kleiner Banken wie Volksbank usw. sind da oftmals recht offener ein "Auslands(steuer)konto" zu eroeffnen.
Tipp - NIE die KEST-Befreiung fuer ausl. Konton beantragen - dies hat max. zur Folge, dass die Finanz (auf beiden Seiten/Laendern) das mitbekommt. Und wer KEST bezahlt hat zumindest gewissenhaft Steuer fuers Guthaben gezahlt und die paar Cents kann man sich auch noch leisten um dann weniger Probleme zu haben.
Ich tendiere aber immer mehr zu Suedamerika wobei ich hier noch am zweifeln bin was besser ist - gibt eh einen Thread Uruguay vs. Falkland - vielleicht weis ja unser Berliner etwas dazu ??
Anmeldungsdatum: 15.11.2003 Beiträge: 409 Wohnort: Autonome Republik Krim
Verfasst am: 19.Dez 2006 12:28 Titel:
Brauchen Sie wirklich nur einen Gründer oder einen Treuhänder? Dem letzteren müssten Sie wie der Name schon sagt vertrauen können. Ohne Treuhänder werden sie aber wohl nach außen sichtbar sein.
Haben sie schon einmal an ein Joint-Venture mit einem Schweizer Unternehmen gedacht. Sie müssten dann nicht sofort umziehen, die Gewinnsteuer für das Unternehmen würde maximal 15,5% betragen. Bei Ausnutzung des Steuerprivilegs ggf. um einiges tiefer. Ebenfalls müssten Sie nicht auf Ausschüttungen verzichten. Das Schweizer Buchhaltungssystem erlaubt es Aktionären für eine gewisse Zeit einen Kredit der Gesellschaft (Kontokorent) in Anspruch zu nehmen.
Sollten Sie Kontakt zu einem IT-Partner wünschen, oder sonstige Fragen haben, werden wir gerne versuchen zu helfen.
Grüsse aus der Schweiz
Thomas B. Steden
BAMAT Group
[E-Mail anzeigen]
Anmeldungsdatum: 20.12.2006 Beiträge: 150 Wohnort: Kiel
Verfasst am: 13.Feb 2007 14:32 Titel: @TDz
Verehrte User,
Sie finden auf unserer Internetpräsenz Angebote zur Gründung einer IBC
sowie den Kontoeröffnungsservice bei einer seriösen Bank mit einem anständigen Ranking. _________________ NOMOCON Ltd&CoKG
IBCs, UK Ltds, Zypern Holdings, alles mit Kontenverbindungen in Liechtenstein oder der Schweiz, Zypern etc.
Als zufriedener Kunde für die Suchfaulen:
Offshoreberater kann ich uneingeschränkt weiterempfehlen.
Und wenn Sie mal genauer hier suchen wird Ihnen auch niemand etwas gegenteiliges sagen. Kompetente Firma, dänisches Hauptbüro, deutsche Betreuer.
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