ich habe mal eine Frage. Ein Freund von mir lebt jetzt schon seit geraumer Zeit in Südamerika - genauer gesagt in Argentinien, wodurch er klarerweise seinen Hauptwohnsitz nicht mehr in der EU hat und somit seine steuerliche Zuordenbarbeit ja nach Argentinien fällt.
Bitte korrigieren wenn ich falsch liege ?? Weil ich überlege eben das gleiche, vormal ich dort unten ja schon öfters war und die Gegebenheiten auch recht gut kenne.
Problematik in Argentinien ist, dass man als "Ausländer ohne Residenz" wenn man eine Firma gründen will etwas abgezockt wird was leider schon einige erleben durften. Und meistens ist es überhaupt unmöglich was zu machen, auc wenn man heimische Anwälte kennt.
Jetzt liest man ja überall, dass es als Alternative auch eine Firmengründung in Uruguay bzw. auf den Marshall Insel (Falkland Inseln) von Vorteil wäre. Zumindest in Uruguay wären ja die Steuern recht gering und Uruguay gilt ja noch immer als Steuerparadies. Und mit der Fähre wäre man von Buenos Aires nach Montevideo grad mal 3 Stunden unterwegs
Von Uruguay hab ich bis dato auch noch nichts wirklich im Netz gefunden ausser das die AHK Deutschland hier helfen will. Wobei 800 Euro fuer reine "Hilfe" find ich auch etwas übertrieben.
Die Falklandinseln sind sicher etwas weiter weg. Wobei nachdem ja die Falklandinseln ein brit. Überseegebiet ist, ist halt die Frage wie weit hier (auch wenn lt. OECD ja alles auf Offshoreparadies hindeutet) etwaige Daten nach Europa durchsickern können.
Im Netz findet man für die Falklandinseln um ca. 1500 Euro komplette Pakete mit Office, Verwaltung, Steuern, etc. meiner Meinung nach ganz vernünftige Angebote.
Idee dahinter ist, da ich bzw. auch mein Freund im Bereich "Internetdienstleistung" (also z.B. Domains, Webdesign, Programmierung) arbeiten und die Arbeitskraft in Südamerika dementsprechend billiger ist, dass man hier die lokale Abwicklung eben über eine auch dort unten angesiedelten Firma macht, damit man sich die ganzen Lohnnbenkosten, etc. in Europa erspart.
Derzeit wird das ganze bereits intensiv betrieben und lauft recht gut. Nur die steuerl. Kosten sind halt auch nicht gerade gering auch wenn man es über eine engl. Ltd. macht. Gewinn fallt je nach Auftragslage locker auf ein paar 100K Euro raus.
Sinn macht in diesem Fall auch nur eine "GmbH" Firmenform ähnlich wie die UK-Ltd. da die private Haftung ausgegrenzt sein sollte.
Somit hätte ich mal folgende Fragen :
1.) wäre Uruguay oder Falkland besser ??
2.) kennt jemand bzw. gibts seriöse Anbieter die eien Gründung usw. anbieten - am besten natürlich vorort mit persönl. Gespräch ??
3.) könnte man bei Falkland mit Europa ein Problem bekommen (im Zuge von UK-Übersee) ??
4.) wie lange dauert eine effektive Gründung (in Uruguay sagt man bis zu 6 Monaten) ??
5.) gibts sonst noch irgendwas was zu beachten wäre ??
Zusätzlich ist zu sagen, dass ich mich mit Offshore - also UK-Ltd. - doch recht gut auskenne aber eben genau eine UK-Ltd. käme mir nie wieder in den Sinn, weil da hab ich schon meine schlechten Erfahrungen die mir reichen, weil die laufenden Kosten sind schweine teuer sind - auch wenn man mit Tricks die Steuerkosten minimiert. Weil Abzocken tun effektiv nicht die Gründerfirmen sondern die Anwälte bzw. Buchhalter
bin grad auf einen riesen Schnitzer draufgekommen ... hab da anstelle von Malvinas Island was ja die Falkland Inselns sind teilweise Marshall Islands geschrieben. Ist natuerlich falsch.
Wobei anders bewertet waere, natuerlich die 3eck Geschichte was ist besser mit den Marshall Islands noch gut erweitert. Zumal hier ja lediglich eine Pauschale an Abgaben anfallt.
eine LLC ist siche eine Ueberlegung sofern man es mit anderen Offshore-Firmen verkappselt damit hier die Sicherheit hoeher wird. Wobei ich hier genauso wie bei einer engl. Ltd. eher meine Bedenken habe weil gerade mit USA und Europa Offshore Firmen sind schon sehr viele richtig eingefahren.
Ich tendiere da eher auf lokalere und naehere Offshore Loesungen. Deswegn wuerde sich bei mir hier eben Uruguay oder Falkland Inseln anbieten, weil halt in der Naehe und wenn was ist kann ich lokal wem auf die Zehen steigen.
Es gibt leider schon zuviele Schein-Irgendwie-Offshore-Anbieter die einem viel versprechen aber im Endeffekt wenn was ist bist Du als "kleiner" der "gef***te" wenn Du nicht lokal irgendwie deine Moeglichkeiten hast.
Ich brauche mir nur aktuelle Berichte von z.B. BWin (Bet and Win) anschauen mit Glückspiellizenz aus Gibraltar, Support aber im Land, usw. usw. Da schauts im Moment gerade seitens der österr. Finanz eher ganz schlecht aus. Und ich sage mal - die haben schon mehr Plan als unsereins was Offshore angeht.
Die Frage ist die "Liberalitaet" der Behoerden des jeweiligen Landes im Background. Und da kann man sagen was man will, da bist in Südamerika halt einfach besser aufgehoben.
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