Ich lebe in Österreich und dort haben wir noch ein Bankgeheimnis, noch. In ein paar Jahren wird das aber auch vorbei sein.
Ich plane nun so ca. 80.000 Euro innerhalb Österreichs anzulegen (langfristig) das Kapital soll in Aktien u.ä. bei österreichischen Banken angelegt werden.
Das ganze wäre wahrscheinlicher weniger problematisch wenn ich planen würde dieses Kapital im Ausland anzulegen. Dann würde ich ein Bankkonto in der Schweiz (postfinance usw.) eröffnen und dann von dort das Kapital ins Ausland überweisen und die österreichische Finanz würde nie etwas mitbekommen.
Ab wie ist dies am besten zu bewerkstelligen wenn man als Österreicher in Österreich sein Kapital veranlagen will, ohne das die Finanz dies mitbekommt? Eine Firmengründung im Ausland? Wäre wahrcheinlich eine Lösung, doch würde sich das rechnen mit dem oben genannten Betrag?
Mit welchen jährlichen Kosten sind zu rechnen?
Hat jemand eine kostengünstige Lösung oder einen Vorschlag?
Hat jemand eine kostengünstige Lösung oder einen Vorschlag?
Habe vorgestern in einer Österreichischen Zeitung gelesen, dass die Österreichische Raiffeisenbank für Ihre Privatkunden eine Möglichkeit der "Anlageverlagerung" nach Liechtenstein anbietet. (Aus den von Ihnen bereits erwähnten Gründen)
Angeboten wurde ein Service, wo die Bank die Kosten für die Anreise und Übernachtung, ihrer geschätzten Klientel übernehmen würde. Einzige Bedingung: wie fast überall, minimale Kontoeinlage EUR 50 tsd. bei Kontoeröffnung in Liechtenstein.
Erkundigen Sie sich doch bei einer Raiffeisenbank in Ihrer Nähe, weiss leider nicht mehr in welcher Zeitung der Artikel stand. (Lag im Flugzeug auf, beim Rückflug von Wien nach Zürich)
Verfasst am: 4.Feb 2005 16:11 Titel: ...kann aber keine Bestätigung finden
Habe versucht den Artikel online zu finden, jedoch ohne Erfolg. Einzig auf der Seite der Raiffeisen Bank selbst ist von einem "VIP Buchungsservice" die Rede.
Ein Konto in Liechtenstein bringt leider auch nichts, weil man dort aus Ausländer ab 2005 unter die Quellensteuer fällt, diese beträgt am 2011 bis zu 35%!!!!
Kann mir vielleicht irgendjemand einen Gebührenkatalog über eine Offshorefirma im Ausland zukommen lassen, aus denen hervorgeht welche einmaligen sowie jährlichen Kosten auf mich zukommen würden?
Also ich persönlich würde von einer Offshore-Firma als private Anlageverwalterin (in Bezug auf den von Ihnen erwähnten Betrag) abraten. Ich denke die Mühe lohnt sich nicht/kaum.
Hier noch einen Auszug bezüglich der von Ihnen erwähnen Quellensteuer (es geht also auch anders) :
"„Walser Capital Leben“: Vorsorge und Steuern sparen
Eine Möglichkeit die Steuerlast weiter zu senken, bietet die Raiffeisen Bank (Liechtenstein) mit der „Walser Capital Leben“ – einer fondsgebundenen Vermögensverwaltung im Mantel einer Lebensversicherung. Anleger können zwischen drei Investmentstilen mit Aktienquoten von 20, 50 und 80 Prozent wählen. „Die Anlagestrategien lassen sich so an persönliche Renditevorstellung, Risikoneigung und Finanz- sowie Lebenssituation anpassen“, erklärt Rehm.
Der Clou: Quellen- bzw. Kapitalertragssteuer entfallen komplett. Die Bank führt lediglich eine einmalige Versicherungssteuer in Höhe von 4 Prozent anonym an die österreichische Finanz ab. Vorausgesetzt die Lebensversicherung läuft mindestens zehn Jahre. Die Versicherungssumme kann auch in einem Betrag eingezahlt werden. Einsteigen können Anleger bereits ab 50.000 Euro....."
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