Eine Offshore-Firma ist ja relativ einfach gegründet. Ein Bankkonto dafür ist auch noch machbar.
Aber wie schaut es hinterher aus?
Muß die Firma (z.B. in Belize) aufrechterhalten werden?
Braucht man in den nächsten Jahren irgendwelche Bestätigungen (Registerauszüge usw.) für die Bank, daß die Firma noch existiert?
Welche Unterlagen will die Bank irgendwann (Jahre) nach der Kontoeröffnung?
Die (rechtliche) Lage kann sich ja relativ schnell ändern - in der EU und offshore - ist es da überhaupt sinnvoll sein Vermögen auf einem Konto zu lassen, das eigentlich auf eine Firma in Belize lautet?
Also ich hätte da meine Bedenken mein Vermögen (wenn ich denn eines hätte) letztlich einer mir unbekannten Internetfirma, anzuvertrauen.
eine interessante Frage, hoffentlich findet sich ein Kompetenter dafür.
Aber im letzteneren verstehe ich Sie nicht!
Sie schreiben:
'...Also ich hätte da meine Bedenken mein Vermögen (wenn ich denn eines hätte) letztlich einer mir unbekannten Internetfirma, anzuvertrauen. '
Wieso UNBEKANNTEN Firma???
Bei der IBC haben SIE alle Hebeln in der Hand. Die IBC wird ja in der Regel von Nominee Direktoren Repräsentiert. Vielleicht meinen Sie das da etwas schief gehen kann ?!?
Verfasst am: 5.Apr 2005 13:39 Titel: how to handle an offshore company
Eine Offshore-Firma ist ja relativ einfach gegründet. Ein Bankkonto dafür ist auch noch machbar
_____ richtig, die gründung ist der einfachste schritt
_____ mit der eröffnung eines bankkontos wird's gelegentlich schon schwieriger (je nach politischer wetterlage!) - wenn sie ein firmenkonto auf einer INTERNATIONALEN REPUTIERTEN BANK (also keiner dieser aadmm-klitschen) eröffnen möchten, könnten sie mit ihrer bvi-struktur bereits an grenzen stossen
Muß die Firma (z.B. in Belize) aufrechterhalten werden?
_____ ja, was meinen sie jetzt DAMIT - selbstverständlich müssen sie ihr unternehmen "in good standing" halten und rechtzeitig die je nach jurisdiction verlangten bescheinigungen (annual return oder ähnliches) hinterlegen sowie die jährliche franchise license berappen... sonst wird die gesellschaft "revoked" d.h. behördlicherseits liquidiert
Braucht man in den nächsten Jahren irgendwelche Bestätigungen (Registerauszüge usw.) für die Bank, daß die Firma noch existiert?
_____ kommt mehr und mehr froh, dass banken im sinne einer permanenten überwachung ihrer geschäftsbeziehungen von zeit zu zeit ein "certificate of good standing" verlangen... also eine von der registerbehörde des eintragungslandes ausgestellte bestätigung, dass die firma noch existiert und - siehe oben - alle behördlichen vorschriften eingehalten werden
die (rechtliche) Lage kann sich ja relativ schnell ändern - in der EU und offshore - ist es da überhaupt sinnvoll sein Vermögen auf einem Konto zu lassen, das eigentlich auf eine Firma in Belize lautet?
_____ kann sie
_____ aber die gesetzlichen vorschriften ändern sich ja auch hier in europa ständig... oder wenigstens regelmässig
_____ was soll den ihre bemerkungen bezüglich "... dem kontoinhalt, der eigentlich einer firma in belize gehört..." bedeuten - das ist/war doch seinerzeits (bei der gründung) der tiefere sinn des teuren vorhabens - oder? - die ÜBERTRAGUNG von vermögenswerten auf eine möglichst anonyme struktur... oder - in ihrem falle (also solchen ohne vermögen - der AUFBAU VON KAPITAL ausserhalb ihres persönlichen einflussbereiches
Also ich hätte da meine Bedenken mein Vermögen (wenn ich denn eines hätte) letztlich einer mir unbekannten Internetfirma, anzuvertrauen.
_____ wem überlassen sie ihr nicht vorhandenes vermögen... einer internetfirma... ich denke, wir sprachen über ein BANKKONTO
_____ unverständliche bemerkung!
lese ich aus ihren ausführungen, dass sie sich AUS SIMPLEN KOSTENGRÜNDEN mit dem gedanken tragen, eine auslandsfirma zu gründen, ihr geliebtes bankkonto auf den namen der gesellschaft zu eröffnen... um dann still und leise die firma zu liquidieren, um sich die jährlichen verwaltungskosten zu ersparen... gleichzeitig aber weiterhin NACH AUSSEN HIN SO ZU TUN, wie wenn sie noch eine auslandsstruktur unterhalten würden... ein schelm, wer böses dabei denkt
grosse gedankenspiele und keinen euro in der tasche, um einem berater, die ihnen KOSTENLOS und PERSÖNLICH das vorgehen und die optimale struktur erklärt, eine tasse kaffee zu bezahlen... oder sehe ich das falsch?
klären sie uns doch bitte eingehender über ihre strategischen gedanken auf... dankeschön
Verfasst am: 5.Apr 2005 18:01 Titel: Re: how to handle an offshore company
ffbkdavid hat folgendes geschrieben::
...grosse gedankenspiele und keinen euro in der tasche, um einem berater, die ihnen KOSTENLOS und PERSÖNLICH das vorgehen und die optimale struktur erklärt, eine tasse kaffee zu bezahlen... oder sehe ich das falsch?...
Und das ohne Tässchen Kaffee... wohlverstanden.
Sie hätten es verdient, per Lastschriftverfahren abbuchen zu können. Dumm nur, dass eh nichts drauf ist...
grosse gedankenspiele und keinen euro in der tasche, um einem berater, die ihnen KOSTENLOS und PERSÖNLICH das vorgehen und die optimale struktur erklärt, eine tasse kaffee zu bezahlen... oder sehe ich das falsch?
Richtig, es sind nur Gedankenspiele - mehr nicht
Daher ergibt es auch keinen Sinn einen bezahlten Berater einzuschalten und für INFOS ist das Forum gedacht - oder sehe ich das falsch?
Es geht mir darum:
Im Internet gibt es jede Menge an Angeboten zur Gründung einer Offshorefirma in Belize, BVI, Bahamas, Honduras oder sonst wo.
Die Firma wird also über einen "unbekannten" Vermittler gegründet.
Firmenkonto wird evtl. gleich mitvermittelt.
Irgendwann nach ein paar Jahren möchte die Bank ein
Zitat:
"certificate of good standing"
Ich wende mich also an meinen Vermittler - wenn er noch existiert
und fordere dieses an und hoffes daß ich es bekomme.
Wenn nicht ????
Oder die Gesetze des Offshorelandes ändern sich und meine Firma wird einfach gelöscht.
Oder mein Vermittler verwendet die Verwaltungskosten für andere Zwecke.
Kann ich doch nicht überprüfen.
Das wären für mich zu viele Unsicherheiten (auch ein physisch vorhandener Berater kann sich irren, verschwinden, unterschlagen usw.)
... aber das ist IHR risiko, wenn sie sich mit einem FIRMENGRÜNDER einlassen, der ihnen die paar seiten papier für einige hunderter verkauft
was sie brauchen, ist ein FULL SERVICE PROVIDER, der für ihr unternehmen auch EINSTEHT und SIE ALS KUNDEN K E N N T wenn sie bei einem dieser papierhändler gründen und nach drei monaten irgendeine fachliche frage stellen... probieren sie's 'mal aus und posten sie ihre erfahrungen hier
immerhin: die eine lösung (die mit garantierter unsicherheit) kostet einige hunderter... die alternative (die mit professioneller betreuung, ansprechspartner in deutscher sprache, full-service-management etc.) einige tausender... that's the difference
Anmeldungsdatum: 17.12.2003 Beiträge: 1126 Wohnort: Belize City
Verfasst am: 6.Apr 2005 17:11 Titel: Re: nowaja:
ffbkdavid hat folgendes geschrieben::
was sie brauchen, ist ein FULL SERVICE PROVIDER, der für ihr unternehmen auch EINSTEHT und SIE ALS KUNDEN K E N N T wenn sie bei einem dieser papierhändler gründen und nach drei monaten irgendeine fachliche frage stellen... probieren si's'mal aus und posten sie ihre erfahrungen hier
choose!
ffbkdavid
ich kann es mir nicht verkneifen, auch diese Aussage mit HERZERFRISCHEND zu kommentieren !
Vor dem Hintergrund aller Angebote in der in Rede stehenden Struktur mag es ja sein, daß Anbieter von Auslandsangeboten jeglicher Art Bedürfnisse einer Vielzahl von Kunden oder sonst interessierten Personen mit dem gewünschten Ziel innerhalb des vorgegebenen Rahmens bedienen können. Das steht ausser Frage.
Gleichwohl erfordert die Rechtslage in der Bundesrepublik - und hier spielt sich das überwiegende Interesse der "Betroffenen" ab - eine umfassende Betreuung des Klienten/ Mandanten durch "FULL SERVICE PROVIDER" !
Es kommt doch wirklich niemand, der sich halbswegs erfolgreich unternehmerisch betätigt, auf den Gedanken, eine aufwendige und komlipizierte gesellschaftsrechtliche und/oder vertragrechtliche Struktur einem ihm bekannten Fachanwalt für Familienrecht (ich will niemandem zu nahe treten; ich hätte auch den Begriff des "Feld-, Wald- und Wiesenanwaltes" gebrauchen können) zu übertragen, nur um Rechtsanwaltsgebühren dadurch zu sparen, daß keine (angemessene) Honorarvereinbarung abgewschlossen wird ?????!!!!!!
Die Firma wird also über einen "unbekannten" Vermittler gegründet.
Mehr oder weniger, eine Gesellschaft kann ziemlich "unbekannt" erscheinen. Mit Ihrem Berater sollten Sie guten Kontakt aufnehmen, wenn auch OHNE Ihren Namen, also anonym. Das ist natuerlich eine Gefuehlsache.
Irgendwann nach ein paar Jahren möchte die Bank ein
Zitat:
"certificate of good standing"
Ich wende mich also an meinen Vermittler - wenn er noch existiert und fordere dieses an und hoffes daß ich es bekomme.
Nicht unbedingt. Ein Certificate of Good Standing kann JEDER beim oeffentlichen Register einsehen, bezahlen, oder beglaubigt bekommen. Sie koennen jederzeit ueberpruefen ob Ihre Panama Gesellschaft in Good Standing ist.
Registro Publico
Via España calle 67A, Frente a la Clínica Hospital San Fernando,
Ciudad de Panamá
Telefon: +507 278-6000
Die jaehrliche Tax-Gebuehr in Hoehe von 250 USD kann jeder Direktor bezahlen oder unterschreiben. Falls Sie 3 US Delaware/Nevada/Wyoming oder UK Gesellschaften als Direktor einstellen, haben Sie dann jederzeit Moeglichkeit den Direktor zu nominieren. Zum Beispiel ueber Internet entscheiden Sie wer der neue Direktor ist fuer Nevada Gesellschaft. Nevada Gesellschaft ist Direktor bei Panama Gesellschaft. Sobald der neue Direktor dort ist, kann er jegliche Unterlagen fuer Sie unterscheiben:
- Tax-Form (Tassa Fissa) unterschreiben und bezahlen,
- Vertraege fuer Gesellschaft unterschreiben,
- Bankkonten eroeffnen,
Die Nominee-Direktoren sollten Ihnen im VORAUS undatierte Briefe der Kuendigung geben. Somit koennen Sie jederzeit gegen sie auch rechtlich vorgehen (durch Anwaelte in Panama). Somit haben Sie Schutz von eigenen Nominee Direktoren, aber besserer Schutz waeren billige Nevada/UK Gesellschaften die Sie als Nominee-Direktoren einstellen.
nowaja hat folgendes geschrieben::
Oder die Gesetze des Offshorelandes ändern sich und meine Firma wird einfach gelöscht. Oder mein Vermittler verwendet die Verwaltungskosten für andere Zwecke. Kann ich doch nicht überprüfen.
Falls Sie eine EXTRA Gesellschaft als Holding wuenschen die aber wirklich keine Direktoren und sonstige privat Namen im Oeffentlichenregister hat, dann empfiehlt sich Marshall Islands Gesellschaft. Sie benutzen Sie um UK LTD Gesellschaften billig aufzumachen und Panama Gesellschaft zu halten (Holding). Drei UK LTD Gesellschaften machen Sie Direktoren von der Panama Gesellschaft. Die UK Gesellschaften koennen ueber Internet aktualisiert werden, also einen neuen Direktor koennen Sie taeglich wechseln falls noetig. Das kann auch eine Management-Gesellschaft sein wie wir, die dann fuer Sie jegliche Unterlagen an dem Tag unterschreibt, oder Tax bezahlt oder eine Beglaubigung besort. Die Kontrolle wird enorm, Anonymitaet auch. Die Holding Gesellschaft halten sie nur als Papier mit sich, das ist Endbesitzer, Sie machen aber Konto mit Panama Gesellschaft.
nowaja hat folgendes geschrieben::
Das wären für mich zu viele Unsicherheiten (auch ein physisch vorhandener Berater kann sich irren, verschwinden, unterschlagen usw.)
Mehr Wissen wie man es macht, bringt auch mehr Kontrolle darueber.
Panama Gruendung in 3 Tage, 1200 USD, jaehrlich 720 USD
Marshall Islands Gruendung in 3 Tage, 1200 USD, jaehrlich, 720 USD
UK LIMITED Gruendung ohne Unterschriften, alles Digital fuer Offshore-Gesellschaft als Holding, 600 USD mit Apostille-Zertifikat.
US Corporation Nevada/Delaware/Wyoming Gruendung fuer 400 USD, ohne Unterschrift
Verfasst am: 15.Apr 2005 23:21 Titel: bankkonten für osshore-firmen:
sie posten:
"..... Bieten wir bei saemtlichen Banken in Panama oder bei Banken in USA, Andorra, Lettland ....."
also das mit panama und/oder lettland wollen wir ihnen 'mal glauben... nur eine kleine frage: was nützt mir ein konto in südamerika oder im baltikum, wenn ich BEI JEDER RECHNUNG, DIE ICH AN KUNDEN VERSENDE, mit problemen mit/bei MEINEN K U N D E N konfrontiert werde, weil sich diese schlicht und einfach weigern, zahlungen an derart obskure/exotische destinationen zu leisten
vergessen sie/wir nicht: rechnungen von einer offshorefirma an einen beispielsweise in der brd residierenden ENDABNEHMER können BEI DIESEM im falle von betriebsprüfungen grosse probleme auslösen... vor allem dann, wenn er gegenüber dem revisoren auskunft darüber geben muss, warum um alles in der welt er eine auf den british virgin islands eingetragene mit irgendwelchen lieferungen/services betraut hat... und zahlungen für ebendiese leistungen nach panama, lettland, littauan, estland, andorra... oder an die vatikanbank leisten soll/muss/darf
das ist IHRE verantwortung ihren kunden gegenüber... sie verkaufen nämlich nicht nur 500 gramm papier mit edlen siegeln... oder EINE FUNKTIONSTÜCHTIGE STRUKTUR... oder nicht?
... für 500 euros wohl eher das erstere - leistung und services sind nämlich im regelfall multi-jurisdictional und mit grossen kosten des providers verbunden...
im weitern: usa-banken... wie denn? wo denn? was denn? - wollen sie eine us-steuernummer für eine panama-gesellschaft beantragen... ohne eine solche werden sie HIER UND JETZT wohl kaum eine bank nennen können, die einer firma ein konto eröffnet... lasse mich gerne korrigieren
über andorrra brauchen wir im übrigen kein wort zu verlieren... die dortigen finanzakrobaten haben nämlich im regelfall nicht 'mal soviel minimalen anstand, dass sie kundenanfragen auch nur beantworten... offensichtlich müssen sich "interessenten" auf den kurvigen weg nach la vella machen und auf gut glück beim persönlichen anklopfen an die dortigen eichigen bankportale hoffen
Anmeldungsdatum: 17.12.2003 Beiträge: 1126 Wohnort: Belize City
Verfasst am: 16.Apr 2005 5:37 Titel:
@ Thetaworld
das hört sich alles sehr interessant an !!!!!
Dienen die von Ihnen vermittelten Gesellschaften vornehmlich zur privaten Vermögensverwaltung, oder sollen solche Gesellschaften auch zu einer unternehmerischen Tätigkeit in der Bundesrepublik eingesetzt werden können ?
Das heißt, sind die von Ihnen angebotenen Strukturen auch geeignet, daß ich beispielsweise in Deutschland ohne weiteres eine eingetragene Zweigniederlassung betreiben kann ?
Welche Strukturen empfehlen Sie, um dann möglichst wenig Angriffsfläche gegenüber den deutschen Finanzverwaltungen zu bieten ?
Haben Sie insoweit einen kompetenten Beraterstab ?
Welche Maßnahmen empfehlen Sie einem Kunden, der mit einem deutschen Unternehmen geschäftliche Verbindungen aufbauen will, um gegenüber seinem Geschäftspartner den Auslandsbezug zu dokumentieren (was ja für diesen von Belang ist, wenn - wie ffbkdavid zutreffend bemerkt - sich dieser einer Betriebsprüfung unterziehen muß) ????
Verfasst am: 16.Apr 2005 11:38 Titel: well done, tropico:
gut gebrüllt
DAS würde mich auch brennend interessieren - man lernt ja nie aus! - wie sie eine deutsche zweigniederlassung einer MARSHALL ISLANDS-firma begründen... oder einer PANAMA-gesellschaft, deren direktoren (drei an der zahl, wie gesetzlich vorgeschrieben!) ibc's sind, die auf den marshall island, grenada, nauru, niue, dominica etc. eingetragen sind... melchizedek lassen wir aus humanitären gründen jetzt vorläufig 'mal aussen vor
wäre schön, was horizonterweiterndes zu vernehmen!
Verfasst am: 16.Apr 2005 14:24 Titel: Re: bankkonten für osshore-firmen:
ffbkdavid hat folgendes geschrieben::
wenn ich BEI JEDER RECHNUNG, DIE ICH AN KUNDEN VERSENDE, mit problemen mit/bei MEINEN K U N D E N konfrontiert werde, weil sich diese schlicht und einfach weigern, zahlungen an derart obskure/exotische destinationen zu leisten
Wir sagten nicht, Sie sollten die Kunden darauf auffordern das Geld der Offshore-Gesellschaft zu bezahlen. Oben steht es dass wir zusaetzlich eine/mehrere UK/US Gesellschaft aufmachen koennen von welcher aus Sie UK Rechnungen erstellen koennen. Die UK Gesellschaft wuerde dann Rechnungen ausstellen, die aber 95% des Profits an Offshore-Gesellschaft weiter leiten. Das Geld wuerde auf UK Bank-Konto eingehen (oder irgendwo), denn es gibt unzaehlige UK Gesellschaften die nicht von UK aus betrieben werden. Also kann ruhig Rumaenien sein, Thailand, Philippines, etc. es haengt von der Art des Geschaefts ab. Wenn die Geschaeftsfuerhre jemand anruft, bekommt er auch die Antwort.
Panama-Gesellschaft oder sollte benutzt werden fuer Weltweite Geschaefte, fuer Deutschland benutzen Sie eben UK Gesellschaft. Und zwar so, dass Geld von der UK Gesellschaft an Sie kommt als Provision, und dass Kunden bezahlen an die UK Gesellschaft mit UK Bankkonto.
Hier ein kleiner Beispiel:
Panama als Holding hat eine Wyoming Gesellschaft.
Wyoming ist weniger bekannt als US no-tax Gesellschaft,
Wyoming Gesellschaft hat Geschaeftsfuehrer irgendwo in der Welt. Der Shareholder als Panama. Wyoming Gesellschaft kann UK Gesellschaft halten. Falls eine Pruefung kommt wem die UK Gesellschaft gehoert, dann gehoert es der Wyoming Gesellschaft, was nachweisbar ist. Mit Wyoming oder Panama Gesellschaft machen Sie in dem Fall keine Geschaefte, das ist nur Holding.
ffbkdavid hat folgendes geschrieben::
vergessen sie/wir nicht: rechnungen von einer offshorefirma an einen beispielsweise in der brd residierenden ENDABNEHMER können BEI DIESEM im falle von betriebsprüfungen grosse probleme auslösen...
Das kennen Sie besser. In EU sollten Sie EU Fakturen ausgeben und kein Problem. Ansonsten koennen wir eine Serbische Gesellschaft aufmachen und DAMIT Fakturen ausstellen. Die Serbische 500 EUR Gesellschaft, bekommt sehr niedrige Besteuerung, und Sie koennen jemand beschaeftigen Ihre Anrufe und Kommunikation entgegen zu nehmen fuer 100 EUR pro Jahr. Wyoming hinter der Serbischen Gesellschaft, und fertig.
ffbkdavid hat folgendes geschrieben::
vor allem dann, wenn er gegenüber dem revisoren auskunft darüber geben muss, warum um alles in der welt er eine auf den british virgin islands eingetragene mit irgendwelchen lieferungen/services betraut hat... und zahlungen für ebendiese leistungen nach panama, lettland, littauan, estland, andorra... oder an die vatikanbank leisten soll/muss/darf
Sollten Sie nicht. Es gibt genug Taktiten das zu umgehen. Das waere kurzsichtig auf der Art zu handeln.
ffbkdavid hat folgendes geschrieben::
das ist IHRE verantwortung ihren kunden gegenüber... sie verkaufen nämlich nicht nur 500 gramm papier mit edlen siegeln... oder EINE FUNKTIONSTÜCHTIGE STRUKTUR... oder nicht?
Es funktioniert in Daenemark, dass eine Daenische Gesellschaft Provision von UK Gesellschaft bekommt fuer die gebrachte Auftraege. Das Geld KOMMT, geht nicht RAUS. In Daenemark sollte es strenger sein als in Deutschland, aber UK Gesellschaft muss akzeptiert werden. Fuer Deutschland, sollten Sie besser wissen.
ffbkdavid hat folgendes geschrieben::
im weitern: usa-banken... wie denn? wo denn? was denn? - wollen sie eine us-steuernummer für eine panama-gesellschaft beantragen...
Ueber eine Tochter-Gesellschaft in USA, problemlos in 2 Stunden mit Hilfe des Amerikanischen Buergers.
ffbkdavid hat folgendes geschrieben::
ohne eine solche werden sie HIER UND JETZT wohl kaum eine bank nennen können, die einer firma ein konto eröffnet... lasse mich gerne korrigieren
Auch ohne Hilfe eines Amerikaners, gibt es genug Banken die ein Bankkonto fuer non-US Buerger aufmachen werden, und fuer so eine Gesellschaft das Konto aufmachen werden. Zusatzlich ist es Problemlos ein Brokerage Konto aufzumachen durch welches man auch SWIFT empfangen kann. Wir bekommen gerade einige Bestellungen fuer so ein US Konto, weil naehmlich viele non-US Buerger jetzt rausgeschmissen werden aus MtMorringsSavings, Bankcorp und anderen Banken.
Dienen die von Ihnen vermittelten Gesellschaften vornehmlich zur privaten Vermögensverwaltung, oder sollen solche Gesellschaften auch zu einer unternehmerischen Tätigkeit in der Bundesrepublik eingesetzt werden können ?
Haengt von dem Plan ab. Wollen Sie als fuer Vermoegensverwaltung, dann ist es klar einfach, weil keine Geschaefte gemacht werden.
Wollen Sie es als eigene Offshore-Gesellschaft in Deutschland einsetzen, wuerde Ihnen natuerlich jeder abraten. Wir auch, in der Form.
Aber die Gesellschaft in Panama, kann alles bekommen was Sie brauchen:
- festnetz nummer, jemand beantwortet im Namen der Firma, Ihr Name wird niemals weitergegeben (oder bekannt),
- Ihre Firma bekommt Telefon-Buch Eintraege, macht Werbung in Panama, kauft in Panama, liefert Services von Panama aus, alles nachweisbar,
- hat Schilder vor der Tuere,
- hat Fax Nummer, Strassenadresse,
- hat einige Angebote fuer weltweite Haendler, fuer den Weiterverkauf von Diensten bzw. Produkten
- vielleicht in dem Fall Produkte oder Dienste sollten auch von auserhalb erbracht/geliefert werden.
- die Firma kann einer weiteren Firma gehoeren, oder einen Nominee-Shareholder haben, oder Stiftung oder aehnliches. In Falle einer Pruefung, schicken Sie eben den Brief an die Firma dass Sie ueberprueft werden. Sie bekommen die Antwort dass wenig verstanden wird, dann uebersetzen Sie es in Spanisch durch ein Panameisches-Uebersetzungsbuero fuer 500 USD (sollte auch absetzbar sein, weil sie nichts mit Ihnen zu tun haben), und dann bekommen Sie auch alle Daten: wem Gesellschaft gehoert, wer die Direktoren sind (alles Gesellschaften) und von wo aus die Geschaefte gemacht werden. Eine lebendige Person wird aber als Direktor auch fuer Sie da stehen. Die Gesellschaft kann auch billig Raueme in Panama mieten falls noetig. Alles das kommt sehr billig im Vergleich wieviel man sparen kann.
tropico hat folgendes geschrieben::
Das heißt, sind die von Ihnen angebotenen Strukturen auch geeignet, daß ich beispielsweise in Deutschland ohne weiteres eine eingetragene Zweigniederlassung betreiben kann ?
Ich wuerde nicht sagen. Wahrscheinlich die Zweigniederlassung einer Panama Firma in Deutschland geht OHNE WEITERES UND SOFORTIG. Ob Deutsche dann denken dass diese Firma von Ihnen aus betrieben wird, haent von der Liste oben und mehr Faktoren. Die Panama Firma kann aber auch UK Gesellschaft aufmachen (durch selbst oder durch Wyoming Firma) und DANN die Zweiniderlassung aufmachen. Wenn alle Kriterien erfuellt sind, warum denn nicht?
Normalerweise ist es billiger alle Kriterien auszufuellen dadurch dass eine wirkliche Person beschaeftigt ist Ihre Geschaefte zu antworten oder Rechnungen auszustellen, Briefe und Fakturen zu verwalten, als ein Netzwerk von US/UK Firmen. Es gibt aber viele Moeglichkeiten, und das haengt vom Geschaeft ab.
tropico hat folgendes geschrieben::
Welche Strukturen empfehlen Sie, um dann möglichst wenig Angriffsfläche gegenüber den deutschen Finanzverwaltungen zu bieten ?
Wie waere es so:
RMI Firma als Holding hat:
Panama Gesellschaft
3 Wyoming Gesellschaften (jaehrlich sehr billig zu unterhalten) die als Direktor/Sekretary/Treasurer fuer Panama Gesellschaft dienen.
Der Direktor der Wyoming Gesellschaft ist durch Vertrag der RMI Firma und Direktor beschaeftigt und erledigt seine Funktionen: kleine Verwaltungen, etc. was immer noetig, beantwortet am Telefon, usw. oeffnet Bank-Konto fuer Panama Gesellschaft und hat RMI Firma als Endbesitzer. Das Geschaeft muss legal sein.
Eine Wyoming Gesellschaft hat dann
UK Gesellschaft, dessen Direktoren auch Wyoming Gesellschaften sind.
Die UK Gesellschaft betreibt Business in Deutschland: liefert oder macht Fakturen, empfaengt das Geld und leitet es an Panama Gesellschaft.
JEGLICHE ANFRAGEN werden dann beantwortet. Auch andere Kriterien, werden ausgefuehrt.
tropico hat folgendes geschrieben::
Haben Sie insoweit einen kompetenten Beraterstab ?
Sicher. Wir kennen aber unausreichend Deutsche Gesetze.
tropico hat folgendes geschrieben::
Welche Maßnahmen empfehlen Sie einem Kunden, der mit einem deutschen Unternehmen geschäftliche Verbindungen aufbauen will, um gegenüber seinem Geschäftspartner den Auslandsbezug zu dokumentieren (was ja für diesen von Belang ist, wenn - wie ffbkdavid zutreffend bemerkt - sich dieser einer Betriebsprüfung unterziehen muß) ????
Jemand aus anderem Land wird fuer Sie jegliche Geschaefte taetigen. Wenn Sie irgendwelche Dokumentation brauchen, werden sie sie auch bekommen. Natuerlich, Sie werden "Dokumentation" nur sehr schwer kriegen koennen, teuer, aber Sie werden es kriegen. Dann noch die Kosten absetzen.
Anmeldungsdatum: 17.12.2003 Beiträge: 1126 Wohnort: Belize City
Verfasst am: 16.Apr 2005 19:25 Titel: Lachen oder weinen .....
@Thetaworld
Einen anoymen Auslandsrahmen zu gestalten kann ich beispielsweise in Belize einfacher und ebenso sicher/ anonym und mit einem unbeschreiblichen Erholungswert, ohne unverständliche/ umständliche Kreationen um den halben Globus zu konstruieren, die nur einem Zweck dienen: Abkassieren !
Den entscheidenden Schritt, nämlich in den Käfig des Löwen Hans E., können Sie gleichwohl SO keinesfalls wagen. Dies führte zu einer wirtschaftlichen Katastrophe des Unternehmers/ Steuerpflichtigen !
Dazu bedarf einer einer gewissen Eleganz:
Eine Auslandsgesellschaft, einen (UK-) Trust oder besser eine schweitzer Holding AG, eine von diesem/dieser gehaltenen B.V. , S.A., S.L. sowie eine Niederlassung derselben in Deutschland, Branchengleichheit (!!!) der Gesellschaften, einen "Niederlassungsleiter" mit geringen Salär, passende Banken (Schweiz und anderorts) .... und so weiter und so fort ....
Ach ja, und etwas Kleingeld, da rechtssichere Strukturen unter 10.000 USD Einstiegshonorar sowieso nirgendwo durch niemanden seriös angeboten werden.
macht einen ungeheuer professionellen eindruck, wenn man sich als grossist im bereich firmengründungen präsentiert (der gute postingkollege knallt ja in seine strukturen wyoming-, uk- und marshall islands-firmen gleich im dutzend... und alles zum supermegasonderpreis... beeindruckend)
auch noch zu beachten: WIR gründen schon seit über 10 jahren KEINE schweizer firmen mehr, um darüber beteiligungen und/oder transaktionen abzuwickeln... 35% verrechnungssteuerabzug auf alle ausschüttungen sind unseren kunden zu happig als "entgelt" für die anonyme verwaltung ihrer vermögenswerte... es gibt ja die alternative der eintragung einer ch-zweigniederlassung einer auslandsfirma... völlig unabhängig zu führen, keine minimale kapitaleintragungspflicht, keine buchprüfungspflicht
Verfasst am: 16.Apr 2005 22:26 Titel: null und nix:
ihre webseite funktioniert nachgewiesenermassen NICHT, auch aus der schweiz NICHT... könnten sie bitte die ausgewählten länder, von denen aus AUSERWÄHLTE zugang haben/bekommen, hier auflisten... vielleicht kann unser lokaler agent auf den marshall islands sich 'mal kurz einloggen
haben sie sich auch schon gedanken über den wert ihres auftrittes bei über 15,000 gomopanologen gemacht angesichts ihres verhaltens gemacht?
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