Verfasst am: 10.März 2006 16:17 Titel: Seychellen Gründung Limited
Hallo allerseits,
eine Weile lese ich nun schon im Forum mit und habe auch die Suche bemüht, aber vielleicht kann noch einer mit konkreten Tips und Erfahrungsberichten aushelfen.
Ich plane für ein (legales) Internetprojekt eine Offshoregründung auf den Seychellen. Nach einiger Recherche habe ich Maritime International (www.milonline.com) in die nähere Auswahl dafür gezogen. Preislich liege ich mit der Gründung hier bei ungefähr 1500 EUR. Warum Offshore und Limited? Ich bin in Deutschland bereits seit einigen Jahren als eK tätig und möchte das gerne sauber von den sonstigen Aktivitäten trennen, mich um möglichst wenig Report- und Bilanzpflicht kümmern und, wie bei jeder Limited, natürlich auch die Haftung auf das eingelegte Kapital begrenzen.
Operativ soll das Projekt in Deutschland laufen und hier auch regulär, legal und normal versteuert werden. Die zu erwartenden Einkünfte liegen schätzungsweise unter 10.000 EUR p.a.
Hat einer auf diesem Hintergrund vielleicht noch Tips oder Empfehlungen für mich - gerne auch Kontakte hier aus dem Forum.
Für konstruktives Feedback bedanke ich mich im Voraus.
Operativ soll das Projekt in Deutschland laufen und hier auch regulär, legal und normal versteuert werden. Die zu erwartenden Einkünfte liegen schätzungsweise unter 10.000 EUR p.a.
Frage warum dann überhaupt Offshore.
Die Gründung einer britischen Limited (Vorsicht: Folgekosten!) oder auch einer deutschen GmbH (Gründungsaufwand: ca 600-900 EUR, wenn man keinen Extraanwalt beschäftigt, normale Fragen beantwortet der Notar) käme günstiger und steuerlich kommt es ja auf dasselbe raus - außer dass das FA weil eben kein dubioser (das wird immer zunächst mal als dubios angesehen) Offshore-Bezug da ist im Zweifelsfalls friedlicher ist und bei dem zu erwartenden Gewinn keine großen Fragen stellen wird.
Da hast Du Recht, eine UK Limited würde da unter Umständen mehr Sinn machen.
Ich vermute, die Haftungsbegrenzung einer Offshore (Seychellen) Limited wird bei Tätigkeit in Deutschland vor einem deutschen Gericht wohl auch nicht wirklich anerkannt, oder?
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