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Venezuela als Steuerparadies?

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EVVEN
Newbie


Anmeldungsdatum: 13.10.2004
Beiträge: 6
Wohnort: Porlamar

BeitragVerfasst am: 16.Okt 2004 15:08    Titel: Venezuela als Steuerparadies? Antworten mit Zitat

Venezuela als Steuerparadies:
Das Land ist nicht steuerfrei, allerdings ist die Steuerlast wessentlich geringer.
Da ich hier in diesem Forum nicht das gesamte Gesetz uebersetzen will werde ich mich auf allgemeinere Werte beschraenken. Meiner Meinung nach ist es sowieso usos bei eventuellem Interesse an Venezuela alle Angaben genauestens zu ueberpruefen.
http://www.seniat.gov.ve
1.) Die Besteuerung durch den Staat ist jaehrlich, die Besteuerung durch die Kommune ist monatlich.
2.) Staatlicher Steuersatz wird ueber Steuereinheiten geregelt die z.Z mit 24.700 Bolivares (Bs.) wertgeregelt sind. Die Kommunen legen ihre Werte nach dem Bruttoumsatz. Der Bolivar hat einen offizielen Wechselkurswert von US$ 1920.
3.) Beide Organe lassen bei Firmen alle Einkuenfte versteuern, was soviel heisst das bei einem Jahresumsatz von 1000 Bs. genau 150 Bs. staatliche Steuern anfallen, Die Kommunen kassieren z.B in Porlamar der groesten Stadt der Insel Margarita 1.5% an Bruttoumsatzsteuern sobald der Umsatzt oberhalb von ca. 3 Millionen Bs liegt. Brutto Umsatz unterhalb der 3 Millionen Bs. fuehrt zu einer Abgabe von 61.750 Bs als Kommunalsteuer. Jede Kommune hat andere Steuerwerte.
4.) Es gibt eine Mehrwertsteuer die bei 15.5% liegt und anfaellt wenn z.B Immobilien verkauft werden.
5.) In speziellen Sparten gibt es extreme Steuerermaessigungen (Abschreibungen) fuer Re-investitonen. Die Erschaffung von Arbeitsplaetzen wird gesondert entlohnt.
6.) Privatpersonen zahlen ab einem Jahreseinkommen von 1000 Steuereinheiten 15% Jahressteuern. Dh. 1.25 % pro Monat. Kommunalsteuern fallen nicht an.
7.) Renter Zahlen keine Steuern. Ob Steuerzahlende Rentner einen Steuertausch vornehmen koennten, d.h. lieber Steuern in Venezuela zahlen als in Deutschland, haengt von einem Abkommen ab das ich leider noch nicht finden konnte.
Firmen zu gruenden ist zumindest in Theorie einfach, in der Praxis muss man/frau das Glueck haben und einen ehrlichen Anwalt finden. Das gleicht einer Losziehung.
Je nach Berufsparte und Firmenkapital laufen die Gebuehren die der Staat, der Anwalt, die Kommune und das Registro Mercantil nehmen um die Firma offiziel zu genehmigen.
Die geringen Steuern haben ihren Preis. Wer diese Lauferei nicht machen moechte der kann bei uns so etwas in Auftrag geben.
http://companies-firmenansiedlung.c-f-h.net
Weitere Fragen antworte ich gern uebers email.
m-f-G
EVVEN

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EVVEN
Newbie


Anmeldungsdatum: 13.10.2004
Beiträge: 6
Wohnort: Porlamar

BeitragVerfasst am: 25.Okt 2004 15:34    Titel: Eine kleine Anmerkung Antworten mit Zitat

Hallo
Sollten Sie Schwierigkeiten haben und die Seite
http://www.companies-firmenansiedlung.c-f-h.net
nicht sehen koennen, was mir auch schon unterlaufen ist, dann gehen Sie bitte zu der neueren Version:
http://www.retirecaribbean.com.ve
Auch moechte ich noch darauf hinweisen das die Kommunalsteuern in Venezuela oder zumindest auf der Insel Margarita monatlich berechnet werden.
Mit freundlichem Grusse
EVVEN
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Alvaro
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 16.03.2003
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 29.Okt 2004 18:46    Titel: Antworten mit Zitat

Nur ich glaube kaum das dort ernsthaft jemand investieren moechte oder
wuerden Sie Ihr Geld zur einer venezolanischen Bank bringen,nach
der Bolivar-Abwertung der letzten Jahre.
Der Devisenverkehr ist immer noch beschraenkt.
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EVVEN
Newbie


Anmeldungsdatum: 13.10.2004
Beiträge: 6
Wohnort: Porlamar

BeitragVerfasst am: 30.Okt 2004 18:18    Titel: Devisenbeschraenkung Antworten mit Zitat

Lieber Alvaro,
Devisenbeschraenkung gibt es schon noch wodurch viele vorteilhaft davon Gebrauch machen. Durch den recht hohen Bedarf einer Wirschaft die von Importen abhaengt, gibt es Firmen die einer Devisenbeschraenkung zum trotze Dollars im Ausland ankaufen. D.h Geldueberweisungen auf ein Auslandskonto der Firma und Barauszahlung vor Ort.
Niemand kann aber auch sagen das wer mit dem festgeschriebenen Wechselkurs von 1920 Bolivares zum Dollar das Leben oberhalb der europaeischer Preislinie laeuft.
Sicher wer importierte (durch ueberhoehte Dollarkurse des Schwartzmarktes)und dadurch ueberteuerte Ware kauft lebt ein bisschen teurer.
Das Kilo argentinische Rindfleisch (prime meat) liegt bei 10 bis 12 Euro pro Kilo, hier auf der Insel Margarita. Interessant waere zu wissen wie teuer oder billig ist die gleiche Qualitaet in Deutschland?
Auf der anderen Seite liegen Grundstueckswerte von 1nem Dollar bis hin zu 100hundert Dollar pro Quadratmeter Land. Durchschnittlich sollte mit 5 Dollar gerechnet werden und da ist der Meeresblick mit eingeschlossen. Bitte nicht ohne vorherige Pruefung Land erwerben.
Selbst mit einem 25%gem hoeheren Schwatzmarkwert des Dollars kommt der Quadratmeter auf 1.25 Dollar bis 125 Dollar pro Quadratmeter und der Durchschnitts Quadratmeter bewegt sich auf 6.25 Dollar und das schliesst noch immer den Meeresblick mit ein.
Wer will kann hier gerne die Preise vergleichen.
Investieren sollten die wenigsten ohne sich vorherig gut zu informieren. Denn auf dem ersten Blick erscheint vieles anders als es ist.
Statischische Werte: http://www.ocei.gov.ve
Keiner hat etwas davon gesagt das Gelder auf die Bank gelegt werden sollen. Meiner Meinung nach ist Geld auf ein Bankkonto zu legen auch keine Investition, es sei den die Bank wird kaeuflich erworben. Geld muss produzieren und keine Bank gibt einem soviel wie bei einer gutgefuehrten erfolgreichen Firma herauskommt.
Klar ist; kein Gewinn ohne Risiko, am Ende heisst es doch immer noch:
wer nicht wagt der nicht gewinnt.
M-f-G
EVVEN
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Arnego2
Specialist


Anmeldungsdatum: 10.06.2004
Beiträge: 61
Wohnort: Porlamar

BeitragVerfasst am: 9.Okt 2005 19:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
Wir haben zwei neue Webseiten aufgemacht die von Sprachkursen handeln. Dadurch das bei uns eine Menge an Schülern durchlaufen haben wir ein weitreichenden Einblick wenn man/frau so einstellen könnte.
http://www.spanisch-kurs-venezuela.net, und die andere ist
http://www.spanish-course-venezuela.net.

Da viele der Einwanderer die Gefahr unterschätzen die beim Einwandern in fremdsprachigen Ländern lauern, helfen wir über den Einwanderer und Firmenberatung Verein: http://www.retirecaribbean.com.ve.
Leider glauben viele der Einwanderer das Freundlichkeit nicht auch gleichzeitig Freundschaft sein kann.
Auch scheint es eine Art von Erster Welt Mentalität zu geben, von wegen der arme Wilde, oder der arme Arme der ja nichts dafür kann das er arm ist und man/frau ihm daher eine Chance geben sollte.

Die Mentalität das man/frau für seinen Reichtum auch arbeiten muss ist in vielen Ländern nicht zu Bewußtsein gekommen. Verallgemeinern sollte man/frau hier auf keine Fall.

Wer nach Venezuela ziehen möchte kann sich gern über die Tücken bei uns informieren, denn Paradiese gibt s leider nicht mehr, und das schon seit Adams Zeiten.
m-f-G
Arnego2
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ffbkdavid
User gebannt


Anmeldungsdatum: 31.08.2003
Beiträge: 1467
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 9.Okt 2005 20:20    Titel: gibt's nicht genug offshore-jurisdictions? Antworten mit Zitat

ich frage mich ernsthaft - fernab jeglicher propagierung irgendeiner jurisdiction!!! - ob wir immer und immer wieder neue "schnäppchen-länder" analysieren und beurteilen müssen...


... und ganz speziell für den fall von venezuela... ob sich jemand wohl auf irgendeinen deal in einem land einlassen sollte, in dem er MONAT FÜR MONAT mit irgendwelchen behörden steuern in irgendeiner form abrechnen muss - also ICH würde mich aus einem derartig bürokratisch strukturierten land eher ZURÜCKZIEHEN, als dort in irgendeiner form eine firma ZU GRÜNDEN


die offshorewelt umfasst gegen 100 länder... von antigua bis zypern hat's für wohl jeden geschmack etwas passendes dabei (in der überwiegenden mehrheit davon MUSS MAN WEDER EINE BUCHHALTUNG FÜHREN NOCH IRGENDWELCHEN BEHÖRDEN GEGENÜBER FINANZZAHLEN BEKANNTGEBEN!)... da müssen wir die welt wirklich nicht jede woche neu erfinden


just my 2 cents... wen's nach südamerika zieht... bon viaggio


ffbkdavid
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Arnego2
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Anmeldungsdatum: 10.06.2004
Beiträge: 61
Wohnort: Porlamar

BeitragVerfasst am: 9.Okt 2005 20:42    Titel: Schnelle Antwort Antworten mit Zitat

Hallo ffbkdavid,
Eines der Probleme ist der Einfluß der persöhnlichen Meinungen die sich in den Nachrichten der Presseorgane wiederspiegeln. Venezuela ist kein Steuerparadies sondern könnte als Niedrigsteuerland eingestuft werden.

Als Analyse könnte man die UNO nehmen oder deren fao:
http://www.fao.org/WAICENT/FAOINFO/AGRICULT/AGP/AGPC/doc/Counprof/venezuela.htm
Alle anderen schreiben mit ihrer Meinung eine zu Positive Stellungnahme oder eine zu Negative Stellungnahme.

Der Populistische Präsident tut ein weiteres dazu um gern mißverstanden zu werden. Ich als in Venezuela lebender halte mich daran was die Taten der Leute so bringen, Taten beweisen mehr als Worte. Ganz nach einem Motto meiner Großmutter.

Sollte ein "komunistischer Journalist über die USA schreiben kommt aller Wahrscheinlichkeit nicht allzuviel gescheites dabei raus, schreibt ein Rechtsgerichteter Journalist über Kuba sieht es nicht anders aus.

Steuern die monatlich gezahlt werden müßen sind die der Kommune, der Bürgermeister kassiert monatlich.
Die Staatliche Steuerbehörde SENIAT kassiert einmal jährlich. Das wiederum ist leider ein Grund dafür das viele Firmen pleite gehen. Es gibt Unternehmer die leben von den Einkünften ihrer Firma in einem Masse das keine Rücklagen gebildet werden, alles was reinkommt wird zum Leben genutzt. Wenn dann eine Steuerzahlung kommen sollte woher soll er das Geld nehmen? Von den Banken die über 60% Zinsen kassieren?

Und nun mal eine Frage an Sie: Waren sie schon einmal in Venezuela?
m-f-G
Arnego2
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ffbkdavid
User gebannt


Anmeldungsdatum: 31.08.2003
Beiträge: 1467
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 9.Okt 2005 21:11    Titel: venezuela als offshore-jurisdiction? Antworten mit Zitat

arnego:


"..... Waren sie schon einmal in Venezuela? ....."


N E I N - verstehe aber ihre frage ehrlich gesagt überhaupt nicht... ich war nämlich auch NOCH NIE


- auf NIUE
- auf NAURU
- auf den MARSHALL ISLANDS
- auf ANJOUAN
- auf ANTIGUA
- auf MONTSERRAT


... und wie diese mehr oder weniger offshore-eilande alle heissen


ich betrachte HIER jedoch nicht die LANDSCHAFTLICHEN SCHÖNHEITEN, die FREUNDLICHKEIT DER BEVÖLKERUNG oder die KULINARISCHEN GENÜSSE eines landes, sondern die für auslandsgesellschaften aktuelle (steuer)gesetzgebung... und da fällt venezuela (sie beschreiben ja selbst gar schauerliche geschichten von bürgermeistern, die kassieren... - ich glaube, sie haben im eifer des gefechtes den unterton dieses halbsatzes und seinen unfreiwilligen humor gar nicht erkannt - mit glanz und gloria durch


immerhin: nett und interessant, dass sie uns von ihrem sicherlich - siehe oben - schönen land berichten... nur befinden wir uns HIER auf einem OFFSHORE-FORUM und nicht auf einem kultur-board


wäre schön, wenn sie weiterhin auf gomopa posten würden


ffbkdavid
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Arnego2
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Anmeldungsdatum: 10.06.2004
Beiträge: 61
Wohnort: Porlamar

BeitragVerfasst am: 9.Okt 2005 21:41    Titel: Humor Antworten mit Zitat

Hallo ffbkdavid
Kann gut sein das ich den Humor eher übersehen habe, und sicher schreibe ich weiterhin in eurem Forum, wir könnten uns auch gern darauf einigen uns zu duzen.

Warum meine Reaktion so ernsthaft war ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen das in vielen Foren Meinungen ohne viel Grundwissen weitergegeben werden.

Zu den auslandsgesellschaften aktuelle (steuer)gesetzgebung... dabei können verschiedene Modelle durchgeführt werden. Offshore heißt zwar alles was ausserhalb des eigenen Landes liegt wird aber heutzutage eher als Bezeichnung eines null bis Niedrigsteuerlandes genommen.

Um Offshorestatus zu erhalten muss auf jeden Fall eine Art LTD in einem Offshoregebiet gegründet werden. Venezuela selbst ist steuerlich mit max. Steuersatz bei 34% der auf den Reingewinn abfällt.

Soweit ich mich daran errinnern kann gibt es in Deutschland Freibeträge wie weit der Dienstwagen beruflich oder privat genutzt werden kann.
Sowas ist hier noch nicht einmal im Gespräch. Es ist fasr alles absetzbar, mit der kleinen Einschränkung der Komunalen Steuern die in Porlamar bei 1.5% des Bruttoumsatzes liegen. Und das ist heftig.

Klar dadurch das niemand weiss wohin die Gelder fliessen, Weißbücher gibt es hier nicht, kommen schnell Gerüchte auf.
Naja und trotzallem hat es mich nach Suedamerika verschlagen.
m-f-g
Arnego2
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weibeasy
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Anmeldungsdatum: 01.04.2004
Beiträge: 95

BeitragVerfasst am: 10.Okt 2005 8:35    Titel: Antworten mit Zitat

Wednesday, August 24 2005


COMMENTARY FROM COHA

Bush Administration's Limp Disavowal of Robertson’s Extremist Rhetoric on Venezuela's Chávez is not a Constructive Course of Action



Pat Robertson, an avid Bush supporter and founder of the politically influential right-wing religious group, the Christian Coalition, recently called on the U.S. government to assassinate Venezuelan President Hugo Chávez. On Monday’s broadcast of his television show, The 700 Club, Robertson described Chávez’s Venezuela as a “launching pad for Communist infiltration and Muslim extremism all over the continent” and all but called for a fatwa, urging the Bush administration to exercise its ability to covertly “take him out.” Robertson has since broadcast a disingenuous retraction of his unabashed violation of the Sixth Commandment, claiming that “take him out” did not imply “assassinate,” even though he also stated on the program that “If [Chávez] thinks we're trying to assassinate him, I think we really ought to go ahead and do it.” Venezuela’s vice president responded on Tuesday, calling Robertson’s pot of vitriol a “terrorist” statement that demands investigation. The White House however, has not as of yet firmly denounced the inflammatory political commentary. While Secretary of Defense Donald Rumsfeld assured that “our department doesn’t do that type of thing,” he refused to offer even mild censure of Robertson’s policy advice in his dismissive observation that, “He’s a private citizen. Private citizens say all kinds of things all the time.” State Department spokesperson Sean McCormack’s comments were so understated that they bordered on tacit support – the official merely labeled Robertson’s blatant call to illegal violence as “inappropriate,” betraying the fact that Washington’s hostility to Chávez is organic and not epidermal. Given that Washington can no longer ignore the influential role Chávez plays in the hemisphere, the Bush administration needs an entirely new approach to its relations with Venezuela that emphasizes Chávez as an asset and not a liability, starting with a strong denouncement of Robertson’s outlandish statements. The White House, not some State Department functionary, must clearly condemn his extremist evangelist rhetoric and call for high level negotiations with Caracas in the spirit of those now being carried on with Pyongyang.

The Venezuelan president has engaged in a lengthy stand off with the U.S. administration. Chávez repeatedly challenges U.S. regional dominance in a kamikaze-like fashion that would invite his political death if it were not such a welcome change from the typically neutral attitudes of many Latin American leaders. Most recently, he has charged U.S. Drug Enforcement Agency officials stationed in his country with committing espionage and lambasted Washington for blocking the extradition to Venezuela of Cuban “terrorist” Luis Posada Carriles and funding opposition groups to his government. The Bush administration maintains that these charges are unwarranted, but distressingly, many of Chávez’s claims are rooted in truth and Latin Americans are taking note. Already blaming much of their countries’ economic stagnation on failed U.S.-advocated neo-liberal “reforms,” Latin Americans remain deeply resentful of the U.S. and embrace Chávez. Most of the region’s citizens see him not as a noisy radical, but as the people’s tribune.

Chávez is now the legitimate standard-bearer for his own brand of socialism that is spreading throughout Latin America and infuriating the U.S. The Bush Administration, underestimating the deep-seated roots of Chávez’s popularity and influence, has attempted to isolate him and his populist ideology by presenting the countries of the region with a stark choice: Venezuela or the U.S. This strategy has convinced some intimidated nations to fall in line with the northern behemoth. For example, in the late July election of the new president of the Inter-American Development Bank, most of the Caribbean nations ultimately supported the U.S.-backed candidate, Luis Moreno, over the Venezuelan candidate, Jose Alejandro Rojas, even though Venezuela signed a significant trade treaty with most of the nations of the region that supplied them with oil at a subsidized rate. However, Chávez is holding his ground in much of Latin America, where nations such as Brazil and Uruguay show no signs of abandoning him, in large part because his socialist rhetoric enjoys widespread grassroots support. The Bush administration’s attempts to ostracize Chávez and override his rising hemispheric influence are failing; Chávez’s political vision is rapidly becoming Latin America’s guiding manifesto.

Initially, Chávez brought Venezuela to the forefront of Latin America’s attention by capitalizing on skyrocketing crude oil prices and signing historic development accords with China and most of the CARICOM countries. Chávez has furthermore cultivated a “Robin Hood” image throughout the region by championing his country’s poor, often at the expense of Venezuela’s elites, and fiercely, almost belligerently, maintained his independence from U.S. influence. This has established Venezuela as one of the bellwethers of Latin America’s new politics and economics.

From the beginning of his tenure, Chávez pledged to ignite a “Bolivarian Revolution” across the hemisphere and to distribute Venezuela’s oil wealth to the lower end of the region’s social spectrum. More than any other prominent Latin American leader, he has seen to it that his campaign pledges become policies. As evidenced by his over seventy percent current popular approval rating, the public is appreciative. Chávez hired 17,000 Cuban doctors as part of his social “missions” programs, providing over sixty percent of the population with free medical assistance in a country where previously, doctors only rarely ventured into poor neighborhoods. He is implementing a highly anticipated “endogenous development” plan that proposes using state oil revenue to create small business cooperatives, stimulate job creation and foster social development. PDVSA, the state-run oil company, spent more than $3.7 billion on domestic and agricultural programs last year. These reforms may have been criticized by the IMF for being overly expensive, but they have won Chávez a loyal following among Latin America’s disenfranchised and poor. Among rural peasants and the urban poor, social inequality is a fighting issue because, more than in any other region in the world, Latin America suffers from severe income disparity. Just two months ago, protestors overthrew former Bolivian President Carlos Mesa, railing against what they considered to be an inequitable distribution of Bolivia’s natural gas resources.

Chávez has accurately perceived and responded to Latin America’s discontent, providing the region with a bold alternative to the stale and clumsy U.S. impositions distilled to their antagonistic essence by Robertson’s contemptible petition. The U.S. administration would be wise to acknowledge the critically explosive nature of his heedless language; at stake is an even further isolation of the U.S. from Latin American affairs over the next decade. By continuing to brazenly attack the region’s socialist trend by treating Chávez as a pariah, the Bush administration is betraying the development hopes of a continent. Washington must give up the illusion that Chávez’ elimination would destroy his visions of autonomy, full sovereignty and Latin American integration, which have struck deep chords in his country and in the rest of Latin America. There could be no better time for the White House to launch a forceful retraction of its unsupported claims that Chávez is trying to destabilize the hemisphere.




This analysis was prepared by COHA Research Associate Anita Joseph. Additional Research provided by COHA Research Associate Kathryn Tarker.



August 24, 2005
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weibeasy
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Anmeldungsdatum: 01.04.2004
Beiträge: 95

BeitragVerfasst am: 10.Okt 2005 8:35    Titel: Antworten mit Zitat

Published: Friday, October 07, 2005
Bylined to: Gregory Wilpert
Venezuela’s Central Bank (BCV) confirms $20 billion deposited in Swiss Bank
Venezuelanalysis.com's Gregory Wilpert reports that following initial denials about that Venezuela had actually transferred its foreign currency reserves, Venezuela’s Central Bank director confirmed that several months ago the bank transferred $20 billion of its slightly over $30 billion in foreign currency reserves from the US to Basilea, the Bank for International Settlements in Switzerland.
Initially Central Bank (BCV) director Domingo Maza Zavala denied that the BCV made such a transfer, as President Chavez had claimed while he was in Brazil last week.
Maza Zavala corrected his initial statement, saying that indeed the BCV withdrew up to $20 billion from US treasury certificates of deposit and placed them in the Swiss bank because, “the US$ has been depreciating relative to the Euro … it was thus considered convenient…”
60% of Venezuela’s foreign reserves are now placed in Euros and 40% in US dollars, according to Maza Zavala.
The decision to make the transfer had been reached about four months ago and little by little the reserves have been transferred to Europe since then.
Venezuela’s foreign reserves are currently at $30 billion, following a withdrawal of $2 billion that was recently placed in a newly created development fund. An additional $4 billion is to be withdrawn soon, which would also be placed in this development fund, in accordance with a new Central Bank law that allows “excess” reserves to be used for repayment of foreign debt and for purchases abroad.
Last week President Chavez had said that the Central Bank moved the foreign reserves into Euros mainly because of “threats” from the US, which he did not specify. Later some government representatives suggested that in a crisis with the US, the Bush administration could freeze Venezuela’s assets in the US.
Economists who sympathize with the opposition argued that the BCV is following Chavez’ orders, even though the bank is supposed to be autonomous. Also, some criticized that interests rates in Europe are about 2% lower than in the US, which would mean a loss of several hundred million dollars to Venezuela per year, if foreign reserves are invested there instead of the US. “The BCV is now nothing other than an office of the executive. When the Central Bank acts on political terms, the benefit is irrelevant,” said Benito Raul Losada, a former Central Bank president.
Central Bank representatives denied that any of its decisions with regard to the placement of foreign reserves were made under pressure from the president or due to political considerations.
Rather, the decision to move the reserves was purely economic, based on the high US deficit and the dollar’s depreciation.
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Alvaro
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 16.03.2003
Beiträge: 361

BeitragVerfasst am: 10.Okt 2005 23:25    Titel: Antworten mit Zitat

Venezuela ist kein Steuer-und schon gar kein Offshore-
paradies.
Das ist auch gar nicht die Zielsetzung der Regierung von Chavez.
Privateigentum wird zwar nicht angetastet und nur in seltenen Faellen
enteignet wie letzte Woche die Maissilos der Firma Polar in Barinas.
Und Firmen die nur deswegen gegruendet werden um keine Steuern
zu zahlen,sind schon mal gar nicht beliebt.
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Arnego2
Specialist


Anmeldungsdatum: 10.06.2004
Beiträge: 61
Wohnort: Porlamar

BeitragVerfasst am: 11.Okt 2005 15:02    Titel: Steuerparadiese Antworten mit Zitat

Hallo Alvaro,
das sagt ja auch keiner, oder?
m-f-G
Arnego2
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forumsurfer
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Anmeldungsdatum: 22.12.2005
Beiträge: 1
Wohnort: Venezuela

BeitragVerfasst am: 22.Dez 2005 2:51    Titel: Venezuela als Steuerparadies? Antworten mit Zitat

Hugo Rafael Chávez Frías, Presidente de la República Bolivariana de Venezuela

Ist meiner Meinung nach der erste Präsident, der sich ernsthaft um die Belange der venzuelanischen Bevölkerung kümmert. Auf dem Weg die einheimische Wirtschaft aufzubauen und neben der Kommerzialisierung des Petroleums, Gas und Kohle eine Mittelschicht aufzubauen, welche Produkte herstellen die sonst importiert werden müssen, stellt der President das imperalistische Verhalten von Großmächten, insbesondere der USA in Frage.
Wenn wir uns daran erinnern, so hat die USA den grüßten Energieverbrauch pro Kopf. Aber hat selber keine ausreichenden Energiereserven um diesen Standart zu halten oder zu steigern. Die USA ist somit auf Energie Importe angewiesen. Dazu ist den USA jedes Mittel recht. Und in der letzten Konsequenz sind auch Kriegshandlungen ein Mittel um den Einfluß in anderen Ländern zu sichern. Welche dann unter dem Deckmantel "der Befreigung der Bevölkerung" geführt werden.
Wo auf der Welt finden wir nicht den Einfluß der USA Wirtschaft und der geschichtlich noch nicht lang existierenden US Kultur. Mittlerweile gibt es Mc Donalds, Coca Cola und Co auf der ganzen Welt mit wenigen Ausnahmen. Ein Reichtum der Welt besteht unter anderem darin, daß sich Völker Ihre Kultur und Werte erhalten. Ländern wie Venezuela ist es unter diesem Einfluß und der korrupten vorherigen Regierungen jetzt nur schwer möglich eine eigene Produktion aufzubauen. Die Bestrebungen einen eigenen Binnenmarkt und die Integration der Länder Argentienen, Brasil usw. in eine Wirtschaftsregion zu entwickeln, führt dazu, daß bisher importierte US Produkte durch eigene Produktion zukünftig ersetzt werden sollen. In den letzten 2 Jahren hat die Regierung dafür viel Geld in neue privat geführte Firmen investiert. Mit dem Ergebnis, daß es bereits hunderte neue kleine bis mittlere Firmen gibt, die sich Ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können. Ich kann nur jedem empfehlen sich ernsthaft mit Venezuela und seinen Möglichkeiten zu beschäftigen. Venezuela befindet sich in Aufbruchstimmung und bietet vielfältige Möglichkeiten unternehmerisch tätig zu werden. Wer kein Kapital hat, der findet leicht mit staatlicher Hilfe Kredite zu extrem günstigen Konditionen. In den meisten Fällen werden die Firmen nicht mit Ihren Produkten und Dienstleistungen allein gelassen. Der Staat ist zugleich auch Kunde und kauft Produkte und Dienstleistungen von den Firmen ein, welche staatlich gefördert wurden. Natürlich ist der Verkauf an die Privatwirtschaft und Endkunden auch möglich. Wie schon in den vorherigen Beiträgen gesagt, sind Steuern abzuführen aber es kann viel abgesetzt werden. Für diejenigen, die sich dafür entscheiden Ihre Leben in Venezuela zu verbringen, hat Venezuela viel zu bieten. Besonders nette und fröhliche Menschen (Laut Fokus Studie vor einigen Jahren wurden die venezuelanischen Menschen zu den glücklichsten der Welt gewählt), klimatische Verhältnisse die man sich aussuchen kann (dies hat schon Humboldt mit den Klimaterassen beschrieben), dem bislang weltweit niedrigsten Benzinpreis von zur Zeit 3 cent pro Liter und Service Leistungen welche für normale in Europa lebende Bürger nicht vorstellbar sind, Zusammenhalt der Familien und ein teilweise an die eigene Kindheit erinnernde Unbeschwertheit.
Wir sind mit unserer Familie von Deutschland nach Venezuela gezogen und haben den Schritt nicht bereut. Ganz im Gegenteil, wir haben glückliche Kinder, die sich ungezwungen und frei bewegen können. Im Restaurant und bei fast allen Gelegenheiten sind Kinder anwesend und gern gesehen.
Uns fällt kein Grund ein, um zum Beispiel wieder in Deutschland zu leben.

Abschließend möchte ich sagen, daß jedes Land natürlich seine Vor- und Nachteile hat. Aber was den Lebenswert angeht, so hat Venezuela so viel zu bieten, daß die Vorteile weit überwiegen.

Ich bin gern bereit mich noch über die schönen Seiten Venezuelas unterhalten.
Es gibt allerdings auch noch einiges zum Thema Chavez vs. Bush, der Beherbergung von auf Chavez angesetzte Killer in den USA, US Einflussnahme und Unterstützung der Opsition mit finanziellen Mitteln um ein Regierungsumsturz herbeizuführen, zu sagen.

Wer allerdings nur Hilfe sucht, ist ebenfalls Willkommen.

Ich wünsche allen schöne und friedliche Weihnachten.

Un saludo.
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Anmeldungsdatum: 10.06.2004
Beiträge: 61
Wohnort: Porlamar

BeitragVerfasst am: 2.Feb 2006 16:45    Titel: Venezuela Antworten mit Zitat

Hello there,
Ich stimme zu das Hugo Chavez Rafael Frias sich um sein Land und um die Integration Suedamerikas bemueht, allerdings ist nicht alles Gold was glaenzt.

So gibt es sicher noch eine Menge zu tun und Ich bin nicht derjenige der meint es besser machen zu koennen. Korruption, Verschwendung von Staatsgeldern und Vetternwirtschaft sind Angelegenheiten welche die vorherigen Regierungen schon mit sich rumgeschleppt haben. Und die folgenden Regierungen mit sich rumschleppen werden.
Diese Probleme liegen wesentlich tiefer und haben eher mit der Erziehung zu tun.

Es gibt eine Menge von guten Ansatzpunkten und man/frau wird sehen was daraus wird. Es gibt auch Gelder fuer Vereinigungen und Privatpersonen, allerdings ist es nicht so das die Regierung Geld an Neu Einwanderer verschenkt die keinerlei Bindung zu Venezuela vorweisen koennen. Die Kredite die fuer den Hausbau oder Kauf vergeben werden sind auch mit einer Menge von Auflagen versehen und logischerweise haben Venezolaner Vortritt wenn es darum geht bei Krediten anzustehen.

Das Land bietet mehr als nur Erdoel und Tourismus, es hat aber auch Probleme wie eigentlich jedes Land. Die steuerliche Belastung ist gering und flexibel.

Er macht sich mit den Anti USA Reden auch nicht nur unbeliebt, gerade in Suedamerika ist anti(us)amerikanisches Denken beliebt und hoffaehig. Ob es hilfreich ist steht aber auf einem anderen Blatt.

m-f-G
Arnego2
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Anmeldungsdatum: 10.06.2004
Beiträge: 61
Wohnort: Porlamar

BeitragVerfasst am: 18.Apr 2006 11:06    Titel: Steuereinheit Antworten mit Zitat

Hallo
Seit 2004 hat sich in Venezuela einiges geaendert:
die Venezolanische Steuereinheit mit der die zu zahlenden Steuern bewertet werden hat jetzt einen Wert von 33.600,00 Bolivar.

Der Gewerbesteuer Mindestbeitrag bei einer Abgabe von 1.5 % belaeuft sich daher jetzt auf ca. 83.000,00 Bolivares.

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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3335

BeitragVerfasst am: 25.Jun 2007 9:24    Titel: Antworten mit Zitat

Firmengründungen

Sie überlegen sich Selbständig zu machen in Venezuela?
AHK Venezuela
http://www.ahk.de/bueros/v/venezuela/index.php

Informationen zur Einwanderung nach Venezuela
Die deutsche Seite der Botschaft in Venezuela: http://www.konsulate.de/index2.php?ziel=venezuela.php

Das Besteuerungssystem ist einfach und überschaubar.
Generell werden 15 % Einkommenssteuer bezahlt.
Umsatzsteuer - 15 %.

Rentner ohne zusätzliches Einkommen sind in Venezuela von der Steuer befreit.
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