Verfasst am: 11.Okt 2004 16:17 Titel: Wer hat Infos zu U.S. Corporation Services Inc?
Hallo zusammen,
Ich trage mich nun schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken in den USA eine Firma zu gründen, da ich für ein technisches Produkt dort die grössten Möglichkeiten sehe.
Vor ca. 1 Jahr setzte ich mich mit dieser Firma in Verbindung und wurde dort beraten. Nun ist der Moment in dem eine Firmengründung aktuell wird und ich dieses tätigen möchte. Allerdings wurde mir nun von Bekannten gesagt, das sich in den USA betreffs Firmengründungen vieles geändert hat und ich aus diesem Grunde nun von dieser Firma viele Angebote bekomme. Angeblich soll sich ab 01.01.2005 in steuerlicher Hinsicht und in der Art der Firmenstruktur etwas ändern und es für Ausländer schwerer werden dort eine Firma zu gründen.
Kann jemand diese Angaben bestätigen und wenn ja, sollte man noch dieses Jahr dort eine Firma gründen bevor die Änderungen wirksam werden?
Danke im voraus
Corax
also ich setze mich gerne erneut in die nesseln... teile nämlich die einschätzungen über die us corporation services ÜBERHAUPT NICHT:
ich kann jedermann nur anraten, die angebotene gratisbroschüre mit einem fachmann zu besprechen... sie strotzt nur so von schlicht und einfach falschen angaben, die offensichtlich dem einzigen ziel dienen sollen, nämlich der firma neue kunden zuzuführen
völlig lächerlich wird die ganze sache, wenn man sich die regelmässig versandte liste mit "liqudiationsfirmen" ansieht... monsternamen mit entsprechendem 500,000,000-"kapital" (davon 1.50 usd einbezahlt!!!), die "vergünstigt" angegeben werden, weil der ursprüngliche käufer seinen finanziellen verpflichtungen nicht vollumfänglich nachgekommen sei!!!
... na dann... viel spass mit einer INTERNATIONAL AMERICAN BANKING & INSURANCE CORPORATION LIMTED DINGSBUMS mit einem AUTORISIERTEN KAPITAL von usd 1,000,000,000,000.-... also DIE bank, die einer solchen klitsche auch nur ein konto eröffnet... DIE möchte ich sehen
US Corp. Service ist völlig überteuert und wenn ich diese Quatsch Preis Argumentation von Gründungskosten zu dem eingetragen Firmenkapital lese, dann fällt mir nichts mehr ein.
Herr Stenbock, Herr Wright oder wer auch immer, sind Strohmann Presidenten für hunderte von Firmen. Soll das Seriosität aussagen? Na, ich weiß nicht.
Banken die vom US Corp. Service vermittelt werden berechnen "mal eben" 100,- muntere USD im Monat - for nothing ... und wenn es etwas brenzlich wird, wenn Nachfragen irgendwelcher Art kommen, dann legt der jeweilige Strohmann President sofort sein Amt nieder, selbst erlebt ...
Eine US Inc. ist meiner Meinung nach sowieso nicht ein ideales Offshore Instrument. Da gibt es bessere und diskretere Lösungen. Fragen SIe mal ffbkDavid ...
Sehr geehrter User ffbkdavid !
Ich denke jeder kann hier seine Meinung ins Forum stellen.
In diesem Zusammenhang verweise ich liebend gerne auf den Beitrag von Herrn Maurischat vom 09.03. dieses Jahres zu diesem Thema.
Die darin gemachte Aussage. Herrn Stenbock betreffend kann ich nur unterstreichen. Über 20 000 zufrieden ablaufende Firmengründungen sprechen doch eigentlich auch für die Seriösität dieser Firma ( von der ich übrigens auch keine Provisionen erziele ) Ich habe dieses Unternehmen schon Anfang der 90 er Jahre während meines Aufenthaltes in USA durch US-Firmen empfohlen bekommen. Sicherlich gibt es billigere Möglichkeiten, die mögen u U. auch einen genau so guten Service beinhalten. Herr Maurischat erwähnt dies ja auch und es ist oft auch ein Rechenexempel.
Nur weiß ich aus Erfahrung, dass z.B. bei Inc. /Corps, die in Delaware gegründet worden sind, und die dann hier in D tätig werden wollen, mittlerweilen schon fast bei jedem " Provinzfinanzamt " die Alarmglocken heftig zu läuten beginnen.
Sie sollten schon konkret darstellen mit „ welchen falschen Angaben „ die Gratisbroschüre strotzt, und dann auch darauf verweisen. Denn dies könnte Ihnen ggf. , bei ernsthafter Betrachtungsweise bestehender Rechtsprechung, gewisse juristische Probleme bereiten.
In aller Bescheidenheit möchte ich mich schon als Fachmann und bescheidener Kenner dieser Materie bezeichnen, da diese Bestandteil meiner langjährigen Ausbildung, u.a. in USA war. Auch wenn ich mich derzeit damit beruflich nur beiläufig beschäftige und auch derzeit nicht meine Brötchen damit verdiene.
Die besagte Broschüre gibt eine recht übersichtlich und ausführliche Anfangsinformation zu einem Komplex, der so hier in Deutschland auch nicht mal jedem RA vertraut ist. Auch wird jeder „Interessent" von vornherein „detailliert" auf die möglichen Kosten hingewiesen und kann sich sein Servicepaket, je nach Geldbeutel selbst heraussuchen. Desweiteren beinhaltet besagte Broschüre auch die Zahlungsbedingungen und das genaue Prozedere. (Im Gegensatz zu anderen Anbietern )
Und was ist daran lächerlich, wenn ein Unternehmen Firmenmäntel, die im Auftrag gegründet worden sind, und deren Auftraggeber ihren Verpflichtungen nicht nachkamen oder nicht mehr nachkommen konnten, mit einem Abschlag an Interessenten anbietet.
Dies macht jedes Autohaus wenn z. B. der angezahlte Daimler oder Jaguar nicht vollständig bezahlt wird .( zumal bei speziellen Sonderausstattungen des vorherigen Kunden )
Im Übrigen werden die von Ihnen belästerten Firmennamen von den Auftraggebern ausgesucht, und, wenn sie die Broschüre mal wirklich aufmerksam durchgelesen hätten bzw. die Offerten, dann müssten Sie ja wissen, dass sie u.U. sogar kostenlos umbenannt werden können.
Der letzte Satz in Ihrem Posting zeigt doch Ihren Wissensstand zu diesem Komplex und damit qualifizieren sie sich hier im Forum ganz von selbst. Mehr möchte ich hierzu nicht sagen, denn sonst müsste ich hier eine Abhandlung über US- Firmen und Börsenrecht ins Forum stellen und dazu habe ich im Moment leider keine Zeit.
Vielleicht fragen Sie mal beim Vorstand von z.B. Daimler- Benz nach, wie lange die gebraucht haben um Ihre AG/US - AG an der Wallstreet börsenfähig zu machen , respektive welche Auflagen zu erfüllen waren.?
Wäre dem in Deutschland so, würde wohl niemand z. B. die Haffa - Brüder und die Folgen kennen.
Wenn man natürlich die Möglichkeiten einer derartigen Firmengründung unter dem Gesichtspunkt der Beutelschneiderei auf Kosten Unbedarfter betrachtet, gebe ich Ihnen sicherlich recht. Aber das gelingt höchsten hier in good old Germany, die New-Economy- Börsenpleiten haben es ja für den einen oder anderen schmerzhaft genug gezeigt.
Glauben Sie doch ganz einfach was Sie zu glauben wissen, denn jeder lebt sein Leben durch seine Gedanken. Fair- Play sollte aber auch in der Meinungsäußerung sein.
Mit freundlichen Grüßen
Was du nicht willst das man Dir tu, dass füge auch keinem Andern zu.
Ihren Beitrag dazu fasse ich aufgrund des Smilies und Ihrer Firmierung
doch wohl von der etwas ironischen Seite auf.. Denke da an den von mir erwähnten Artikel Ihrerseits vom 09.03.04.
Oder könnte es sein, dass Sie in Anbetracht der Jahreszeit von den Geistern der Halloween- Night- so heftig geplagt wurden ,und man sie zu einer Revidierung des damals Geschriebenen unter Androhung seelischer Qualen aufgefordert hat ?
Mit freundlichen Grüßen und einem schönem Wochenende
Roderich Hopp
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