Wir lesen hier immer wieder über die abenteurlichsten Off-Shore Gebilde. Leider funktionieren die meisten nur bedingt.
Wir möchten gerne mal die Diskussion anregen was passiert wenn das Finanzamt einfach feststellt das Herr Meier der wirtschaftliche Berechtigte der Fa. XY in Liechtenstein ode sonstwo ist. Wir erleben dieses Szenario immer wieder bei Bekannten und auch Kunden welche irgendwelche Konstrukte aufgebaut haben.
Also wie kann man der Tatsache entgegegtreten wenn das FA sagt die Geselslchaft XY gehört Herr Meier und er ist der wirtschaftliche Berechtigte an den Werten in den Gesellschaft. Die Gesellschaft hat nachweislich 1 Mio. eingenommen. Also veranlagt das FA einfach die 1 Mio. als Einkommen zu Lasten von Herr Meier, da er ja der wirtschafltich Berechtigte der Geselslchaft sei. Nun liegt ja die Beweislage bei Herr Meier, er muss belegen das er nicht wirtschaftlich berechtigt ist.
Wir sind mal gespannt wie sich unsere kompetenten User aus der Sache herausholen würden.
Verfasst am: 29.Nov 2003 9:50 Titel: keine antwort ist auch eine antwort...
... genauso, wie's ralph schildert, wird's in der praxis passieren:
noch zur frage der schläulinge: "hehehe... woher soll denn mein finanzamt wissen, dass ICH der wb bin... ich agiere lediglich als repräsentant für deutschland mit einem - klein dotierten (irgendwie muss ja sogar ich dokumentieren, dass ich einnahmen haben muss, um meinen "lebensstandard" zu finanzieren!) - beraterhonorar resp. auf kommissionsbasis
nun, denn: das fa wird - erfolgreich, ich sag's voraus - argumentieren, es sei "naturgemäss" nicht davon auszugehen, dass eine firma in panama überhaupt zu einem beraterauftrag in d kommen könne... gegebenenfalls wird um unterbreitung einer kundenliste ersucht (diese kann durchaus auch "international", also nicht auf deutsche kunden beschränkt, sein)... wenn dann rauskommt, dass die panama-klitsche nur einen einzigen kunden hat, der noch dazu in d sitzt
... na dann 'mal prost!!!
trotzdem: viel glück all den gamblern, die mit ihrer usd 250.- lösung (billig muss das konstrukt ja darüberhinaus auch noch sein, tausenddonnerwetternochmal, wo kämen wir denn da hin, wenn wir auch noch kosten für eine kundige basisberatung aufzuschmeissen hätten!!!) ans ziel kommen... wollen
interventionen von glücksrittern, die nachweislich SEIT JAHREN mit den vielfach skizzierten utopien ERFOLGREICH durch's irdische dasein gondeln, HERZLICHST WILLKOMMEN!!!
man ist allgemein gespannt... vorerst jedoch: erholsames und sonniges wochenende
Verfasst am: 29.Nov 2003 10:05 Titel: Wirtschaftlichen Sinn
Guten Tag zusammen
Wir ffbkdavid bereits erwähnte, die ganze Sache mit einer Auslandfirma muss einen wirtschaftlichen Sinn machen. Das FA stellt sich einfach auf den Standpunkt das Meier der wirtschaftliche berechtigte ist und schiebt das Problem zu Meier welcher dann das Gegenteil behaupten muss. Weiter fragt sich das FA, berechtigterweise, warum denn eine Gesellschaft aus Panama diese Provision oder diesen Beratervertrag bekommen hat, wo doch eine Firma in D den Auftrag genau so gut und in den meisten Fällen günstiger, denn Meier will ja richtig Geld nach Panama schaffen, ausführen hätte können. Dann wird die Frag kommen wie denn eine Firma aus Panama, ist ja nicht gerade um die Ecke, überhaupt in der Lage ist eine eine Repräsentanz oder Niederlassung diesen "Riesenauftrag" ausführen konnte und Meier hat dann spätestens einen Erklärungsnotstand.
Dann kann er ja seine Berater zu Hilfe rufen, die ihm so günstig dieses Konstrukt verkauft habe. Diese werden natürlich sagen das dies jetzt Meier's Problem ist. Also Finger weg von irgendwelchen
"Sandkastenstrategen" welche alle Modelle kenne aber nie bis zum Ende real durchgezogen haben.
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.