Verfasst am: 5.Dez 2003 12:39 Titel: Zwangsverkauf von US Corporationen
Ich bekomme immer wieder ein Angebot über den Zwangsverkauf von Us Corporationen zugestellt, da ich vor Jahren einmal ein Interesse hatte, und mich darüber informeiren wollte.
Es ist immer derselbe Name der unterschreibt:
Dr. jur Bengt I Stenbock.
Dieser Name taucht auch im Forum auf, ich finde Ihn jeodch nicht mehr.
ich glaube es war im Zsammenhang mit Frau Peters ?
JEtzt wird es bei mir ernst wegen einer US Coporation, an wen kann man sich in diesen Fällen wenden ?
Wenn hier Verbindungen bestehen, Finger weg ??
Verfasst am: 5.Dez 2003 22:01 Titel: Verkauf von "gebrauchten" US-Corporations
@ krekon
Der Name "Dr. jur. Stenbock" hat in der Branche einen guten Ruf.
Die Firma US-Corporation-Service bietet in regelmässigen Abständen gebrauchte Corporations zum ermässigten Preis an.
Begründung: Spezialfirmen mit hohem Kapitalvolumen werden von Kunden geordert, welche später entweder keine Verwendung dafür haben oder aber die vereinbarten Gebühren nicht fristgemäss zahlen können/wollen.
Für solche Fälle ist im Kaufvertrag vereinbart, dass diese Firma weiterveräussert werden darf.
Das ist also durchaus üblich und für den neuen Käufer ein ziemlicher Preisvorteil, da die bereits gezahlten Gebühren angerechnet werden.
Mir persönlich ist nichts Negatives über Herrn Stenbock bekannt, im Gegenteil, der deutschsprachige Service und die anwaltliche Kompetenz gerade dieses Herrn wird von vielen Kunden gelobt.
Ob seitens eventueller Vermittler der Verkauf von US-Corporations seriös angeboten und abgewickelt wird, darüber lässt sich sicher streiten .
Ich denke da an einen Herrn in Köln, der seine Kunden glauben lässt, man könne mit dem Kauf auch gleichzeitig eine Kapitalisierung erzielen.
Das ist nicht einfach, und damit sollte man vorsichtig sein.
Der Kauf an sich direkt an der "Quelle" ist sicherlich sinnvoller, wenn auch nicht eben billig. Dafür erhält man jedoch auch eine überaus kompetente Beratung und einen umfassenden Service.
Freundliche Grüsse
Taeaen
P.S.:
Auch hier im Forum konnte ich bisher nichts Negatives finden.
Anmeldungsdatum: 06.12.2003 Beiträge: 884 Wohnort: Wien
Verfasst am: 6.Dez 2003 21:04 Titel: Was ist eine "gebrauchte" US - Corporation?
Dr.Stenbock und seine "Zwangsverkaufsliste" - nun denn. Gegen Stenbock und seine Mitarbeiter liegt nichts vor, der gute Ruf steht fest. Bedauerlichwerweise gibt es zwar gebrauchte Autos, gebrauchte Anzüge und sogar gebrauchte britische Lebensversicherungen, aber keine "gebrauchten" US - Corporations. Dieser Secondhandmarkt existiert nicht, gemeint ist ein MANTELKAUF AUS VORRATSGRÜNDUNG. Das ist die korrekte und auch in der BRD übliche Bezeichnung für die "Zwangsverkaufsliste". Dass besonders klingende Namen mit besonders hohem Grundkapital zu haben sind, freut die Profis der Szene (Grauer Kapitalmarkt) immer wieder. Interessante Mäntel (Firmenmäntel) aus VORRATSGRÜNDUNG (also keine Secondhand - Mäntel für den kalten Winter) sind bei "Stenny", wie der Anwalt in der Szene genannt wird, zurzeit: MANHATTAN VENTURE CAPITAL GROUP, Inc, Stammkapital 400 Millionen USD, CONTINENTALE KREDITANSTALT HOLDING, Inc., Stammkapital 650 Millionen USD. Preis bei "Neukauf ohne Dienste" läppische USD 62.500.
Wozu ein deutscher Gründer, der sich gerade mit einer Würstchenbude oder einer Softwarefirma selbständig machen möchte, eine CONTINENTALE KREDITANSTALT HOLDING Inc. braucht, ist unklar. Beachten wir, dass "Stenny" nicht Creditanstalt mit C, sondern KREDITANSTALT mit K eitragen muss, weil er nichteinmal bei den Hillbillies in Utah "Credit..." in den Firmennamen kriegt. Das geht bestenfalls auf den Komoren oder ging noch vor drei Jahren auf Nauru, der Pazifikinsel für "Banken" der russischen Mafia.
Laut "Stenny" - Briefpapier hatten diese Corporations einen "Originalbesteller", d.h. dieser konnte angebliche Gebühren nicht bezahlen und folglich kommt die Corporation als "gebrauchte US - Corporation" in den "Zwangsverkauf". Alles Unsinn. Bei "Stenny" heißt es für deutsche und österr. Finanzhaie stets Vorkasse, erst dann kriegen die Freaks ihren Corporations Kit. Das Angebot solcher für Gauner reizvoller MÄNTEL AUS VORRATSGRÜNDUNG ist absolut legal, denn was die Käufer mit diesen Firmenmänteln machen, steht bald in der Graumarktliste der BÖRSE ONLINE www.boerse-online.de und ist die Schuld der Käufer, denn, das muss gesagt werden, "Stenny" und seine Kanzlei agieren hundertprozentig legal.
Ohne Zweifel nutzen Betrüger der intelligenteren Art solche "Kapitalriesen" für dubiose Geschäfte. Da lief mir vor kurzem noch einer über den Weg, kein Geld für Sprit, aber Inhaber einer 750 Mio USD US-Corporation.
Das es soweit kommen kann, liegt aber weniger an Herrn "Stenni", sondern an der Tatsache, dass US-Corporations ihr authorisiertes Kapital nicht einzahlen müssen. Und diese Tatsache nutzen unter anderem auch Vermittler aus, die gutgläubigen Kunden weismachen, man könne durch den Erwerb einer 500 Mio US-Corporation ganz leicht über Venture-Capital-Geber auch an diese Beträge kommen oder durch den Verkauf dieser wertlosen Aktien reich werden.
Die Praxis von "Stenni" zu verdammen wäre das Gleiche, als wenn man VW an den Pranger stellen würde, weil diese Firma PS-starke Golfs an junge Burschen verhökert, welche diese Renner dann zugekifft nach dem Discobesuch um den Baum wickeln und dabei den halben Freundeskreis mit eliminieren.
Anmeldungsdatum: 06.12.2003 Beiträge: 884 Wohnort: Wien
Verfasst am: 7.Dez 2003 6:38 Titel: Natürlich ist nicht jede US-Corporation nur Junk & Schot
@ Taeaen
Trifft die Sache gut, stimmt ja auch. Der größte Unfug wird tatsächlich von Vermittlern und Trittbrettfahrern getrieben, die sagen: da hast du 500 Mio USD Stammkapital, damit kannst du eine Platzierung machen ... und außerdem bringen wir dich "in die Liste der US - Venturekapitalgeber"! Diese "Listen amerikanischer Geldgeber" sind ebenso wie die sündteure "Eintragung im Telefonbuch von New York" usw. zum Aufbau der bürgerlichen Fassade völlig ungeeignet und unwichtig. Als wirklich guter Betrüger gründe ich z.B. eine "Schroder, Feingold & Partner Consulting Group" oder textlich in der Richtung. Dann lege ich überall, auch ohne Notiz an der NASDAQ oder im OTC (Telefonhandel) Quartalsberichte und Pressemeldungen vor. Damit kriege ich zwar KEIN Private Equity von Fonds, wohl aber gute Auskünfte, wenn der zu leimende Privatanleger zu recherchieren beginnt.
Dass kein einziger US - Venturefonds ohne gutes Unternehmenskonzept, drei Bilanzen und Due Diligence aufwärts Kohle hergibt, verraten diese "Gründungshiwis" nicht (HIWI = Hilfswilliger. Die Bezeichnung stammt noch aus dem legendären alten Kurtz-Report, der später von "Holbachs Geldbrief " abgekupfert wurde, aus der Zeit, als "Dr.Gerhard Kurtz" als einer der ersten diese Tricks verriet). Kenne die schwarze Infobroschüre mit Goldprägung aus Roseville in- und auswendig und sagte ja, dass Stenbock ehrlich und präzise informiert. Leider wirken die vielen KREDITANSTALTEN und SWISS AMERICAN BANKING CORPORATIONS usw. mit den vielen Mio Stammkapital wie ein Magnet auf den härtesten Kern unserer Branche, sie stehen sozusagen bei "Stennys" hochkapitalisierten VW-Rennern Schlange, um damit loszufahren. Wie wär´s mit einer FIRST AMERICAN INSURANCE AND BANKING Corp? Klingt das nicht auch im Schwabenland so geil wie in Wien und viel besser als z.B. "Finanzberatung Topinvest Hugo Schmalbrust Nfg. KG."?
Sicher kennen wir den Gomopa-Renner APM Investment. Bin gestern erst auf euch gestossen und kann mich, den Schampus neben mir, weil ich bei meinem letzten "Tradingprogramm" mit Bankgarantien bei www.worldinvest.de soviel verdient habe, nicht von eurem Forum lösen. No joke. Trinke übrigens Bier seit 0200 CET, Schampus nicht drinnen.
Ein Community Member namens EL CONDOR - der Typ kommt auf meine Lohnliste, wenn ich wieder ganz oben bin - hat mich im Forumbereich APM-Investment beeindruckt. Er entdeckte das Fahndungsfoto des APM-Hintermannes M.Schmitt (Falschname). Dieser Gentlemen soll einen Schaden von DEM 20 Mio mit seiner Scheinbank FIRST AMERICAN INSURANCE AND BANKING CORPORATION angerichtet haben, bevor er über einen Briefkasten in Belize das Schneeballsystem APM Investment startete. Auch diese US-Corporation stammt aus einer "Zwangsverkaufsliste", allerdings nicht von "Stenny". Sagen wir so:
(1) Keiner der zahllosen Ltd-Lieferanten ist schuld, wenn ich morgen mit meiner Ltd Leute abzocke. Gilt auch für die Gründerberater, die US-Corporations anbieten.
(2) Gute Deutsche machen Corporations mit "normalem" Stammkapital oder verzichten auf allzu schöne Namen, denn
(3) diese Juwelen sollten für die Profis unter uns reserviert bleiben. Ich
hatte mal die Apostille zweier Stenny-Corporations per Fax in der Hand, es war beeindruckend. Das Problem ist, dass Unkundige darauf reinfallen. Denn die Creditreform oder andere Instanzen spielen da nicht richtig mit - die bürgerliche Fassade müßte in zwei harten Jahren aufgebaut werden (Bilanzen, Pressearbeit usw.). Einfach bestellen und loslegen geht natürlich auch. Denken wir an die EURO LOTTO, die auch in Wien tätig war. Drei der Telefonverkäufer wurden schon verknackt. Macht großen Spass, bei euch reinzuschauen, hoffentlich kann ich auch was beitragen. Gruß und Kuss Kaiser Caligula, die Inkarnation des Bösen.
Guten Morgen die Herren
Schön habe wir es im Forum, denn hier lerne ich doch noch so einiges dazu.
www.worldinvest.de Ist noch leider under construction.
Sicherlich wird noch einiges überarbeitet, damit dann weitere andere Schuld sind, wenn man andere abzockt?
Wenn man die Energie, die man für krumme Geschäfte, und fürs Abzocken einfach mal in Gute und saubere Geschäfte investiert, dann hat man länger was davon.
@
Kaiser Galigula
Wie goß ist der Anteil des Bösen in Dir? Wobei mein Tipp ist, dafür zu sorgen, dass man auf 50% gut zu 50 % böse kommt, denn dann lebt man in seiner Mitte, also in seiner Balance.
MfG
Heinrich
Anmeldungsdatum: 06.12.2003 Beiträge: 884 Wohnort: Wien
Verfasst am: 7.Dez 2003 8:09 Titel: Eine Nacht wie Samt und Seide
@ Dreier (Fünfer, Sechser ...)
Bin gar nicht böse. Eher ein charmanter Scharlatan ... einer, der es nie soweit brachte, ein großer Abzocker zu werden. Bin wie Dr. Dreier ein graumelierter Connaisseur in den Vierzigern. Arbeite als freier Journalist und es geht mir nicht schlecht. Bereite einen eigenen Infodienst vor. Das ist das einzige, was ich kann. Kenne viele Foren und Newsgoups und Websites in Sachen Schnelles Geld. Dreier, es gibt kein schnelles Geld.
Ich werde hier viel von dem veröffentlichen, was ich gelernt habe. Wenn du mehr Anlagehaie wie mich kennenlernen möchtest: www.wirtschaftsfahndung.de. Die haben trotz der fantastischen URL nichteinmal 10 Prozent von dem, was bei phpBB2/posting.php?mode - welche Mode= - steht. Ich bin mir bis dato nicht sicher, WELCHEN Anteil gomopa an der Aufdeckung des APM-Skandals hatte. Aber ich werde es bald wissen.
@
Caligula
Dreier Ist mein richtiger Name, und Heinrich mit Vornamen, so steht es in meinem Deutschen Reisepass.( auch in meiner Geburtsurkunde). Doch ein Dr. Steht bei mir nirgendwo, und so einen Tittel werde ich mir sicher nicht zulegen, denn ich bin nur ein Berater.
Ich selbst habe noch niemals schnelles Geld gesehen, außer es war schnell weg.*g*
Doch mit der richtigen Arbeit, und dem richtigen Produkt wird man langfristig, sauber immer Geld verdienen.
www.wirtschaftsfahndung.de. schaue ich auch manchmal vorbei, denn auch da gibt es einige Personen, die mir schon über meinen Weg gelaufen sind.
Zu deinem Infodienst, den du vorbereites, sprich doch mal mit Klaus Maurischat,dem Chefmoderator, denn sicher gibt es auch da so einige Möglichkeiten. Man muss das Rad ja nicht neu erfinden.
MfG
Heinrich
(a) Habe in diesem Forum nur ernstzunehmende Menschen (flüchtig und online) kennengelernt.
(b) Meine Scherze sind nach 0600 MEZ nie ernstzunehmen.
(c) Tut mir leid, wenn ich Grenzen überschritten habe. War schon müde nach 9 Stunden offshore- und Graumarktrecherche. Herrn MAURISCHAT lese ich aufmerksam. Danke für rasche Antwort.
Verfasst am: 7.Dez 2003 19:18 Titel: wurde auch langsam Zeit...
@ caligula
Danke für die Postings, hatte schon lange keine Gelegenheit mehr, längere Zeit zu schmunzeln bzw. einmal richtig zu lachen.
Hoffe, Sie bleiben uns noch länger erhalten und lassen uns an Ihren anscheinend sehr komplexen Erfahrungen teilhaben !
Auch ich erinnere mich darin, in irgendeinem Beitrag diese Namen gleichzeitig gelesen zu haben - es bestand, soweit ich weiss, jedoch keinerlei Verbindung zwischen diesen beiden Personen.
Vielleicht hat die beste Anita einmal bei Bengt eine Inc. gründen lassen, vielleicht war Bengt Steenbock auch sodann President dieser Unternehmung, aber ansonsten - bestimmt nicht - und ich bin mir ziemlich sicher! Muss ja mal geschrieben werden.
money bear schreibt unter "Anwaltskanzlei in Marbella"
Nun, ich hatte damlas (vor 3 Jahren) mit einem deutschen Repräsentanten zur tun und dieser hat für meinen Klienten eine Immo-SL abgewickelt. Auch nach der Installation dieser SL keine Problem mit dem hiesen FA oder einer anderen Stelle.
Die heutigen Ansprechpartner lesen sich so:
Kooperations Anwälte und Anwalts-Kanzleien/ Berater für unsere Kunden, Verfasser der Texte:
* RA-Kanzlei Dr. jur. Stenbock, Anwälte u.a.: Dr.jur. Morgan H. Bedford, Manager, Dr.jur. Nick. C. Colessides.
Ist es nun derselbe (?) und bleibt es dabei "serious" ?
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