nicht nur eine offsohre oder auslandsfirma gründen, nein gehen sie gleich ganz aus deutschalnd weg.
Zitat:
"Im letzten Jahr verzeichnete die Volkswirtschaft fast 40 000 Unternehmensinsolvenzen", sagte Michael Meister, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Union, am 13. Mai im Bundestag.
Das sei "eine schöne Bilanz" der rot-grünen Regierung, so Meister.
Randolf Rodenstock, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, sieht die Ursache für die hohe Zahl an Insolvenzen in einer "falsch verstandenen Anhänglichkeit an den Standort Deutschland". Der Brillenhersteller rät seinen Kollegen, die Koffer zu packen und Firmen ins Ausland zu verlagern.
Auch der frühere BDI-Chef Hans-Olaf Henkel räumte zu Beginn des Jahres ein: "Ich kenne kein Unternehmen, das nicht lieber in Deutschland bliebe, statt ins Ausland zu gehen." Nur sei dies eben ein Fehler, der viele Unternehmer in die Pleiten führt.
Adenauer und Erhard würden im Grab rotieren wie ein Ventilator, wenn sie sähen, wohin dieses Land steuert !!!!!
Es ist ein Wunder, daß noch so viel wirtschaftlich in vertretbaren Bahnen funktioniert !
Es ist - genau genommen - eine Schande, daß zu viele Leute ihre kostbare Zeit damit verschwenden, der planmäßigen Plünderei durch den Staat zu entgehen und damit hohe Summen bereit sind zu investieren, um dem Raubrittertum Schranken zuzuweisen !
Armes Deutschland ! Wie tief ist es gesunken ...
Wieviel Milliarden Euro werden im Ausland gebunkert und der Volkswirtschaft entzogen ? 500 Milliarden ? Eher mehr ....
--> tropico beißt jetzt in die Tischkante und schweigt ....
Es ist - genau genommen - eine Schande, daß zu viele Leute ihre kostbare Zeit damit verschwenden, der planmäßigen Plünderei durch den Staat zu entgehen ...
Nein, die Schande ist, daß dieses Land von ideolgisch vernagelten Politclowns regiert wird, die nicht begreifen wollen, daß die Zeiten der Umverteilung und die Zeiten der Nationalstaaten vorbei sind.
Die notwendigen Lösungen, um die Misere zu beenden, sind allen bekannt - seit Jahren. Doch keiner wagt es, sich gegen seine Lobbyisten durchzusetzen - setzt man dann doch die eigene Karriere auf's Spiel.
Also wird weiter rumgewurschtelt, sehenden Auges der Zusammenbruch der Sozialsysteme hingenommen - in der Hoffnung, es trifft erst die Regierung nach uns.
Die Wiedervereinigung hätte die große Chance zum radikalen und vernünftigen Umbau der Sozial- und Steuergesetzgebung in sich geborgen - sie wurde verspielt.
Der Wechsel zu rot-grün bot nochmals die gleiche Chance - sie wurde verspielt.
Was bringt der beginnende Wahlkampf? Sondersteuer für Einkommen ab 250 bzw. 500 TEuro, in keinem - bisher bekannten - Wahlprogramm eine Vision, wie es weitergehen soll.
Die Lösungen liegen auf der Hand, sind allgemein bekannt und passen sowohl für den Umbau des Steuersystems wie für den Umbau der Sozialsysteme auf maximal eine DIN A4-Seite - doch das würde ja bedeuten, gegen die eigene Klientel vorzugehen.
Also wird dieses Land auch nach der Wahl weiter wirtschaftlich ausbluten - mit der großen Gefahr, daß irgendwann die dann notwendigen Infusionen zum Überleben aus einer radikalen-extremistischen Ecke kommen - aber vielleicht ist dieses Land ja auch noch nicht reif für eine funktionierende Demokratie - und braucht dann jemanden, der die Zügel an sich reißt und den Karren aus den Dreck zieht - und das dann auch zu Lasten von Grund- und Menschenrechten.
Entweder kommt jetzt die Wende - oder bald das Ende.
okay, ich denke wir haben ihre antwort auf tropicos post jetzt alle verstanden!
spass beiseite:
ich schließe mich ihren ausführungen zu 100% an. wenn in den nächsten jahren nicht ein ruck durch unser land gehen und ein ärmel-aufkrempeln sich wieder einstellen wird, ist die saat für einen charismatischen führer, der autobahnen bauen lässt bereits im acker.
wir alle sollten unser möglichstes tun, damit alle menschen, die arbeit wollen, die chance haben, eine schaufel zu nehmen und etwas zu schaffen...
Anmeldungsdatum: 17.12.2003 Beiträge: 1127 Wohnort: Belize City
Verfasst am: 27.Jun 2005 15:46 Titel:
mhmoeller hat folgendes geschrieben::
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Nein, die Schande ist, daß dieses Land von ideolgisch vernagelten Politclowns regiert wird, die nicht begreifen wollen, daß die Zeiten der Umverteilung und die Zeiten der Nationalstaaten vorbei sind.
Die notwendigen Lösungen, um die Misere zu beenden, sind allen bekannt - seit Jahren. Doch keiner wagt es, sich gegen seine Lobbyisten durchzusetzen - setzt man dann doch die eigene Karriere auf's Spiel.
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Leider, mhmoeller,
kann ich dem nichts mehr hinzufügen !
(Außer, daß dieser Thread eigentlich von hier nach "Kommentare & Meinungen" verschoben werden müßte ... )
Also wird dieses Land auch nach der Wahl weiter wirtschaftlich ausbluten - mit der großen Gefahr, daß irgendwann die dann notwendigen Infusionen zum Überleben aus einer radikalen-extremistischen Ecke kommen - aber vielleicht ist dieses Land ja auch noch nicht reif für eine funktionierende Demokratie - und braucht dann jemanden, der die Zügel an sich reißt und den Karren aus den Dreck zieht - und das dann auch zu Lasten von Grund- und Menschenrechten.
eine funktionierende Demokratie? schön wär's. Ohne in grösserem Masse politisch werden zu wollen:
Es ist doch völlig gleich, ob wir Sozialismus, Demokratie oder freie Marktwirtschaft etc.pp. nehmen, alle diese Systeme waren/sind immer nur dazu da (gewesen), Menschen zu gängeln und zu unterdrücken. Solange es Herrscher, gleichgültig ob Monarchen oder sog. "gewählte" Politiker (von wem gewählt?) gibt, wird sich daran auch nichts ändern. Siehe auch die oben angeführten Lobbyisten.
Ich bin mir allerdings fast sicher, dass wir in etwas mehr als fünf Jahren einen gewaltigen Crash so ziemlich aller politischen Systeme dieser Welt erleben werden. Nennen Sie es meinetwegen eine "Ahnung" oder so. Es wird auf jedenfall darauf ankommen, ob die dann sich bietende Chance genutzt werden wird oder wieder zugunsten von Macht und Geltungsbedürfnis karrieregeiler A.... missbraucht wird.
Diese meine Meinung steht übrigens fest und ist nicht diskutabel.
mhmoeller hat folgendes geschrieben::
Entweder kommt jetzt die Wende - oder bald das Ende.
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