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96% aller Networker verdienen kein Geld!!!

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Lillia
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 03.05.2004
Beiträge: 3308
Wohnort: Ortenau-Kreis

BeitragVerfasst am: 2.März 2005 17:32    Titel: Buchführungspflicht für Networker! Antworten mit Zitat

Ich möchte noch einmal auf folgenden Satz zurückkommen:

Zitat:
Für einen Umsatz von 1.749 Euro bedarf es mind. 88 Kunden um 2% = 34,98 Euro Provison zu verdienen.


Wie wir an dem Beispiel sehen, war "Susan" ja absolut nicht faul. 88 Menschen davon zu überzeugen, die Telekom zu verlassen und zu ACN zu wechseln - das ist schon eine imposante Leistung!

Frage: Mit welchem Aufwand ist Susan dieses gelungen? Lassen wir den Faktor "Zeit" mal völlig außen vor, beschränken wir uns auf den materiellen Aufwand.

Wieviele Hausbesuche hat Susan dafür absolviert?
Wieviele Telefongespräche geführt?
Wieviele Mails geschrieben?
Wieviele Verkaufspräsentationen (mit Gästen) besucht?
Wieviele ............
Wieviele ............

Und nun die Frage aller Fragen: Hat sich Susan einmal konkret vor Augen geführt, welche Kosten sie definitiv hatte, um aus 88 Interessenten 88 Kunden zu machen?

Benzin
Telefongebühren
Strom
Domaingebühr
evtl. Einladungen zum Essen
Kosten für Anzeigen, Schulungen, Flyer, sonstige Werbung
Abschreibungen anteilig für Auto, PC, Drucker usw.

Ich höre hier einfach einmal auf...

Es ist im Verlaufe dieses Threads bereits mehrfach darauf aufmerksam gemacht worden - und ich möchte den Aspekt trotzdem noch einmal wiederholen:

Nur die Tatsache, daß der Nebenbei-Networker keine Buchhaltung führt, läßt ihn annehmen, daß er etwas "verdient". Real jedoch fährt er evtl. über viele Monate (oder gar Jahre) in der Verlustzone - wenn wir mal bei dem Beispiel von "Susan" bleiben. >>Einstiegsgebühr 623 Euro<<

Hieraus leite ich die These ab, daß es auch für den Hobby-Networker eine Buchführungspflicht geben müßte! Ich weiß zwar, daß dies ein frommer Wunsch bleiben wird - auch deshalb, weil viele Networker weiterhin mit dem "Gefühl" leben möchten, ich verdiene nebenbei noch etwas dazu...
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CashDesign
Insider


Anmeldungsdatum: 18.11.2004
Beiträge: 560
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 2.März 2005 18:26    Titel: Antworten mit Zitat

Lillia hat folgendes geschrieben::

Hieraus leite ich die These ab, daß es auch für den Hobby-Networker eine Buchführungspflicht geben müßte! Ich weiß zwar, daß dies ein frommer Wunsch bleiben wird - auch deshalb, weil viele Networker weiterhin mit dem "Gefühl" leben möchten, ich verdiene nebenbei noch etwas dazu...


DAGEGEN !

Warum ? Den, den seine Bücher und das "reale" Ergebnis seiner "Geschäftstätigkeit" nicht interessiert, soll man nicht mittels Vorschrift zu seinem Glück zwingen.

Ich bin FÜR Waffengleichheit zwischen Produktanbietern im Network UND den Networkern, ich bin aber auch FÜR Entscheidungsfreiheit, ob einer "abgezockt" werden will.

Im Falle von ACN hab ich bei über € 600 "Einstiegsgebühr" die Schotten dicht gemacht, als ich die Provisionstabellen gesehen und dann - wie frech - auch noch mit anderen mir bekannten verglichen hab.
_________________
Wenn es Sie am Knie friert und Ihr Hamster Brecht zitiert, tun se Senf drauf
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CashDesign
Insider


Anmeldungsdatum: 18.11.2004
Beiträge: 560
Wohnort: Sachsen

BeitragVerfasst am: 2.März 2005 18:28    Titel: Antworten mit Zitat

Nachtrag:

wer also meint, sich die Arbeit des Vergleichens mittels Buchhaltung sparen zu können, gehört für mich zu denen, die sich bewußt so entschieden haben.
_________________
Wenn es Sie am Knie friert und Ihr Hamster Brecht zitiert, tun se Senf drauf
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Reiner Marggraff
Specialist


Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 91
Wohnort: Rosengarten bei HH

BeitragVerfasst am: 2.März 2005 20:32    Titel: Antworten mit Zitat

@cash,
wer sich gegen buchführung entscheidet ist früher oder etwas später doch vom FA verurteilt!?
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cashinfo
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 11.03.2005
Beiträge: 344
Wohnort: Europa - mitten drin

BeitragVerfasst am: 11.März 2005 11:50    Titel: Buchführung Antworten mit Zitat

Moin ,

ne ne, ich denke du meinst die steuerfahndung, das fa macht sich nicht wirklich diese arbeit .... So ganz nebenbei -- egal für welche einnahmen ausserhalb privater geschichten , es besteht buchführungspflicht.

Und zum eigentlichen Thema : MLM und seine Verdienstmöglichkeiten !

Die Grundidee von MLM ist immer die selbe -- egal bei welchem network -- als starter einer vertriebskette immer an der struktur richtig geld verdienen. Allein aus diesem gedanken kommen die immerhin 4% leute die geld verdienen, für den rest bleibt einfach zu wenig übrig. Allein für hersteller von produkten und designern von visuellen produkten im finanzmarkt bleibt die rendite immer die selbe. MLM bedeutet für solche firmen immer kosteneinsparung im vertrieb und die konzentration auf die produkthaftung, solange man sich nicht im graumarkt bewegt, dann entfällt auch diese . Die grundmasse von vertrieblern ist aber begrenzt, besteht zudem sehr oft aus leuten, die keinen anderen aussweg sehen und leider denn zu wenig begabung haben, effizient zu verkaufen, damit dann nie geld verdienen und wieder aussteigen müssen. Das ist aber auch der grund, warum es strukis gibt, leute die nur ihren bekanntenkreis abarbeiten und dann verschwinden -- die sind die besten. Bringen sie doch ganz oben den maximalertrag und haben dann keine nachforderungen. Deshalb gibt es in den ersten stufen eines mlm immer ganhz wenig zu verdienen und der sprung nach ganz oben ist so gut wie unmöglich, wenn man nicht die möglichkeit hat, direkt nach seinem struki(oder eben selber als struki) einzusteigen. Noch schlimmer ist dann immer, dass man über die wirkliche stufe seines einstieges gar nicht bescheid weiss. Alles in allem nennt man das die 'Taktik der verbrannten Erde'. Wo das hinführt wissen wir alle.

Es gibt wenige MLM vertriebe, die haben eine strukturtiefe von maximal 3 ebenen und wenn einer aktiver ist als sein struki, dann wird er diesem gleichgesetzt in der stufe und der ehemalige struki bekommt wenige prozente abstand. In diesen Vertriebsformen ist es möglich, auch alleine, ohne struktur und mit 2-3 Verkäufen (nur diese sind pro monat in diesem schlechten markt realistisch) ausreichend geld zu verdienen. Natürlich findet man diese vertriebe nicht im normalen kapitalmarkt . Diese art der vertiebe arbeitet mit abgesteckten gebieten und achtet streng auf einhaltung dieser, nur so bleibt das vertriebsziel langfristig realistisch. Alle anderen Vertriebe sind 100% auf verbrennen aus und werden das auch die nächsten jahrhunderte betreiben können. Es stehen einfach zu viele dumme immer wieder auf als das dumme sterben. Darüber reden tut eh keiner .

Viele Grüsse
Euere Cashinfo ....

P.S. Ehe hier nachgefragt wird, jaja, ich kenne beide arten von vertrieb und bin realistisch nur noch im von mir beschriebenen bereich tätig . In diesem Bereich redet man nicht über die tiefe seiner struktur sondern über den umsatz den man im letzten jahr gemacht hat .... über mögliche gebietsvergrösserungen und über after sales service... nur mal so zum überlegen ...

Alle rechtschreibfehler sind geplant und bewusst eingefügt
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Norbert Warnke
Insider


Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 980
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 13.März 2005 10:31    Titel: Re: Buchführungspflicht für Networker! Antworten mit Zitat

@ Lillia

es gibt sehr wohl eine gewisse Buchführungspflicht auch für Hobby-Networker, aber eher als Aufzeichnungspflicht, zumindest bei angemeldetem Gewerbe.

Einnahmen müssen erfasst und bei der Steuererklärung auch angegeben werden. Natürlich empfiehlt sich das auch bei den Ausgaben, die nicht selten steuerlich abzugsfähig sind. Versteuert werden ja nur die reinen Gewinne und die können nur aus der Aufzeichnung (Kassenbuch) ermittelt werden.

Wer nichts meldet, aber auffällt, kann vom Finanzamt geschätzt werden, was i. d. R. wesentlich höher ausfällt, als man tatsächlich an Gewinn hatte, also eine hohe Steuernachzahlung zur Folge haben kann. Wer nur seine Provisionen angibt, ohne Gegenrechnung der Ausgaben, muss halt die gesamten Provisionen versteuern. Sich genauer zu erkundigen, lohnt sich also.

Lillia hat folgendes geschrieben::
Nur die Tatsache, daß der Nebenbei-Networker keine Buchhaltung führt, läßt ihn annehmen, daß er etwas "verdient". Real jedoch fährt er evtl. über viele Monate (oder gar Jahre) in der Verlustzone - wenn wir mal bei dem Beispiel von "Susan" bleiben. >>Einstiegsgebühr 623 Euro<<


Das ist dann nämlich eine der Auswirkungen, wenn man nichts aufzeichnet, dazu kommt dann noch die Versteuerung der mageren Provision, die ja irrtümlich bereits als Gewinn gesehen wird.

Hieraus leite ich die These ab, daß es auch für den Hobby-Networker eine Buchführungspflicht geben müßte! Ich weiß zwar, daß dies ein frommer Wunsch bleiben wird - auch deshalb, weil viele Networker weiterhin mit dem "Gefühl" leben möchten, ich verdiene nebenbei noch etwas dazu...[/quote]

Wie oben bereits erwähnt, Gewerbetreibende haben bereits eine Aufzeichnungspflicht, die sich allerdings mit dem Recht auf steuerliche Vorteile durchaus positiv auswirkt.

Der grösste Vorteil bei Aufzeichnungen sowohl von Ausgaben als auch Einnahmen ist, dass man real ermitteln kann, ob man nun Gewinne macht oder Verluste...
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Suchender2525
Newbie


Anmeldungsdatum: 07.11.2005
Beiträge: 11
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2005 11:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe jetzt diesen Beitrag weitestgehend studiert und kann mich der Anfangsthese der 96% nicht verschließen.

Wenn man gelegentlich die veröffentlichten Zahlen der führenden Unternehmen ansieht, kommt einem der Verdacht, hier verdient ein verschwindend kleiner Teil eine riesen Summe und der Rest wird verheizt. Verheizt wird der Berater vor Ort.

Ich möchte dies einmal an Zahlen aus 2004 der Firma Herba-Life aufzeigen, die bekanntlich an die Börse gegangen ist und daher eindeutige Zahlen vorlegen muss (sonst bleibt ja gerne alles etwas nebulös).

Im Geschäftsbericht des Jahres 2004 wird von einem Umsatz mit Produkten in Höhe von 1,3 Milliarden Dollar gesprochen. Dabei brüstet sich das Unternehmen, 201000 Supervisor und über 1 Million Distributoren zu haben. Nehmen wir einmal an, die Supervisor zählen zu den Distributoren, weil diese auch selber gelegentlich noch etwas verkaufen. Somit ergibt sich folgende Rechnung (immer die kleinstmögliche Einheit):

1.300.000.000 $ / 1.000.000 Distributoren macht 1.300 $/Distributor im Jahr. Das sind ca. 1.102 EUR Einnahmen (Umsatz) im Jahr. Pro Monat sind das umgelegt ca. 91,83 EUR.

Für die Ungläubigen dieser Zahlen hier ein Zitat aus dem Geschäftsbericht 2004:
"We are one of the largest network marketing companies in the
world with net sales of approximately $1.3 billion for the fiscal year ended December 31, 2004. We sell
our products in 59 countries through a network of over one million independent distributors.
"

Wenn ich jetzt noch überlege, daß ich in meiner Rechnung den gesamten Umsatz bei den Distributoren gelassen habe, wenn ich berücksichtige, daß ein Selbständiger auch Kosten hat, wenn ich überlege, daß auch 201.000 Supervisor durchgefüttert werden wollen und wenn ich überlege, daß die jährlichen Zuwendungen für die leitenden Vorstände des Unternehmens in zweistellige Millioneneträge gehen, dann sind die 91,83 EUR pro Monat noch schön gerechnet.

Da soll mir nochmal einer erzählen, mit MLM läßt sich etwas verdienen. Es ist nicht einmal genug für einen Nebenverdienst, mit dem man sich brüsten will. Da gehe ich lieber nur einer "normalen" angestellten Tätigkeit nach. Für diesen Nebenverdienst muss ich nach 8-9 Stunden Arbeit nicht noch meine Freizeit opfern.

Schönen Tag
Suchender2525
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Norbert Warnke
Insider


Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 980
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2005 17:31    Titel: Antworten mit Zitat

Suchender2525 hat folgendes geschrieben::
Somit ergibt sich folgende Rechnung (immer die kleinstmögliche Einheit):

1.300.000.000 $ / 1.000.000 Distributoren macht 1.300 $/Distributor im Jahr. Das sind ca. 1.102 EUR Einnahmen (Umsatz) im Jahr. Pro Monat sind das umgelegt ca. 91,83 EUR.


Man kann nur nicht einfach Gesamtumsatz durch die Anzahl der Partner teilen, denn hierbei kann kein vernünftiges Ergebnis herauskommen.

Die Gesamtzahl ist nämlich NICHT identisch mit der Anzahl der wirklich AKTIVEN Vertriebspartner, enthält sie doch neben vielen Neuen, inaktiven, Eigenbedarflern noch eine sehr grosse Anzahl "Karteileichen", die vielleicht schon seit Monaten oder Jahren nichts mehr bestellt haben, aber noch als Partner geführt werden. Dass diese Leute nichts verdienen, dürfte sich von selbst verstehen, denn sie tun auch nichts.

Dann enthält der Rest der AKTIVEN Partner auch noch jede Menge Nebenverdienstler, die mit einem kleinen Nebenverdienst zufrieden sind.

Zitat:
Da soll mir nochmal einer erzählen, mit MLM läßt sich etwas verdienen. Es ist nicht einmal genug für einen Nebenverdienst, mit dem man sich brüsten will. Da gehe ich lieber nur einer "normalen" angestellten Tätigkeit nach. Für diesen Nebenverdienst muss ich nach 8-9 Stunden Arbeit nicht noch meine Freizeit opfern.


Network Marketing bietet mehrere sehr einfache Möglichkeiten für viele unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Zielen. Nicht wenige schreiben sich in ein Network ein, nur um die Produkte für den eigenen Bedarf günstiger zu bekommen (zum Einkaufspreis!), haben also schon dadurch einen Vorteil und denken gar nicht daran, anderen etwas verkaufen zu wollen. Andere wollen einfach nur hier und da etwas verkaufen und betreuen einen kleinen Kundenstamm, was ihnen ohne grossen Aufwand schon ein paar Hunderter extra im Monat bringen kann, wenn sie die richtigen Produkte für ihre bevorzugte Zielgruppe im Angebot haben und sich auch etwas mit den Produkten beschäftigt haben.

Wirklich repräsentative Zahlen kann ich zwar nicht nennen, hier gibt es unterschiedliche Erhebungen (z. B. die Studien des Prof. Dr. Michael Zacharias von der FH Worms), aber aus dem nachstehend verlinkten Online-Voting lässt sich schon klar erkennen, dass die Personengruppe, die künftig zu den Grossverdienern zählen will, in der Minderheit ist:
http://nowa.biz/voting.htm

Selbstverständlich gibt es auch in unserer Branche Menschen, die feststellen, dass unser Geschäft ihnen nicht das bringt, was sie erwarten oder dass sie nicht bereit sind, so ernsthaft zu arbeiten, wie es dazu nötig wäre.
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Suchender2525
Newbie


Anmeldungsdatum: 07.11.2005
Beiträge: 11
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 23.Nov 2005 22:07    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, wir können die Rechnung im Prinzip auch anders aufmachen:

Nehmen wir halt einfach die Supervisor für sich allein, das sind "nur" 201000 Personen. Teilt man die 1.300.000.000$ durch diese Personenzahl, bleiben im Jahr 6468$. Das sind ca. 5479 EUR/Jahr. Da nicht 100% Umsatz ausgeschüttet werden, allein schon wegen der Kosten des Unternehmens, nehmen wir einfach mal 60% (ich nehme an, das ist zu hoch). Dann bleiben im Jahr für den Supervisor 3.287,40 EUR. Hiervon müssen die Kosten der Selbständigkeit abgezogen werden und dann sollte das ganze noch der Steuer unterworfen werden. Was bleibt da noch, für das es sich lohnt, jeden Abend loszuziehen, Telefonorgien abzuhalten oder am Wochenende Weiterbildungen zu besuchen?

Bei allen Vorzügen, die man für ein System wie MLM aufzählen mag, sollte ich doch wenigstens nicht nur zum Spaß arbeiten müssen. Und mir scheint, ich muß bei der ganzen Angelegenheit noch Geld mitbringen.

Mir wäre es im Prinzip ja eigentlich ganz egal bzw. es sollte mir eigentlich egal sein. Nur, und das ist das Schlimme an diesem MLM, es zieht meistens die sowieso schon finanziell Schwachen zu diesen Systemen mit Ihren Versprechungen und Werbungen im familiären Umkreis und Bekanntenkreis. Und da liegt der Hund begraben. Wieviele gehen bei der ganzen Sache praktisch leer aus bzw. bringen noch Geld mit, damit einige wenige richtig viel verdienen? Und das noch ohne jede soziale Absicherung.

Tut mir leid, ich kann diesem System schon wegen der niederschmetternden Zahlen nichts abgewinnen. Aber wenn ich über die sozialen Verhältnisse nachdenke - nein danke.

Übrigens: Wenn ich günstig einkaufen gehen möchte, dann kann ich mir auch einen der vielen Schnäppchenführer für kleines Geld kaufen, die es auch schon für jedes Bundesland extra gibt. Da muß ich nicht erst noch Geld für eine "Erstausstattung" ausgeben.

Übrigens: Da habe ich noch zwei Zahlen von FLP: Umsatz in 2004 2,1 Milliarden Dollar. 7 Millionen "...finanziell unabhängige Distributoren..."
Das ergibt dann 300$ / Jahr.
Also mich verblüfft, daß die Leute mit diesen riesen Zahlen werben und dann so kleine Erträge rauskommen. Dabei habe ich in BWL mal gelernt, "...Werbung muß ehrlich sein..."

Schönen Abend
Suchender2525
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Schlaumeier
Specialist


Anmeldungsdatum: 19.10.2004
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2005 1:00    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Forums-Kollegen!

@ Suchender 2525

Der Norbert hat schon Recht, Du kannst nicht einfach die Zahl der eingeschriebenen Distributoren durch den Umsatz teilen. Es sind meist nur ca. 10% aktiv. Bei FLP Deutschland/Österreich sind ca. 400.000 VP eingetragen, aber auch nur etwa 35.000 (höchstens) aktiv.

Allerdings schaut die Rechnung trotzdem noch äußerst schlecht aus. Es stimmt eindeutig: die wenigen Großverdiener im MLM beruhen auf tausenden von Nichtsverdienern bzw. Draufzahlern! Der Quatsch, "ich möcht ja nur ein paar hundert Euro nebenher verdienen" ist ein riesengroßer Selbstbetrug. Die 2 - 3000 Euro Umsatz die man dafür erbringen muß verursachen mehr Kosten als Gewinn überbleibt.

Um dann einigermaßen "passiv" zu verdienen sind schon wieder einige Hundertschaften an Downline nötig.

Nur zur Info: Ich hatte große Orgas in "guten" Firmen. Meine größte Vertriebsmannschaft bestand aus ca. 5.000 Partnern bei einem namhaften MLM-Unternehmen. Einigermaßen verdient haben außer mir noch ca. 5-6 Partner, daß war`s. Es ist keine Theorie, die ich da zum Besten gebe, sondern mehrfach erlebte Praxis!

Network kann uns sollte schon eine echte Chance sein, nicht nur für ganz Wenige, die nur von den Verlusten anderer profitieren. Wie das aber gehen soll weiß ich leider auch nicht.

Grüße vom Schlaumeier
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Suchender2525
Newbie


Anmeldungsdatum: 07.11.2005
Beiträge: 11
Wohnort: Süddeutschland

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2005 10:38    Titel: Antworten mit Zitat

@Schlaumeier

Das ist genau meine Meinung, wenn ich auch eher mathematisch orientiert argumentiert habe. Und wenn ich mir das Vorgehen in diesen Strukturen zu Gemüte führe (ich hatte auch einmal für 6 Monate durchgehalten) dann kann ich mir aus eigener Erfahrung nicht vorstellen, daß Hundertschaften von Karteileichen mitgezogen werden. Zumindest in der Organisation, in der ich mich wiedergefunden hatte, war das undenkbar.

Wenn ich nun sehe, daß man in einer führenden MLM-Organisation ca. 5000 Partner benötigt, damit 5-6 "Führungskräfte" einigermaßen ordentlich verdienen (ich orientiere mich an den aufgeführten Betriebskosten in den vorherigen Beiträgen), dann frage ich mich, wie lange es dauert, bis ein Einzugsgebiet von Frankfurt oder München in Bezug auf neue Downline-Partner abgegrast ist.

Da ist doch schon vorprogrammiert, daß die Menge der benötigten Partner nicht gefunden werden kann. Und dann bleibt der Versuch im Ansatz stecken.

Nun ja, nicht umsonst häufen sich die Negativschlagzeilen. Und auch die Geheimniskrämerei, die um Verträge und Zahlen gemacht wird, trägt nicht gerade zu einem positiven Bild der MLM-Unternehmen bei. Und die diversen Publikationen im Netz bestehen vorwiegend aus Selbstbeweihräucherung.

Aber: "Chacun à son goût", wie man so schön sagt. In der BRD gilt noch immer das Recht der freien Arbeitsplatzwahl - und die Erfahrung will ich keinem nehmen.

Schönen Tag, viel Erfolg
Suchender2525
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Norbert Warnke
Insider


Anmeldungsdatum: 08.03.2005
Beiträge: 980
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 24.Nov 2005 13:07    Titel: Antworten mit Zitat

Schlaumeier hat folgendes geschrieben::
Der Quatsch, "ich möcht ja nur ein paar hundert Euro nebenher verdienen" ist ein riesengroßer Selbstbetrug. Die 2 - 3000 Euro Umsatz die man dafür erbringen muß verursachen mehr Kosten als Gewinn überbleibt.


Bei einer 40%igen Handelsspanne muss ich für 500 € Handelsspanne Waren für 1.250 € verkaufen (nicht 2-3000). Bei 1.250 € käme sogar noch ein Umsatzbonus von 12% dazu, also weitere 150 €.

Setze ich also 3.000 € um (ich gehe mal nur von Verkauf aus), ergibt sich das so: 1.200 € Handelsspanne + 21% Umsatzbonus (630 €) = 1.830 € Rohgewinn (vor Kosten und Steuern).

Zitat:
Um dann einigermaßen "passiv" zu verdienen sind schon wieder einige Hundertschaften an Downline nötig.


Das ist allerdings richtig!
Nennenswertes passives Einkommen generiert sich selbstverständlich nur durch eine aufgebaute und effektiv arbeitende Struktur, die eine gewisse Gröse haben muss (umsatzmässig). Je nachdem, was vertrieben wird und wie erfolgreich die Partner in der Struktur arbeiten, gestaltet sich auch der Umsatzbonus. Die Anzahl der benötigten Partner kann allerdings sehr unterschiedlich sein, aber mehrere hundert können es durchaus sein.

Zitat:
Network kann uns sollte schon eine echte Chance sein, nicht nur für ganz Wenige, die nur von den Verlusten anderer profitieren. Wie das aber gehen soll weiß ich leider auch nicht.


Welche Verluste?
Verluste sind doch gar nicht nötig!

Je nachdem, für welches Geschäft man sich entscheidet, müssen doch kaum Kosten entstehen, je nachdem, wie man arbeitet.

Du darfst auch nicht vergessen, dass einige Kosten, die bei einer Selbständigkeit (Laden mit Lieferservice) üblicherweise anfallen, im Network Marketing gar nicht entstehen. Man braucht kein Ladenlokal, keine Einrichtung, keine entspr. Versicherung und andere Fixkosten, keine Angestellten, keinen Fuhrpark mit Zusatzkosten...

Im MLM mit Produktverkauf hast Du im ungünstigsten Fall alle Produkte zum Einkaufspreis, also durch 20-30% vergünstigten Einkauf alles günstiger, auch für den eigenen Bedarf, ohne dass auch nur ein Cent (vielleicht Porto und Verpackung) an Kosten entsteht.

Kosten entstehen NICHT durch MLM, sondern allenfalls durch die eigene Arbeit wie Werbung, Telefon, Fahrgeld, Benzin, Porto. Die gleichen Kosten hätte man aber auch, wenn man sich mit einem Nicht-MLM selbständig macht und in jedem Fall NUR dann, wenn man sich für Dinge entscheidet (Anzeigen, Arbeitsweise über Telefon, Werbung...), die Kosten verursachen und für die es immer auch kostengünstige bis kostenlose Alternativen gibt.

@ Suchender2525

Zitat:
Wenn ich nun sehe, daß man in einer führenden MLM-Organisation ca. 5000 Partner benötigt, damit 5-6 "Führungskräfte" einigermaßen ordentlich verdienen (ich orientiere mich an den aufgeführten Betriebskosten in den vorherigen Beiträgen), dann frage ich mich, wie lange es dauert, bis ein Einzugsgebiet von Frankfurt oder München in Bezug auf neue Downline-Partner abgegrast ist.


Bei einem ordentlichen Geschäft mit guten Produkten für eine grosse Zielgruppe verdienen bei 5.000 Partnern garantiert weit mehr als 5-6 Networker mehr als ordentlich. Kommt nun allerdings darauf an, was der gute ...meier als "nennenswert" ansieht. Ich gehe davon aus, dass bei 5.000 Partnern mindestens 50 Networker (eher mehr) 4stellig verdienen, hier nur die Boni gerechnet und die Handelsspanne mal aussen vor gelassen.

Bei Deiner obigen Rechnung sind übrigens auch nur die reinen Boni gerechnet, denn die Umsätze des Unternehmens errechnen sich nur am EKP. Handelsspannen sind dort noch gar nicht berücksichtigt, aber beim einzelnen Berater oft wesentlich, vor allem bei denen, die gar keine Struktur aufgebaut haben oder das auch gar nicht wollen.

Natürlich schafft es im MLM nicht jeder an die Spitze des Marketingplans, in der Industrie schafft es auch nicht jeder bis zum Generaldirektor, oder? Warum sollte das im MLM anders sein?

Zitat:
Nun ja, nicht umsonst häufen sich die Negativschlagzeilen. Und auch die Geheimniskrämerei, die um Verträge und Zahlen gemacht wird, trägt nicht gerade zu einem positiven Bild der MLM-Unternehmen bei. Und die diversen Publikationen im Netz bestehen vorwiegend aus Selbstbeweihräucherung.


Nun, gerade in der letzten Zeit häufen sich eher die positiven Veröffentlichungen, denn einige hochrangige Politiker haben sich bereits öffentlich pro Network Marketing ausgesprochen, IHKs berichten positiv und auch die als extrem kritisch bekannten Verbraucherzentralen bringen Flyer heraus, aus denen man ersehen kann, welche Kriterien zwischen seriösem Network Marketing (das damit als existent dokumentiert wird!) und unseriösen Systemen entscheiden.

Verträge sind meist alles andere als geheim (jedenfalls nicht bei seriösen Geschäften) und selbst beweihräuchern sich nur noch diejenigen, die nicht in der Lage sind, mit Fakten zu punkten...
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nigellasattiva
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 8.Feb 2006 13:50    Titel: MLM ein Fluch oder Segen? Antworten mit Zitat

Ich selbst arbeite als Networkerin in einem seriösen Unternehmen... doch da wirft man schon die erste Frage auf...was ist ein seriöses Unternehmen? Ich habe mich umgesehen und mich über viele informiert... dabei kam heraus, dass ein "Auto" nicht ein "Auto" ist, egal welches, Hauptsache es hat 4 Räder. Meine Kriterien für einen guten MLM-Betrieb ist, Sachlichkeit, keine Verquickung von emotionalen Werten wie Freundschaft, Vertrauen, Geborgenheit mit Geschäft, trotz Ausgaben vom ersten Vierteljahr an Einnahmen bei entsprechendem Einsatz(meine Ausgaben waren übrigens nicht mehr als 200 € im ersten Jahr)..., klarer Marketingplan, Legalität um jeden Preis, auch in Deutschland (ich kenne da ein Unternehmen, das auf Empfehlungsmarketing beruht und gegen das Wettbewerbsgesetz verstößt- nicht auszudenken, wenn mal ein Konkurrenzunternehmen dagegen klagt- alle Mitarbeiter ständen plötzlich ohne Grundlage da, keine himmelhohen Einkommensverprechen vom ersten Moment an, kein Durchreichen von Punkten nach unten, um der Karriere willen.... das alles war bei meiner Firma der Fall. Auch ein Kriterium ist für mich, dass man das Geschäft nicht als Idiologie praktiziert - bedeutet, dass man auch seine Freunde behält, wenn sie nichts damit anfangen können, dass man nicht sponsert um jeden Preis...Hauptsache der Umsatz stimmt... womit man bei dem Thema "Punkte schreiben müssen, um die Stufe zu behalten" angelangt ist. Ein seriöses Unternehmen, bei dem man verdienen kann (dazu gehören nur wenige), hat unbedingt ein additives Punktesystem, das eine hohe Bonusstufe lebenslang garantiert.
Anders könnte ich mir ein stressfreies Arbeiten gar nicht vorstellen.
Auf diese Weise können sich Nebenverdienstsuchende ein schönes "Taschengeld" zwischen 300 und 1000 € mtl. ohne weiteres dazuverdienen und haben die nächste Aufstiegsqualifikation bei guter Schulung automatisch ohne Druck, Nötigung und Stress in der Tasche. Ansonsten muss ich auf eine Studie der FH Worms/Prof.Zacharias hinweisen. Da kann man nachlesen, was ein Networker durchschnittlich verdient. Wenn die Ausgaben die Einnahmen allerdings häufig übersteigen darf man an der Seriosität der Firma mit Recht sehr zweifeln!

[/b]
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nigellasattiva
Newbie


Anmeldungsdatum: 08.02.2006
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 8.Feb 2006 13:51    Titel: Antworten mit Zitat

Ich selbst arbeite als Networkerin in einem seriösen Unternehmen... doch da wirft man schon die erste Frage auf...was ist ein seriöses Unternehmen? Ich habe mich umgesehen und mich über viele informiert... dabei kam heraus, dass ein "Auto" nicht ein "Auto" ist, egal welches, Hauptsache es hat 4 Räder. Meine Kriterien für einen guten MLM-Betrieb ist, Sachlichkeit, keine Verquickung von emotionalen Werten wie Freundschaft, Vertrauen, Geborgenheit mit Geschäft, trotz Ausgaben vom ersten Vierteljahr an Einnahmen bei entsprechendem Einsatz(meine Ausgaben waren übrigens nicht mehr als 200 € im ersten Jahr)..., klarer Marketingplan, Legalität um jeden Preis, auch in Deutschland (ich kenne da ein Unternehmen, das auf Empfehlungsmarketing beruht und gegen das Wettbewerbsgesetz verstößt- nicht auszudenken, wenn mal ein Konkurrenzunternehmen dagegen klagt- alle Mitarbeiter ständen plötzlich ohne Grundlage da, keine himmelhohen Einkommensverprechen vom ersten Moment an, kein Durchreichen von Punkten nach unten, um der Karriere willen.... das alles war bei meiner Firma der Fall. Auch ein Kriterium ist für mich, dass man das Geschäft nicht als Idiologie praktiziert - bedeutet, dass man auch seine Freunde behält, wenn sie nichts damit anfangen können, dass man nicht sponsert um jeden Preis...Hauptsache der Umsatz stimmt... womit man bei dem Thema "Punkte schreiben müssen, um die Stufe zu behalten" angelangt ist. Ein seriöses Unternehmen, bei dem man verdienen kann (dazu gehören nur wenige), hat unbedingt ein additives Punktesystem, das eine hohe Bonusstufe lebenslang garantiert.
Anders könnte ich mir ein stressfreies Arbeiten gar nicht vorstellen.
Auf diese Weise können sich Nebenverdienstsuchende ein schönes "Taschengeld" zwischen 300 und 1000 € mtl. ohne weiteres dazuverdienen und haben die nächste Aufstiegsqualifikation bei guter Schulung automatisch ohne Druck, Nötigung und Stress in der Tasche. Ansonsten muss ich auf eine Studie der FH Worms/Prof.Zacharias hinweisen. Da kann man nachlesen, was ein Networker durchschnittlich verdient. Wenn die Ausgaben die Einnahmen allerdings häufig übersteigen darf man an der Seriosität der Firma mit Recht sehr zweifeln!

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Norbert Warnke
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BeitragVerfasst am: 9.Feb 2006 3:43    Titel: Antworten mit Zitat

nigellasattiva hat folgendes geschrieben::
womit man bei dem Thema "Punkte schreiben müssen, um die Stufe zu behalten" angelangt ist. Ein seriöses Unternehmen, bei dem man verdienen kann (dazu gehören nur wenige), hat unbedingt ein additives Punktesystem, das eine hohe Bonusstufe lebenslang garantiert.


Hier ist mal wieder auf die Werbeaussagen eines Unternehmens hereingefallen, das mit einem additiven Punktesystem zu glänzen versucht, sich selbst als "Super MLM" bezeichnet und alle anderen Mitbewerber mit recht fadenscheinigen Scheinargumenten in die unseriöse Ecke zu stellen versucht.

Wenn dieses "Super MLM" wirklich so gut wäre und jedem so gute Chancen böte und so gut funktionieren würde, warum ist es dann nach 10 Jahren noch immer weit kleiner als viele Mitbewerber, die z. T. noch deutlich jünger sind?

Man muss bei andeen Unternehmen nicht immer wieder von vorn anfangen, sondern erhält die Provision auf den realen Umsatz des vergangenen Monats. Wer viel umsetzt, erhält gute Provision, das ist fair.

Additive Punkte haben vor allem 2 Auswirkungen:

1. Menschen mit geringen Umsätzen werden unnötig besser gestellt, wodurch die Networker mit hohen Umsätzen automatisch schlechter gestellt werden müssen, denn irgendwoher muss das Geld ja her kommen.

2. Wer schnell auch mit kleinen Umsätzen auf die höchste Stufe kommt, dessen Partner folgen ebenfalls schnell und unweigerlich nach, so dass Differenzboni schneller wegfallen und nicht auf Dauer gezahlt werden. Für höhere Stufen muss man sich dann doch wieder qualifizieren, steht aber erstmal schlechter da.

Was ist besser?
Stolze 21% von 100 € oder magere 12% von 1000 €?

Wer also ganz genau hinschaut, wird feststellen, dass dieses selbsternannte "Super MLM" auch nur mit Wasser kocht und keinesfalls besser ist als die Mitbewerber, allenfalls anders rechnet, was nicht nur Vorteile für Manche, sondern auch Nachteile für Viele mit sich bringen kann. Warum wohl ändern sich die Namen der für dieses Network werbenden Personen in schöner Regelmässigkeit oder tauchen früher oder später dann oft doch in Verbindung mit anderen Networks auf?

Sollte man mal drüber nachdenken - und nachrechnen...
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Neugier
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Anmeldungsdatum: 10.10.2004
Beiträge: 157

BeitragVerfasst am: 9.Feb 2006 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, was Herr Warnke hier beschreibt, kann ich aus eigener Erfahrung voll bestätigen. Ich kenne das Unternehmen seit 2.Hj. 1994, war nach 8 Monaten 21%er (Stufe mit einem Spitzenscheck von etwas über 600 DM und nach weiteren 6 Monaten bei einer anderen Firma.
In den Jahren bis 1999 (länger habe ich es nicht verfolgt) sind sehr, sehr viele Führungskräfte, die schon hohe Stufen erreicht hatten, in andere Networks abgewandert. Einem Networker, der die Stufe 12 erreicht hatte, kann mal wohl schlecht (wie so üblich) Faulheit oder Unfähigkeit unterstellen.

Warum sind die wohl gegangen?

Einer hat es mal sehr treffend auf den Punkt gebracht:

Titel ohne Mittel!

Nur mal so zum Nachdenken.
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