| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Norbert Warnke Insider
Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 980 Wohnort: Berlin
|
Verfasst am: 1.Mai 2005 18:23 Titel: |
|
|
| bela-consult hat folgendes geschrieben:: |
| Ich habe nicht die Struktur, weder die physikalische noch die chemische, von Nanoelementen und Asbestfasern verglichen, sondern die Leichtgläubigkeit, mit der Menschen mit bisher unerprobten (Langzeit) Materialien umgehen, ja dies noch hinausposaunen, als das beste was es auf dem Markt gibt. |
Sie sind also gar nicht nur gegen Nano, sondern gegen alles, was neu ist, wenn ich das jetzt richtig verstehe?
| Zitat: |
| Ich habe nichts gegen Nanotechnologie, wenn mir jemand nachweist, daß sie ungefährlich ist. |
Klingt wie "ich verurteile den Angeklagten nicht - wenn er mir nachweist, dass er unschuldig ist"...
Die Nanotechnologie steht doch noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung, wie kann man denn da schon endgültige Aussagen zu allen auch nur entfernt möglichen Fragen erwarten?
Der Erfinder des Rades hat sich sicherlich keine Gedanken um HighTech-Autos gemacht, es hat sich halt in diese Richtung entwickelt. Vielleicht hätte er es auch besser nicht erfinden sollen, dann blieben uns jährlich zigtausende von Verkehrstoten erspart.
Wie schon mehrmals angeführt, gibt es auch schon Nanotechnologie in der Medizin und dort muss alles umfangreiche Tests durchlaufen. Produkte für Anwendung an sensiblen Gegenständen (Geschirr, Besteck...) gibt es nicht, obwohl es hier (Innenseite von Ketchupflaschen) sicher Möglichkeiten gäbe. Da hier eben die Restrisiken noch nicht hinreichend geklärt sind, stellt man solche Dinge eben nicht her, es gibt also schon ein Verantwortungsbewusstsein.
| Zitat: |
| Dann ist diese Technologie wirklich eine Technolgie des 21. Jahrhunderts - aber noch nicht mit den Produkten von heute! |
Die jetzt erhältlichen Produkte sind nur der Anfang einer wahrscheinlich sehr langen Entwicklung. Das 21. Jahrhundert dauert auch noch ein paar Tage an...  |
|
| Nach oben |
|

|
Peter Devaere Newbie
Anmeldungsdatum: 21.02.2005 Beiträge: 5
|
Verfasst am: 1.Mai 2005 19:01 Titel: |
|
|
zum Thema Sachlichkeit a la Bela-consult:
Dass die Kunden der Nanoprodukte leichtgläubig sind, das behauptet Bela-consult, nachgewiesen hat er es noch nicht.
Dass die Nano-Verkäufer hysterisch sind, auch das behauptet bela-consult, ich sehe keine Anzeichen dafür. |
|
| Nach oben |
|
|
bela-consult Specialist
Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 110
|
Verfasst am: 1.Mai 2005 19:05 Titel: |
|
|
Ach Norbert Warnke,
ich geb´s auf! Manche können nicht, manche wollen nicht lesen, bzw. manche können nicht lesen wollen oder wollen sogar nicht lesen können.
Versuchen Sie´s doch einfach mal, und reden Sie nicht ständig um den berühmten Brei mit Wiederholungen Ihrer Vorgänger.
O mani padme hum - wie in der Gebetsmühle. Je mehr ich drehe, um so glückseliger werde ich.
Geben Sie doch einfach mal Fakten Fakten Fakten.
Ich bin nicht gegen alles Neue, sonst hätte ich nicht den deutschen Innovationspreis der Bundesregierung gewonnen.
"Die Nanotechnologie steht doch noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung, wie kann man denn da schon endgültige Aussagen zu allen auch nur entfernt möglichen Fragen erwarten?"
Natürlich nicht - aber darf ich dann dies auch anpreisen? Und damit von einer ganzen Reihe unerfahrenen Vertrieblern, die wahrscheinlich die Größenordnung garnicht abschätzen können, in Umlauf bringen?
Sind Sie so selbstbewußt, Nanotechnologie ohne Wenn und Aber Ihren Kunden zu verkaufen? Und zwar von Präparaten, von denen es keine einzige Studie über deren Verhalten im menschlichen Körper auf Molekularebene gibt! Den Mut hätte ich nicht!
Herzliche Grüße
bela-Consult |
|
| Nach oben |
|
|
Norbert Warnke Insider
Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 980 Wohnort: Berlin
|
Verfasst am: 1.Mai 2005 19:35 Titel: |
|
|
| bela-consult hat folgendes geschrieben:: |
"Die Nanotechnologie steht doch noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung, wie kann man denn da schon endgültige Aussagen zu allen auch nur entfernt möglichen Fragen erwarten?"
Natürlich nicht - aber darf ich dann dies auch anpreisen? Und damit von einer ganzen Reihe unerfahrenen Vertrieblern, die wahrscheinlich die Größenordnung garnicht abschätzen können, in Umlauf bringen? |
Aber vertrieben wird doch nur das, was nach heutigen Erkenntnissen und Forschung unbedenklich ist und eben NICHT innenseitig nanoformierte Ketchupflaschen und dergleichen. Wir haben es mit nach langer und anhaltender Forschung zugelassenen Produkten zu tun und nicht mit testweise unter's Versuchskanninchen-Volk gebrachten Mixturen aus irgendwelchen Hexenküchen. |
|
| Nach oben |
|
|
Roswitha_RC Specialist
Anmeldungsdatum: 27.01.2005 Beiträge: 229
|
Verfasst am: 2.Mai 2005 1:52 Titel: |
|
|
@ Norbert Warnke. Die Produkte von denen die Rede ist, die im Mlm vertrieben werden, sind für Hausfrauen und Hausmänner gedacht. Empirische Studien hinsichtlich des Gebrauches und möglicher Risiken gibt es noch nicht. Das muß nicht bedeuten, das diese Produkte nicht sicher sind. Es ist eine Einstellungssache, ob man den Nutzen höher bewerten kann als ein mögliches Risiko. In dem Mikrokosmos der Nano-Technologie wird wohl auch gerne aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus das eine oder andere nicht zu niedrig aufgehängt.
Ich halte bela-consult's Hinweis zum Asbest von ehedem für durchaus angebracht, ebenso das Holzschutz-Fiasko und anderer zunächst hoch gelobter Produkte und Innovationen. Wir sind heute gerade in Deutschland in einer Phase, in der auf Biegen und Brechen Wachstum erzeugt sein will.
Vorsicht in der Anwendung der Nanoprodukte ist sicher nicht verkehrt. Denn die alkohol- und wasser-basierten Produkte werden sicher "irgendwas" in der Atemluft bewirken, bis der Vorgang des Auftragens abgeschlossen ist.
Dabei sind die vielleicht ja zurecht gelobten Nano-Partikel derart klein, daß sie vielleicht sogar einen herkömmlichen Mund- und Nasenschutz passieren können?
| Norbert Warnke hat folgendes geschrieben:: |
Aber vertrieben wird doch nur das, was nach heutigen Erkenntnissen und Forschung unbedenklich ist und eben NICHT innenseitig nanoformierte Ketchupflaschen und dergleichen. Wir haben es mit nach langer und anhaltender Forschung zugelassenen Produkten zu tun und nicht mit testweise unter's Versuchskanninchen-Volk gebrachten Mixturen aus irgendwelchen Hexenküchen. |
|
|
| Nach oben |
|
|
Roswitha_RC Specialist
Anmeldungsdatum: 27.01.2005 Beiträge: 229
|
Verfasst am: 3.Mai 2005 6:20 Titel: Feinststäube im Fokus |
|
|
Bei Feinstaub und Feinststäuben geht es in der Abwägung von Nutzen und Risiken nicht nur um die Teilchen, die aus Industrie und Kfz stammen, sondern generell um kleinste, also Nano-Teilchen.
Besonders interessant ein Pressebeitrag von Dr. Martin Lanzendorf, vom UFZ - Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH in der Helmholtz-Gesellschaft:
"UFZ-Hintergrund vom 15. März 2005
Feinstäube - eine ernste Gefahr für die Gesundheit
Immer winzigere Partikel geraten ins Visier der Forschung"
Der Artikel ist hier zu finden:
http://www.ufz.de/index.php?de=5419
Zitat - Auszug:
"Immer feinere Stäube im Visier der Wissenschaft
Die bisherige Diskussion dreht sich um PM10 - also um die Masse der Staubpartikel unter 10 Mikrometern Durchmesser. Doch Wissenschaftler fürchten, dass noch kleinere Staubpartikel am gefährlichsten sind. Und gerade für diese gibt es momentan weder Grenzwerte noch ein Überwachungsnetz.
Diese so genannten Ultrafeinstäube sind kleiner als 100 Nanometer – also kleiner als ein Zehnmillionstel eines Meters. Unter Experten ist unbestritten, dass kleinere Partikel wesentlich leichter und tiefer in den menschlichen Organismus eindringen können. „Bei größeren Staubpartikel gibt es verschiedene Abwehrmechanismen des Körpers“, umschreibt Dr. Ulrich Franck vom UFZ das Problem. „Gegen kleinere Partikel hat der Mensch dagegen keine solchen Abwehrmechanismen.“
Wissenschaftler des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in München konnten inzwischen nachweisen, dass solche ultrafeinen Staubpartikel in die Blutzirkulation, das Herz, Leber und andere Organe transportiert werden und selbst bis in das Hirn vordringen können. „Welche Wirkungen sie dort auslösen, ist weitgehend unbekannt. Allerdings weisen erste Untersuchungen beispielsweise auf gestörte Proteinreaktionen, also auf oxidativen Stress, hin“, warnt Dr. Wolfgang G. Kreyling vom GSF-Forschungszentrum „Darüber hinaus scheint auch das Immunsystem vielfältiger betroffen zu sein, als man bisher annahm.“ " |
|
| Nach oben |
|
|
mrharmony Newbie
Anmeldungsdatum: 12.02.2005 Beiträge: 2 Wohnort: Berlin
|
Verfasst am: 3.Mai 2005 7:34 Titel: |
|
|
Und was haben jetzt Feinstäube mit den Nano-Endverbraucher-Produkten zu tun???
Ihr wandert irgendwie in die falsche Richtung ab. |
|
| Nach oben |
|
|
Roswitha_RC Specialist
Anmeldungsdatum: 27.01.2005 Beiträge: 229
|
Verfasst am: 3.Mai 2005 7:42 Titel: Kleinst-Teilchen = Nanoteilchen |
|
|
Bei Feinstaub und Feinststäuben geht es in der Abwägung von Nutzen und Risiken nicht nur um die Teilchen, die aus Industrie und Kfz stammen, sondern generell um kleinste, also Nano-Teilchen.
| mrharmony hat folgendes geschrieben:: |
Und was haben jetzt Feinstäube mit den Nano-Endverbraucher-Produkten zu tun???
Ihr wandert irgendwie in die falsche Richtung ab. |
|
|
| Nach oben |
|
|
bela-consult Specialist
Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 110
|
Verfasst am: 3.Mai 2005 8:21 Titel: |
|
|
Liebe Roswitha_RC,
ich habe den Nano-Networkern hier unrecht getan!
Ich habe immer gedacht, sie könnten es nicht verstehen.
Nein, sie wollen es nicht verstehen! Das ist schlimmer, denn das ist Vorsatz.
Bislang hat mir noch keiner der Nanoisten meine Fragen beantwortet. Wozu auch, es ist doch völlig schnurz, was bei den Leuten vertickt wird.
Die Frage von mrharmony konnte doch nicht ernst gemeint gewesen sein.
Herzliche Grüße
bela-consult (der Alte) |
|
| Nach oben |
|
|
Norbert Warnke Insider
Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 980 Wohnort: Berlin
|
Verfasst am: 3.Mai 2005 11:48 Titel: |
|
|
Nun,
1. es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass Nanoprodukte schädlich oder ungesund wären. Die ganze Kampagne gründet sich also auf blosse Vermutungen ohne Grundlage.
2. natürlich vertreiben wir vorsätzlich (nicht aus Versehen) Produkte, die offiziell für den Produktvertrieb und genau definierte Anwendung zugelassen sind. Der Vertrieb zugelassener Produkte ist m. E. nicht verboten, weshalb Begriffe wie "vorsätzlich", die manipulativ aus dem Strafrecht entliehen wurden, gänzlich unangebracht sind.
3. Auf manche Argumente wurde gar nicht eingegangen (umfangreiche klinische Tests mit Produkten aus dem medizinischen Bereich sowie nicht existente Produkte aus angeprangerten Bereichen wie Salz und Ketchup).
Die Industrie ist sich selbstverständlich ihrer Verantwortung bewusst, weshalb ja schliesslich ständig geforscht wird. Natürlich kann man nur heutige Erkenntnisse zugrundelegen, keine zukünftigen, denn Forscher sind Wissenschaftler und keine Hellseher, für die sich mancher Kritiker offenbar hält.
Für die angeprangerten Bereiche (Lebensmittel) werden überhaupt keine Produkte vertrieben, Anwendung vorhandener Produkte in diesen Bereichen wird nicht empfohlen und eine Zulassung vorhandener Produkte für solche Bereiche gibt es definitiv nicht.
Nach dem heutigen Stand sind die zugelassenen Produkte unbedenklich, wären sonst entweder nicht zugelassen oder wieder vom Markt genommen worden. Die Art, Fakten (obwohl bereits genannt, als solche aber nicht akzeptiert wurden!) anzumahnen, selbst aber ausschliesslich mit Vermutungen und Gerüchten zu arbeiten, kann ich nicht nachvollziehen. Gerüchte oder Vermutungen werden von mir nicht akzeptiert! |
|
| Nach oben |
|
|
danyer Specialist
Anmeldungsdatum: 10.04.2005 Beiträge: 89
|
Verfasst am: 3.Mai 2005 17:49 Titel: |
|
|
Sagt mal... was sind denn nu Nano-Produkte?
Mikrofasertuecher? |
|
| Nach oben |
|
|
Norbert Warnke Insider
Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 980 Wohnort: Berlin
|
Verfasst am: 3.Mai 2005 18:03 Titel: |
|
|
| danyer hat folgendes geschrieben:: |
Sagt mal... was sind denn nu Nano-Produkte?
Mikrofasertuecher? |
Mikrofasertücher haben damit nichts zu tun.
Bei Nano-Produkten geht es um verschiedene Dinge. Nano heisst "klein" (griechisch), ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter und eines der genannten Nanoteilchen ist nur wenige Nanometer gross, kann z. B. zur Oberflächenversiegelung genutzt werden, die das Material atmungsaktiv hält, aber schmutz- und wasserabweisend ist wie der Lotus-Effekt.
Dies geschieht durch Beschichtung der Oberfläche mit einer dünnen Schicht Nanopartikel.
Unabhängige Infos gib's unter http://www.nanotruck.net
(gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung). Infos zu Produkten kann ich Dir gern per eMail zuschicken ( [E-Mail anzeigen] ) |
|
| Nach oben |
|
|
Guido2005 Newbie
Anmeldungsdatum: 22.02.2005 Beiträge: 17
|
Verfasst am: 3.Mai 2005 21:03 Titel: |
|
|
Mir erscheint es auch fahrlässig, wie hier von einigen Vertriebspartnern über mögliche Risiken hinweggegangen wird.
Norberts Argumentation, dass es schon nicht so schlimm sei, sonst wäre es ja in Deutschland nicht zugelassen hinkt gewaltig und ist bestes Beispiel dafür wie ignorant zum Teil mit diesem Thema umgegangen wird.
Auf nanotruck.net gibt es ein tolles Poster http://www.nanotruck.net/pdf/Poster_15_Risiken.pdf, welches auf mögliche Risiken hinweist.
Vielleicht sollten sich dies alle Vertriebspartner ausdrucken und übers Bett hängen.
Viele Grüße
-Guido- |
|
| Nach oben |
|
|
Norbert Warnke Insider
Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 980 Wohnort: Berlin
|
Verfasst am: 3.Mai 2005 21:44 Titel: |
|
|
Schön, dass wieder mal die Präsenz nanotruck.net erwähnt wurde, die hette ich ja ausdrücklich und mehrfach selbst empfohlen.
Nun, es gibt auch Risiken bei völlig anderen Produkten, sogar bei der Arbeit mit Mehl und Kakao oder vielen anderen als harmlos bekannten Dingen. Dabei sollte man aber etwas differenzieren und nicht gleich das Ganze komplett verteufeln, das bringt uns nämlich auch nicht weiter.
Produkte zur Versiegelung von Oberflächen sind flüssig (Trägersubstanz), da wird's naturgemäss etwas schwierig mit dem einatmen. In der Produktion kann es durchaus anders aussehen, wo evtl. sehr feine Stäube im Nano- oder Mikrobereich vorkommen können.
Ein Nano-Kosmetikprodukt gibt es, dabei wird jedoch empfohlen, es nicht dauerhaft, sondern als Kur anzuwenden (regelmässige Anwendung wird ja auf dem Poster als möglicherweise langfristig gesundheitlich relevant angegeben).
Die bezeichneten Wechselwirkungen mit Lebensmitteln hatte ich ja auch schon erwähnt, es gibt deshalb (weil es eben noch nicht klar ist, ob es unbedenklich ist) auch kein Produkt, das in der Peripherie von Lebensmitteln oder direkt an Lebensmitteln anzuwenden ist. Nano-Medikamente haben wir (alle MLM-Nanovertriebe) überhaupt nicht im Angebot.
Alles, was hier also wirklich als sensibel und riskant bezeichnet wird, findet also gar nicht statt. Was bleibt, sind leere Vorwürfe, die sogar in beinahe Kriminalisierung des Vertriebs gipfeln, es wird von Vorsatz und Fahrlässigkeit gesprochen und dies immer wieder widerholt in der Hoffnung, es wird schon etwas hängen bleiben. Mit einer ehrlichen Diskussion hat das nichts mehr zu tun, man ist auf Effekthascherei aus. Eine Diskussion auf dieser Ebene hat keine Grundlage und keinerlei Wert! |
|
| Nach oben |
|
|
Roswitha_RC Specialist
Anmeldungsdatum: 27.01.2005 Beiträge: 229
|
Verfasst am: 4.Mai 2005 2:20 Titel: |
|
|
@ Norbert Warnke. Diese flüssigen Trägersubstanzen sind alkohol- und / oder wasserbasiert. Während des Aufreibens der Nanopartikel, die in der Flüssigkeit gebunden sind, sollen demnach keine Risiken auftreten? - Ich gehe von Hausfrauen und Hausmännern aus, für die die Mlm-Nanoprodukte gedacht sind.
Auch die zumeist runde Struktur der Nanopartikel - im Gegensatz zur faserigen Struktur beim Asbest - kann nicht zumindest Bedenken bei der Verarbeitung und folgender Inhalation ausräumen. Wenn der Alkohol gerochen wird, so sind mit ziemlicher Sicherheit auch Nanopartikel in dem Moment in die Atemwege gelangt.
| Norbert Warnke hat folgendes geschrieben:: |
Produkte zur Versiegelung von Oberflächen sind flüssig (Trägersubstanz), da wird's naturgemäss etwas schwierig mit dem einatmen. In der Produktion kann es durchaus anders aussehen, wo evtl. sehr feine Stäube im Nano- oder Mikrobereich vorkommen können.
|
|
|
| Nach oben |
|
|
Peter Devaere Newbie
Anmeldungsdatum: 21.02.2005 Beiträge: 5
|
Verfasst am: 4.Mai 2005 7:59 Titel: |
|
|
Ich möchte hier einige Quellen erwähnen, die sich mit möglichen Risiken der Nanotechnologie beschäftigen.
Vielleicht vorab: das Schlusswort eines Berichts eines Workshops über Risiken der NT in Karlsruhe am 8.12.2004. "Ein Toxikologe meinte, dass dies eine sehr komplizierte Materie sein wird, weil jede Substanz unterschiedliche Effekte mit sich bringt, wie schon in mehreren Studien belegt worden ist. Übrigens ist die toxikologische Seite nur eine Seite des Problems. Gut wäre, wenn jetzt die gesellschaftliche Debatte beginnen würde"
Quelle: http://www.nanoforum.org/dateien/temp/Karlsruhe_meet_dec04.pdf?04052005083304
weiter: Scientists from BASF are successfully participating in strategic research projects funded by the European Union. As of April 2005, for example, BASF experts are cooperating with 23 partners from seven EU countries in an important large-scale project aimed at
developing methods for the safe use of nanoparticles: Nanosafe2.
This European research project brings together scientists from leading companies in industry, startups, and selected research institutes and universities. Of the total budget of approximately
€12.4 million, around €7 million is being provided by the EU’s research funding program and the remainder by the companies involved.
Scientists from BASF are successfully participating in strategic research projects funded by the European Union. As of April 2005, for example, BASF experts are cooperating with 23 partners from seven EU countries in an important large-scale project aimed at
developing methods for the safe use of nanoparticles: Nanosafe2.
This European research project brings together scientists from leading companies in industry, startups, and selected research institutes and universities. Of the total budget of approximately
€12.4 million, around €7 million is being provided by the EU’s research funding program and the remainder by the companies involved.
“As part of the EU project, we will be carrying out studies to increase our understanding of the possible health risks associated with the inhalation of nanoparticles” explained Dr. Edgar Leibold from BASF’s Toxicology department. Currently, there are not enough scientific data on how certain nanoparticles behave inside the body, so Nanosafe2 will play an important role in this regard. Because the
emphasis of the project lies on workplace and plant safety, BASF is also involved in developing physical measurement methods and measuring equipment to reliably detect nanoparticles.
http://www.nanologue.net/index.html
Also obenstehende Site ist der von der EU Plattform, wo netzwerkförmig alle Studien bezüglich möglicher Risiken der NT zusammengebracht werden sollen.
Dies mal von meiner Seite ein Anfang. Wie gesagt, ich bin Nano-Networker, und ich bin an einer offenen und fairen Debatte über Risiken der Nanotechnologie interessiert, gerade weil ich die Sache spannend und wichtig finde.
Da diese technologie noch so neu ist, scheint es mir angebracht, sie unvoreingenommen aber kritisch zu begleiten. |
|
| Nach oben |
|
|
Reiner Marggraff Specialist
Anmeldungsdatum: 14.01.2005 Beiträge: 91 Wohnort: Rosengarten bei HH
|
Verfasst am: 5.Mai 2005 16:35 Titel: |
|
|
Moin bela...,
auch MLMler sind menschen und auch kritisch.
ich mache meinen job und bin froh über äusserungen wie die von dir.
aber es kann nicht sein das nano mit asbest verglichen wird!!alles unbekannte ist gleich asbest weil es klein ist?? wir hier in deutschland mögen das extreme wie ich hier auch lese,gut so aber etwas fairness wäre auch nicht schlecht.
ich räume ein das nano kaum einer kennt aber gleich wieder das ist misst.
TFT-Bildschirme!:in Deutschland erfunden und in Deutschland niedergemacht!! In asien der best verkaufte Artikel in Europa,95% aller TFT kommen daher. HALLO!!!
Wollt ihr so weitermachen???Oder auch mal was für uns alle tun???!!Wenn doppler oder was weiß ich kritisiert werden OK, wenn ihr so weitermacht(nicht persönlich sondern alle)ARMES DEUTSCHLAND!
Auch ihr lieben User von Gomopa, es ist nicht alles schlecht was euch widerfahren ist, ich habe viel gelernt von euch aber bitte auch mal etwas positiv denken.
UND DA STEH ICH ZU!!!
Gruß
Reiner |
|
| Nach oben |
|
|
bela-consult Specialist
Anmeldungsdatum: 31.01.2005 Beiträge: 110
|
Verfasst am: 5.Mai 2005 18:07 Titel: |
|
|
Gibt es tatsächlich ein Süd-Nordgefälle in der Lesekunst?
*kopfschüttel*
bela-Consult |
|
| Nach oben |
|
|
Reiner Marggraff Specialist
Anmeldungsdatum: 14.01.2005 Beiträge: 91 Wohnort: Rosengarten bei HH
|
Verfasst am: 5.Mai 2005 20:02 Titel: |
|
|
@bela,
weiß ich nicht !! Nur was ich schreibe meine ich auch so.
Danke für deine hilfreichen Beiträge.
Gruß
Reiner |
|
| Nach oben |
|
|
Roswitha_RC Specialist
Anmeldungsdatum: 27.01.2005 Beiträge: 229
|
Verfasst am: 9.Jun 2005 23:31 Titel: Nanotechnologie Risikofaktor für Versicherungen |
|
|
Quelle: www.netcoo.biz
http://www.netcoo.biz/netcoo/index.php?option=content&task=view&id=1008
Nanotechnologie als Risikofaktor für Versicherungen
Donnerstag, 09. Juni 2005
Nanotechnologie als Risikofaktor für Versicherungen
Allianz fordert mehr Forschungstransparenz und internationale Standards
Wien (pte/08.06.2005/15:53) - Die zunehmend als Zukunftstechnologie schlechthin titulierte Nanotechnologie birgt neben ihrem Potenzial als Hoffnungsträger auch zahlreiche Risikofaktoren, die vor allem die Versicherungsbranche vor neue Herausforderungen stellt. "Nanotechnologie, für viele die treibende Kraft einer globalen technologischen Revolution, schafft neue Risikoszenarien, die noch nicht ausreichend erforscht sind", sagte Remi Vrignaud, Rückversicherungs-Chef der Allianz Österreich http://www.allianz.at, heute, Mittwoch, vor Journalisten in Wien.
Gefahren sehen die Versicherungsexperten zum Beispiel bei möglichen Berufskrankheiten. "Der Umgang mit freien Nano-Partikeln in der Produktherstellung birgt derzeit kaum abschätzbare Risiken", warnte Vrignaud. So seien Langzeitfolgen nicht auszuschließen. Auswirkungen der in Produkten verarbeiteten Nano-Partikel seien noch nicht endgültig erforscht.
Die Allianz fordert deshalb unter anderem mehr unabhängige wissenschaftliche Forschung, die von der öffentlichen Hand forciert wird, sowie mehr Transparenz bei der Veröffentlichung von Resultaten nanotechnologischer Forschung. Versicherungen, Politik und Gesellschaft sollten sich dem Thema Nanotechnologie rasch und mit höchster Verantwortung nähern, so Vrignaud. Darüber hinaus müssten international gültige Standards gesetzlich verankert werden.
Der Markt für Nanotechnologie ist weltweit in einem rasanten Aufschwung begriffen. Nach Berechnungen der Marktforscher von Lux Research machen derzeit Produkte, die Nanotechnologie einsetzen, weniger als 0,1 Prozent der globalen Warenproduktion aus. Bis zum Jahr 2014 soll ihr Anteil aber bereits auf 15 Prozent anwachsen. Allein in Österreich arbeiten nach aktuellen Expertenschätzungen rund 100 Betriebe auf nanotechnologischer Basis oder mit Nanotech-Produkten - mit stark steigender Tendenz.
Die Nanotechnologie sei freilich nicht primär ein "Schreckensgespenst", hieß es. Vielmehr sei sie in vielen Bereichen, so auch für die Versicherungswirtschaft, ein Hoffnungsträger. In Zukunft könnten etwa nanotechnologisch verbesserte Medikamente Diagnose und Heilung von Krankheiten beschleunigen. (Ende)
Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Jörn Brien
email: [E-Mail anzeigen]
Tel. +43-1-81140-318 |
|
| Nach oben |
|

|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|
| |