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Lillia ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 03.05.2004 Beiträge: 3308 Wohnort: Ortenau-Kreis
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Verfasst am: 14.März 2005 21:32 Titel: Wie dumm (wie leichtgläubig) sind deutsche Networker? |
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Jetzt denkt Ihr bestimmt: Schon wieder so eine von Lillia's provozierenden Fragen...
Doch gemach: Die Frage stammt nicht von mir, sondern erreichte mich per Mail:
| Zitat: |
Sehr geehrte Frau xxxxxx,
was mich wundert, ist die Tatsache, dass die meisten Networker zu
verstehen glauben, was sie da fabrizieren. Was ich in den letzten Tagen
gelesen und gehört habe, lässt mich erschauern ob der Leichtgläubigkeit
des Menschen. |
Dazu dann der "Lebenslauf" eines deutschen Networkers (kein Anfänger, sondern eher schon als Network-Profi zu bezeichnen):
- vor 8 Monaten als VP eingeschrieben
- 16 Zahlungen geleistet
- zusätzliche Investitionen in Reisen, Geschäftspräsentationen etc. getätigt
- inzwischen wirtschaftlich ruiniert, muß Wohnung aufgeben, ist am Ende
- kündigt jetzt nach 8 Monaten endlich seine Mitgliedschaft und die seiner Frau.
FRAGE also:
Wie deppert sind die deutschen Networker, daß sie sich so etwas bieten lassen?
Kein "Angestellter" im herkömmlichen Sinne würde acht Monate lang ohne Gehalt arbeiten. Warum ist dies in Networker-Kreisen offensichtlich anders?
Auch andere VP, die für das Network-Unternehmen tätig sind, haben Provisionsrückstände von bis zu acht Monaten. Es handelt sich hierbei also um keinen Einzelfall!
Und nun: Fröhliches Diskutieren!
PS: Der "Lebenslauf" ist authentisch. Er liegt mir schriftlich vor und kann bei mir als Kopie bezogen werden. |
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Schlaumeier Specialist
Anmeldungsdatum: 19.10.2004 Beiträge: 114
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Verfasst am: 15.März 2005 0:34 Titel: |
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Hallo Forums-Kollegen!
Immer wenn ich solche oder ähnliche Geschichten zu hören bekomme, werde ich mißtrauisch. Und dies den Erzählern solcher Geschichten gegenüber!
Wer nach acht Monaten Networken ruiniert ist, war wohl vorher auch nicht weit davon entfernt. Wenn er dann noch aus der Wohnung ausziehen muß, hätte er besser schon früher immer pünktlich die Miete bezahlt.
Nein liebe Lillia, auf der Basis einer so billigen Story eine Grundsatzdiskussion auslösen wollen paßt weder zu Dir, noch in dieses Forum. Einen Volltrottel auch noch als "Network-Profi" in die Diskussion werfen, daß haben die Gomopa-User nicht verdient. Das ist ja gerade so, als würde man diskutieren wie dumm Bundesligafußballer sind, nur weil einer ein Eigentor geschossen hat.
Grüße vom Schlaumeier |
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Roswitha_RC Specialist
Anmeldungsdatum: 27.01.2005 Beiträge: 229
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Verfasst am: 15.März 2005 0:53 Titel: |
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Da gebe ich Ihnen Recht Schlaumeier. In dem geschilderten Fall kann nicht Mlm Schuld sein. Ich denke in keinem Mlm kann man von 0 auf 100 in wenigen Wochen kommen, es sei denn, man bringt erhebliches Kapital ein, welches man dann ja von Einnahmen in Abzug bringen muß, wenn man die GuV-Rechnung macht.
In keinem Mlm kann man ausserdem ebensowenig von 100 auf 0 kommen.
Es gibt sehrwohl Mlm-Unternehmen, nicht die seriösen, die Menschen geradezu verbrennen und ihnen fast das letzte Hemd rausleiern. Aber zum Ruinieren gehört noch mehr dazu, was dann ausserhalb des Mlm zu finden sein wird.
Dennoch finde ich Lillia's Beitrag nicht allzu verkehrt, weil so ein Schmonz ja oft verbreitet wird, um von anderen Dingen, die vielschichtiger und tiefer in der Person eines "Gescheiterten" liegen, abzudriften. Wir suchen doch in diesem Land - wohl aufgrund eines noch nicht verifizierten "Deutschland-Gens" - immer nach Schuldigen, und fangen dabei immer ausserhalb unserer eigenen Gefilde an.
Zu oft auch fehlt das Rüstzeug, das man in der Selbständigkeit nun mal braucht, ob nun ein Handwerksbetrieb oder ein Mlm-Start gemeistert werden soll. Wobei ein Mlm-Start ein sehr viel geringeres Risiko bedeutet. |
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Lillia ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 03.05.2004 Beiträge: 3308 Wohnort: Ortenau-Kreis
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Verfasst am: 15.März 2005 1:01 Titel: Zweifel sind nicht angebracht! |
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Hallo Schlaumeier,
| Zitat: |
Immer wenn ich solche oder ähnliche Geschichten zu hören bekomme, werde ich mißtrauisch. Und dies den Erzählern solcher Geschichten gegenüber!
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Ich glaube Dir gern, daß Du Zweifel anmeldest. Ich habe auch gedacht, ich höre (lese) nicht richtig.
Fakt ist jedoch, hier ist nichts getürkt. Das habe ich nicht nötig!
Wenn Du den Beweis einsehen möchtest - no problem. Schicke Dir den Vorgang gerne zu. Daraus ist dann auch ersichtlich, daß es sich um keinen Anfänger gehandelt hat. Sondern um jemanden, der in einer Art Nibelungentreue seinem "Guru" gefolgt ist - und dessen immer neuerlichen Versprechungen, daß "alles gut" werde, blind vertraut hat.
PS: Aus den Unterlagen geht dann auch die "Quelle" hervor - die ich hier nicht posten werde, weil die "Quelle" dann wahrscheinlich sehr schnell für mich nicht mehr erreichbar wäre.
Schon mal davon gehört, daß es Foren gibt, die von MLM-Unternehmen ausschließlich für Führungskräfte eingerichtet und unterhalten werden?  |
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Roswitha_RC Specialist
Anmeldungsdatum: 27.01.2005 Beiträge: 229
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Verfasst am: 15.März 2005 1:27 Titel: Re: Zweifel sind nicht angebracht! |
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Hallo Lillia. Der "Guru" passt wie die Faust auf das berühmte Auge. Er ist wirklich ein "Guru", und ich hoffe, dass man ihm dieses Jahr noch das Handwerk legen wird. Zumal ich eine Ahnung habe, wer Ihnen den Weg zur Quelle geebnet hat.
Das heisst aber nicht unbedingt, dass der Mlm-ler aufgrund des Gurus ruiniert wurde, schließlich gab es Leute, die ihm das vorher immer mal wieder geflüstert hatten.
"Alles gut" ... ja, ja, der "Guru" hat jetzt aussortiert. Und die Begünstigten wähnen sich noch auf dem Weg in die Unsterblichkeit. Solche Spiele spielt der "Guru" gerne mit Menschen. Aber, die Begünstigten sind, wenn auch sie dann "ruiniert sind", selbst Schuld. Auch ihnen hat man es früh genug nahe gebracht, und sie wollten es nicht hören.
Die Frage ist halt, Mitleid oder "Selbst Schuld" ? Wenn einer schließlich sagt, er sei ruiniert. |
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Schlaumeier Specialist
Anmeldungsdatum: 19.10.2004 Beiträge: 114
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Verfasst am: 15.März 2005 1:31 Titel: |
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Hallo Forums-Kollegen!
@ Lillia
Das Du da nichts getürkt hast ist mir schon klar. Aber glaube mir, kein wirklicher Network-Profi würde einem Guru blind folgen. Da bleib ich lieber bei meinem Vorurteil welches besagt: Der Typ war schon vorher fertig und ist schlicht und einfach selber schuld!
Von einem Forum für MLM-Führungskräfte hab ich noch nie gehört, gibt das wirklich?
Grüße vom Schlaumeier |
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Lillia ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 03.05.2004 Beiträge: 3308 Wohnort: Ortenau-Kreis
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Verfasst am: 15.März 2005 1:38 Titel: "Betriebseigene" Foren und so weiter... |
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@ Schlaumeier
| Zitat: |
Von einem Forum für MLM-Führungskräfte hab ich noch nie gehört, gibt das wirklich?
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Foren für VP's unterhalten ja wohl mehrere Firmen. Zum Teil sind sie nur für Mitglieder zugänglich, zum Teil auch für die "normale" Öffentlichkeit.
Wie häufig Foren für Führungskräfte sind, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber eines gibt es...  |
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Muggendeckel Newbie
Anmeldungsdatum: 30.08.2004 Beiträge: 18 Wohnort: Nordbayern
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Verfasst am: 15.März 2005 10:57 Titel: |
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@ Schlaumeier
| Zitat: |
| Aber glaube mir, kein wirklicher Network-Profi würde einem Guru blind folgen. |
Geht es hier nicht mehr um die breite Masse der Networker? Kann man die schon als Network-Profis bezeichnen nur weil sie für ein MLM-Unternehmen auf Kundenfang gehen?
Mir sind aus dem eigenen, persönlichen Umfeld Menschen bekannt die sich im MLM-Umfeld tummeln. Allesamt hochintelligent, Akademiker und das Gegenteil dessen, was man als dumm, leichtgläubig oder einfältig bezeichnen würde. Einige von ihnen waren mir als ausgesprochene Individualisten und Querdenker bekannt.
Umso erschreckender für mich war und ist, wie konsequent diese Leute in Sprache und Auftreten dem üblichen Klischee des Strukkis entsprachen und sketpischen Auffassungen Andersdenkender gegenüber immer intoleranter auftraten. Wenn die dann über den Firmengründer, Erfinder, Topverkäufer usw. erzählen, dann hat das schon was religiöses an sich. Ich glaube von daher, dass der Begriff Guru in dem Zusammenhang nicht zu weit hergeholt ist.
Ich vermag nun keine Behauptungen darüber aufzustellen, was die Persönlichkeitsveränderungen bei den o.g. Personen letztendlich verursacht haben mag. Dass die meisten von ihnen in Phasen beruflicher wie auch privater Umbrüche zum MLM kamen, mag ein Grund sein aber bestimmt nicht der Einzige.
Einige sind allmählich wieder auf dem Boden der Tatsachen zurückgekehrt und der Katzenjammer ist groß. Andere sind noch dabei und immer dann euphorisch, wenn sie in ein neues MLM-Unternehmen einsteigen. Lange hält die Euphorie nie an. Dabei beobachte ich ein allmähliches Abgleiten von "seriösen" MLM-Firmen in Bereiche die man getrost als Schneeballsystem bezeichnen darf. Aber erzählen sie das mal einem - die wachen erst auf, wenn der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht.
Fazit von meiner Seite: Intellekt schützt vor Torheit nicht
Gruß Muggendeckel |
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CashDesign Insider
Anmeldungsdatum: 18.11.2004 Beiträge: 561 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 15.März 2005 23:48 Titel: |
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@all,
Lillia spricht in Bezug auf den/ die Gurus einen jnteressanten Punkt an.
Auch aus meiner persönlichen Erfahrung von unzähligen Präsentationen sind diese darauf ausgelegt, eine Atmosphäre der Verklärung des Systems MLM vorzunehmen und von der Tatsache, daß hohe Einkommen zuerst mal mit viel Arbeit verbunden sind.
Aus meiner Sicht "scheitern" viele Networker an dem Spagat zwischen den Jubelveranstaltungen und der harten Realität auch ihrer eigenen Moralvorstellungen. Diese lassen oft ein Umsetzen der "Ratschläge" der Vorturner nicht so ganz zu.
Gerade im MLM ist in meinem Erleben langsames und gesundes Unternehmenswachstum so was von verpönt, daß es mir als "normal" denkender Mensch oft die Sprache verschlägt.
CD _________________ Wenn es Sie am Knie friert und Ihr Hamster Brecht zitiert, tun se Senf drauf |
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Norbert Warnke Insider
Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 980 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 16.März 2005 0:17 Titel: |
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| Zitat: |
| Aus meiner Sicht "scheitern" viele Networker an dem Spagat zwischen den Jubelveranstaltungen und der harten Realität auch ihrer eigenen Moralvorstellungen. Diese lassen oft ein Umsetzen der "Ratschläge" der Vorturner nicht so ganz zu. |
Tja, wenn es um den Aufbau von Führungskräften geht, ist eine bessere Ausbildung wichtig. Es genügt eben längst nicht, etwas zum Ziel zu haben und zu "visualisieren", man muss auch das nötige know how erwerben - zuallererst einmal bereit sein, es erlernen zu wollen. Wer versucht, den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen, riskiert, zu stolpern, daran ändert auch der schönste Anzug nichts. Geschäftliches outfit allein macht noch lange keine Führungskraft.
[/quote]Gerade im MLM ist in meinem Erleben langsames und gesundes Unternehmenswachstum so was von verpönt, daß es mir als "normal" denkender Mensch oft die Sprache verschlägt. [/quote]
Leider sperren sich sehr viele Networker gegen kaufmännische Denkweisen, weil sie als Laien ein überlegenes System zu erkennen glauben, in dem Begeisterung allein genügt, doch selbst das beste Auto bewegt man nur vorwärts, wenn man fahren gelernt hat.
Bei mir persönlich ist ein langsames aber gesundes Wachstum alles andere als verpönt und wer sich bei aller Begeisterung auch mal etwas nüchterner mit unternehmerischem Denken beschäftigt, müsste eigentlich erkennen, dass es ein Unterschied ist, ob man zuerst ein solides Fundament errichtet oder gleich auf Sand baut... den Unterschied müsste auch jeder Bauarbeiter erkennen können... |
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Die echte Daggi Specialist
Anmeldungsdatum: 17.11.2004 Beiträge: 183 Wohnort: dortmund
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Verfasst am: 16.März 2005 17:35 Titel: |
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worum es jetzt in diesem einzelfall geht weiss ich nicht - sicher gibt es menschen - die leicht beeinflussbar sind oder aus welchen gründen auch immer eine völlig überzogene loyalität an den tag legen.
fakt ist in der tat dass viele networker schon beim einstieg ins network verschuldet sind und die versprechen der sog. "gurus" als letzten strohhalm nutzen. das ist dann von der ausgangsposition her zum scheitern verurteilt kommt. dann kommt natürlich dass was norbert angesprochen hat hinzu - dass es meist sehr grosse ausbildungs- und informationsdefizite gibt. eben auch einen mercedes fährt man nur nach dem man es gelernt hat. das ist ja das traurige - für jeden mist muss man eine prüfung und ausbildung machen aber die dinge die im leben für sich und für andere gefährlich werden können ....... darf man leider ohne tun: kinder kriegen, tiere halten und gewerbe anmelden.
schade - dass es bis dato noch keine handhabe gibt - dass man sich nicht so ohne weiteres in eine selbstständigkeit stürzen kann - sondern genau wie ein handwerker - einen meisterbrief haben muss.
das problem ist oft dass die defizite der bewerber durch manche networkunternehmen oder durch dessen partner teilweise oder ganz ausgenutzt werden. das kann die persönliche notlage sein oder die naivität und gutgläubigkeit oder auch die perspektivlosigkeit ansonsten. dann werden menschen mit versprechen hingehalten - dann werden persönliche bindungen mit berechnung geknüpft - so dass man noch nebenbei an gewissen und loyalität apellieren kann.
das habe ich leider schon alles live miterlebt - gott sei dank nicht am eigenen leibe.
wer wie ein unternehmer denkt wird bestimmte networks nicht anfangen aus manchen rechtzeitig aussteigen oder in wenigen erfolg haben.
lg daggi |
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Norbert Warnke Insider
Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 980 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 16.März 2005 18:27 Titel: |
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| Die echte Daggi hat folgendes geschrieben:: |
| worum es jetzt in diesem einzelfall geht weiss ich nicht - sicher gibt es menschen - die leicht beeinflussbar sind oder aus welchen gründen auch immer eine völlig überzogene loyalität an den tag legen. |
Das ist mit Sicherheit nicht die Gruppe, aus deren Reihen Führungskräfte hervorgehen. Ein Unternehmer unternimmt selbst, betreibt selbst sein eigenes Unternehmen, die Firma ICH!
| Zitat: |
| fakt ist in der tat dass viele networker schon beim einstieg ins network verschuldet sind und die versprechen der sog. "gurus" als letzten strohhalm nutzen. das ist dann von der ausgangsposition her zum scheitern verurteilt kommt. |
Versprechen sind nicht nur unseriös (es gibt keine Grundlage für Versprechen), sondern verstossen auch gegen die meisten Network-Verträge. Viele Network-Anbieter untersagen ihren Partnern klar Verdienstversprechungen, egal, ob in eigenem oder dem Namen des Anbieters abgegeben. Niemand (Network-Profis mit Führungserfahrungen in mehreren MLMs vielleicht ausgenommen) kann vorher genau wissen, wie und ob er überhaupt erfolgreich werden wird.
Als Strohhalm eignet sich Network Marketing dennoch, jedoch sehr bedingt! Es bietet sich hier die Chance, mit geringster Anfangsinvestition innerhalb absehbarer Zeit (sogar kurzfristig unter bestimmten Voraussetzungen) etwas erreichen zu können, aber es gibt keinerlei Garantien und von hohen Anfangsinvestitionen rate ich persönlich hier dringend ab, das kann eine bereits eingetretene finanzielle Notlage in den allermeisten Fällen nur erheblich verschlimmern.
| Zitat: |
| schade - dass es bis dato noch keine handhabe gibt - dass man sich nicht so ohne weiteres in eine selbstständigkeit stürzen kann - sondern genau wie ein handwerker - einen meisterbrief haben muss. |
Hier muss ich doch widersprechen. Es gibt ja viele verschiedene Facetten in der Selbständigkeit und ein Bauchladenverkäufer mit Erdnüssen und Limonade braucht sicher kein BWL-Studium.
Es ist ja gerade das schöne im Network Marketing, dass auch vormalige Laien eine gute Chance haben, etwas aufbauen zu können.
Den "Ausbildungsnotstand" sehe ich eher auf anderen Gebieten, obwohl ich kaufmännische Grundkurse (bieten Abendschulen und IHKs an) sehr empfehle:
1. Neueinsteiger, die sich sofort als Sponsor versuchen, sind noch nicht ausreichend in der Lage, ein eigenes Team auszubilden. Hier sollten nach Möglichkeit immer erfahrenere Upliner mitwirken können. Leider geben viele Sponsoren ihren neuen VPs keine Kontaktdaten der (nächst)höheren Führungskraft, so dass der Betreuung von Anfang an Grenzen gesetzt sind. Hier mangelt es vielfach leider an einer gewissen Teamfähigkeit.
2. Neueinsteiger nehmen angebotene Unterstützung leider zu oft nicht wahr, melden sich nicht bei nächsthöheren Uplinern (obwohl sie die Kontaktdaten haben) oder nicht einmal beim Sponsor. Viele haben irgendwann oder irgendwo "mal gehört", alles wäre ganz einfach, also kann man's auch alleine - klappt's dann nicht, ist das Geschäft schuld... Leider nicht selten mangelt es auch an einer gewissen Lernbereitschaft.
Glücklicherweise kann man das lernen - wenn man will...!!!
Vielleicht fällt noch jemand der eine oder andere weitere Punkt ein, was im argen liegen - und wie man dem begegnen könnte? |
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Die echte Daggi Specialist
Anmeldungsdatum: 17.11.2004 Beiträge: 183 Wohnort: dortmund
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Verfasst am: 16.März 2005 18:54 Titel: |
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natürlich sind das nicht die menschen die zu führungskräften werden - wie auch - das sind die - die von manchen führungskräften dann ausgebeutet werden.
leider nehmen es menschen mit den versprechen und den grundlagen nicht immer genau. versprechen kann im network ohnehin niemand etwas - bezüglich des erfolges des einzelnen - da dieser ja auch und vor allem (selbst wenn man mal von optimalen rahmenbedingungen ausgeht) vom einzelnen selbst abhängt.
es war wohl etwas mißverständlich von mir formuliert - ich bin nicht der meinung dass jeder der ein gewerbe anmeldet auch eine kaufmännische ausbildung oder gar ein wirtschaftsstudium absolviert haben muss.
doch wäre es hilfreich - wenn es einen crashkurs geben würde - über z. b. g. u v. etc. so zu sagen das kleine einmaleins wenigstens. so wie gastronome diesen "frikadellenschein" haben müssen.
sicher kann man lernen - wenn man will. das problem ist ja wirklich schon darin oft begründet - das es menschen gibt deren horizont nicht mal ausreicht um zu erkennen dass es informationsdefizite gibt - oder gar dass es besser wäre sie würden den weg gar nicht wählen.
den mangel an lernbereitschaft kann ich allerdings in vielen fällen bestätigen. genau wie das sponsern üben von gerade gesponserten - die noch gar nicht wissen wovon sie eigentlich reden. und dann zu allem überfluss noch eine upline haben die sich nicht verantwortlich fühlt - da einzugreifen. ich will da auch gar nicht für oder gegen ein unternehmen stellung beziehen.
network ist arbeit von menschen - da gibt es halt wie überall - fleissige, faule, schlaue, dumme, überhebliche, interessierte......... etc.
und es gibt opfer - die in das beuteschema bestimmter unseriöser geschäftemacher passen.
lg daggi |
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Norbert Warnke Insider
Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 980 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 16.März 2005 23:13 Titel: |
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| Die echte Daggi hat folgendes geschrieben:: |
| es war wohl etwas mißverständlich von mir formuliert - ich bin nicht der meinung dass jeder der ein gewerbe anmeldet auch eine kaufmännische ausbildung oder gar ein wirtschaftsstudium absolviert haben muss. |
Das mit dem BWL-Studium war eine leichte Überzeichnung meinerseits, wie ich sie zuweilen zur Verdeutlichung nutze.
| Zitat: |
| doch wäre es hilfreich - wenn es einen crashkurs geben würde - über z. b. g. u v. etc. so zu sagen das kleine einmaleins wenigstens. |
Nun, deshalb hatte ich ja VHS und IHK empfohlen, aber ich finde schon, dass dies freiwillig bleiben sollte. Kleingewerbetreibende haben meist einen Steuerberater, den sie genau dafür bezahlen, sich um diese Dinge zu kümmern.
Für Anfänger wichtig ist, sich alle Einnahmen und Ausgaben aufzuschreiben, also eine Art Kassenbuch zu führen und für JEDEN Posten Belege zu sammeln. Nimm z. B. einen Musiker, der nebenbei Klavierunterricht gibt - auch er muss versteuern, muss aber von kaufmännischen Dingen sicher keine grosse Ahnung haben. Nimmt's grössere Formen an, empfehle ich in jedem Fall mindestens einen Crashkurs zu den wichtigsten Dingen. In den grösseren Städten gibt's bestimmt überall Beratungsmöglichkeiten für Existenzgründer, die IHKs haben mit Sicherheit Kontaktadressen.
| Zitat: |
| sicher kann man lernen - wenn man will. das problem ist ja wirklich schon darin oft begründet - das es menschen gibt deren horizont nicht mal ausreicht um zu erkennen dass es informationsdefizite gibt - oder gar dass es besser wäre sie würden den weg gar nicht wählen. |
Tja, da gibt's leider auch viele Fälle von Eltern, die mit ihren eigenen Kindern überfordert sind, was viel schlimmer ist, als ein Möchtegernunternehmer, der versagt. Eine zu starke Gängelung der Bürger durch den Staat lehne ich jedenfalls ab, selbst wenn immer wieder Menschen in saure Äpfel beissen müssen, was sie schliesslich freiwillig tun.
Die einzige Gegenmassnahme ist Information, die bereitgestellt wird und die jene Menschen dann genauso freiwillig nutzen können - und in eigenem Interesse auch sollten.
| Zitat: |
| den mangel an lernbereitschaft kann ich allerdings in vielen fällen bestätigen. genau wie das sponsern üben von gerade gesponserten - die noch gar nicht wissen wovon sie eigentlich reden. und dann zu allem überfluss noch eine upline haben die sich nicht verantwortlich fühlt - da einzugreifen. |
Tja, wie man einer komplett "faulen" Upline wirklich erfolgversprechend begegnen kann, weiss ich leider auch nicht. Ist es nur der Sponsor, sollte man sich jedenfalls an die nächsthöhere Führungskraft wenden, die oft auch gern weiterhilft.
Ein wichtiger Schritt wäre vielleicht (praktizieren wir jedenfalls mit unseren Frstlinern so), dass jeder neue Partner nicht nur die Daten des Sponsors erhält, sondern auch mindestens die Kontaktdaten der nächsthöheren Führungskraft.
| Zitat: |
| und es gibt opfer - die in das beuteschema bestimmter unseriöser geschäftemacher passen. |
Auch dagegen gibt's m. E. nur ein einziges Mittel: Aufklärung!
Wer Fallen kennt, tappt nicht so leicht hinein... |
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Die echte Daggi Specialist
Anmeldungsdatum: 17.11.2004 Beiträge: 183 Wohnort: dortmund
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Verfasst am: 17.März 2005 9:18 Titel: |
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was die freiwilligkeit angeht - bin ich mir nicht so wirklich sicher - ob das gut ist - grundsätzlich ist reglementierung nicht schön. allerdings hab ich oft dass gefühl - dass man manche menschen vor sich selbst schützen muss. siehe gurtpflicht im auto ..... leider kann man nicht immer an den verstand und die einsicht apellieren - aber grundsätzlich stimme ich da zu
| Zitat: |
| und es gibt opfer - die in das beuteschema bestimmter unseriöser geschäftemacher passen. |
Auch dagegen gibt's m. E. nur ein einziges Mittel: Aufklärung!
Wer Fallen kennt, tappt nicht so leicht hinein...[/quote]
genau deshalb ist es schön dass es gomopa gibt - denn aufklärung ist nur bei kritischer betrachtungsweise möglich - nicht bei lobhudelei - wie es vielerorts praktiziert wird.
lg daggi |
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Heinrich Dreier ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.09.2003 Beiträge: 2921
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Verfasst am: 18.März 2005 19:49 Titel: |
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| Muggendeckel hat folgendes geschrieben:: |
| Zitat: |
| Aber glaube mir, kein wirklicher Network-Profi würde einem Guru blind folgen. |
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Wer einen Guru benötigt, hat schon verloren, darum ist es besser, den eigenen Guru in sich zu wecken, denn jeder Mensch ist für den Erfolg geboren, aber zuerst einmal darf jeder für sich auch lernen, wie man für sich das richtige Geschäft, oder die richtige Arbeit erkennt, und findet.
Grüße
Heinrich |
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