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Esquire Newbie
Anmeldungsdatum: 25.09.2006 Beiträge: 3 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 30.Sep 2006 20:44 Titel: Finanzierung Unternehmenskauf (Nachfolgeregelung) |
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Sehr geehrte Damen & Herren
Als neues Mitglied möchte ich mich bei Ihnen mit der folgenden Themenstellung vorstellen:
Unternehmer X hat während der letzten 30 Jahren sehr erfolgreich ein Unternehmen im Beauty-Bereich aufgebaut. Die Schweizer Firma gehört zu 100% dem Gründer, ist von Banken unabhängig und beschäftigt heute rund 270 Personen. Da sich der Eigentümer altersbedingt aus dem aktiven Berufsleben zurückziehen möchte, steht das Unternehmen nun zum Verkauf.
Da ich mich in der entsprechenden Branche sehr gut auskenne und darüber hinaus auch über die kaufmännische Ausbildung & Erfahrung verfüge, ein solches Unternehmen leiten und weiterentwickeln zu können, interessiere ich mich für den Kauf dieses Unternehmens.
Soweit so gut. Nun stellt sich für mich die Frage der Finanzierung des Kaufpreises (7-stelliger Betrag). Nach einer ersten Konsultation meiner Hausbank stellt sich die Situation für mich wie folgt dar:
- Die Bank finanziert 50% des Kaufpreises;
- Die restlichen 50% müssen durch den Käufer aufgebracht werden;
- 10-15% des gesamten Kaufpreises könnte ich selbst aufbringen;
- Für die restlichen 35-40% würde ich jedoch die Hilfe eines Investors benötigen.
Nun meine Fragen, die ich hier im Forum gerne zur Diskussion stellen möchte:
1. Welche Form der Übernahme erachten Sie in diesem Fall als am ehesten geeignet - direkter Kauf oder MBI/MBO?
2. Sehen Sie für diesen Fall weitere Alternativen und wenn ja, welche würden Sie als geeignet erachten?
3. Wie und wo finde ich potentielle Investoren, die man für ein solches Projekt begeistern könnte?
4. Gibt es bei Gomopa Mitglieder, die mich bei einem solchen Projekt, so z.B. bei der Kapitalsuche, tatsächlich unterstützen könnten?
Ich freue mich auf Ihren Beiträge und verbleibe
Mit freundlichen Grüssen
Esquire
PS: Sämtliche Zahlen liegen selbstverständlich im Detail vor. |
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 2.Okt 2006 12:30 Titel: |
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hallo,
zu 1.
Diese Frage ist immer sehr schwer zu beantworten. Sicherlich ist es zunächst wichtig, sich Detailkenntnisse über die Firma zu besorgen. Hierzu gehört auch die Frage, was Sie eigentlich "übernehmen" oder "kaufen" möchten. Oftmals stellt sich nämlich heraus, daß ein landläufiger Kauf, z.B. aufgrund unternehmerbezogener Verflechtungen kaum oder nur mit sehr großem Aufwand möglich ist. Ferner ist zu beachten, ob man die Firma - in ihrer momentanen Gesellschaftsform, mit allen Rechten und Pflichten, allen Mitarbeitern, alle steuerlichen "Gestaltungen" aus der Vergangenheit, allen "schlafenden Hunden", allen Immobilien - übernehmen möchte.
Erst wenn Sie sich darüber im Klaren sind, sollten Sie prüfen, wie die "Übernahme" sinnvoll vorgenommen werden kann. Hierzu fehlen leider einige Informationen (wäre auch etwas zu umfangreich).
zu 2.
Alternativen gibt es sicherlich. Es wäre allerdings zu prüfen, welche dieser möglichen Alternativen Ihr Verkäufer als akzeptabel ansieht. Anbieten würde sich z.B. eine "Teillösung". Sie übernehmen die Firma, zahlen für bestimmte Teile des Unternehmens einen gewissen Betrag (Geschäftsanteile / Aktien) - der Rest bleibt bei dem momentanen Eigentümer und wird sukzessive auf Rentenbasis oder per späterer Übernahme geregelt. Hierdurch bestünde die Möglichkeit, auch ohne einen "Investor", aus eigener Kraft, die Angelegenheit zu bewältigen.
Diese Konstellation ist auch in anderer Ausprägung denkbar. z.B. momentane Übernahme des Geschäfts, später Übernahme der Firmenimmobilie zu einem bereits jetzt festgelegten Betrag. Dabei könnten die Immobilien im Besitz des Alteigentümers verbleiben - die Firma würde Miete zahlen - und später übernehmen.
Ähnliche Konstellationen sind auch bei Unternehmenswerten / Gesellschaftsanteilen u.ä. möglich.
zu 3.
Die obigen Fragen würde auch ein "Investor" stellen.
zu 4.
?
grüße
gundel |
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Esquire Newbie
Anmeldungsdatum: 25.09.2006 Beiträge: 3 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 3.Okt 2006 19:28 Titel: |
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Hallo Gundel
Besten Dank für die hilfreichen Ausführungen und Anregungen!
Zu 1:
Zur Übernahme steht grundsätzlich der komplette Geschäftsbetrieb inklusive Kunden, Mitarbeitern, Lagerbeständen, etc. (also sämtliche Aktiva und Passiva). Dazu gehören auch die gemieteten Geschäftsräume. Eigener Immobilienbesitz steht jedoch nicht zur Übernahme.
Ein Hauptproblem ist tatsächlich die Durchführung einer zuverlässigen Due Dilligence. Hierzu reichen auch 2-3 Tage Data Room nicht wirklich aus; vielmehr müsste man während 3-4 Wochen im Unternehmen arbeiten können, um ein besseres Gefühl für eventuelle "schlafende Hunde" zu bekommen. Die Problematik (und wahrscheinliche Undurchführbarkeit) eines solchen Vorstosses ist mir natürlich vollständig bewusst...
Letztlich ist das Problem der "schlafenden Hunde" zum Teil auch eine Gefühls- und Vertrauenssache. Denn woher soll ich wissen, wieviele der Mitarbeiter auch tatsächlich etwas taugen? Da kann mir der Verkäufer natürlich noch viel erzählen...
Zu 2:
Ein sehr guter Input. Diesen Modellvorschlag werde ich sehr genau durchdenken! Verlangt etwas Kreativität und die Bereitschaft des Verkäufers, eine entsprechend kreative Lösung mitzutragen. Einziges Hauptproblem: Die zusätzliche Steuerbelastung durch Teilverkauf bzw. Finanzierung des Kaufpreises aus zukünftigen CFs (zumindest in der CH).
Zu 3:
Sehe ich auch so - deshalb suche ich die richtigen Antworten bereits im Vorfeld.
Zu 4:
Naja - war wenigsten ein Versuch wert, oder? Vielleicht meldet sich ja noch ein zuverlässiges Mitglied...
Sobald es erste konkrete Lösungsansätze / Ergebnisse gibt, werde ich diese hier posten.
In diesem Sinne -
Esquire
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Gundel Insider
Anmeldungsdatum: 01.09.2005 Beiträge: 858
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Verfasst am: 4.Okt 2006 9:31 Titel: |
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hallo,
| Zitat: |
| Verlangt etwas Kreativität und die Bereitschaft des Verkäufers, eine entsprechend kreative Lösung mitzutragen. |
Mit "Geld" ließe sich sicherlich auch ein eher konservativ veranlagter Verkäufer "milde stimmen".... .
| Zitat: |
Einziges Hauptproblem: Die zusätzliche Steuerbelastung durch Teilverkauf bzw. Finanzierung des Kaufpreises aus zukünftigen CFs (zumindest in der CH).
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Sicherlich kann dies ein Problem darstellen. Allerdings könnte die Konstellation auch anders strukturiert werden.
Beispiel:
Sie selbst gründen eine eigene, neue CH - AG, mit der Sie Teile des bestehenden Gewerbes übernehmen (oder kaufen) und betreiben (z.B. Kundenstamm, Verkauf, etc.). Die restlichen Teile (z.B. auch die Mitarbeiter) bleiben in der alten Gesellschaft, die auch weiterhin operativ tätig bleibt. Die alte Gesellschaft übernehmen Sie zum Teil, der Altgesellschafter erhält entweder eine monatlichen oder jährlichen Betrag für seine Beteiligung. Das bedeutet, daß ertragreiche Teile des operativen Geschäfts bereits fest in Ihren eigenen Händen sind, andere Teile (auch die schlafenden Hunde) bleiben zunächst in der alten Struktur.
Es kann übrigens Sinn machen, den Alteigentümer im Betrieb mittelfristig weiter einzubinden, es zeigt sich häufig, daß gerade die langjährigen Kontakte dieser Unternehmer in der Übergangsphase sehr wertvoll sein können. Außerdem wäre es Ihrem Verkäufer natürlich sehr daran gelegen, daß das Geschäft so positiv wie möglich verläuft. Schließlich will er von Ihnen noch den Restkaufpreis. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, das Altunternehmen in Ruhe zu beobachten - sollten sich dann Schwierigkeiten zeigen können Sie bei der Altgesellschaft dann immer noch relativ unschädlich reagieren, da der eigentliche "Wert" des Unternehmens sich bereits in der neuen Struktur befindet.
Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie dann z.B. mit der neuen Struktur die alte übernehmen (Anteile, Verschmelzung etc.) und auch dieser Prozess wäre dann nochmals elegant steuerbar.
Es würde sich bei dieser Strategie um eine Mischung aus "Asset" und "Share" - Deal handeln....
grüße
gundel |
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Planer GoMo&Pa Werbepartner

Anmeldungsdatum: 05.07.2005 Beiträge: 226 Wohnort: 86899 Landsberg
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Verfasst am: 5.Okt 2006 15:22 Titel: Übernahme |
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Hallo Esquire,
was Gundel schreibt ist fachlich sehr fundiert und stellt auch meine Meinung dar.
zu 4)
Ohne überheblich zu sein, denke ich schon, Sie bei soetwas begleiten zu können. Wir haben in diesem Bereich eine 18jährige Erfahrung. Info über uns auf unserer website.
Bei Interesse freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme
Grüße aus Landsberg
Thomas Planer _________________ Thomas Planer // Planer und Kollegen GmbH
86899 Landsberg/Lech
Tel 08191/3201100
Fax 08191/2007
www.planerundkollegen.de
t.planer@planerundkollegen.de |
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fteege Newbie
Anmeldungsdatum: 01.06.2005 Beiträge: 20
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Verfasst am: 10.Nov 2006 21:30 Titel: Re: Finanzierung Unternehmenskauf (Nachfolgeregelung) |
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Hallo und guten Tag,
wieviel Geld benötigen Sie?
wir finanzieren ab 5 Mio Euro gegen englisch verfassten Businessplan.
Bei Interesse bitte E-Mail an [E-Mail anzeigen]
| Esquire hat folgendes geschrieben:: |
Sehr geehrte Damen & Herren
Als neues Mitglied möchte ich mich bei Ihnen mit der folgenden Themenstellung vorstellen: |
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Elly * Consulter *
Anmeldungsdatum: 18.03.2004 Beiträge: 1180
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Verfasst am: 11.Nov 2006 7:43 Titel: Re: Finanzierung Unternehmenskauf (Nachfolgeregelung) |
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Dass Sie etwas finanzieren ist schlicht Mummpitz. In einem anderen Thread vermitteln Sie angeblich eine Investorengruppe, welche angeblich ab 5 Mio. Finanzierungen vergibt.
Dieses Ihr Auftreten ist unseriös und vermutlich nicht der Wahrheit entsprechend. In jedem Fall VORSICHT vor Ihnen ist vermutlich mehr angebracht als falsche Hoffnung.
| fteege hat folgendes geschrieben:: |
Hallo und guten Tag,
wieviel Geld benötigen Sie?
wir finanzieren ab 5 Mio Euro gegen englisch verfassten Businessplan.... |
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fteege Newbie
Anmeldungsdatum: 01.06.2005 Beiträge: 20
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Verfasst am: 11.Nov 2006 8:53 Titel: Re: Finanzierung Unternehmenskauf (Nachfolgeregelung) |
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Hallo Elly,
Sie sind sehr negativ eingestellt. Mir ist sicherlich bekannt, dass es sehr viele schwarze Schafe auf diesem Sektor gibt, aber bei uns (wir sind keine Bank) handelt es sich um eine sehr grosse Investorengruppe.
Wenn Sie einen einleuchtenden, seriösen Businessplan vorweisen können, dann können wir Ihnen, zu vorher festgelegten Konditionen, eine Summe anbieten, die auch Ihnen den Weg begradigt.
Sie müßen, bevor Sie falsche Behauptungen aufstellen, erst einmal eine prüfung dieser Situation vornehmen und nicht seriöse Geldgeber , die Sie nicht kennen, als Mumpitz bezeichnen, was Ihnen ein schlechtes Bild gibt.
Beachten Sie, daß seriöse Nachfragen , auch seriöse Angebote bringt.
Mfg
F.Teege |
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dls-24 Insider

Anmeldungsdatum: 27.02.2006 Beiträge: 581 Wohnort: Österr. /DAN u. LG/Niedersachsen
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Verfasst am: 11.Nov 2006 10:38 Titel: |
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fteege,
ich gehe da mit Elli komform!
Ihr Inserat/Angebot wirkt alles Andere als seriös!
In einem anderen Tread habe ich um ein Angeb. gebeten, darauf bin ich auch gespannt
Wenn ihnen die Summe zu gering erscheint, können sie dass Angeb. auf 5 Mio erstellen.
Der Kunde ist Schufa-sauber, Solvent, Hotelbesitzer um Busunternehmer. _________________ Achtung:KEINE GEWÄHR, dieser Beitrag GIBT NUR MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG WIEDER UND DARF NICHT ALS RECHTSBERATUNG MISSVERSTANDEN WERDEN.
ggf. konsultieren sie einen Rechtsanwalt.
Keine Dienstleistung ist kostenlos- Die Erstberatung ist grundsätzlich kostenfrei
freundlichst - Johann Zöchling - DLS-24
www.dls-24.de -- dls-24@freenet.de
Ich helfe ihnen individuell – schnell – kompetent – und preiswert |
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