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hepe Newbie
Anmeldungsdatum: 06.06.2005 Beiträge: 34
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Verfasst am: 6.Jun 2005 1:31 Titel: Kapital zur Expansion für gesundes Geschäft gesucht - |
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Einen schönen guten Tag,
ich bin heute erstmalig hier und möchte die Mitglieder des Forums begrüssen.
Zu meinem Anliegen:
Wir arbeiten seit fast 10 Jahren in einem immer noch relativ jungen Marktsegment. Jung deshalb, weil die rechtlichen Rahmenbedingungen erst seit ca. 2 Jahren so sind, dass die wettbewerbsrechtlichen Aspekte geklärt sind.
Das potenzielle jährliche Marktvolumen beträgt nach unseren Berechnungen zwischen 150 und 200 Millionen Euro allein in Deutschland. Davon sind bisher weniger als 3 Prozent realisiert.
Wir haben vor ca. 10 Jahren mit DM 200 000,00 Bankschulden angefangen und mussten von Beginn an von den Einnahmen auch leben. Wir waren nie so kapitalisiert, dass wir die sich aufzeigenden Möglichkeiten und Notwendigkeiten auch durchführen konnten und haben uns darum auf die Möglichkeiten des Internets beschränkt. Das genügte bisher für ein zwar langsames, aber stetiges Wachstum. Die auf das Internet beschränkte Arbeit brachte als Nebeneffekt, dass z. B. der Autor hier mittlerweile einer der besten Suchmaschinenoptimierer im deutschsprachigen Raum ist. (Was natürlich anhand von Positionierungen in Suchmaschinen bewiesen werden kann!)
Mittlerweile sind wir jedoch nicht mehr alleine im Markt. Fast täglich springen neue Anbieter auf den schneller werdenden Zug auf, die unser System kopieren. Dabei geht man fälschlicherweise davon aus, dass dies bereits das Konzept ist dem die Zukunft gehört.
Die bisher neu in den Markt gekommene Konkurrenz knabbert zwar am Kuchen, sorgt aber auch durch intensive Bewerbung dafür, dass der Kuchen wächst.
Keiner der jetzigen Anbieter im Markt arbeitet mit einem ultimativen Konzept, das langfristig in Markt Bestand haben wird. Hier schliessen wir den jetzigen Stand unserer eigenen Konzeption mit ein.
Die Realisierung dieses ultimativen Konzepts ist unsere langfristige Zielsetzung. Langfristig deshalb, weil eine sofortige Umsetzung nur mit Investitionen im siebenstelligen Bereich kurzfristig machbar wäre.
Wir haben das Konzept entwickelt, in den Markt gebracht und eine Menge Lehrgeld für unser Know How bezahlt. Dieser Wissensvorsprung sichert uns heute noch Wettbewerbsvorteile, es ist jedoch absehbar, dass auch diese irgendwann egalisiert würden.
Dieses fehlende Know How ist wahrscheinlich der Grund, warum ein ultimatives Konzept bis heute nicht im Markt ist.
Aber auch hier ist es nur eine Frage der Zeit, bis der erste Anbieter in den Markt kommt.
Um unseren Wettbewerbsvorsprung zu halten, müssen wir schneller wachsen. Dazu brauchen wir mehr Kapital als wir mit den laufenden Geschäft erwirtschaften können.
Wir wollen unsere Aktivitäten auf den konventionellen Bereich ausserhalb des Internets ausdehnen, da dieser noch (weil anfangs arbeitsintensiver) weitgehend unbeackert ist.
In einigen Bundesländern findet sich noch kein einziger Anbieter.
Zur Beteiligung:
Wir nehmen alles ab 10 000,00 Euro, wenn die Konditionen sich mit unseren Vorstellungen einer fairen Geschäftsbeziehung decken. Bevorzugen würden wir es, wenn die Zahl der Investoren so klein als möglich bleibt.
Wir sind bereit für Investitionen eine jährliche Mindestverzinsung zu garantieren.
Über die Art der Beteiligung kann gesprochen werden, wir sind da völlig offen, nichts muss sein, alles kann angedacht werden.
Auch eine Investition verbunden mit einer Mitarbeit ist denkbar.
Zum Abschluss:
Warum wir nicht direkt zu einer Bank gehen?
Wir hatten unsere Verbindlichkeiten gegenüber der Bank aus unseren Anfangstagen beglichen und mittlerweile wieder mehrmals nachgefasst. Wie verhandeln auch jetzt wieder mit der Bank.
Der Unterschied zwischen früher und jetzt ist der, dass wir es früher mit einer Zweigstelle zu tun hatten, deren Geschäftsleiter einer von den alten Vollblutbänkern war. Da konnten wir unseren Dispo auch schon mal - nach vorherigem Anruf - weit über dem Limit in Anspruch nehmen. Wir konnten, wenn es um Kreditierung ging, auch schon mal nachfragen: „Wieviel ist denn drin?“
Heute ist die Zweigstelle aufgelöst, wir haben es in der Zentrale mit überschlauen Hochschulabgängern zu tun und entsprechend quälend, arbeits- und zeitaufwändig gestaltet sich alles. Alles was mit dem Internet zu tun hat ist suspekt, weil sie davon keine Ahnung haben. In einer Zeit, wo auch der Schnellere den Langsamen frisst, sind das nicht die besten Voraussetzungen.
Warum wir uns hier nicht zu erkennen geben?
Bei einer Recherche zum Thema Kredite, Risikokapital etc habe ich mich durch den ganzen Müll im Internet dazu durchgearbeitet und bin zufällig auf dieses Forum gestossen, dass wirklich so etwas wie ein Lichtblick zu sein scheint. Kompliment an die Macher!
Ich hatte jedoch keine Zeit mich hier länger umzusehen und bevor ich nicht weiss, wer sich hier alles rumtreibt, will ich keine Informationen preisgeben, die Anlass zu Spekulationen geben könnten. Wir haben auch Vertragspartner und nichts ist so schädlich wie Gerüchte, die auf Halbwissen basieren.
Um uns, aber auch anderen unnötige Arbeit zu ersparen:
Ersparen Sie uns und sich Kontaktierungen, die auch den Zweck verfolgen irgendwelche Gelder im Voraus für irgendwas zu vereinnahmen. Wir würden spätestens dann, wenn wir merken, dass wir in geldliche Vorlage gehen sollen sämtliche Kontakte abbrechen.
Ersparen Sie sich und uns Anfragen zu stellen, die denn Sinn machen, eventuell eine lukrative Geschäftsidee zu finden. Was wir machen ist nicht Geheimnisvolles und fast jeder hier, dürfte schon davon gehört haben. Ein Offenlegung unserer Geschäftstätigkeit würde Sie keinen Schritt weiterbringen, weil wir bei Erstkontakten garantiert nicht offen legen, wie wir uns – aus unserer Erfahrung heraus – ein tragfähiges Konzept vorstellen.
Wir werden auch nicht auf Aufforderungen wie „Erzählen Sie mal“ oder „Schicken Sie uns bitte Unterlagen“ reagieren, wenn wir nicht wissen, wer uns anschreibt und wir das nachprüfen können. Das hatte ich leider allzu oft bei meinen Recherchen zum Thema und keiner dieser Anonymen hat auf Nachfrage nach der Person reagiert.
Wir haben nichts zu verbergen und werden jedem, den wir identifizieren können, so (schon aus Anstand) antworten, dass er erkennen kann, wer wir sind.
So, genug der langen Rede –
ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und verbleibe –
mit freundlichen Grüssen |
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hepe Newbie
Anmeldungsdatum: 06.06.2005 Beiträge: 34
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Verfasst am: 6.Jun 2005 1:36 Titel: |
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Irgendwas ist schiefgelaufen!
Kann mir mal bitte jemand erklären, wie ich den PN Button einrichte?
Danke - |
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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 6.Jun 2005 5:19 Titel: |
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| hepe hat folgendes geschrieben:: |
Irgendwas ist schiefgelaufen!
Kann mir mal bitte jemand erklären, wie ich den PN Button einrichte?
Danke - |
antwort finden sie unter : support |
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hepe Newbie
Anmeldungsdatum: 06.06.2005 Beiträge: 34
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Verfasst am: 6.Jun 2005 16:06 Titel: |
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@Admin -
Danke.
Vielleicht hab ich was an den Augen, einen Link zum Support kann ich nirgendwo finden. Die FAQ > Änderung der Einstellungen haben mir auch nicht weitergeholfen.
Den PN Button kann ich nach wie vor nicht einrichten. |
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Taeaen User gebannt
Anmeldungsdatum: 10.08.2003 Beiträge: 1940 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 6.Jun 2005 22:52 Titel: na dann... |
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will ich mich Ihrer erbarmen, @hepe.
Für die Nutzung der PN-Funktion müssen Sie vom Admin freigeschaltet werden, Sie selbst können da rein goar nix aktivieren.
Zur Freischaltung sollten Sie sich per eMail an den Admin wenden oder direkt an Herrn Maurischat und ihm erklären, was Sie für ein seriöser und netter Mensch sind, wie Sie heissen, wohnen etc. pp. ( so wie ich das auch gemacht habe.. ). Sind Sie nämlich der Forenleitung namentlich bekannt und nicht irgendwo unangenehm auffällig geworden, können Sie auch ohne weiteres für die PN-Funktion freigeschaltet werden.
Unter uns: Die PN Funktion nutzt Ihnen hier auf dem Forum herzlich wenig.
Schauen Sie mal, wieviele User nur die PN-Funktion nutzen können ! Alle anderen müssen Ihnen eine Mail schicken oder trommeln....
Mein Rat: Werden Sie entweder Teilhaber bei GOMOPA, oder wenn Ihnen das zu teuer ist, buchen Sie für läppische 120 Euronen das kleine Werbepacket, beinhaltet unter anderem die permanente Einblendung Ihrer eMail-Adresse und ausserdem können Sie sich noch einen geilen Avatar verpassen lassen oder Ihr Foto reinsetzen, wenn Sie möchten.
Freundliche Grüße
Taeaen |
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M. Joppe Insider
Anmeldungsdatum: 10.11.2004 Beiträge: 788
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hepe Newbie
Anmeldungsdatum: 06.06.2005 Beiträge: 34
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Verfasst am: 7.Jun 2005 0:50 Titel: |
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@Taeaen
Danke. Wenn das die Regeln der Hausherren sind, dann ist es halt so.
Ich habe mich heute mal etwas im Forum umgeschaut. In bestimmten Bereichen ist es sicherlich interessant und auch für eine zeitlang unterhaltsam.
Besonders gut gefallen hat mir der DE/NIC/VU, der selbsternannte NIC, der für die Domain www.de.vu kostenlose Subs anbietet. Auf die Idee muss man erst mal kommen.
Wo eigentlich liegt Vanuatu? Irgendwo in Pazifik?
Na ja, ist auch egal.
Mittlerweile denke ich jedoch, dass ich mit meinem Anliegen hier irgendwie falsch bin, sodass ich wohl auf die Einrichtung des PN vorerst verzichten werde.
Die Nachfrage eines Users danach, ob hier schon mal eine Geschäftsverbindung zustande gekommen ist und die Anzahl der positiven Antworten darauf waren sehr aufschlussreich.
Sollte tatsächlich irgendjemand, irgendwann tatsächlich ernsthaft interessiert sein, bitte ich das hier kund zu tun, ich werde dann eine eMailadresse einstellen.
Umgekehrt geht es natürlich auch. |
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Taeaen User gebannt
Anmeldungsdatum: 10.08.2003 Beiträge: 1940 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 7.Jun 2005 3:00 Titel: mag sein |
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@hepe, dass Sie mit Ihrem Anliegen hier noch nicht auf den Richtigen getroffen sind.
Ich selbst habe mir Ihr Posting durchgelesen und versucht, es zu verstehen. Ehrlich gesagt, ich war danach so schlau wie vorher.
Angenehm aufgefallen ist die Tatsache, dass Sie fehlerfrei ein Anliegen vorgebracht haben, alle Achtung ( findet man sehr selten hier !
Ihre Geschichte wurde auch unterhaltsam erzählt, eine Story aus dem richtigen Leben eben, so etwas lese ich dann auch bis zum Ende.
Leider kann ich mit den Schlagwörtern "Internet" und "Suchmaschinen" nicht viel anfangen, ich bin froh, wenn ich meinen PC störungsfrei ans Laufen bekomme. So gesehen war die Thematik damit für mich persönlich relativ uninteressant.
Andererseits habe ich im Laufe meines langen Lebens festgestellt, dass einige "dumme" Sprüche durchaus einen Sinn haben, wie z.B. "wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg" oder "hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott".
Sie glauben ja nicht, was für Kräfte in Bewegung gesetzt werden können, wenn ein kreativer Unternehmer mit guten Kontakten und ein Experte des grauen Marktes ( so wie ich ) Ideen und Möglichkeiten austauschen und der Unternehmer dann tatsächlich versucht, eine Sache ernsthaft an zu schieben. Der eine oder andere User hier könnte Ihnen da sicherlich Interessantes zu erzählen, wenn er denn dürfte....
Mich interessiert eigentlich überhaupt nicht, was Sie machen oder was Sie vorhaben. Für mich wäre nur interessant, wen Sie kennen und was diese Leute bewegen können und wollen. Der Nutzen für Sie könnte exorbitant sein, wenn, ja wenn denn alles zusammen passt....
Ohne eine tiefergehende Kommunikation mit mir werden Sie das natürlich nie erfahren. Sie haben nun zwei Möglichkeiten: Entweder Sie denken sich "was soll das schon sein" und machen so weiter wie bisher oder Sie gehen den ersten Schritt in Form einer Mail an [E-Mail anzeigen] - dann wird man sehen.
Vanuatu übrigens liegt im pazifischen Ozean, und zwar in einem Dreieck zwischen den Salomonen, den Fidschi Inseln und Neukaledonien. Obwohl der Inselstaat im Dezember 2003 von der schwarzen Liste unkooperativer Steueroasen gestrichen wurde, würde ich dort kein Geld verbunkern. Man bekommt es zwar relativ leicht dorthin, nur sehr schwer aber wieder von dort weg...
Freundliche Grüße
Taeaen |
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hepe Newbie
Anmeldungsdatum: 06.06.2005 Beiträge: 34
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Verfasst am: 8.Jun 2005 4:16 Titel: |
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Ich danke Ihnen für Ihr Angebot. Ich könnte mir vorstellen, dass wir mit einer guten Roten (oder auch mehreren) nächtelang zusammenhocken könnten.
Wenn ich Ihre Ansprache richtig interpretiere, wollen Sie mir rüberbringen, dass ein „Unternehmer“ mit dem entsprechenden „Schwung“ innerhalb seines Bekanntenkreises schlummernde Ressourcen mobilisieren kann oder könnte.
Das mag sicherlich punktuell zutreffend sein.
Ich darf Ihnen dazu mal folgende subjektive Überlegung darlegen. Vor ca. vier bis fünf Jahren habe ich mal im Suffkopf des Spasses halber durchgerechnet, wie „schwer“ mein Bekanntenkreis ungefähr so sein könnte.
Ich bin zum damaligen Zeitpunkt auf ca. 3 Milliarden Mark gekommen.
Die Brocken in dieser „Rechnung“ stellten einige weltbekannte Rockmusiker, ein weltbekannter Musikproduzent, ein Konzertveranstalter, einige (Bundes-)Politiker und einige unbekannte Namen, die jedoch „frischer“ waren als die Vorgenannten zusammen.
Dazu zählt auch ein ehemaliger Polizist, der vor mehr als zwei Jahrzehnten mit MLM Millionen gemacht und wieder kaputt gemacht hat.
Dazu zählten auch einige mehrheitliche Aktienbesitzer von anonymen Schweizer AGs, die in Palästen an der Costa del Sol wohnen, für die Sie Miete an ebendiese AGs zahlen und zahlten.
Diese Leute leben alle noch, nur wenn ich die gleiche Rechnung heute noch einmal aufmache, haben sich diese 3 Milliarden erheblich reduziert.
Damit ist die Frage, wen ich (wir) kennen in Ansätzen dargestellt.
Ich denke, dass auch erkennbar ist, dass (zumindest theoretisch) etwas bewegt werden könnte.
Was die Herrschaften bewegen wollen? Schwer zu sagen! Ich glaube, würde man sie mit dieser Frage direkt konfrontieren, könnte das den ein oder anderen in eine schwere Lebenskrise stürzen.
Was die meisten am liebsten bewegen, liegt ziemlich genau in der Körpermitte.
Aus obiger (rudimentärer) Aufstellung lässt sich erkennen, dass eigentlich gute Voraussetzungen für erfolgreiche Symbiosen vorhanden wären, würden sich z. B. die Rockmusiker, der Plattenproduzent und der Konzertveranstalter zusammentun. Sie alle kennen sich seit Jahrzehnten, man trifft sich hin und wieder, aber jeder macht sein Ding für sich. Das ist es und das war es.
Nehmen wir als Beispiel den Konzertveranstalter!
Der macht seine Sache sehr gut. Jeder weiss es und trotzdem ist er immer auf der Suche nach Geld. Die Herren und Damen Popstars wollen ihr Geld immer im Voraus. Er muss also immer in Vorlage treten. Vor einigen Jahren hatte er mit Santana so etwas wie eine Goldader aufgetan. Santana war damals für „kleines Geld“ zu haben.
Die ersten Konzerte die er in Europa mit Santana durchführte, waren alle ausverkauft. Santana gilt im Geschäft als sehr zuverlässig und umgänglich. Das Ausfallrisiko ist also minimal. Für unseren Konzertveranstalter bot sich die Chance einer gross angelegten Tournee, die es zu finanzieren galt. Bei den ersten Konzerten standen die „Millionen“ im Backstagebereich rum. Die Tournee fiel jedoch „mangels Masse“ aus.
Verkehrte Welt!
Heute könnte er sich eine goldene Nase verdienen, wenn die Herren Rockstars nicht Schiss hätten in exotischen Ex-GUS-Staaten aufzutreten. Die Rocker fürchten sich vor Entführung, Mord und Totschlag und lassen sich auch nicht mit extra hohen Gagen und damit locken, dass die Veranstalter dort Barzahler sind.
Ein anderes Beispiel:
Es ist schon länger als 20 Jahre her. Damals war ich im Winter auf Ibiza unterwegs. Alle Geschäfte und Kneipen waren zu, die Insel weitestgehend gefegt. Der einzige Laden, wo sich alles traf, waren die Innenräume des „weltberühmten“ Marysol.
Dort lernte ich zufällig einen uralten, netten Herrn kennen, einen Ur-Ibizenko, der sich als Makler vorstellte und sein kleines, unauffälliges und unaufgeräumtes Büro gerade um die Ecke hatte.
Der bot mir eine Immobilie an, die auf der Strecke zwischen Ibiza-Stadt und San Antonio etwas zurückgestellt im Gelände stand und in dem sich eine nicht all zu gut gehende Diskothek befand, die zum damaligen Zeitpunkt nicht in Betrieb war. Der alte Herr, der anscheinend alle „Wichtigen“ der Insel kannte, machte darüber hinaus den Vorschlag, dass, egal was wir machen wollten, der Kaufpreis erst zu erbringen wäre, wenn alle Genehmigungen die wir dazu bräuchten erteilt wären. Er versprach dafür zu sorgen, dass diese Genehmigungen auch erteilt würden. Weiterer Tipp - Angehörigen eines bestimmten Zigeunerclans Arbeit zu geben, um damit Ruhe vor der „Mafia“ zu haben.
Der Preis: ein lächerlicher Betrag, für den man in Deutschland kein halbwegs gutgehendes Restaurant mit hundert Sitzplätzen erhalten hätte.
Der Löffel, den mein Vater abgegeben und an mich weitergegeben hatte war leider nur aus Holz. Soll heissen, dass ich von den Erträgen meines Tuns zwar immer recht gut leben konnte und auch gut gelebt habe, dass ich aber nie in der glücklichen Lage war, soviel „Spielgeld“ zu Verfügung zu haben, dass ich spontan mal eine 500 000 DM Entscheidung treffen konnte.
Was tut man in einem solchen Fall, wenn man ein Angebot erhält, von dem man selbst glaubt, dass man es auf keinen Fall ablehnen sollte, weil man selbst zu 100 Prozent überzeugt ist, dass man einen „Renner“ hat?
Man entwirft ein grobes Erstkonzept unter Berücksichtigung der Zukunftsaussichten und überlegt, wen man in seinem Bekanntenkreis dafür interessieren könnte.
Genau das habe ich getan und dann tagelang kreuz und quer in der Welt herum telefoniert.
Es dauerte nicht lange und ich hatte mehr als das zehnfache der Kaufsumme als Halbwegszusage vorliegen.
Voll Elan und Begeisterung habe ich dann schon vor Ort weiter geplant und mich dann mit einem zum damaligen Zeitpunkt auf der Insel lebenden und aktiven Formel1 Fahrer in Verbindung gesetzt, den ich gegen eine kleine Beteiligung als Honorar als Aushängeschild gewinnen wollte. Der zeigte sich auch durchaus interessiert. Logisch!
Um es kurz zu machen! Zurück in Deutschland begegnete ich dann nur noch skeptischen Minen. Aus der Skepsis wurde dann langsam Desinteresse.
Ähh, Ibiza? Diskothek? Na ja!?
Ob das Zukunft hat?
Die Herrschaften hatten sich zwischenzeitlich mit Ihren Lebenspartnern, Geschäftspartnern, Freunden, Beichtvätern oder was auch immer besprochen.
Aus dem Projekt, für das ich mich (und sie) begeistert hatte wurde nichts.
Irgend jemand (mir unbekanntes) hat es dann gemacht. Das Ding heisst heute KU und erwirtschaftet Millionen Jahr für Jahr, wie viele weitere Discos, die in den letzten zwei Jahrzehnten hinzu kamen.
Ich könnte die Aufzählung sich ähnelnder Abläufe in meinem Bekanntenkreis, bei denen ich nicht involviert, sondern nur Beobachter war, hier beliebig fortsetzen.
Die Fälle, in denen innerhalb dieses Bekanntenkreises wirklich etwas Konstruktives von Bestand zustande kam, kann ich auch heute noch (Gedächtnisprotokoll) an zwei Händen abzählen.
Dem gegenüber war es jedoch über die Jahre auch immer wieder interessant zu beobachten, wie leicht es die gleichen Leute Gauklern machten, an die gut gehütete Schatulle zu kommen.
Ich weiss nicht, welche sozialen Gruppenmechanismen hier wirken, meine Bebachtungen haben jedoch schon vor langer Zeit zu einem Ermüdungseffekt geführt, der heute mit Grund dafür ist, dass ich mich von dem, was ich mittlerweile manchmal als „Kasperletheater“ empfinde etwas zurückgezogen habe.
Um es mal ganz plakativ und überspitzt auszudrücken:
Die Neigung sich lieber von Personen (auch fremder Nationalität) über den Tisch ziehen zu lassen, als mit „Landsleuten“, mit denen man auch noch persönlich bekannt ist, ehrliche Geschäfte zu machen, ist so ein typisch deutsches Phänomen.
Wer in Deutschland – aus welchen Gründen auch immer – Geld braucht, erwirbt sich mit der Offenlegung des Bedarfs leider oft sofort den Geruch des „Loosers“.
Gleiches gilt für die zweite Chance. Einmal Looser, immer Looser.
Heute bin ich mir sicher, dass auch in meinem Bekanntenkreis der ein oder andere latent so über andere (schliesse mich ein) dachte und denkt und das lediglich und ausschliesslich am vermuteten Kontostand festmacht. Bis vor einigen Jahren habe ich mir um Derartiges keinen Kopf gemacht. Heute lässt es manches Verhalten von Menschen aus meinem Umfeld logisch erscheinen.
Meine Erfahrung aus der Vergangenheit; wenn ich erst jemanden mühselig überzeugen oder begeistern muss, wird das oft ein permanentes „Pflegeverhältnis“. Da ist (oder war) es mir schon ganz lieb, wenn die „Pflegefälle“ nicht aus meinem direkten Bekanntenkreis kommen.
Die Menschen, mit denen man Klartext reden kann, die sich dann aufgrund dieses Klartextes entscheiden und an deren persönlicher Einstellung sich auch tatsächlich nichts ändert, wenn (was ja immer drin ist) ein Geschäft bei aller Sorgfalt nicht die Erwartungen erfüllt oder gar in die Hose geht, sind leider mehr als dünn gesät, wenn es deren eigenes Geld ist welches versiebt wird.
Es ist sicherlich nicht zufällig, dass es in Deutschland (einem der reichsten Länder der Welt) einen nennenswerten Markt für Risikokapital faktisch immer noch nicht gibt, dafür aber Schufa, Score, Basel und GEZ.
So, Schluss des Vortrags, der so lang nicht werden sollte und den möglicherweise nicht einmal Sie zu Ende lesen werden und den ich hier, anstatt Ihnen nur zu mailen, eingestellt habe, weil es vielleicht für den ein oder anderen, der hier Kapital oder Hilfe sucht, ganz tröstlich zu wissen ist, dass es nicht unbedingt nur daran liegen muss, dass man nicht die „richtigen Leute“ in seinem Bekanntenkreis hat, wenn man manchmal auf der Stelle tritt.
Sind Sie jetzt noch immer an einem Gedankenaustausch interessiert, Taeaen?
Ich sehe Ihr Anerbieten positiv, aber etwas ambivalent. Irgendeine Motivation muss Sie ja treiben.
Sollte ich mich in Teilen unverständlich oder missverständlich ausgedrückt haben, bitte ich das zu entschuldigen.
Mit freundlichen Grüssen |
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Taeaen User gebannt
Anmeldungsdatum: 10.08.2003 Beiträge: 1940 Wohnort: Aachen
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Verfasst am: 8.Jun 2005 5:52 Titel: sehr aufschlussreich |
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@hepe, ich sehe, Sie haben da die gleichen Erfahrungen wie ich gemacht.
Den Ansatz meiner Überlegungen haben Sie schon richtig verstanden, es geht um das Aufspüren unentdeckter Potenziale und die Ausnutzung von Synergieeffekten - wobei meine Interessen mit MLM und allem, was Sie bisher kennen gelernt haben, rein gar nichts zu tun haben.
Was ich aber Ihren Ausführungen auch ganz deutlich entnehmen kann: Sie sind ein gebranntes Kind, welches das Feuer scheut und stehen auf dem Standpunkt: Ich verzichte lieber auf ein Geschäft, bevor ich Jemandem die Chance gebe, mir eine Absage zu erteilen. Diese Grundeinstellung ist logischerweise nicht gerade förderlich für erfolgreiches Agieren.
Deswegen beantworte ich Ihre Frage nach weiterem Interesse an einem Gedankenaustausch mit "im Prinzip ja, aber ob es uns weiterbringen wird, vermag ich nicht zu beurteilen"
Freundliche Grüße
Taeaen |
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