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simniflo Specialist
Anmeldungsdatum: 26.11.2002 Beiträge: 111
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Verfasst am: 5.Sep 2004 6:06 Titel: Mal eine Frage ... |
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Es wurde hier wiederholt über Darlehen / Kredite / Finanzierungen ohne Schufa Auskunft disskutiert . Grundsätzlich sind die o.g. Kredite nicht realisierbar ( abgesehen vielleicht von " kleine " Kredite aus der Schweiz ) .
Man liest im Forum darüber am meisten negative Berichte / Erfahrungen , damit werden viele von uns von weitere Fehler gewarnt .
Meine Frage an die Experten dieses Forum : es muss doch eine Möglichkeit geben , eine Finanzierung für ein realisierbares Projekt (Renditeimmobilien ) wo Sicherheiten ( unbelastete Immobilien )vorhanden sind auch bei neg. Schufa ( Keine EV ! ) und gute Bonität geben ? Wer weiss Rat ?
Ich wäre euch für eure Tips / Infos sehr dankbar und nehme auch eure Kritik bezüglich meine Frage im Kauf . |
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werner callies .
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 3253 Wohnort: NRW & Spanien
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Verfasst am: 5.Sep 2004 7:14 Titel: |
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Hallo,
weniger Kritik, eher eine Frage: neg. Schufa aber gute Bonität?
Wenn ich eine gute Bonität habe (also über gutes Einkommen verfüge),
warum lasse ich dann meine Schufa nicht bereinigen?
Solange keine EV eingetragen ist, dürfte es ja nicht das Problem sein.
Das Problem werden die Banken jedoch sehr wohl in der neg. Schufa
sehen, ist es doch mehr oder weniger ihr einziges Mittel für die
Überprüfung des Kreditsuchenden. Und wenn die da einen Makel sehen,
sei es nur ein Eintrag wegen offener Mobilfunkrechnung, bekommen die
kalte Füße. Dabei interessiert es die Banken auch kaum, wenn es sich um
ein schwebendes Verfahren handelt, Ausnahmen bestätigen die Regel.
Wenn sich der Schufaeintrag erklären lässt, kann man es versuchen,
ist aber bestimmt alles andere als einfach.
Ich würde an Ihrer Stelle mir eine Schufaauskunft holen und damit zu
einem Finanzierer gehen, anfragen kostet nichts (oder wenig).
Aber eigentlich wie immer: es kommt auf das Gesamtbild des
Kreditsuchenden an.
Ein Versuch macht kluch...
Gruß Werner Callies |
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Stefan S. Newbie
Anmeldungsdatum: 27.09.2003 Beiträge: 33
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Verfasst am: 5.Sep 2004 12:22 Titel: |
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Hallo,
es gibt schon manchmal Mittel und Wege, eine Immobilie bei schlechter Schufa zu finanzieren.
Sofern Ihr Renditeobjekt ein Finanzierungsvolumen von min. 5 Mio. € und eine Rendite von min. 7% p.a. (Jahres Nettokaltmiete zum Kaufpreis) vorweisen kann, ist diese Immobilie über meine "Schiene" finanzierbar.
5% bis 10% EK vorausgesetzt !
Bei Interesse bitte melden.
Mit freundlichen Grüßen
Wirtschaftsberatung
Stefan Schülke |
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Lord_Alexander Specialist
Anmeldungsdatum: 02.10.2003 Beiträge: 59 Wohnort: Wien
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Verfasst am: 5.Sep 2004 14:52 Titel: Kredite/hypthekarische Besicherung |
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Liebe Forumsgemeinde,
Gerne möchte ich ein paar Worte zur ursprünglichen Frage hier "loswerden": Punkto gute Bonität und neg. Schufa hat m.E. Hr. Callies schon alles gesagt, dem möchte ich nichts hinzufügen.
Punkto Besicherung (etwa hypothekarisch):
Die Banken unterscheiden zwei Arten von Sicherheiten: Statische (das sind etwa Immobilien, WP Depots etc), sowie dyn. Sicherheiten (etwa der Cashflow eines Unterenehmens, Einkommens- und Haushaltssituation bei privaten etc.)
Beides zusammen plus Schufaauskunft, persönlichem Eindruck, Lebenslauf&Ausbildung, Auftreten, (Soft)Skills, Alter, Gesindheit, Familienstand etc. ergibt das Gesamtbild des Kredisuchenden.
Warum ist dies so wichtig:
- Die dynamische Situation ist das Hauptkriterium, das darüber Aufschluß gibt, ob das Darlehen bedient werden kann (und ist damit als Hauptkriterium anzusehen). Je besser diese Situation, desto geringer die Wahrscheinlichkeit des "Totalausfalls".
- Die statische Situation wird herangezogen um zu bewerten, welche Vermögensgegenstände im Falle des Ausfalls verwertet werden können (wobei sich die Banken immer weniger als Immobüros sehen, d.h. nicht unbedingt erfreut darüber sind, etwas verwerten zu _müssen_).
--> Ich weiß von einem Fall, wo die statische Situation sehr gut war (Besicherung durch Immobilien, wobei deren Verkehrswert höher als die Darlehenssumme war), jedoch die dyn. Situation zum Zeitpunkt der Krediteinreichung nicht so toll war (sich jedoch verbessern hätte können).
...vor einigen Jahren noch wäre es (zumindest in AT) kein Problem gewesen, ein Darlehen für diesen Kunden zu organisieren. Derzeit ist o.g. Situation sicher kein Einzelfall.
Die übrigen Kriterien haben enefalls Einfluß, da sie auf das Verhalten des Kreditsuchenden im Falle der Inanspruchnahme als Bürge (bei persönlicher Mithaftung) schließen lassen: Wird er/sie zahlungswillig sein? Wird er/sie bis ans Lebensende für die Rückführung buddeln oder über ein Schuldenregulierungsverfahren "ausweichen" usw. Die Schufa ist dabei die historische Sicht (wie war das Zahlungsverhalten bisher etc), die übrigen Dinge Kriterien für die übrige Einschätzung (pflichtbewußter Familienvater agiert anders als alleinstehender "Draufgänger" usw). Für die stereotypenhafte Darstellung möchte ich mich entschuldigen, doch ich nehme an, Ihr wißt, wie es gemeint ist.
Wie stark welche Situation/Sicherheit gewertet wird hängt von aktuell geltdenen Ratingkriterien, wirtschaftliche Situation und der "Politik des Hauses" ab. Derzeit ist es wesentlich schwieriger ein nicht so gutes Kriterium durch überdurchschnittliche Einstufungen in einem anderen zu kompensieren.
Die Bank ist ja zur Vorsicht verpflichtet: Die Darlehensgelder sind ja nicht das Geld der Bank, sondern jenes von Sparern und Alegern ..... (so die "Bankdoktrin"). Aber Hand aufs Herz: Welcher "professionelle" Investor schaut nicht auf ähnliche, wenn nicht auf die gleichen Dinge?
Ich hoffe, ich konnte einige Anregungen geben.
LG,
Alexander |
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