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jinetazul Newbie
Anmeldungsdatum: 06.11.2003 Beiträge: 1
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Verfasst am: 7.Nov 2003 0:01 Titel: Managementbyout von gutgehendem Unternehmen sucht Kapital |
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Verehrte User,
als Mitglied der Geschäftsführung eines Personenbeförderungs-unternehmens (Taxen/Kleinbusse/Kleintransporte/Fahrzeugüberführungen)habe ich die Möglichkeit zu günstigsten Konditionen das Geschäft von den früheren Inhabern zu übernehmen, und suche einen oder mehrere Kapitalgeber als stille(n) Gesellschafter oder Darlehensgeber.
Das Geschäft hat nachweislich sehr gute Umsätze, eine gute Rendite
sowie einen hervorragenden und sicheren festen Kundenstamm mit gesicherten Auftragsvolumen und aussergewöhnliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Es besteht seit 20 Jahren und wird aus Altersgründen übergeben.
Bilanz liegt vor.
Die Übernahme erfolgt zum 01.01.2004.
Kapitalbedarf 400.000 €
Über die Verzinsung, aktiver oder passiver Partnerschaft und dergleichen werden wir aus verständlichen Gründen nicht öffentlich im Forum diskutieren.
Angebote und Nachfragen unter [E-Mail anzeigen] oder
Fax 01805-999987-65616 |
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werner callies .
Anmeldungsdatum: 26.09.2003 Beiträge: 3253 Wohnort: NRW & Spanien
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Verfasst am: 7.Nov 2003 1:18 Titel: |
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Über die Verzinsung, aktiver oder passiver Partnerschaft und dergleichen werden wir aus verständlichen Gründen nicht öffentlich im Forum diskutieren.
schön abgeschrieben von der fertighaus gmbh??? |
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GTF Austria Pathfinder
Anmeldungsdatum: 16.09.2003 Beiträge: 416 Wohnort: A-1130 Wien
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Verfasst am: 7.Nov 2003 7:59 Titel: Re: Managementbyout von gutgehendem Unternehmen sucht Kapita |
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Aufgrund des angeführte Kaufpreises scheint es sich eher um erstens ein sehr kleines Unternehmen zu handeln (was nichts Negatives bedeuten soll) und es ist davon auszugehen, dass die Verbindlichkeiten in Form von Leasingverpflichtungen für die Fahrzeuge entsprechend hoch sind. Diese "schonen" zwar die Eigenkapitalbereiche in Bilanzen, sind jedoch meist in solch geplanten Transaktionen ein zu berücksichtigender Hauptfaktor. Aus diesem Grund gibt es üblicherweise bei derartigen Unternehmen so gut wie kein Analagevermögen.
Das ganze Kapital ist der Kundenstamm und der ist bei einem Unternehmerswechesel nicht zwangsläufig danach noch vorhanden.
Übernehmen Sie den Betrieb ab Besten auf "Leibrente" und versuchen Sie, mit Hilfe des ausscheidenden Eigentümers, bei der Hausbank zumindest einen Teil der € 400.000,- als langfristigen Kredit für die Unternehmensablöse zu bekommen. Diese Hasubank kennt das Unternehmen und wird vermutlich, so ist es nicht unüblich, zumindest etwas "locker" machen, wenn nicht der Rahmen bereits ausgeschöpft ist.
Leider ist es üblicherweise so, dass das Unternehmen mit dem ursprünglichen Eigentümer steht und fällt. Es ist auch gar nicht garantiert, dass die Mitarbeiter mit diesem Wechsel alle de fact auch erhalten bleiben, was u.U. eine Menge Belastungen und Risiken (Abfertigungen, etc.) bedeutet.
Unsere Spezialität sind Unternehmensbeteiligungen, etc. und wissen wir, wovon wir reden - auch dann, wenn wir in Ihrem ganz speziellen Fall nicht Recht haben sollten. Sie werden sehen, diese Unternehmensveräusserung wird nur dann funktionieren, wenn der Abgeber die Sache auch finanziert.
Mit besten Empfehlungen aus Wien
| jinetazul hat folgendes geschrieben:: |
Verehrte User,
als Mitglied der Geschäftsführung eines Personenbeförderungs-unternehmens (Taxen/Kleinbusse/Kleintransporte/Fahrzeugüberführungen)habe ich die Möglichkeit zu günstigsten Konditionen das Geschäft von den früheren Inhabern zu übernehmen, und suche einen oder mehrere Kapitalgeber als stille(n) Gesellschafter oder Darlehensgeber.
Das Geschäft hat nachweislich sehr gute Umsätze, eine gute Rendite
sowie einen hervorragenden und sicheren festen Kundenstamm mit gesicherten Auftragsvolumen und aussergewöhnliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Es besteht seit 20 Jahren und wird aus Altersgründen übergeben.
Bilanz liegt vor.
Die Übernahme erfolgt zum 01.01.2004.
Kapitalbedarf 400.000 €
Über die Verzinsung, aktiver oder passiver Partnerschaft und dergleichen werden wir aus verständlichen Gründen nicht öffentlich im Forum diskutieren.
Angebote und Nachfragen unter [E-Mail anzeigen] oder
Fax 01805-999987-65616 |
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GTF Austria Pathfinder
Anmeldungsdatum: 16.09.2003 Beiträge: 416 Wohnort: A-1130 Wien
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Verfasst am: 7.Nov 2003 12:06 Titel: Re: Managementbyout von gutgehendem Unternehmen sucht Kapita |
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Als Grundsatz wollten wir der guten Ordnung halber noch ergänzen, dass Unternehmenskäufe (gleich welcher Größenordnung) immer im Grunde nach den gleichen Kriterien im Verkaufs-, Fusions- oder Beteiligungsfall beurteilt und bewertet werden. Es sind die IDEELLEN und die REELEN Unternehmenswerte, bzw. eine Kombination daraus.
Erfahrungsgemäß ist es meist so, dass der Verkäufer eines Unternehmens (speziell im Fall von "Abgabe aus Altersgründen") sich und den ideelen Wert des Unternehmens falsch einschätzt, bzw. zum Nachteil des Käufers überschätzt. Das läuft niemals ohne Freiwerden von teilweise tragische Emotionen ab, steigert jedoch niemals den fraglichen ideellen Wert.
Die realistische Bewertung eines Unternehmens ist z.B. das 5 - 7 fache des Jahresgewinnes. Dazu kommt ein vernünftiger Anteil an ideellem Wert (der sich selbst wiederum aus etlichen gut schäztbaren Faktoren zusammen setzt).
Auch wenn wir in diesem speziellen Fall irren mögen, so ist es nicht unüblich, dass sich der ideelle Wert auf ca. 1/3 des Gesamtpreises bezieht. Bei 400.000,- wären das in etwa 135.000,-, ergo verblieben in etwa 265.000,- reeller Wert, mit welchem der Käufer allerdings Zinsen und Kapital vom Gesamtwert erwirtschaften können müsste. Es sei an dieser Stelle die Frage erlaubt, ob ein Unternehmen, dass demnach einen Jahresgewinn von in etwa 40.000,- bis 45.000,- (vor oder nach Steuer?) machen dürfte, jemals den zu finanzierenden Kaufpreis von 400.000,- und die daraus resultierenden Zinsen erwirtschaften kann.
Vermutlich wird auch kaum werthaltiges Anlagevermögen vorhanden sein (das meiste geleast oder gemietet), was die Finanzierungsgeber nicht gerade brüllend positiv stimmen wird.
Nach Basel II Kriterien, die nun demnächst ihre Gültigkeit erlangen werden, wird die zu erbringende Eigenkapitalquote nicht vorhanden sein und die Darstellbarkeit nach aussen hin für die Sinnhaftigkeit der geplanten Investition von 400.000,- kaum gegeben sein.
Facit: Wir sehen keine Chancen, dass diese begehrte Finanzierung Sinn hat und von Erfolg gekrönt sein kann. IN JEDEM FALL ist dies eine klassische Situation für die Finanzierung durch den Abgeber selbst (Leibrente, Ratenzahlungen, etc.) oder sich selbst nach einer anderen Tätigkeit umsehen, falls der Fortbestand des Unternehmens und somit des eigenen Arbeitsplatzes (Management???) gefährdet sein sollte.
Vielleicht sollte sich der Abgeber auch bewusst sein, dass realistischerweise nur dann, wenn er dem potentiellen Käufer aus dem Management den Deal finanziert, er annähernd den begehrten Kaufpreis erhalten kann.
In der Hoffnung, dem Anfrage nicht zu nahe getreten zu sein, sondern ihm die Realität professionell vor Augen geführt zu haben, verbleiben wir
mit besten Empfehlungen und Grüßen aus Wien
MISCHA |
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