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Wer finanziert Biogasanlagen?????

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aliert
Specialist


Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 17.März 2005 17:48    Titel: Wer finanziert Biogasanlagen????? Antworten mit Zitat

Wir haben eine Biogasanlage zu Finanzieren, wer hat da Kontakte??

Finanzierungsvolumen 760.000.- + Mwst. =ca.882.000.- €
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Roderich Hopp
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Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 17.März 2005 18:04    Titel: Finanzierung Biogasanlagen Antworten mit Zitat

Voll- Teil Finanzierung ? EK ? wie Hoch ? Hersteller ?
Ohne EK ist eine Anlage dieser Größenordnung fast nicht zu finanzieren, da das Risiko zu groß ist. Derartige Anlagen arbeiten erst ab 500 Kw zzgl. in der Anlage (Gärbehälter ) enthaltener Ausbaureserven von mind. 100 Kw wirtschaftlich !
Wirtschaftlichkeisberechnung vorhanden ?
Mfg
Roderich Hopp
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WC.Hofmann
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 363
Wohnort: in der Mitte Europas

BeitragVerfasst am: 17.März 2005 22:38    Titel: Re: Finanzierung Biogasanlagen Antworten mit Zitat

Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
... Ohne EK ist eine Anlage dieser Größenordnung fast nicht zu finanzieren, da das Risiko zu groß ist.
...

Diese Aussage ist sehr allgemein gehalten. Hier ist die Frage zu stellen: Wer will investieren? - Ein einzelner Betreiber oder 2 bis 5 Bauern oder eine bäuerliche Genossenschaft?

Zitat:
Derartige Anlagen arbeiten erst ab 500 Kw zzgl. in der Anlage (Gärbehälter ) enthaltener Ausbaureserven von mind. 100 Kw wirtschaftlich !
Wirtschaftlichkeisberechnung vorhanden ?
...


Diese Aussage ist schlicht falsch! - Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ist natürlich wichtig.

@Roderich Hopp und @aliert

Es gibt unterschiedliche Systeme am Markt. Ich würde bei der Auswahl eher zu modular aufgebauten und standardisierten Systemen neigen. Besonders wichtig ist der im bäuerlichen Umfeld anstehende Input, d.h. Gülle, Mais, Gras, GPS, Getreide etc. - Dieser Input sollte immer in gleichen Rationen über das Jahr verteilt verfügbar sein.

Eine Ausbaureserve von 100 kW(el) bezogen auf einer 500 kW-Anlage kann ich nicht nachvollziehen. - Bei einer 500 kW-Anlage sind die baulichen Module ebenso festgelegt, wie bei einer 250 kW-Anlage. Beide arbeiten nur dann wirtschaftlich, wenn jedes Betreiber-Mitglied seinen betrieblichen Input auch garantiert anliefert oder ggf. für Ersatz sorgt. Daher ist ein Input-Management vorrangig zu diskutieren - (sonst gibt's später Ärger).

Hier ein Beispiel als Anregung:

Eine Biogasanlage mit 250 kW elektr. Leistung besteht im wesentlichen aus folgenden Komponenten:

1 Fermenter mit ca. 870 cbm Volumen und integrierter Wärmedämmung
1 witterungsbeständiger Doppelmembrangasspeicher
1 Feststoffeintragssystem mit 15 cbm Mischbehälter und 1 Eintragsschnecke
1 Schnell-Zündstrahl BHKW mit Gasaufbereitung, 250 kW elektrischer Leistung und einem garantierten elektr. Wirkungsgrad von 42 %
1 Zündöltank (5.000 l)
Fermenterheizung mit Motorabwärme
1 Fermenterrührwerk (Paddelrührer)
1 Technikgebäude mit Schaltschränken und Pumpen incl. Zubehör
Komplette Mess- und Regelungstechnik
Prozessleitsystem mit Industrie-PC

Input z.B.: 6.600 t/a Gülle, 2.000 t/a Maissilage, 550 t/a Grassilage, 400 t/a GPS und 100 t/a Getreide.

Eine derartige "Standardbiogasanlage 250 kW" kostet incl. Genehmigungs- und Ausführungsplanung, Montage und TÜV-Abnahme ca. 650.000 €.

Warum soll die Wirtschaftlichkeit dieser Anlagengrösse pauschal in Frage gestellt sein? Das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) vom August 2004 ermöglicht doch gerade den Landwirten den leichteren Einstieg in diese technologische Anwendung. Und vergessen Sie nicht, dass neben der Gasproduktion auch noch ein hochwertiger Dünger anfällt.

Ich kann diese Anlage mit einem Nachgärer gleicher baulicher Grösse ergänzen. Dann fahre ich einen anderen Input, z.B. 12.000 t/a Gülle, 2.000 t/a Mais, 220 t/a Grassilage, 200 t/a GSP und 50 t/a Getreide. Diese Anlage kostet dann aufgrund des zusätzlichen Nachgärers aus Beton etwa 825.000 bis 850.000 €.

Dieses Anlagenkonzept lässt sich nun (beliebig) modular erweitern, z.B. auf 500 oder 750 kW (el).

Eine 500 kW-Anlage mit 2 Fermentern und 1 Nachgärer (je 870 cbm Volumen) und mit 2 Schnell-Zündstrahl BHKW kostet dann auch ca. 1,35 Mio €.

Eine durchaus wesentliche Frage ist: Kann man die komplette Abwärme wirtschaftlich nutzen?

+ + + + +

Sorry, diejenigen, die meinen Beitrag zu langweilig finden, mögen doch die HWH-Story unter der Rubrik „Anlagebetrug“ verfolgen. – Viel Spass.
Gruss, WC.Hofmann
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Klaus B. Blender
Newbie


Anmeldungsdatum: 18.03.2005
Beiträge: 1
Wohnort: 80797 München

BeitragVerfasst am: 18.März 2005 6:25    Titel: Re: Wer finanziert Biogasanlagen????? Antworten mit Zitat

aliert hat folgendes geschrieben::
Wir haben eine Biogasanlage zu Finanzieren, wer hat da Kontakte??

Finanzierungsvolumen 760.000.- + Mwst. =ca.882.000.- €


Bitte nehmen Sie Kontakt auf unter mail
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 18.März 2005 12:43    Titel: Finanzierung Biogasanlagen Antworten mit Zitat

Werter User WC. Hofmann !
Meine Antwort war auch entsprechend der Anfrage des Users Aliert allgemein gehalten... Meine anderen Aussagen machte ich aus der von mir gemachten Erfahrung in den letzten Monaten. Ihre Erfahrung mag vielleicht dahingehend eine andere sein. Mir sind die verschiedenen Systeme der Bigosanlagen als Einzelkomponenten bestens bekannt und Sie können sicher sein, ich kenne deren Schwächen und Stärken. Mein Vater hat die erste Anlage schon bereit Ende der 70iger eingebaut und sie funktioniert noch immer.
Ich kann meine Aussage, dass erst Anlagen eines bestimmten Systems, mit bestimmten Baukomponenten und einer bestimmten Leistungsgröße, die beste Ökobilanz und Wertschöpfung als „Einzelbaustein „ im Kreislauf erneuerbarer Energien haben, jederzeit beweisen.. Die Wirtschaftlichkeit derartiger Systeme wie Sie bisher als Einzelsysteme geplant, gebaut und in Betrieb genommen wurden, steillen Sie selbst mit Ihrer Frage—wie und ob denn die gesamte dann abfallende Abwärme genutzt werden kann ?? – selbst in Frage.
Abwärme ist ebenfalls Energie die es umweltschonend mit der bestmöglichen Ökobilanz zu nutzen gilt.
Sie stellen so mir nicht Dir nichts einfach eine Behauptung auf , dass meine Aussage in Bezug auf Wirtschaftlichkeit schlichtweg falsch ist.?? Ihre Denk- und Handlungsansätze beziehen sich genau so wie die der sog. „ landwirtschaftlichen Berater für Biogasanlagen „ , diese als Einzelkomponenten im Komplex erneuerbarer Energien zu betrachten.
Dementsprechend sind auch die weiteren Denkweisen in der Entwicklung derartiger Anlagen entsprechend fokussiert ,wie ja aus dem von Ihnen eingestellten Beispiel einer Standard - Anlage eindeutig ersichtlich ist. ( z.B. Modularsysteme )
Über das, was Sie dahingehend zu den Inputs anführen sind wir in unseren nicht nur theoretischen Überlegungen, sondern in bereits baulichen Anlagen meilenweit voraus .
Wir benötigen keine Zündöltanks und dergleichen und ich mache mir auch keine Gedanken mehr über die Nutzung der Abwärme. Den auch dieses Problem haben wir derart gelöst, dass wir diese wiederum in die höchste Wertschöpfungskette einbringen, von der ein Landwirt bisher nur träumen konnte. Und zwar derart, dass diese auch auf kleineren Hofflächen oder in kleinen Genossenschaften einen ernst zunehmenden Produktionsfaktor in sich darstellen werden, und nicht nur anonyme Nahrungsmittelzuträger im Rahmen der EU- Landwirtschaftspolitik sein werden.
Sie haben hier die Golfklasse in der Grundausstattung dargestellt, wir aber bieten dann vergleichsweise den Maybach an, und auch diesen sinnvoll ergänzend und zwar derart, dass jeder der sich für erneuerbare ENERGIEN entscheidet, ruhig schlafen kann, und sich auch langfristig keine existentiellen Sorgen zu machen braucht.
Sie haben sicher Verständnis, dass ich nicht die Absicht habe ,mich hier öffentlich aus dem Fenster zu stürzen ***** und mich deshalb etwas bedeckt halte.
Eine Diskussion dahingehend kann auch anderweitig geführt werden, da es sich hier ja hier lediglich um eine Finanzierungsanfrage handelte.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp
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aliert
Specialist


Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 18.März 2005 15:39    Titel: Antworten mit Zitat

Kein Eigenkapital vorhanden
Es ist eine Einzelperson die eine Finanzierung haben will.
Auslastung der Anlage = 90.33%

Ertrag vor Afa 186,666 € + ca. 39.000.- von der Warmwasservergütung
250 KW Anlage
Bei Eigenleistung kosten von einem KW ca 2400.-
Bei Fremdleistung kosten von einem KW ca 3100.-

Der ganze Bauernhof hat einen Wert von mind. ca 2.000.000.-
und ist belastet mit ca. 170.000.-
also Grundbucheintrag kein Hinderniss
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aliert
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Anmeldungsdatum: 03.03.2005
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 18.März 2005 15:51    Titel: Antworten mit Zitat

Achso bevor ich es vergesse

EEG Garantiezeit 20 Jahre
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WC.Hofmann
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 09.12.2004
Beiträge: 363
Wohnort: in der Mitte Europas

BeitragVerfasst am: 18.März 2005 19:55    Titel: Re: Finanzierung Biogasanlagen Antworten mit Zitat

Wiederholung:

Zitat:
Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
... Ohne EK ist eine Anlage dieser Größenordnung fast nicht zu finanzieren, da das Risiko zu groß ist.

...

Diese Aussage ist sehr allgemein gehalten. Hier ist die Frage zu stellen: Wer will investieren? - Ein einzelner Betreiber oder 2 bis 5 Bauern oder eine bäuerliche Genossenschaft?

Derartige Anlagen arbeiten erst ab 500 Kw zzgl. in der Anlage (Gärbehälter ) enthaltener Ausbaureserven von mind. 100 Kw wirtschaftlich !
Wirtschaftlichkeisberechnung vorhanden ?

...

Diese Aussage ist schlicht falsch! - Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ist natürlich wichtig.



Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
Werter User WC. Hofmann !
Meine Antwort war auch entsprechend der Anfrage des Users Aliert allgemein gehalten...
Zustimmung

Ich kann meine Aussage, dass erst Anlagen eines bestimmten Systems, mit bestimmten Baukomponenten und einer bestimmten Leistungsgröße, die beste Ökobilanz und Wertschöpfung als „Einzelbaustein" im Kreislauf erneuerbarer Energien haben, jederzeit beweisen...
Ich hoffe es für Ihr Klientel.

Die Wirtschaftlichkeit derartiger Systeme ... stellen Sie selbst mit Ihrer Frage—wie und ob denn die gesamte dann abfallende Abwärme genutzt werden kann ?? – selbst in Frage.
Ich habe nichts in Frage gestellt, sondern habe nur wie Sie auf die Abwärmenutzung hingewiesen, die fallweise gut möglich ist.

Abwärme ist ebenfalls Energie die es umweltschonend mit der bestmöglichen Ökobilanz zu nutzen gilt.
Ich habe davon gehört.

Sie stellen so mir nicht Dir nichts einfach eine Behauptung auf, dass meine Aussage in Bezug auf Wirtschaftlichkeit schlichtweg falsch ist.??
Ich habe lediglich Ihre o.a. Aussage als schlicht falsch bezeichnet, dass konzipierte Biogasanlage < 500 kW (el) unwirtschaftlich sind. - Ich habe Ihre Frage "Wirtschaftlichkeitsberechnung vorhanden?" als wichtig erachtet.

Ihre Denk- und Handlungsansätze beziehen sich genau so wie die der sog. „ landwirtschaftlichen Berater für Biogasanlagen", diese als Einzelkomponenten im Komplex erneuerbarer Energien zu betrachten.
Wo wollen Sie denn meine "Denk- und Handlungsansätze" erkannt haben?

Über das, was Sie dahingehend zu den Inputs anführen sind wir in unseren nicht nur theoretischen Überlegungen, sondern in bereits baulichen Anlagen meilenweit voraus.
Diesen Satz verstehe ich nicht. - Erbitte Erläuterung.

Sie haben hier die Golfklasse in der Grundausstattung dargestellt, wir aber bieten dann vergleichsweise den Maybach an, und auch diesen sinnvoll ergänzend und zwar derart, dass jeder der sich für erneuerbare ENERGIEN entscheidet, ruhig schlafen kann, und sich auch langfristig keine existentiellen Sorgen zu machen braucht.
Ihr Vergleich hinkt. - Warum soll ich einen Maybach fahren, wenn ich mit der E-Klasse auch ans Ziel komme.

Sie haben sicher Verständnis, dass ich nicht die Absicht habe, mich hier öffentlich aus dem Fenster zu stürzen ***** und mich deshalb etwas bedeckt halte.
Einen Fenstersturz verlangt hier wohl niemand.

...
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp


@Roderich Hopp

Ich finde es gut, dass Sie hier Ihre Meinung deutlich vertreten. Davon lebt die Diskussion im Forum, - man lernt nie aus.

Sie haben mich aber wahrscheinlich auch ein wenig falsch verstanden und mir daher einige Aussagen vorgehalten, wie ich sie nicht behauptet habe. Von Ihren Referenzanlagen hätte ich interessehalber gerne mehr erfahren.

Grüsse, WC.Hofmann
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 20.März 2005 18:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
... Ohne EK ist eine Anlage dieser Größenordnung fast nicht zu finanzieren, da das Risiko zu groß ist.
... Diese Aussage ist sehr allgemein gehalten. Hier ist die Frage zu stellen: Wer will investieren? - Ein einzelner Betreiber oder 2 bis 5 Bauern oder eine bäuerliche Genossenschaft?
Das war aus dem Thread nicht ersichtlich, es lag aber in der Formulierung die Vermutung nahe, dass es sich um eine 100 %ige Fremdfinanzierung handelt .
Derartige Anlagen arbeiten erst ab 500 Kw zzgl. in der Anlage (Gärbehälter ) enthaltener Ausbaureserven von mind. 100 Kw wirtschaftlich !
Wirtschaftlichkeitsberechnung vorhanden ? Immer ohne geht gar nix..
... Diese Aussage ist schlicht falsch! – Sie dazu Jahresbericht der DG-Bank , des Sparkassenverbandes und der Volks- und Raiffeisenbanken.
Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ist natürlich wichtig.

Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
Werter User WC. Hofmann !
Meine Antwort war auch entsprechend der Anfrage des Users Aliert allgemein gehalten...
Zustimmung Wie sieh aus dem letzten Posting von @aliert erkennen konnten, soll ohne EK- fianziert werden. Banken lehnen dies wegen des zu hohen Risikos , gerade im NawaRo- Bereich
bei Anlagen unter 500 Kw ab , u. U. auch die KfW.

Ich kann meine Aussage, dass erst Anlagen eines bestimmten Systems, mit bestimmten Baukomponenten und einer bestimmten Leistungsgröße, die beste Ökobilanz und Wertschöpfung als „Einzelbaustein" im Kreislauf erneuerbarer Energien haben, jederzeit beweisen...
Ich hoffe es für Ihr Klientel.
Danke, im Gegensatz zur Biogasanlage als Einzelkomponente ist die Wertschöpfung in unserem Energieverbund um ein Vielfaches höher, da der Landwirt/Investor
nicht nur als Energieerzeuger auftritt, es werden ihm auch noch andere, existenzsichernde Produktionsalternativen für die Zukunft aufgezeigt

Die Wirtschaftlichkeit derartiger Systeme ... stellen Sie selbst mit Ihrer Frage—wie und ob denn die gesamte dann abfallende Abwärme genutzt werden kann ?? – selbst in Frage.
Ich habe nichts in Frage gestellt, sondern habe nur wie Sie auf die Abwärmenutzung hingewiesen, die fallweise gut möglich ist.
Wir bieten die Nutzung jedweder durch bisherige Produktionsabläufe sich verändernde Energie in neue Prozessabläufe mit höchster Wertschöpfung in einem ökologischen und ökonomisch stabilen Kreislauf an, und da ohne EU- Erzeugerpreisbindung, mit entsprechend höherer Wertschöpfung.
Abwärme ist ebenfalls Energie die es umweltschonend mit der bestmöglichen Ökobilanz zu nutzen gilt.
Ich habe davon gehört. – Schön und wir nutzen diese konsequent und beziehen dies auch in unserer Überlegungen ein.Sie stellen so mir nicht Dir nichts einfach eine Behauptung auf, dass meine Aussage in Bezug auf Wirtschaftlichkeit schlichtweg falsch ist.??
Ich habe lediglich Ihre o.a. Aussage als schlicht falsch bezeichnet, dass konzipierte Biogasanlage < 500 kW (el) unwirtschaftlich sind. -
Dazu möchte ich mich hier nicht ausführlich äußern, denn ich persönlich halte die Konzeption, Biogasanlagen mit NawaRos = nachwachsende Rohstoffe aus Mais zu beschicken, ohnehin für ein äußerst missglückte Lösung. Nur weil man festgestellt hat, das Maissilage im Gärprozess den höchsten Methananteil produziert. Mais ist als ursprünglich ausschließliche Kulturpflanze als Nahrungsquelle ( z.B der Indiokulturen Mittelamerikas ) ohnehin schon zur Futterpflanze mutiert. Außerdem ist sie anspruchsvoll und bedarf deshalb intensiver Düngung. Daher ist diese Pflanze auch schon am erfolgreichsten manipuliert worden.
Geht man davon aus, dass die Anlagen sich in diesem Jahr mehr als verdoppeln sollen ( von ca. 2000 derzeit auf ca. 4 500 Anlagen 2005 ) und dass man für ein KW 0,36 ha Anbaufläche benötigt.. , ist diese Tatsache, da sie mit intensiver Bodenmanipulation einhergeht , schon wiederum fragwürdig, da der Landwirt somit schon wieder in eine bestimmte Produktionsrichtung gedrängt wird und Monokulturen , die dann auch entsprechend anfällig und bodenverändernd sind, entstehen.

Ich habe Ihre Frage "Wirtschaftlichkeitsberechnung vorhanden?" als wichtig erachtet.
Ja, ich auch und mit Wirtschaftlichkeitsberechnung meine ich nicht nur die monetäre, sondern auch die ökologische ... wie bereits bei NawaRos hingewiesen.
Ihre Denk- und Handlungsansätze beziehen sich genau so wie die der sog. „ landwirtschaftlichen Berater für Biogasanlagen", diese als Einzelkomponenten im Komplex erneuerbarer Energien zu betrachten.
Wo wollen Sie denn meine "Denk- und Handlungsansätze" erkannt haben?
Die habe ich anhand ihres typischen und bekannten Beispieles für eine Biogasanlage erkannt. So wird derzeit mangels anderer Denkansätze und Technolgien der Denkansatz eines Investors angeregt und eine Biogasanlage als Einzelkomponente im Kreislauf erneuerbarer Energien dargestellt.
Über das, was Sie dahingehend zu den Inputs anführen sind wir in unseren nicht nur theoretischen Überlegungen, sondern in bereits baulichen Anlagen meilenweit voraus.
Diesen Satz verstehe ich nicht. - Erbitte Erläuterung.
Dieser Thread bezog sich auf mögliche Finanzierungsmöglichkeiten einer Biogasanlage in einer bestimmten Größenordnung. Ich glaube kaum, das weitergehende Erläuterungen die meisten Forenteilnehmer interessieren wird. Außerdem wäre dies ein Geschäftsmodell, mit dem wir beabsichtigen zukünftig auch Geld zu verdienen, und wir wollen als Problemlöser auch eine Verantwortung für die Zukunft übernehmen, die wir nachfolgenden Generationen schuldig sind.
Sie haben hier die Golfklasse in der Grundausstattung dargestellt, wir aber bieten dann vergleichsweise den Maybach an, und auch diesen sinnvoll ergänzend und zwar derart, dass jeder der sich für erneuerbare ENERGIEN entscheidet, ruhig schlafen kann, und sich auch langfristig keine existentiellen Sorgen zu machen braucht.
Ihr Vergleich hinkt. - Warum soll ich einen Maybach fahren, wenn ich mit der E-Klasse auch ans Ziel komme.
Ich füge zum besseren Verständnis hinzu, dass unser Maybach nur wenig mehr kostet als die E Klasse und da wir – deshalb dieser Vergleich- nur die besten Komponenten verwenden-, der Investor von vornherein weiß, dass er sicherer und immer öfter ans Ziel kommt.
Sie haben sicher Verständnis, dass ich nicht die Absicht habe, mich hier öffentlich aus dem Fenster zu stürzen ***** und mich deshalb etwas bedeckt halte.
Einen Fenstersturz verlangt hier wohl niemand.
Schön, werter Herr Hoffmann, deshalb sollten wir weitere Details oder Denkansätze ggf. anderweitig erörtern....
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp


@Roderich Hopp

Ich finde es gut, dass Sie hier Ihre Meinung deutlich vertreten. Davon lebt die Diskussion im Forum, - man lernt nie aus.

Sie haben mich aber wahrscheinlich auch ein wenig falsch verstanden und mir daher einige Aussagen vorgehalten, wie ich sie nicht behauptet habe. Von Ihren Referenzanlagen hätte ich interessehalber gerne mehr erfahren.

Dann bitte ich ggf um eine PN zwecks weiterer Kontaktaufnahme.

Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp

PS. Ihre Beiträge zu HWH sind top. Bedauere die Geschichte um Herrn Walz, da mit bekannt , meine Heimatstadt liegt nicht weit weg von Bad Waldsee und schmückt sich auch seit einigen Jahren mit dem Zusatz Bad
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Roderich Hopp
* Ehrenmitglied *


Anmeldungsdatum: 17.05.2004
Beiträge: 947
Wohnort: Dorum-Mulsum

BeitragVerfasst am: 20.März 2005 19:10    Titel: Biogasanlage Antworten mit Zitat

Zitat:
Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
... Ohne EK ist eine Anlage dieser Größenordnung fast nicht zu finanzieren, da das Risiko zu groß ist.
... Diese Aussage ist sehr allgemein gehalten. Hier ist die Frage zu stellen: Wer will investieren? - Ein einzelner Betreiber oder 2 bis 5 Bauern oder eine bäuerliche Genossenschaft?
Das war aus dem Thread nicht ersichtlich, es lag aber in der Formulierung die Vermutung nahe, dass es sich um eine 100 %ige Fremdfinanzierung handelt .
Derartige Anlagen arbeiten erst ab 500 Kw zzgl. in der Anlage (Gärbehälter ) enthaltener Ausbaureserven von mind. 100 Kw wirtschaftlich !
Wirtschaftlichkeitsberechnung vorhanden ? Immer ohne geht gar nix..
... Diese Aussage ist schlicht falsch! – Siehe dazu Jahresbericht der DG-Bank , des Sparkassenverbandes und der Volks- und Raiffeisenbanken. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung ist natürlich wichtig.

Roderich Hopp hat folgendes geschrieben::
Werter User WC. Hofmann !
Meine Antwort war auch entsprechend der Anfrage des Users Aliert allgemein gehalten...
Zustimmung Wie sieh aus dem letzten Posting von @aliert erkennen konnten, soll ohne EK- fianziert werden. Banken lehnen dies wegen des zu hohen Risikos , gerade im NawaRo- Bereich
bei Anlagen unter 500 Kw ab , u. U. auch die KfW.
Ich kann meine Aussage, dass erst Anlagen eines bestimmten Systems, mit bestimmten Baukomponenten und einer bestimmten Leistungsgröße, die beste Ökobilanz und Wertschöpfung als „Einzelbaustein" im Kreislauf erneuerbarer Energien haben, jederzeit beweisen...
Ich hoffe es für Ihr Klientel.
Danke, im Gegensatz zur Biogasanlage als Einzelkomponente ist die Wertschöpfung in unserem Energieverbund um ein Vielfaches höher, da der Landwirt/Investor
nicht nur als Energieerzeuger auftritt, es werden ihm auch noch andere, existenzsichernde Produktionsalternativen für die Zukunft aufgezeigt
Die Wirtschaftlichkeit derartiger Systeme ... stellen Sie selbst mit Ihrer Frage—wie und ob denn die gesamte dann abfallende Abwärme genutzt werden kann ?? – selbst in Frage.
Ich habe nichts in Frage gestellt, sondern habe nur wie Sie auf die Abwärmenutzung hingewiesen, die fallweise gut möglich ist.
Wir bieten die Nutzung jedweder durch bisherige Produktionsabläufe sich verändernde Energie in neue Prozessabläufe mit höchster Wertschöpfung in einem ökologischen und ökonomisch stabilen Kreislauf an, und da ohne EU- Erzeugerpreisbindung, mit entsprechend höherer Wertschöpfung. Abwärme ist ebenfalls Energie die es umweltschonend mit der bestmöglichen Ökobilanz zu nutzen gilt.
Ich habe davon gehört. – Schön und wir nutzen diese konsequent und beziehen dies auch in unserer Überlegungen ein.Sie stellen so mir nicht Dir nichts einfach eine Behauptung auf, dass meine Aussage in Bezug auf Wirtschaftlichkeit schlichtweg falsch ist.??
Ich habe lediglich Ihre o.a. Aussage als schlicht falsch bezeichnet, dass konzipierte Biogasanlage < 500 kW (el) unwirtschaftlich sind. -
Dazu möchte ich mich hier nicht ausführlich äußern, denn ich persönlich halte die Konzeption, Biogasanlagen mit NawaRos = nachwachsende Rohstoffe aus Mais zu beschicken, ohnehin für ein äußerst missglückte Lösung. Nur weil man festgestellt hat, das Maissilage im Gärprozess den höchsten Methananteil produziert. Mais ist als ursprünglich ausschließliche Kulturpflanze als Nahrungsquelle ( z.B der Indiokulturen Mittelamerikas ) ohnehin schon zur Futterpflanze mutiert. Außerdem ist sie anspruchsvoll und bedarf deshalb intensiver Düngung. Daher ist diese Pflanze auch schon am erfolgreichsten manipuliert worden.
Geht man davon aus, dass die Anlagen sich in diesem Jahr mehr als verdoppeln sollen ( von ca. 2000 derzeit auf ca. 4 500 Anlagen 2005 ) und dass man für ein KW 0,36 ha Anbaufläche benötigt.. , ist diese Tatsache, da sie mit intensiver Bodenmanipulation einhergeht , schon wiederum fragwürdig, da der Landwirt somit schon wieder in eine bestimmte Produktionsrichtung gedrängt wird und Monokulturen , die dann auch entsprechend anfällig und bodenverändernd sind, entstehen.
Ich habe Ihre Frage "Wirtschaftlichkeitsberechnung vorhanden?" als wichtig erachtet.
Ja, ich auch und mit Wirtschaftlichkeitsberechnung meine ich nicht nur die monetäre, sondern auch die ökologische ... wie bereits bei NawaRos hingewiesen. Ihre Denk- und Handlungsansätze beziehen sich genau so wie die der sog. „ landwirtschaftlichen Berater für Biogasanlagen", diese als Einzelkomponenten im Komplex erneuerbarer Energien zu betrachten.
Wo wollen Sie denn meine "Denk- und Handlungsansätze" erkannt haben?
Die habe ich anhand ihres typischen und bekannten Beispieles für eine Biogasanlage erkannt. So wird derzeit mangels anderer Denkansätze und Technologien der Denkansatz eines Investors angeregt und eine Biogasanlage als Einzelkomponente im Kreislauf erneuerbarer Energien dargestellt.
Über das, was Sie dahingehend zu den Inputs anführen sind wir in unseren nicht nur theoretischen Überlegungen, sondern in bereits baulichen Anlagen meilenweit voraus.
Diesen Satz verstehe ich nicht. - Erbitte Erläuterung.
Dieser Thread bezog sich auf mögliche Finanzierungsmöglichkeiten einer Biogasanlage in einer bestimmten Größenordnung. Ich glaube kaum, das weitergehende Erläuterungen die meisten Forenteilnehmer interessieren wird. Außerdem wäre dies ein Geschäftsmodell, mit dem wir beabsichtigen zukünftig auch Geld zu verdienen, und wir wollen als Problemlöser auch eine Verantwortung für die Zukunft übernehmen, die wir nachfolgenden Generationen schuldig sind. Sie haben hier die Golfklasse in der Grundausstattung dargestellt, wir aber bieten dann vergleichsweise den Maybach an, und auch diesen sinnvoll ergänzend und zwar derart, dass jeder der sich für erneuerbare ENERGIEN entscheidet, ruhig schlafen kann, und sich auch langfristig keine existentiellen Sorgen zu machen braucht.
Ihr Vergleich hinkt. - Warum soll ich einen Maybach fahren, wenn ich mit der E-Klasse auch ans Ziel komme.
Ich füge zum besseren Verständnis hinzu, dass unser Maybach nur wenig mehr kostet als die E Klasse und da wir – deshalb dieser Vergleich- nur die besten Komponenten verwenden-, der Investor von vornherein weiß, dass er sicherer und immer öfter ans Ziel kommt.
Sie haben sicher Verständnis, dass ich nicht die Absicht habe, mich hier öffentlich aus dem Fenster zu stürzen ***** und mich deshalb etwas bedeckt halte.
Einen Fenstersturz verlangt hier wohl niemand.
Schön, werter Herr Hoffmann, deshalb sollten wir weitere Details oder Denkansätze ggf. anderweitig erörtern.... Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp


@Roderich Hopp

Ich finde es gut, dass Sie hier Ihre Meinung deutlich vertreten. Davon lebt die Diskussion im Forum, - man lernt nie aus.

Sie haben mich aber wahrscheinlich auch ein wenig falsch verstanden und mir daher einige Aussagen vorgehalten, wie ich sie nicht behauptet habe. Von Ihren Referenzanlagen hätte ich interessehalber gerne mehr erfahren.

Dann bitte ich ggf um eine PN zwecks weiterer Kontaktaufnahme.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp

PS. Ihre Beiträge zu HWH sind top. Bedauere die Geschichte um Herrn Walz, da mit bekannt , meine Heimatstadt liegt nicht weit weg von Bad Waldsee und schmückt sich auch seit einigen Jahren mit dem Zusatz Bad
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cbirnbreier
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Anmeldungsdatum: 24.03.2005
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 24.März 2005 22:11    Titel: Die Finanzierbarkeit kann geprüft werden! Antworten mit Zitat

Ich biete Ihnen an, dass Sie über uns eine unverbindliche Finanzierungsanfrage stellen.
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Beste Grüße

Ch. B.
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