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Beteiligung an einem neuen ENERGY-DRINK

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Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 3330

BeitragVerfasst am: 3.Sep 2006 8:55    Titel: Beteiligung an einem neuen ENERGY-DRINK Antworten mit Zitat

Eine erhaltene Userzuschrift:

Zitat:
Beteiligung an einem NEUER ENERGY-DRINK!

Hallo,
durch Zufall bin ich auf eine neue Getränke-Rezeptur gekommen, die sich sehr gut für einen Energy-Drink eignet. Ja, man kann sagen, dies ist eine noch nie da gewesene Geschmacksrichtung. Allen, denen ich dieses „selbst gebraute“ Getränk anbot waren von diesem Geschmack begeistert! Die ersten Bestellungen hätte ich schon.

Kleine Geschichte: Ein bekannter Energy-Drink aus Österreich mit dem Namen eines „farbigen Ochsen“ kostet in der Herstellung einer Dose keine 20ct. Und Sie wissen auch, zu welchem Preis diese Dose in unseren Landen verkauft wird. Die Unternehmensgeschichte die dahinter steckt ist gigantisch. In nur knapp 10 Jahren ist daraus ein Imperium geworden, so dass sogar ein Formel-1 Rennstall komplett gekauft werden konnte. Dies sollte Ihnen nur zum Ansporn dienen, denn das Sponsoring lief genau so, wie ich es vorhabe.

Also, wenn Sie ein ernst gemeintes Interesse haben, dann melden Sie sich bei mir.

Was ist vorhanden:
Die Mixtur bzw. Rezeptur.
Der Markenname
Das Layout des Logos
Das Konzept für die Vermarktung

Was fehlt:
Sponsoren für ca. 500.000 €
Leute, die wissen, wo man dieses Getränk kostengünstig herstellen kann.
Fachleute, die diese Rezeptur gemeinsam mit mir soweit verfeinern, dass dieses Getränk der „Knaller“ wird.

Wer hat Interesse?
Jeder, der seinen Beitrag dazu leistet findet sich in den 49% wieder, die als Unternehmensbeteiligung vergeben werden.

Also, es ist eine Herausforderung, aber eine reelle, die es verdient auf den Markt zu kommen.

Ernstgemeinte Zuschriften unter [E-Mail anzeigen]
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werner callies
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Anmeldungsdatum: 26.09.2003
Beiträge: 3253
Wohnort: NRW & Spanien

BeitragVerfasst am: 3.Sep 2006 11:09    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Beteiligung an einem NEUER ENERGY-DRINK!


Leider eine abgefahrene Schiene...

Zitat:
Hallo,
durch Zufall bin ich auf eine neue Getränke-Rezeptur gekommen, die sich sehr gut für einen Energy-Drink eignet.


Wurden schon Feldversuche / Verkostungen vorgenommen?

Zitat:
Ja, man kann sagen, dies ist eine noch nie da gewesene Geschmacksrichtung.


Die Geschmacksrichtung ist eigentlich wurscht, ist Red Bull etwa lecker?

Zitat:
Allen, denen ich dieses „selbst gebraute“ Getränk anbot waren von diesem Geschmack begeistert! Die ersten Bestellungen hätte ich schon.


Es ist ein Unterschied, ob ich im Bekanntenkreis und/oder auf privaten
Partys sowas zusammen mixe oder ob ich es auf dem freien Markt anbiete
und das Zeug verkaufen muß.

Zitat:
Kleine Geschichte: Ein bekannter Energy-Drink aus Österreich mit dem Namen eines „farbigen Ochsen“ kostet in der Herstellung einer Dose keine 20ct. Und Sie wissen auch, zu welchem Preis diese Dose in unseren Landen verkauft wird. Die Unternehmensgeschichte die dahinter steckt ist gigantisch. In nur knapp 10 Jahren ist daraus ein Imperium geworden, so dass sogar ein Formel-1 Rennstall komplett gekauft werden konnte.


Äh, wann war das? Vor rund 20 Jahren. Und wie viele andere Energy-
Drinks gab es seinerzeit als Konkurrenz? Richtig, keine.


Zitat:
Dies sollte Ihnen nur zum Ansporn dienen, denn das Sponsoring lief genau so, wie ich es vorhabe.


Ein Formel1-Sponsoring kostet unendliche Millionen, Siemens ist nach
5 Jahren und rund 100 Mio Investition bei McLaren ausgestiegen!

Zitat:
Also, wenn Sie ein ernst gemeintes Interesse haben, dann melden Sie sich bei mir.


Ich schätze die Resonanz als schwindend gering ein.

Zitat:
Was ist vorhanden:
Die Mixtur bzw. Rezeptur.


Unwichtig.

Zitat:
Der Markenname


Selbstgestrickt ala "Green Muli" ist uninteressant, da müssen Profis dran!

Zitat:
Das Layout des Logos


Ebenso!

Zitat:
Das Konzept für die Vermarktung


Ein Konzept oder eine Idee?

Zitat:
Was fehlt:
Sponsoren für ca. 500.000 €


Mit 500.000 kann man nichts reißen!

Zitat:
Leute, die wissen, wo man dieses Getränk kostengünstig herstellen kann.


Das wären die ersten Hausaufgaben...

Zitat:
Fachleute, die diese Rezeptur gemeinsam mit mir soweit verfeinern, dass dieses Getränk der „Knaller“ wird.


Diese müssten zuerst da dran, bevor man so ein Vorhaben startet.

Zitat:
Wer hat Interesse?


Das frage ich mich auch...

Zitat:
Jeder, der seinen Beitrag dazu leistet findet sich in den 49% wieder, die als Unternehmensbeteiligung vergeben werden.


49% von einer Idee sind... nichts!

Zitat:
Also, es ist eine Herausforderung, aber eine reelle, die es verdient auf den Markt zu kommen.


Diese Herausforderung ist von Vornherein zum Scheitern verurteilt.

Da ist nichts, aber auch gar nichts hinter.
Liesse man sich den Namen, die Rezeptur und das Logo weltweit schützen,
wäre man mit den Kosten schon annähernd an dem Budget von 500.000.
Der erste Auftrag an den Abfüller / Hersteller müsste schon in Kommission
erfolgen, da kein Geld mehr da wäre.

Mein Fazit: keine Chance!
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Elly
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1180

BeitragVerfasst am: 3.Sep 2006 18:39    Titel: Antworten mit Zitat

WERNER CALLIES hat nicht unrecht. In Wahrheit gibt es zumindest im deutschsprachigen Raum derzeit ca. 150 verschiedene Energy-Drinks. Aktuell hat sich eine Gruppe welche ehemals in der Führung des "farbigen Ochsen" beheimatet war, selbständig und auf den Weg in die USA gemacht. Mit aller Power, allem Know-how und Geld. Mal sehen was daraus wird.

Wissen Sie eigentlich, warum D. Mateschitz mit Red Bull so erfolgreich was und unlängst DARK DOG z.B. pleite gingen (unter vielen vielen anderen)? Falls nicht, dass sollten Sie sich mal mit den von Anfang an an den Tag gelegten Vertriebsmaschen auseinander setzen. Selbst wenn Sie ein Produkt vielleicht haben, Sie brauchen den Zugang zu den Abnehmern, denen Sie vieles andere auch liefern müssen, außer den gefüllten Dosen. Und selbst wenn Sie liefern könnten....

Vergessen Sie dieses ausgelutschte Energy-Dring-Thema und verwenden Sie Ihre Euphorie für andere Themen. Das ist der vermutlich beste Tip...
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7miles
Newbie


Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 21
Wohnort: noch Deutschland

BeitragVerfasst am: 6.Sep 2006 11:20    Titel: Antworten mit Zitat

Werte Kritiker,

da raten Sie jemandem, der wahrscheinlich etwas im Lebensmittel-Bereich gelernt hat, und die seltene Chance bekommt sich mit einem eigens kreierten Produkt selbstständig zu machen, er solle "einfach" die Idee vergessen und seine Euphorie für "was anderes" verwenden. Das find ich ein bisschen komisch. Ist ja nicht so, dass man jetzt hergehen könnte "Ok, Sie haben Recht, dann erfinde ich jetzt eine neuen Kuchen. Was zu erfinden ist ja total einfach, sagen Sie mir nur was, ich kann alles.".
Was Sie vielleicht brauchen ist ein gutes Marketing Zugpferd (abgesehn von dem Geschmack des Drinks, der, wie ich mal annehme, GEIL ist). Haben Sie mal dran gedacht sich prominente Unterstützung zu sichern? Stellen Sie Ihr Produkt doch einer Werbeagentur vor, die sich auch im Vertrieb auskennt und nicht so einem Forum. Man kann auch gut von einem Produkt leben wenn es nicht an die Verkaufszahlen von RedBull rankommt.

.don't let somebody belittle your ambitions.
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werner callies
.


Anmeldungsdatum: 26.09.2003
Beiträge: 3253
Wohnort: NRW & Spanien

BeitragVerfasst am: 6.Sep 2006 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Werter Herr/Frau/Frl. 7Miles, (Schönen Gruß an Eminem...)

Zitat:
da raten Sie jemandem, der wahrscheinlich etwas im Lebensmittel-Bereich gelernt hat, und die seltene Chance bekommt sich mit einem eigens kreierten Produkt selbstständig zu machen, er solle "einfach" die Idee vergessen und seine Euphorie für "was anderes" verwenden.


Wenn ich mal für mich reden darf: ich rate ihm lediglich, dass er es
mangels Masse vergessen kann.
Mit 500.000 kann ich es maximal einen Dorfpublikum präsentieren,
nicht jedoch national, geschweigedenn international.

Sie gehen da wahrscheinlich ebenso hemdsärmelig dran wie der
Kapitalsucher, nur kann es nur mit einer Idee nichts werden.

Kaufen Sie mal alleine die Dosen, da müssen Sie schon 6-stellige
Abnahmemengen garantieren (und bezahlen!), bevor Sie jemand
damit beliefert.

Weiter gehts mit der Brühe, ob GEIL oder nicht, spielt dabei keine
Geige, dieses Zeug kostet ebenfalls Geld, oder wollen Sie das in
einer Disko abtanzen???
Wenn Sie da nicht ebenfalls erst mal zehntausende Liter ordern,
setzt sich von den Herstellern niemand mit Ihnen an einen Tisch.
Und dann? Tja, dann muß das Zeug in die Dosen, von alleine wird
das nix, und das Abfüllen kostet ebenfalls wieder Geld.

Diese Dosen wollen aber auch nett aussehen, mit einem am PC
zusammengeschusterten Logo brauchen Sie da nirgends auflaufen,
so Sie mehr damit vorhaben, als das heimische Dorfschützenfest
abzufüllen, ergo muß ein Designer her.

Und dann kommts: angenommen, das Zeug hätte wirklich Stil und
wäre GEILER als Red Bull & Co, was denken Sie denn, wie lange
die darauf still halten? In 5 Minuten haben die Ihr Zeug nachgeäfft
und schneller weltweit präsentiert, als Sie eine Dose öffnen können!

Ergo gehts nur über das Patentieren, bzw. Schützen der Marke.
Haben Sie einen blassen Schimmer, was sowas kostet? Rufen Sie doch
mal spasseshalber einen Fachanwalt für Markenrecht an, der wird Sie
aufklären, allerdings dürfen Sie dafür auch schon mal tief in die Tasche
greifen.

Und dann? Logistik, GEIL, wir fahren das Zeug mit unserem aufgemotzten
Opel Corsa mit 400-Watt-Anlage zu den Kunden, toll, döschenweise.
Oder man geht direkt zu großen Distributoren wie Metro & Co., da
dürfen Sie dann das Gesöff hinbringen, Geld gibts aber erst nach rund
3 Monaten. Von der Listinggebühr möchte ich erst mal gar nichts
erwähnen, ebenso nicht, wie viel "Material" so eine Metro im Quartal
verkauft.

Junge, Sie haben ebensowenig Ahnung von diesem Geschäft wie
der Kapitalsuchende, Sie würden sich gut ergänzen...

Zitat:
Haben Sie mal dran gedacht sich prominente Unterstützung zu sichern?


Jau, da kann ich Ihnen wärmstens Paris Hilton empfehlen, die kostet
mal eben eine schlappe Million, für eine Handvoll Auftritte im Jahr.
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Elly
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1180

BeitragVerfasst am: 6.Sep 2006 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Komisch nur, dass jene, die daran ebenfalls dachten, allesamt (manche mehr andere etwas weniger, jedoch) pleite sind. Was immer Sie mit der Lebensmittelbranche zu tun hatten, darum geht es nicht. Für weiteres verweise ich auf mein eigenes Vorbringen wie auch auf jene von Werner Callies.

7miles hat folgendes geschrieben::
........ Man kann auch gut von einem Produkt leben wenn es nicht an die Verkaufszahlen von RedBull rankommt.

.don't let somebody belittle your ambitions.
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7miles
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 21
Wohnort: noch Deutschland

BeitragVerfasst am: 6.Sep 2006 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

Alles was ich sage ist, dass mit dem Quentchen Glück zur richtigen Zeit ein Produkt auch ohne eine 10.000.000 EUR Investition den Durchbruch schaffen kann.

Zitat:
Ein Umzug kommt für Peter Kowalsky nicht in Frage. Hier ist er groß geworden, zwischen dem Sudhaus mit seinen Maischbottichen, der automatischen Abfüllanlage und dem Lager mit den klappernden Getränkekisten seiner Brauerei in Ostheim vor der Rhön. Es ist tiefste fränkische Provinz, ehemaliges Zonenrandgebiet, ein Luftkurort mit engen Gassen. "Wenn's hier nicht so langweilig wäre, hätten wir Bionade nie entwickelt", sagt Kowalsky.

Mit der Langeweile in Ostheim ist es allerdings vorbei, seit Braumeister Peter Leipold, Kowalskys Stiefvater, Bionade erfunden hat, das erste alkoholfreie Erfrischungsgetränk, das durch Gärung entsteht - ähnlich wie Bier. Das schmeckt völlig anders als gewöhnliche Limonaden, ist vor allem nicht so süß. Die Bio-Brause gibt es in ausgefallenen Geschmacksrichtungen: Litschi, Holunder, Kräuter und neuerdings auch Ingwer-Orange.

Biogroßhändler staunen - eine natürliche Alternative

"Wir haben das probiert und für gut befunden", sagt etwa Dirk Körner, Szenegastronom in der Frankfurter "Botschaft". "Bei den Kunden kommt Bionade an." Biogroßhändler staunen derzeit über ein Umsatzwachstum von 300 bis 450 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das schafft kein anderes Ökoprodukt.

Bereits in den achtziger Jahren suchte Leipold Ersatz für den schwindenden Bierkonsum, unter dem die Brauerei seiner Frau litt. Er experimentierte mit den Rohstoffen seiner Zunft, Wasser und Braumalz, und suchte nach Bakterien, die den Zucker nicht zu Alkohol vergären, sondern zu Gluconsäure. Leipold glückte, was bisher noch keinem gelungen war. Eine natürliche Alternative zur industriellen Limonade war gefunden, eine Fanta ohne Chemie.

Acht Jahre Tüftelei vom Labor zur Fabrik

Doch der Weg vom Erlenmeyerkolben im Labor zur funktionstüchtigen Fabrik war weit. Acht harte Jahre tüftelte Leipold gemeinsam mit einem Schlosser, bis die Anlage lief und das Verfahren patentiert werden konnte. Lange Zeit wurde er milde belächelt für soviel Einsatz. Die Skepsis wich auch nicht, als Bionade Mitte der neunziger Jahre auf den Markt kam.

Niemand glaubte, daß die Familienbrauerei Peter lange durchhalten würde, als sie 1995 die Bionade GmbH gründete. Heute gibt es sogar Wettbewerber, die das Unternehmen gerne kaufen würden. Doch Kowalsky folgt lieber dem Rat eines großen Kunden, einem Einkäufer des Einzelhändlers Rewe: "Ihr habt's so weit gebracht, jetzt würd' ich's nicht mehr aus der Hand geben."

1,5 Millionen Entwicklungskosten - beinahe der Ruin

Es sah nicht immer so gut aus. Rund 1,5 Millionen Euro hat die Entwicklung von Bionade gekostet. Das hätte die junge Firma und ihre vier Eigentümer beinahe in den Ruin getrieben. Die Banken saßen den Leipolds im Nacken und mußten beruhigt werden. Die amtlichen Lebensmittelchemiker verstanden das Produkt nicht und wollten beschwichtigt werden. Auch die Kunden mußten erst überzeugt werden.

Während Multis wie Coca-Cola mit gewaltigem Werbeaufwand und Listungsgeldern für die großen Einzelhandelsketten den Markt für ein neues Getränk wie Coca-Cola light Lemon erobern, fehlte der kleinen Dorfbrauerei das Geld dafür, den Deutschen ihre Innovation schmackhaft zu machen: Wo keine Werbung, da kein Markt. "Wenn wir das Geld eines Getränkemultis hätten, wäre Bionade heute ein Welterfolg", ist Kowalsky überzeugt. Unterkriegen ließ sich der Dickkopf nicht.

Den Franken gelang in Hamburg der Durchbruch

Bionade fand den Weg zum Verbraucher zunächst nur mühsam via Verkostungen in Sportzentren, Kurkliniken und Osteoporosegruppen. Aufwärts ging es, als Hamburgs größter Getränkehändler Göttsche 1997 Bionade entdeckte und Kneipen damit versorgte. Der Durchbruch gelang, als versehentlich Flaschen mit ungarischen Etiketten in Hamburg auftauchten - aus einem geplatzten Geschäft. "Bionade war plötzlich ein Szenegetränk, die Bestellungen nahmen zu", erinnert sich Kowalsky an den Überraschungserfolg.

Mittlerweile ist die Hansestadt die Hochburg der Bionade-Trinker. Von hier aus eroberte die Naturlimo langsam andere deutsche Großstädte. Eine Kooperation mit Rhönsprudel, die ihr landesweites Vertriebsnetz und Kapital zur Verfügung stellte, half. Inzwischen hat Coca-Cola, Deutschlands größter Getränkehändler, die Ökolimo auf die Pritsche genommen. Die haben allerdings "erst mal geschluckt", als sie die ärmliche Dorfbrauerei mit ihrer klapprigen Abfüllanlage gesehen haben.

Trotz Wachstumsschmerzen - Kowalsky will bleiben

20.000 Hektoliter Bionade wurden im vergangenen Jahr verkauft. "70- bis 80.000 Hektoliter schaffen wir in diesem Jahr", glaubt Kowalsky. "Das ist zehnmal soviel wie 2003." Verglichen mit Giganten wie Coca-Cola, sei Bionade freilich noch immer ein "Mückenschiß". Aber es geht voran. Bereits im vergangenen Jahr hätte man viel mehr verkaufen können, wäre genügend Leergut dagewesen.

Es ist nicht der einzige Engpaß. Wenn die Lastzüge mit ihren 40 Tonnen aus Hamburg anrollen, sind die kleinen Straßen in Ostheim schnell verstopft. Auf dem winzigen Bionade-Hof können nicht mehr Paletten verladen werden als bisher. Jetzt soll ausgebaut werden. Trotz der Wachstumsschmerzen steht für Kowalsky fest: "Wir bleiben auf jeden Fall hier."
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7miles
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Anmeldungsdatum: 23.04.2006
Beiträge: 21
Wohnort: noch Deutschland

BeitragVerfasst am: 6.Sep 2006 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Nick hat übrigens nichts mit 8Mile-Eminem zu tun
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werner callies
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Anmeldungsdatum: 26.09.2003
Beiträge: 3253
Wohnort: NRW & Spanien

BeitragVerfasst am: 6.Sep 2006 15:43    Titel: Antworten mit Zitat

Sie sollten nicht nur etwas hier reinkopieren, vorteilhaft kann es sein,
wenn man das auch gelesen hat:

Ich kopiere Ihnen mal so einige Stichpunkte raus:

- Hier ist er groß geworden
- seiner Brauerei
- Biogroßhändler staunen - eine natürliche Alternative
- Bereits in den achtziger Jahren
- Leipold glückte, was bisher noch keinem gelungen war.
- Acht Jahre Tüftelei vom Labor zur Fabrik
- als Bionade Mitte der neunziger Jahre auf den Markt kam.
- als sie 1995 die Bionade GmbH gründete.
- 1,5 Millionen Entwicklungskosten - beinahe der Ruin
- Der Durchbruch gelang, als versehentlich Flaschen mit ungarischen Etiketten in Hamburg auftauchten

Abschließend das Wichtigste:

Während Multis wie Coca-Cola mit gewaltigem Werbeaufwand und Listungsgeldern für die großen Einzelhandelsketten den Markt für ein neues Getränk wie Coca-Cola light Lemon erobern, fehlte der kleinen Dorfbrauerei das Geld dafür, den Deutschen ihre Innovation schmackhaft zu machen: Wo keine Werbung, da kein Markt.

*******************

Einfach mal wirken lassen.
Der gute Mann hat 1,5 Mio investiert, hatte eine eigene Brauerei und
auch eine dementsprechende Abfüllanlage.
Ergo war er schon mal halbwegs unabhängig.

Und dann, trotz der 1,5 Mio, hat er noch Glück gehabt, nur durch einen
Zufall wurde es zum Szenegetränk.

Aber das Wichtigste: er hat nichts abgekupfert, seine Erfindung war eine Novität!
Und nun kommt jemand daher und meint, wenn er n bisschen Lakritze in
die Bullenbrause wirft (oder sonstwas), kann er sich nächste Woche zur
Ruhe setzen?
Das beste Beispiel haben Sie übrigens mit Ihrem Zitat selbst gebracht.
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Lutz Spilker
* Consulter *


Anmeldungsdatum: 04.05.2004
Beiträge: 1432
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 6.Sep 2006 16:23    Titel: Antworten mit Zitat

@ Thread, @ all,

man mag mich ja mögen, hassen, mit Geld oder Schläge bedrohen,
all das kenne ich nun wirklich zur Genüge, doch wem nützt es...?

Was lesen wir denn da? Marketing. Donnerwetter, ich bin beeindruckt
von der Theorie. Doch wie schaut’s denn in der Praxis aus? Bitter...

Und da wir uns hier im Medium Internet bewegen, nehmen wir Kurs
auf eben dieses. Web-Seiten. Die Visitenkarte, der Katalog, das virtu-
elle Portfolio eines Unternehmens, einer Privatperson, eines Vereins,
etc.

Wie stellen sie sich dar, die Websites? Zum Teil doch recht lächerlich.
Marketing also. Das Nicht-im-Stande-sein der eigenen Darstellung wird
hier mehr als deutlich, aber man redet von Marketing.

So man sich nicht auf ein bekanntes Branding wie z. b. ADIDAS be-
rufen kann und noch nicht einmal seine eigene Person einer Marketing-
strategie zu unterwerfen in der Lage ist, sollte man von Produkten Drit-
ter tunlichst die Finger lassen. Mein Rat.

Als „No-Namer“ eine Kampagne dieser Größenordnung wuppen zu wol-
len, erachte ich somit als reine Phantasie, wie es in den vorausgegange-
nen Postings schon zu lesen war.

Wer hier als „Profi“ auftreten will und mit einer Pille-Palle-Email-Addi
antritt, kann nicht erwarten, ernst genommen zu werden. Es sei man
kennt die Person auch ohnehin und liest auch den Profi aus den Zeilen...
_________________
sei nicht feige, lass mich hinter'n Baum
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