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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 429 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 21.Feb 2005 4:56 Titel: GGHS – das große Gomopa-Handels-Spiel |
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Liebe Mit-Gomopianer und Mit-Gomopianerinnen,
ich hatte da gerade eine etwas verrückte Idee. Da ich aber immer etwas verrückte Ideen habe, ist das auch schon wieder ganz normal.
Es begab sich am vergangenen Freitag. Da reiste ich spätnachmittags vom schönen Wuppertal in den benachbarten Wirtschaftsschwerpunkt Essen, um bei Conrad-Electronic einen ergänzenden Stromschalter für einen PC zu erwerben. Ich habe da gerade ein Gerät mit ein paar zusätzlichen gebrauchten Laufwerken ausgerüstet, und die brauchen im laufenden Betrieb nicht unbedingt ständig Strom zu verbrauchen. Nur manchmal werden sie halt für Datensicherungen und Datenaustausch gebraucht.
Ich gehe also bei Conrad so durch den Laden, schaue mal rechts und mal links, und da fällt mein Blick auf die Abteilung mit den zusätzlichen Eingabegeräten zu Spielezwecken. Ein Game-Controller mit einer schicken schwarzen, angenehm gummierten Oberfläche findet mein Interesse.
Doch was macht man damit? Bisher ist mein Computer eigentlich ein reines Arbeitstier. Ein paar Spiele müßten her. Ich bewege mich also in die naheliegende Software-Abteilung und studiere das Angebot. Aha, dort, ein Sonderangebot. „Die große Spielebox 3“, 70 Vollversionen für 12,95 Euro. Irgendwas ist bestimmt dabei. Also schön, gekauft, den Game-Controller (so ein Teil mit zwei Griffen, einem Cursorkreuz links und sechs Tasten auf der rechten Seite) auch und Heimreise nach Wuppertal.
Zuhause wird das ganze dann mal gesichtet. Der Game-Controller ist schnell installiert und dann auch bald die erste Runde Autorennen gefahren. Na ja, gut, daß zwischen der Straße und den Zäunen ein größerer Sandstreifen ist, das muß man halt erst mal ein wenig üben.
Was ist sonst noch dabei? Patiencen, Brettspiele und bei näherer Betrachtung noch eine zweite CD: Patrizier II, Gold-Edition. Nach der Beschreibung auf der Verpackungsrückseite ein Strategiespiel. „Der Spieler startet seine Karriere als kleiner Händler, der es im Verlauf des Spiels zu Macht und Reichtum und gar zum Bürgermeister seiner Heimatstadt bringen kann.“
Nett, schauen wir doch mal.
Nach Installation der Software erzählt ein ansprechend gestalteter Einleitungsfilm etwas über den Aufstieg eines Händlers im Bereich der Hanse im 14. Jahrhundert. Er fing als kleiner Händler an, baute eigene Handelsbeziehungen zwischen Städten auf, mußte mit bösen Seeräubern und der schwarzen Pest kämpfen und wurde letztlich zu einem angesehenen Bürger. Das ganze spielt im Nord- und Ostseebereich.
Der Spieler soll nun mal probieren, ob er das auch auf die Reihe bekommt.
Ich gehe meistens erst mal ohne Bedienungsanleitung dran und schaue, wie weit ich so durch einfaches Herumspielen komme. Man muß ja schließlich zunächst ein Gefühl dafür bekommen. Dabei sehe ich dann, daß in den einzelnen Städten Waren hergestellt und angeboten werden. Teilweise haben die Städte mehr dieser Waren, als sie selbst benötigen, dafür fehlen diese Dinge in anderen Städten. Da bietet es sich doch geradezu an, überschüssige Dinge dort anzubieten, wo ein Bedarf besteht. Gelegentlich gibt es Nachrichten, was wo gebraucht wird, Steuern müssen gezahlt werden, man baut Lagerhäuser, Schiffe und Läden, fährt über das große Meer, wird von Seeräubern angegriffen (daher ist es besser, sich Konvois anzuschließen, die einen Begleitschutz haben) und so weiter und so fort. Man kann auch Seeräuber engagieren, um bei Konkurrenten günstig Ware „einzuklaufen“. Kann gutgehen oder nicht, denn Seeräuber führen schon mal so eine Art Eigenleben, und dann ist der Nutzen gelegentlich etwas geringer als erwartet. Besser, man kommt ohne aus, dann genießt man auf Dauer ein besseres Ansehen und kann ruhiger schlafen.
Wer seine Sache ordentlich macht, betreibt später ein gutgehendes Geschäft und ist ein geschätztes Mitglied der Gesellschaft. Man muß sich halt ordentlich um seine Sachen kümmern, damit der Laden läuft.
Offensichtlich war die Hanse damals eine größere Region aus funktionierenden Geschäftsbeziehungen, die sich sinnvoll gegenseitig ergänzten und so über lange Zeit eine stabile einflußreiche Gemeinschaft bilden konnten.
Mal zurück in die Gegenwart. Wenn ich mich hier bei Gomopa so umschaue, dann finde ich viele recht gegensätzliche Charaktere. Die Stimmung ist rauh, aber herzlich, und man kämpft gemeinsam gegen den großen, bösen Feind. Gleichzeitig sind viele Menschen hier, und viele davon haben etwas anzubieten. Die Ware des einen könnte durchaus ein zweiter gebrauchen, der zweite kann einem dritten einen Gefallen tun, und der dritte bietet eine Dienstleistung an, die wieder für den ersten von Interesse sein könnte.
Also eigentlich irgendwie ein wenig vergleichbar mit der Hanse damals. Wenn man nun mal versuchen würde, aus diesem Gebilde einen Markt entstehen zu lassen, in dem es nicht zwangsweise darauf ankommt, wer der billigste ist, sondern in dem der einzelne ausreichend verdient, um sich die von anderen angebotenen Waren und Dienstleistungen leisten zu können, die für ihn von Interesse sind ...
Neue Beziehungen zwischen hier anwesenden Versicherungsleuten und Unternehmern? Warum eigentlich nicht ...
Eine faire Basis, mit der viele so einigermaßen klarkommen können ...
Man müßte mal zusammentragen, was hier eigentlich so alles angeboten wird. Beispielsweise darf man als normaler Mensch auch ruhig mal darüber nachdenken, qualitativ hochwertige Wellness-Produkte aus dem MLM-Bereich einzubinden. Nicht um Vertriebsstrukturen aufzubauen, damit diese Typen auf den erträumten Schnitt an Vertriebsprovisionen kommen. Sondern weil in der Tat viele dieser Produkte durchaus dazu beitragen können, daß man selbst mit dem harten Wirtschaftsleben durch einen gut funktionierenden Körper besser klarkommt. Manches davon ist teurer als Supermarktware, aber auch von höherer Qualität. Nicht die teuren Produkte sind unbedingt die Renner, sondern es gibt oft auch interessante Kleinigkeiten, die aber meistens nicht so in den Vordergrund gestellt werden, weil es da weniger Provision für gibt. Das müßte man einfach mal genauer untersuchen.
Andererseits müssen die MLM-ler akzeptieren, wo ihre Grenzen sind. Nicht vorrangig nach Vertriebspartnern suchen, um den erfolgreichen Strucki herauskehren zu können, sondern nach Stellen, wo die Produkte sinnvoll sind. Vielleicht ergeben sich ja dann plötzlich Möglichkeiten, die man vorher mit noch so agressiver Werbung nicht erreicht hätte.
Und dann vor allem nicht mit dem verdienten Geld zum nächsten Media-Markt laufen, sondern sich beim nächsten Fachhändler hier aus dem Kreis eine fundierte Beratung geben lassen und die Ware dann auch dort kaufen. Der Fachhändler ist oft der qualifiziertere Ansprechpartner und bietet in vielen Fällen ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Manchmal ist er nämlich gar nicht teurer. Im Gegenzug macht dem Fachhändler vielleicht seine Arbeit mit einem guten Wellness-Produkt mehr Spaß, was er sich vielleicht sogar leistet, wenn er wieder etwas mehr Geld verdient.
Es sollte die Absicht sein, funktionierende Kreisläufe entstehen zu lassen, die dauerhaft arbeitsfähig sind. Nicht ein möglichst hoher Geldverdienst des einzelnen sollte im Vordergrund stehen, sondern daß sich die Leute insgesamt im System wohlfühlen und einigermaßen über die Runden kommen. Das ganze sollte kein Hauruck-Verfahren werden, sondern solide sein und in Ruhe reifen. Vielleicht müßte es Arbeitsgruppen zur Sondierung und zur Festlegung von Eckwerten geben.
Vielleicht etwas nächtliche Spinnerei von mir, vielleicht aber auch ein Gedanke, der es wert sein könnte, mal geprüft zu werden ...
Nicht einfach jetzt sagen: Das klappt doch nie, ich habe schon so viele schlechte Erfahrungen. Einfach mal schauen, was wünschenswert wäre, und dann mal schauen, ob sich sowas irgendwie hier realisieren läßt.
Es stellt sich halt die Frage, wie man anfängt, um so etwas ins Rollen zu bringen.
Jürgen Böhme |
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jonathan33 Pathfinder
Anmeldungsdatum: 12.02.2004 Beiträge: 269
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Verfasst am: 21.Feb 2005 9:53 Titel: |
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@ jbg
Sie werden lachen, aber eine ähnliche Idee hatte ich auch mal.
Mein Hirngespinst sollte wirklich den internationale Handel darstellen.
Eine Übersicht für Import-/Exportfirmen, mit möglichem Zugang von lokalen Anbietern.
Das alles sollte etwas vermischt werden mit Einflüssen a la MS Encarta mit Länderinformationen etc. und ein Bewertungssystem wie bei E-Bay. |
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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 429 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 21.Feb 2005 14:29 Titel: |
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Interessanter Ansatz. Ich vermute aber mal, daß sich da bisher noch nichts richtiges draus ergeben hat. Vielleicht geht das nämlich schon eine Spur zu weit. Die ganzen organisatorischen Möglichkeiten, die sich daraus ergeben, nutzen nämlich nicht viel, wenn man selbst kein richtiges Gefühl dafür hat, wie man sie sinnvoll einsetzen soll.
Dieses "Patrizier"-Spiel ist eine Wirtschaftssimulation. Ich stelle nach kurzer Betrachtung fest, daß mir die einzelnen Bestandteile (Waren, Häuser, Matrosen, Kredite, Gebühren, Zahlungen) zwar als Einzelteile im richtigen Leben alle schon mal begegnet sind.
Jetzt stehe bzw. sitze ich aber vor meinem Computer, und es ist mir noch nicht so richtig klar, wie ich aus diesen ganzen Zutaten einen Kuchen backen soll, der auch gut schmeckt. Ich muß jetzt zunächst ein Gefühl für dieses Spiel entwickeln. Ich drucke jetzt zunächst mal erst die 96 Seiten Anleitung aus, um mich mit der Bedienung der einzelnen Werkzeuge besser vertraut machen zu können. Und es ist völlig klar, daß die eigentliche Arbeit in diesem Spiel erst dann beginnt, wenn ich die einzelnen Werkzeuge effektiv nutzen kann, ohne erst jedesmal in die Anleitung schauen zu müssen. Manchmal kommt es auf Minuten oder Sekunden an, und dann muß man sein Metier beherrschen, sonst geht man baden.
Der Vorteil an einer Wirtschaftssimulation ist ja, daß man dabei unter hoffentlich einigermaßen realen Bedingungen auch mal eine Firma versenken kann, ohne daß man dabei selbst einen ernsthaften Schaden davonträgt.
Eigentlich müßten sich mal Leute, die in solchen Dingen Routine haben, mit Leuten zusammensetzen, die in solchen Dingen noch keine Routine haben, und einfach mal solch ein unverbindliches Spielchen spielen. Und zwar vor dem Hintergrund, daß Ihnen vielleicht alleine daraus neue Kunden erwachsen, daß bei anderen Leuten aus solch einem Spiel ein anderes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge entsteht.
Und im nächsten Schritt machen dann auch organisatorische Maßnahmen Sinn, die helfen, das verstandene in das richtige Leben zu übertragen.
Das Ziel muß nicht sein, mehr Geld als andere zu verdienen, sondern den Platz in solch einem System zu finden, in dem das, was man persönlich anbieten kann, genau richtig und wichtig für das möglichst gute Funktionieren des Gesamtsystems ist. Die Einkünfte sollten sich dann als Folge daraus ergeben.
An der Stelle sehe ich auch eine sinnvolle Möglichkeit, MLM-Leute vernünftig in einen Wirtschaftskreislauf einzubinden. Soll doch ein MLM-Mensch etwas mehr Geld mit seinen Produkten verdienen, wenn er das auf die Reihe bekommt. Damit ist er aber auch wieder ein viel interessanterer möglicher Geschäftspartner für einen normalen Unternehmer als beispielsweise der Verkäufer in einem gutbesuchten Mediamarkt, der aber sicherlich aufgrund der günstigen Warenpreise einfach auch weniger verdient.
Ein MLM-Teilnehmer ist möglicherweise auch offener für das Tätigen sinnvoller Investitionen als jemand, der vorzugsweise auf das Funktionieren im Rahmen einer herkömmlichen Unternehmenshierarchie gedrillt ist. Der kooperierende Unternehmer sollte allerdings vorzugsweise eher am Erreichen einer langfristig stabilen Geschäftsbeziehung interessiert sein als am kurzfristigen Ableben des Geschäftspartners.
Die Leute benötigen einen besseren Verdienst und ein besseres Verständnis dafür, was sie mit diesem Verdienst dann sinnvollerweise anstellen sollten, damit ein funktionierendes Gesamtsystem dabei herauskommt. Wenn dann aber immer noch jemand Blödsinn anstellt, dann kann man dem auch nicht helfen, der fällt dann halt aus dem System heraus.
Die bestehende wirtschaftliche Entwicklung scheint in die Richtung zu gehen, daß sich zunehmend mehr Leute genötigt sehen, krumme Dinge anzuleiern, um überhaupt überleben zu können. Das geschieht aber sicherlich auch manchmal einfach deshalb, weil sie manchmal einfach den Weg nicht sehen, auf dem man sonst noch zum Ziel kommen könnte. Wenn sie den Weg sehen würden, hätten andere weniger Streß, die dann weniger in Mitleidenschaft gezogen werden.
Das Problem sehe ich darin, daß die typischen MLM-Leute (die eine Nebenerwerbsmöglichkeit suchen und mit "Angestelltendenken" darangehen) oft einen größeren Nachholbedarf in Bezug auf das Verständnis einer solchen Wirtschaftssimulation haben dürften als ein "normaler" Unternehmer, der in diese Prozesse ja bereits eingebunden ist (bzw. das Verständnis aufgrund seiner Ausbildung eigentlich haben sollte).
Jürgen Böhme |
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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 429 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 21.Feb 2005 17:10 Titel: |
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Nachdem ich jetzt recht umständlich meine Gedanken aufgeschrieben habe, frage ich einfach mal kürzer (man kann sich mit mir durchaus auch normal unterhalten ... )
Das Einbinden von MLM-Teilnehmern in so eine Wirtschaftssimulation wäre zwar wünschenswert, muß aber nicht unbedingt sein, wenn es darum geht, daraus mal ein Arbeitskonzept zu machen. Eigentlich wäre mir am wichtigsten, überhaupt mal mit ein paar Leuten auf so einer Basis ein Konzept zu machen und dann zu schauen, ob man das in das Gomopa-Publikum übertragen kann.
Wenn das was ordentliches ist, wird das dann schon ganz alleine aus sich heraus für andere interessant werden, denn wenn man in einem funktionierenden System Geld verdienen kann, wäre es ja dumm, das nicht zumindestens mal zu untersuchen.
Eigentlich müßte man in dieser großen Menge von Gomopa-Usern doch ein paar qualifizierte Leute finden, mit denen man so etwas diskutieren kann. Wie gesagt, ich muß mich auch erst mal in die Simulation einarbeiten.
Jürgen Böhme |
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CashDesign Insider
Anmeldungsdatum: 18.11.2004 Beiträge: 559 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 21.Feb 2005 18:50 Titel: |
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Hallo Herr Böhme,
wir hatten vor einiger Zeit sehr netten telefonischen Kontakt. Sie erinnern sich ? ....
Ich freue mich, eine wieder eine "sau"-gute Idee von Ihnen zu lesen.
Mich nimmt im Moment die reale Konzeption an einer ähnlichen Konstellation sehr in Anspruch und ich habe den Eindruck, wir sollten uns - gern auch gemeinsam mit dem User Jonathan - an einen Tisch setzen, uns persönlich kennenlernen und sehen, was wir wie mit wem zu laufen bekommen.
Meiner Meinung nach gehört auch der User P.Maximus in dieser Runde eingeladen, da er einen ähnlich integrativen Ansatz verfolgt.
Spontan fallen mir hier vom Forum noch einige ein, die sicherlich gut in ein solches Konzept passen würden.
Für mich stellt sich im Moment eine "logistische" Frage, nämlich wer für diese Angelegenheit im jetztigen Stadium die organisatorische Verantwortung übernimmt.
Ich werde Sie für weiteres in Kürze per PN kontaktieren.
Optimistische Grüße aus Sachsen.
CashDesign _________________ Wenn es Sie am Knie friert und Ihr Hamster Brecht zitiert, tun se Senf drauf |
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P.Wilhelm * Consulter *
Anmeldungsdatum: 23.08.2003 Beiträge: 2277 Wohnort: 58730 Fröndenberg
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Verfasst am: 21.Feb 2005 20:34 Titel: Das Konzept des Herrn Böhme wird... |
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(vorerst) daran scheitern, daß hier in diesen Foren nicht die Präsenz vorhanden ist, die notwendig wäre...
Hallo Herr Böhme,
hallo Alexander,
hallo alle...
... so etwas aufzuziehen.
Gehen Sie (bitte!) auf die Mitgliederliste, stellen Sie diese um auf Aktivität (sprich Beiträge!) und lassen Sie sich diese sortieren z. B. absteigend...
Sie werden feststellen, daß Sie es hier mit einem - aktiven - User-Kreis von max. 80 zu tun haben; alles andere sind Forenleichen...
Vorbeugend sei gesagt...
Auch wenn weitere Zweihundert User still mitlesen, so leben Foren nicht vom Schweigen...
PW |
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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 429 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 22.Feb 2005 13:08 Titel: Re: Das Konzept des Herrn Böhme wird... |
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| Peter Wilhelm hat folgendes geschrieben:: |
| (vorerst) daran scheitern, daß hier in diesen Foren nicht die Präsenz vorhanden ist, die notwendig wäre... |
Verehrter Herr Wilhelm,
daß etwas so ist, wie es ist, bedeutet nicht zwangsläufig, daß es nicht so werden könnte, wie es wünschenswert wäre. Ist immer eine Frage von Art des Angebotes und Art der Nachfrage.
Der Ansatz wäre: Man beginnt so eine Art "Mensch ärgere Dich nicht" und schaut dann mal, was man davon so nach und nach unter den gegebenen Umständen ins reale Leben übertragen kann. Immer in Anlehnung an die Dinge, die sich in der Simulation als sinnvoll gezeigt haben. Aber natürlich auch offen für den Aspekt, daß das richtige Leben durchaus anders sein kann als eine Simulation.
Letztendlich nichts anderes als das, was inzwischen auch in Schulen praktiziert wird. Man spielt Musterfirmen durch, um ein Gefühl für die übergeordneten Zusammenhänge zu bekommen. Ich könnte mir vorstellen, daß viele kleine unangenehme Tricksereien vermieden werden könnten, wenn die Leute mehr in den heute aktuellen großräumigeren Zusammenhängen denken würden. Das bedeutet zwar nicht, daß die Sache dadurch einfacher wird, aber die Entwicklung geht in diese Richtung, und damit muß man sich auseinandersetzen.
In diesem Zusammenhang sollte man auch einfach mal diese Network-Firmen in einem anderen Licht sehen. Dieses ganze Gerede mit dem möglichen unermeßlichen Verdienst ist eher nebensächlich. Was so eine Firma interessant macht, ist etwas ganz anderes. Da kann man nämlich sehr einfach ein komplettes millionenschweres Logistikpaket (Abrechnungssystem, Buchhaltung, Lager, Versand) nutzen, ohne daß man sich selbst die dafür notwendigen Kosten und Risiken ans Bein binden muß. Das ermöglicht eine ganz andere Ausgangssituation bei der Finanzierung eines eigenen Betriebes als bei einem Unternehmen mit eigener Lagerhaltung. Der Rest ist dann allerdings wieder ganz genauso wie bei einem herkömmlichen Unternehmen auch, denn der Kunde hat es natürlich im laufenden Betrieb mit dem Unternehmer vor Ort zu tun und nicht mit dem Logistikpaket im Hintergrund.
Sicherlich ist es also kein grundsätzlicher Fehler, zumindestens an einzelnen Stellen die Einbeziehung solch einer Logistikmöglichkeit zu erörtern.
Werfen wir doch mal einen Blick auf das Computerspiel, was mir so als Ausgangspunkt durch den Kopf schwirrt:
"Patrizier II Gold - Aufschwung der Hanse"
Hier gibt es einige Informationen dazu:
http://gamesweb.com/pc/previews/p/patrizier2-addon/
http://www.ascaron.com/d/patriziergold/index.html
Sehenswert sind auch die sogenannten Trailer, wie die Vorstellungsfilme zu einem Kinofilm. Wenn man sich das zum Üben zulegt, sollte man sich auf jeden Fall das 98-seitige Handbuch ausdrucken (findet man auf der CD unter "docs").
Was ich so anbieten könnte:
Ich bin EDV-Techniker, kann Ihnen zum Beispiel ein nettes kleines Büronetzwerk einrichten: Fester PC, Netzwerkdrucker, Scanner, Server, Firewall-Funkrouter, Funklaptop zur freien Beweglichkeit im Bürobereich, Anbindung an die ISDN-Anlage, Datensicherungskonzepte z.B. mit Norton Ghost. DATEV-Systeme habe ich auch schon eigerichtet. Darüberhinaus kann ich Ihnen Access-2000-Datenbanken programmieren. Das ist sehr flexibel und an der Grenze zu professionellen SQL-Systemen, da kann man ganz nette Sachen mit machen. Darüber hinaus bringe ich Erfahrung aus dem Musik-, Tontechnik-, Veranstaltungs- und Rundfunkbereich mit.
Für größere Dinge kann ich den Kontakt zu professionellen IT-Unternehmen herstellen.
Ebenfalls bin ich ein Freund von Mindmanager X5 (http://www.mindjet.com/de/), und Camtasia (http://de.techsmith.com/products/studio/default.asp?lid=CamtasiaStudioHome) kann ich auch noch beisteuern.
Vielleicht lassen sich solche Sachen ja irgendwie sinnvoll nutzen.
Jürgen Böhme |
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CashDesign Insider
Anmeldungsdatum: 18.11.2004 Beiträge: 559 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 22.Feb 2005 15:07 Titel: |
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@Peter
| Peter Wilhelm hat folgendes geschrieben:: |
Sie werden feststellen, daß Sie es hier mit einem - aktiven - User-Kreis von max. 80 zu tun haben; alles andere sind Forenleichen... |
Dein Einwurf ist berechtigt. Ich meine jedoch, daß wir mit einem Viertel davon schon viel bewegen könnten.
Aktuell weist die Mitgliederliste die Zahl 13575 aus. Die interessanten Komplexe "wer kennt" oder "vorsicht" sind meiner Erinnerung nach nur mit Registrierung zu lesen. Die meisten Foren "leben" von einer Handvoll User.
@Herrn Böhme
| jbg hat folgendes geschrieben:: |
Ich könnte mir vorstellen, daß viele kleine unangenehme Tricksereien vermieden werden könnten, wenn die Leute mehr in den heute aktuellen großräumigeren Zusammenhängen denken würden. |
Da gebe ich Ihnen in vollem Umfang recht. Hier tut aus meiner Sicht Unterstützung not, Coaching als Stichwort. Veränderungen finden ja meist aus der Angst des Nicht-Wissens was nachher kommt, nicht statt.
| jbg hat folgendes geschrieben:: |
... denn der Kunde hat es natürlich im laufenden Betrieb mit dem Unternehmer vor Ort zu tun und nicht mit dem Logistikpaket im Hintergrund. |
Das ist ein interessanter Punkt, viele MLM´ler sehen sich nicht als solche. Sonst würden sich, z.B. die "Nahrungsergänzer" mit Ernährungslehre
zumindest in deren Grundzügen auskennen.
Um Ihre Idee konstruktiv fortzuführen:
Ich steuere folgendes bei:
- fertiges Ausbildungskonzept für unternehmerischen Fragen
- fertiges Konzept für mentale Ausbildung der gesamten
Unternehmensmannschaft
- Know-How im Forderungsmanagement/ Liquiditätssicherung
- gute Verbindungen in die Gesundheitsbranche
- Know-How im Bereich strategische Vermögensplanung
nun mal weiter von all jenen, die noch was in den Topf zu werfen haben.
Im Moment befasse ich mich gerade mit einem im unternehmerischen Bereich hochinteressanten Buch "Der Weg zu den Besten" von John Collins. Lesens- und nachdenkenswert auch im Zusammenhang des "Spiels" !
CD/ A. _________________ Wenn es Sie am Knie friert und Ihr Hamster Brecht zitiert, tun se Senf drauf |
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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 429 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 22.Feb 2005 16:14 Titel: |
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Das mit den MLM-Leuten und der Ernährungslehre ist sicherlich richtig, andererseits würde bestimmt auch der ein oder andere, der ständig im Streß ist, sehr vorteilhafte Dinge für seine persönliche körperliche und mentale Verfassung entdecken, wenn er sich einfach mal in Ruhe mit den angebotenen Produkten auseinandersetzt. Die erhöhte eigene Produktivität, geringere Anfälligkeit gegen Krankheiten durch ein besser funktionierendes Immunsystem und das daraus resultierende bessere subjektive Lebensgefühl können mehr wert sein als das, was die Produkte objektiv kosten. Die Produkte aus dem Supermarkt sind vorrangig auf Umsatz des Herstellers getrimmt und erst in zweiter Linie auf das persönliche Wohlergehen des Kunden. Das spielen sie ihm gelegentlich nur vor. Selbstverständlich gibt es auch im Supermarkt gute Sachen.
Bei den Dingen, die man in den Topf werfen kann, dürfte im weiteren Verlauf noch ein weiterer Aspekt zum tragen kommen:
Welche Kapazität kann man bieten? Man sollte sich nur soviel selbst vornehmen, wie man pro Tag in acht Stunden erledigen kann. Überarbeitung wegen möglichem höherem Geldverdienst, obwohl man eigentlich mit dem bestehenden zurechtkommt, ist nicht unbedingt ein Zeichen von Lebensqualität. Besteht von Seiten der Nutzer eine höhere Nachfrage, sollte man sich von vorneherein Gedanken darüber machen, wie gegebenenfalls eine qualifizierte Erweiterbarkeit gewährleistet werden kann. Es muß nicht einer alleine alles zur Verfügung stehende Geld verdienen, sondern das Ziel wäre das Erreichen eines allgemeinen Zufriedenheitslevels, damit man über einen längeren Zeitraum mit weniger Schwankungen zurechtkommen muß.
Falls da tatsächlich etwas sinnvolles draus werden sollte, kann das nur Bestand haben, wenn auch der kleinste Einzelbestandteil zuverlässig funktioniert und nicht beim erstbesten unerwarteten Windstoß mal eben kurz umkippt. Das beeinträchtigt dann nämlich die Funktion der darauf aufbauenden Dinge, wodurch dann selbstverständlich im weiteren Verlauf ebenfalls die nachfolgenden Stufen beeinträchtigt werden.
Interessant ist ein Feedback-Gedanke. Wenn ein kleiner Einzelprozeß ein paar Ebenen tiefer nur zeitweise wichtig dafür ist, daß ein übergeordneter Prozeß zuverlässig funktioniert, müßte aus dem übergeordneten Prozeß irgendeine Art der Gewinnbeteiligung in den Einzelprozeß fließen, um die Empfindlichkeit des spezialisierten Einzelprozesses gegenüber temporären Nachfrageschwankungen zu reduzieren.
Andererseits müßten die Einzelprozesse so konzipiert werden, daß sie möglicherweise je nach Bedarf flexibel an unterschiedlichen Stellen eingesetzt werden können.
Jürgen Böhme |
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jbg Pathfinder
Anmeldungsdatum: 23.04.2003 Beiträge: 429 Wohnort: Wuppertal
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Verfasst am: 23.Feb 2005 0:20 Titel: |
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Diese Anmerkung mit den acht Stunden war übrigens mehr so ein frommer Wunsch, die Realität ist meistens anders.
Dazu ist mir mal ein amerikanischer Cartoon über den Weg gelaufen: "Er macht diese Woche Urlaub, arbeitet bloß 60 Stunden ..."
Jürgen Böhme |
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CashDesign Insider
Anmeldungsdatum: 18.11.2004 Beiträge: 559 Wohnort: Sachsen
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Verfasst am: 28.Feb 2005 22:48 Titel: |
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Hallo Herr Böhme,
über Ihren Nachtrag habe ich herzlich gelacht.
Wir telefonieren morgen.
Herzliche Grüße
CD/ a. _________________ Wenn es Sie am Knie friert und Ihr Hamster Brecht zitiert, tun se Senf drauf |
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Andy4 Newbie
Anmeldungsdatum: 13.11.2004 Beiträge: 9
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Verfasst am: 2.März 2005 23:18 Titel: Re: GGHS – das große Gomopa-Handels-Spiel |
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| jbg hat folgendes geschrieben:: |
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Es stellt sich halt die Frage, wie man anfängt, um so etwas ins Rollen zu bringen.
Jürgen Böhme |
Als "Allrounder" könnte ich bestimmt auch einige Teile zu den verschiedensten Dingen beitragen.
Warte mal auf PN.
Andy |
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