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ebc Newbie
Anmeldungsdatum: 23.10.2004 Beiträge: 5
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Verfasst am: 23.Okt 2004 23:06 Titel: slowakei - projektgeschaeft |
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hallo!
freue mich sehr darüber diese website gefunden zu haben, die mir sehr interessant und aufschlussreich scheint.
schon seit monaten suchen wir nach einem investor aus a, b,ch, d, oder nl, der gemeinsam mit uns bauprojekte jeder art in der slowakei durchziehen möchte. allerdings bis jetzt ohne erfolg.
sämtliche anzeigenschaltungen im ausland nützen uns nichts, kommt endlich einer in die slowakei wird er von den AHK´s schon an „gute freunde" weitergereicht.
dabei wollen wir zu beginn erst mit kleineren renditeprojekten wie z. b.: einzelne wohnhäuser, gewerbeobjekte, einkaufszentren u. ä. anfangen.
immerhin haben wir hier eine ansehnliche steigerungsrate, allgemeinen steuersatz von 19%, ideale immobilien-projekt-bedingungen bei stetiger zuwanderung ausl. firmen in die slowakei, usw…
weiter einen grossen wohnungsbedarf, mangel an industrieparks,
ausbaufähiges kleingewerbe bzw. kmu´s und eine vortreffliche geografische lage in europa. sehr interessante grundstückspreise (auch land- und forstwirtsch.)
90% aller objekte sind eigentumsimmobilien und nur 10% sind
mietobjekte. da fehlt es am meisten.
ich würde mich sehr freuen, sollte sich ein ernsthafter und solventer geschaeftspartner melden.
gruss aus bratislava
von der ebc |
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bhp47 Specialist
Anmeldungsdatum: 14.01.2004 Beiträge: 139 Wohnort: Österreich
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Verfasst am: 24.Okt 2004 7:46 Titel: slowakei |
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ebc,
glaube, daß ihr einen abgefahrenen zug nachläuft. bin selbst seit 1990
in der sk tätig und habe in diesen 15 jahren dutzende firmen kommen
und gehen gesehen, die das gleiche wie ihr machten.
wie sprach gorbi: wer zu spät kommt, dem straft das leben.
deine branche ist absolut überlaufen und alle grossen baufirmen und
banken, versicherungen, usw. arbeiten bereits im eigenen namen,
oder haben starke partner aus der sk.
cave canem
bhp47 |
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carsten-c Newbie
Anmeldungsdatum: 15.07.2004 Beiträge: 11 Wohnort: Biberach
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Verfasst am: 25.Okt 2004 13:29 Titel: Re: Projektgeschäft |
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Vorab: Ich denke, der Beitrag wäre möglicherweise in "Immobilien Europa" besser aufgehoben. Aber ich bin des "Verschiebens" nicht mächtig - vielleicht findet sich ja jemand.
Hallo,
den Äußerungen von bhp47 kann ich nicht ganz zustimmen.
Die Aussage „(Bau-) Branche ist überlaufen“ kann so nicht stehen bleiben. Der Bedarf sowohl bei Wohn- als auch bei Gewerbebauten ist in der Slowakei immer noch enorm und, sofern die eigenen Voraussetzungen stimmen, können auch Newcomer in der Bauträger-Branche gut und langfristig ins Geschäft kommen und zwar auf ganz breiter Front und nicht nur in Nischenmärkten – die jetzigen bestehenden „Großen“ decken nur einen gewissen Teil ab.
Dass bhp47 seit 1990 zig Firmen in dieser Branche kommen und gehen sah, glaube ich ihm aufs Wort. Aber diese hatten sicher alle dasselbe grundlegende Problem, das identische Problem wie ebc: Sie waren allesamt komplett auf Fremdkapital angewiesen. Nun gut, wer ist das heute nicht, zumal, wenn es wie hier in der Bauträgerbranche um größere Investitionen geht. Problematisch wird’s halt, wenn aufgrund mangelnder Eigenmasse der Weg über eine Bankfinanzierung o.ä. nicht zum Ziel führt und man auf Gelder von dritter Seite, sprich Gelder von Investoren, zurückgreifen muss. Und da stellt sich halt die Frage: Wie bringt man Geldgeber aus „westlichen“ Ländern dazu, ihre Knete in Bauprojekte in Osteuropa zu investieren? Beileibe eine äußerst schwere Aufgabenstellung, denn aus „westlicher Sicht“ ist ...
... Fakt, dass sich die osteuropäischen Ländern grob in zwei Gruppen (Untergruppen natürlich en masse) teilen: In eine Gruppe Länder, die aus „westlicher, investitionsmässiger Sicht“ besser akzeptiert wird und eine Gruppe mit schlechterer Akzeptanz. Zu den besseren zählen hier Ungarn, Slowenien, Polen und Tschechien, die Slowakei fällt momentan leider noch in die schlechter akzeptierte Gruppe, was auch durchaus daran liegen mag, dass die „eigentliche Öffnung gen Westen“ hier erst weitaus später erfolgte, eigentlich erst seit der letzten Regierungsumbildung. Derzeit leider noch ein Manko für (Bau-) Investitionen in der Slowakei.
Ein weiteres Negativum ist, dass sich die bisherige „Entwicklung“ fast ausschließlich auf die Region Bratislava konzentrierte und die anderen Regionen gänzlich unter die Räder kamen, was zur Folge hat, dass die Kaufkraft nur „um“ Bratislava als gut bezeichnet werden kann, während sie im übrigen Land (etwas übertrieben) gegen Null tendiert. Derzeit leider noch ein Manko für (Bau-) Investitionen in der Slowakei.
Aufgrund des Wegfalles des „einfachen Pfandrechtes“ und der nunmehrigen Akzeptanz von Grundschulden hat sich die Finanzierungssituation zwar deutlich verbessert, allerdings ist die zu einer Finanzierung notwendige Eigenkapitalquote derzeit immer noch sehr hoch – so hoch, dass viele westliche Investoren erschreckt zurückzucken – denn ihnen wird schnell klar: eine „Absicherung“ der Finanzierung ist meist nur durch ihr „im Westen beheimates“ Vermögen möglich und viele potentielle Investoren springen ab, wenn sie ihr „im Westen sauer Verdientes“ als Sicherheit für ein Bauprojekt im Osten abtreten müssen. Derzeit leider noch ein Manko für (Bau-) Investitionen in der Slowakei.
Ein Sekundärmarkt bei Gewerbebauten fehlt derzeit noch fast gänzlich und diejenigen Objekte, welche am Markt letztendlich doch platziert werden können, finden ihren Käufer nur über den Preis. Es nutzt halt nichts, wenn zwar das Verhältnis zwischen Baukosten und Mieteinnahmen durchaus besser ist wie im Westen, sich aber aus diesem eigentlichen Vorteil derzeit noch kein dem pekuniären Engagement entsprechender Gewinn erzielen lässt. Und die Investoren wollen überwiegend kurzfristige Engagements (also Verkauf nach Fertigstellung) und keine langfristigen (Objekt im Portfolio halten). Derzeit leider noch ein Manko für (Bau-) Investitionen in der Slowakei.
Wie’s im Bereich Wohnungsbau, außer dem real vorhandenen Bedarf, mit der Umsetzbarkeit aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis, aber so in etwa kann ich mir das schon ausmalen. Nähere Infos wären aber trotzdem interessant.
@ebc:
Also, wie gesagt, ich denke, der Bedarf wäre schon vorhanden, aber „westliche“ Investoren zu finden, dürfte nicht so einfach sein. Aber das ist meine ureigenste Sicht der Dinge, andere sehen dies vielleicht nicht so schwarz. Möglicherweise meldet sich auf Ihre Anfrage ja doch der eine oder andere. Good luck.
Carsten-c
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