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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6271
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Verfasst am: 12.Apr 2006 7:08 Titel: Bundesregierung verschleppt Nichtraucherschutz |
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EU droht mit rechtlichen Schritten
Die EU-Kommission wirft der Bundesregierung Versäumnisse im Kampf gegen Tabakkonsum vor und droht mit rechtlichen Schritten.
Deutschland lasse sich mehr Zeit als andere Länder, um rauchfreie Zonen zu schaffen, sagte der Brüsseler Gesundheitskommissar Markos Kyprianou der "Berliner Zeitung".
Er forderte Berlin auf, endlich das europäische Werbe- und Sponsorenverbot für Tabak in nationales Recht umzusetzen.
Deutschland hat die dafür gesetzte Frist Anfang April verstreichen lassen.
"Ich bin entschlossen, den Fall unverzüglich vor den (Europäischen) Gerichtshof zu bringen", sagte Kyprianou. Deutschland und Luxemburg sind nach Angaben des EU-Kommissars die einzigen EU-Staaten, die das Tabakwerbeverbot noch nicht gesetzlich geregelt haben.
Warnung der Grünen
Die Grünen warnten bereits Ende März vor Strafzahlungen bei einer weiteren Verzögerung der Umsetzung des europäischen Tabakwerbeverbots. "Statt einen gesundheitspolitisch sinnvollen Baustein zum Nichtraucherschutz anzugehen, setzt Angela Merkel lieber Steuergelder aufs Spiel", sagte die Grünen-Gesundheitsexpertin Birgitt Bender.
Das Werbeverbot muss seit vergangenem August überall in der EU in Kraft sein.
Die Richtlinie verbietet grenzüberschreitend Werbung für Zigaretten und andere Tabakprodukte in Printmedien, im Radio und im Internet. Sie untersagt zudem Sponsoring internationaler Veranstaltungen durch Zigarettenhersteller. Tabakwerbung im Fernsehen ist seit Anfang der 90er Jahre verboten.
Kyprianou hofft auf rasche Umsetzung
Kyprianou meinte zuversichtlich, der Nichtraucherschutz in Deutschland sei populär. "Ich hoffe, dass die deutsche Regierung das berücksichtigt und rasch wirksame Maßnahmen ergreift, um Rauchen an allen Arbeitsplätzen und in allen frei zugänglichen Räumen zu untersagen."
tagesschau.de |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6271
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Verfasst am: 12.Apr 2006 19:12 Titel: |
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Berlin. Die Bundesregierung weist Vorwürfe der EU-Kommission zurück, den Kampf gegen den Tabakkonsum zu vernachlässigen.
Eine Sprecherin des Verbraucherschutzministeriums versicherte am Mittwoch in Berlin, der Nichtraucherschutz sei ein »besonderes Anliegen« von Ressortchef Horst Seehofer (CSU).
Die BRD hatte die für die Umsetzung der Richtlinie gesetzte Frist Anfang April verstreichen lassen. EU-Gesundheitskommissar Markos Kyprianou drohte, den Fall vor den Europäischen Gerichtshof bringen. |
Wenn es denn ein " besonderes Anliegen " ist, warum werden dann Fristen nicht eingehalten?
Ist die Bundesregierung etwa fleißig am Lügen?
Man wird doch wohl mal Fragen dürfen. |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6271
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Verfasst am: 15.Apr 2006 5:01 Titel: Seehofer gegen Tabakwerbeverbot |
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München. Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) will den Gesetzentwurf seiner Vorgängerin Renate Künast (Grüne) zur Umsetzung der EU-Tabakrichtlinie von 2005 in den Bundestag einbringen.
Damit sollten Strafen von 110000 Euro pro Tag ab 2007 wegen Nichtumsetzung der Richtlinie abgewendet werden, berichtet das Magazin Focus in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf Angaben aus dem Ministerium.
Gegen das Tabakwerbeverbot der Richtlinie hatte Rot-Grün vor dem Europäischen Gerichtshof geklagt.
Seehofer plant für den Erfolgsfall der Klage eine Gesetzesklausel, um die Tabakwerbung in Deutschland weiter zu erlauben.
(AFP/jW) |
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