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Deutschland soll länger arbeiten

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volare
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 07.11.2003
Beiträge: 406
Wohnort: Melk/ Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 29.März 2004 18:42    Titel: Deutschland soll länger arbeiten Antworten mit Zitat

Zitat:
"Wenn schon der öffentliche Dienst auf eine Wochenarbeitszeit von bis zu 42 Stunden kommt, wird dies auch für die anderen Wirtschaftszweige nicht ohne Auswirkung bleiben", versichert Stoiber.

Hamburg - Die längeren Arbeitszeiten im öffentlichen Dienst sollen nach den Vorstellungen von Vertretern aus Union, FDP und Wirtschaft Vorbild für andere Wirtschaftszweige werden. "Die Kündigung des Tarifvertrages über die bisherige 38,5-Stunden-Woche im Öffentlichen Dienst wird die Arbeitswelt in Deutschland verändern", sagte Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) der "Bild am Sonntag". Die Länder könnten zum Vorreiter werden. Für eine vorübergehende Verlängerung der Arbeitszeit machte sich Horst Köhler, Kandidat von Union und FDP für das Amt des Bundespräsidenten, stark. Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Ludwig Georg Braun, sprach sich für eine Verlängerung für einen festgelegten Zeitraum aus.

Bald bis zu 42 Stunden pro Woche arbeiten

Nach Einschätzung Stoibers werden die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst bald bis zu 42 Stunden pro Woche arbeiten müssen. Dies werde für Neueinstellungen wie auch für Beförderungen gelten. "Wenn schon der öffentliche Dienst auf eine Wochenarbeitszeit von bis zu 42 Stunden kommt, wird dies auch für die anderen Wirtschaftszweige nicht ohne Auswirkung bleiben", sagte Stoiber. Köhler sagte der "Welt am Sonntag", es könne für die Bevölkerung insgesamt kein Tabu sein, darüber nachzudenken, was geschehen müsse, um dem Land zu helfen. "Ich bin fest überzeugt davon, die meisten Deutschen wissen, wie notwendig es ist, manchmal mehr zu arbeiten, wenn die Umstände es verlangen", so Köhler.

FDP will Betriebe entscheiden lassen

FDP-Chef Guido Westerwelle forderte eine freie Entscheidung der Betriebe über verlängerte Arbeitszeiten. Die Arbeitnehmer sollten selbst über ihre Wochenstunden entscheiden können, ohne dass ihnen Gewerkschaftsfunktionäre Vorschriften machen dürfen, sagte Westerwelle der "WamS". Wenn sich 75 Prozent einer Belegschaft in geheimer Abstimmung dafür entscheiden, künftig wieder 40 Stunden in der Woche zu arbeiten, dann dürfe ihnen keine Gewerkschaftsführung einen Strich durch die Rechnung machen. "Arbeitnehmer-Selbstbestimmung statt Funktionärs-Fremdbestimmung - das ist die Devise für ein modernes Tarifrecht."

Deutsche Wirtschaft sieht zusätzliche Chancen

Braun sagte im SWR, die Arbeitszeiten sollten für einen "festgelegten Zeitraum von fünf oder wie viel Jahren" verlängert werden. Damit werde die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland mit seinen hohen Lohnnebenkosten erhalten. Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, sagte, Unternehmen und Belegschaften sollten dem Beispiel der Länder folgen. "So würden zwei Stunden Mehrarbeit pro Woche die Betriebe wettbewerbsfähiger machen und zusätzliche Chancen auf den Weltmärkten eröffnen", sagte Wansleben der "WamS". Arbeit schaffe Arbeit - diese Rechnung gehe immer auf.

Artikel vom 27.03.2004 |APA/AFP |hp


Quelle: http://www.kurier.at/wirtschaft/569812.php

Wie hoch war nochmal die Arbeitslosenquote in Deutschland?
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1951
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 13.10.2003
Beiträge: 360

BeitragVerfasst am: 29.März 2004 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Tja,

allein dieser Artikel zeigt doch die Dummheit und die Unwissenheit der Politiker.

Sabbeln, geifern und Stuss reden!

-------------------------------

Beispiele gefällig? Wie denn, was denn?

- jedem Kind einen Kindertagesplatz, denn auch Mütter sollen einen Arbeitsplatz haben!

Wo denn? Und warum? Arbeiten, Geld verdienen für Kitaplatz?

Jeder junge Mensch soll einen Ausbildungsplatz haben!!

Mit welchem Abgangszeugnis und nach der Ausbildung?

Jede Schule wird zur Ganztagesschule!

Wer unterrichtet dann da?

Soziale Sicherungssysteme umbauen?

Das habe ich schon 1982!! in der Welt gelesen und im Bundestag gehört!

Öffentlicher Dienst 42 St.?

Im ÖD(Krankenhaus) wird gnadenlos abgebaut, meine Frau hat in diesem Jahr schon 118 Überstunden!!

Empfehlung: so weit Personal reduzieren, dass sie nur noch 42St. im Monat zuhause ist!!

Nee, Leute, hier kann man nur noch abko....!!

Fangt bei Euch selber an und lasst wirtschaftlich Gebildete ans Ruder!

- Schaftt Eure Limousinen ab!
- Hört auf mit der Verschwenderei öffentlicher Gelder!
- An den Pranger gestellt und zur Verantwortung gezogen werden müssen die "Helden", die sich im Buch des Bundesrechnungshofes wiederfinden!
- Arbeitet im Lande und geht mal auf das Volk zu, hört ihm zu!!
- Verinnerlicht mal dass unser Volk nicht nur aus emotionslosen Dumpfbacken besteht.
Stellt Euch der Diskussion und nehmt Euch mal endlich zurück!

Ihr habt Euch Euren Job nicht erworben-Ihr seid gewählt-zum Wohle des Volkes!

Ich habe fertig, Flasche leer!

1951
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Schwabenpower
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Anmeldungsdatum: 24.12.2002
Beiträge: 1376
Wohnort: im wilden Süden

BeitragVerfasst am: 29.März 2004 20:17    Titel: @1951 und alle Antworten mit Zitat

Donnerwetter, da höre ich heute mal einen wütenden "1951". Und in vielen Punkten kann ich ihm uneingeschränkt Recht geben. Eines der Hauptprobleme ist aber der Lobbyismus, egal ob von Banken, Arbeitgebervertretern, Arbeitnehmervertretern etc., die blockieren schon alles im Vorfeld. Die Macht in unserem Lande haben schon lange nicht mehr die Politiker (endete so ziemlich genau mit der Ära Helmut Schmidt), sondern die Lobbyisten.....
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Auf Regen folgt Sonne!
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volare
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 07.11.2003
Beiträge: 406
Wohnort: Melk/ Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 30.März 2004 1:15    Titel: Es kommt noch besser! Siemens verlagert Arbeitsplätze Antworten mit Zitat

Zwischen den Zeilen lesen und sich wundern.

Ein ähnliches Interview gab es auch schon im Managermagazin:


Zitat:
Siemens-Chef denkt an Milliardenübernahme

Der Münchner Technologiekonzern Siemens bereitet sich auf Großübernahmen vor. Konzernchef Heinrich von Pierer sagte, dass selbst Milliardenzukäufe, wie sie der Erzrivale General Electric (GE) zuletzt stemmte, vorstellbar seien.

"Wieso nicht? Wir sind offen für solche Ideen", sagte von Pierer im Interview mit der Financial Times. GE kaufte 2003 für 9,5 Mrd. $ den britischen Medizintechnikanbieter Amersham. Von Pierer kündigte zudem an, auf Grund der hohen Lohnkosten in Deutschland weitere Siemens-Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern. Er wolle "natürlich mehr Geschäft in die Nähe seiner Kunden bringen", sagte von Pierer. Siemens machte im vergangenen Jahr 80 Prozent seines Umsatzes von 74,2 Mrd. Euro im Ausland, beschäftigt aber noch 40 Prozent seiner Mitarbeiter in Deutschland.

Siemens prüft nach Informationen aus Unternehmenskreisen derzeit, in welchen Sparten das Wachstum per Übernahme angekurbelt werden kann. Chancen sehe Siemens etwa bei Medizintechnik, Kraftwerksbau und Automatisierungstechnik, hieß es. Analystenschätzungen zufolge kann Siemens Zukäufe für bis zu 7 Mrd. $ schultern. "Es werden alle denkbaren Möglichkeiten erörtert", hieß es in Konzernkreisen. Siemens-Manager "denken selbst die extremsten Szenarien durch". Vor allem Übernahmen, die Siemens ein stärkeres Standbein in Japan oder Osteuropa verschafften, seien im Gespräch. Dort ist Siemens bislang relativ schwach vertreten.



Interesse am Anlagenbauer Invensys


Siemens hat zudem Interesse am angeschlagenen britischen Anlagenbauer Invensys bekundet. Mit einem Umbauplan machte sich Invensys kürzlich für Investoren attraktiver; der Einstieg von Siemens ist nun etwas wahrscheinlicher. Ein weiterer Kandidat ist Alstom. Nach einer Finanzkrise konnte sich der Kraftwerksbauer dank einer Rettungsaktion des französischen Staates 2003 erholen.


Auch Klaus Kleinfeld, Chef der Technologiesparte Information and Communications, macht sich intern für Übernahmen stark. Er wird in Branchenkreisen als möglicher Nachfolger von Pierers gesehen. Von Pierer wird voraussichtlich 2006 abtreten.


Quelle: http://www.ftd.de/tm/it/1077951792199.html?nv=sl


Siemens hat weltweit 417.000 Mitarbeiter per Ende 2003 (Ende 2002 426.000), davon wiederum 170.000 in Deutschland.

Nur, wie lange noch???
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bhp47
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Anmeldungsdatum: 14.01.2004
Beiträge: 139
Wohnort: Österreich

BeitragVerfasst am: 30.März 2004 8:04    Titel: arbeitszeit Antworten mit Zitat

volare,

natürlich befindet sich der holzhammerkapitalismus weiter im vormarsch.
doch fraglich nur, wie lange sich das blöde stimmvieh diese thesen der
gewinnoptimierung noch bieten lassen. die lebenshaltungskosten steigen
dank unseres wunderbaren euros (es gibt keine teuerung) ins uferlose,
gleichzeitig fallen die löhne und steigen die arbeitszeiten. gute nacht, altes
europa. die neuen eu-länder reiben sich schon jetzt die händchen, die
kapitalflucht und die unternehmensabsiedlung geht ungebremst weiter und
wie uns die vergangenheit lehrte, ist noch jede hochentwickelte kultur an
der eigenen präpotenz gestorben. uns trifft ja diese entwicklung aus
logischen biologischen gründen nicht mehr, doch unsere kinder und enkeln
werden die folgen leider mehr als spüren.

fressen oder gefressen werden, das recht des stärkeren wird die zukunft
bestimmen. dank basel 2 wird der mittelstand wegrationalisiert und dann
gibts nur noch die herrschenden und die leibeigenen. selbstverständlich
wirds wieder die 60 stundenwoche geben, die prügelstrafe für nicht
leistungsorientierte mitarbeiter gehört zum standard und das recht der
"ersten nacht" wird wieder eingeführt......

dem herrgott sei gedankt, daß wir alle nicht wissen, was uns bevorsteht,
doch eine werteumkehr steht uns sicher bevor.

ein pessimistischer

bhp47

p.s.: eben finde ich in meiner post ein angebot aus lettland über dachstühle, preis ca. 15% unseres preisniveaus. wer da nicht zum
grübeln anfängt, ist selber schuld..........
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volare
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 07.11.2003
Beiträge: 406
Wohnort: Melk/ Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 1.Apr 2004 1:50    Titel: Antworten mit Zitat

@ bhp47

Leider weiß ich mittlerweile mehr und hab mir mal mehr zusammen gereimt. Uwe war ja life dabei:

Siemens hat 170.000 Angestellte in Deutschland. Aber wie lange noch?

Weshalb?

LOHNKOSTEN und LOHNNEBENKOSTEN, sowie STEUERN

3 gute Gründe warum ich es auch machen würde, und Siemens ist nicht das einzige Unternehmen in Deutschland das so denkt.

mfg
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volare
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 07.11.2003
Beiträge: 406
Wohnort: Melk/ Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 1.Apr 2004 2:03    Titel: Beamte müssen 42 Stunden arbeiten Antworten mit Zitat

Heute neu auf manager-magazin.de

Zitat:
Ö F F E N T L I C H E R D I E N S T

Beamte müssen 42 Stunden arbeiten

Als erstes Bundesland führt Bayern die 42-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich im öffentlichen Dienst ein. Die Staatsdiener müssen ab September länger arbeiten. Edmund Stoiber hält dies für "zumutbar und notwendig".

München - Die CSU-Landtagsfraktion stimmte am Mittwoch dem Beschluss des bayerischen Kabinetts zu. Ministerpräsident Stoiber sagte nach der Sitzung, die Neuregelung solle noch in diesem Jahr in Kraft treten. Er nannte sie zumutbar und notwendig.

Zugleich versicherte Stoiber, dass es im öffentlichen Dienst in Bayern keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde. Aber wenn der Staat sparen und den Bürgern Opfer zumuten müsse, dann könne er seine eigenen Bediensteten nicht ausnehmen. "Bund, Länder und Gemeinden sind heute finanziell praktisch bewegungsunfähig."

Vorgesehen sei eine soziale Staffelung nach dem Lebensalter. Demnach soll ab dem 50. Lebensjahr eine Wochenarbeitszeit von 41 Stunden und ab dem 60. Lebensjahr von 40 Stunden gelten.

Einsteiger arbeiten schon ab Mai länger

Für Angestellte und Arbeiter, die neu eingestellt werden, wird die Wochenarbeitszeit schon am 1. Mai auf 42 Stunden erhöht. Das gilt auch für Beförderungen und Verlängerungen von Arbeitsverträgen. Für die Beamten tritt die Regelung mit der Altersstaffelung ab 1. September in Kraft.

In fünf Jahren werde die 42-Stunden-Woche wohl für drei Viertel der öffentlich Bediensteten in Bayern gelten, sagte Stoiber. Er erwarte, dass die Vorreiterrolle des Freistaates mit seinen 300.000 Bediensteten auch auf andere Wirtschaftsteile ausstrahle. Von den Gewerkschaften forderte der CSU-Chef mehr Realismus und die Bereitschaft zu flexibleren Arbeitszeiten.

Kommunen ziehen nicht mit

Die bayerischen Kommunen wollen die Arbeitszeit ihrer Angestellten und Arbeiter nicht verlängern. CSU-Fraktionschef Joachim Herrmann kritisierte, angesichts der leeren Kommunalkassen sei das nicht verständlich. Die Gewerkschaft ver.di habe nicht einmal über eine zusätzliche Wochenstunde reden wollen.

Mit seiner Entscheidung nutzt der Freistaat die neuen Möglichkeiten nach der Kündigung des Arbeitszeit-Tarifvertrages vor einer Woche.

Finanzminister Kurt Faltlhauser sieht durch die Arbeitszeitverlängerung ein Einsparpotenzial von rund 5700 Stellen. Allerdings könne dieses erst nach und nach umgesetzt werden, weil die Beamten ja im Dienst blieben, sagte er am Mittwoch in München. Zunächst solle mit den Einsparungen Personal für die Einführung des achtjährigen Gymnasiums flottgemacht werden.

Hessen zieht nach

Indessen bekräftigte Hessen seine Absicht, ebenfalls die Tarifgemeinschaft der Länder zu verlassen. Regierungssprecher Dirk Metz begründete die Absicht mit der für vernünftige Ergebnisse ungeeigneten Struktur der Tarifgemeinschaft. Der letzte Tarifabschluss werde den hessischen Landeshaushalt bis Januar 2005 mit Mehrausgaben von 270 Millionen Euro belasten.

Das Land strebt nun auch für Arbeiter und Angestellte eine Verlängerung der Wochenarbeitszeit an. Für hessische Beamte wurde die wöchentliche Arbeitszeit bereits auf 42 Stunden herauf gesetzt. In der Wiesbadener Staatskanzlei hieß es, Hessen gehe bei der Arbeitszeitverlängerung nach dem gleichen Modell vor wie Bayern.


Quelle: http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,293435,00.html


Das Statistische Bundesamt Deutschland wirft folgende aktuelle Registrierte Arbeitse aus per 02/2004:

Arbeitslose Jugendliche: 73.000
Arbeitslose Frauen: 1,951.000
Arbeitslose Männer: 2,890.000
Langzeitarbeislose: 1,523.000

Gesamt: 4,641.000 Arbeitslose in Deutschland

Quelle: http://www.destatis.de/indicators/d/arb110ad.htm


Setzen, 5 @ Stoiber

Hausaufgaben nicht gemacht!!!


mfg
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volare
Pathfinder


Anmeldungsdatum: 07.11.2003
Beiträge: 406
Wohnort: Melk/ Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 1.Apr 2004 2:10    Titel: Unternehmen, Gewerbe- und Insolvenzmeldungen Antworten mit Zitat

Insolvenzen insgesamt und Insolvenzhäufigkeiten von Unternehmen
nach ausgewählten Wirtschaftszweigen,
Rechtsformen und Ländern
Deutschland

Quelle: http://www.destatis.de/basis/d/insol/insoltab1.htm

Ansehen, nachdenken, eigene Schlüsse ziehen

gute nacht Deutschland

PS: Wer sang noch das Lied:" Besuchen Sie Europa, solange es noch steht"?
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Patrick Meier
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Anmeldungsdatum: 27.08.2003
Beiträge: 101
Wohnort: costa rica

BeitragVerfasst am: 1.Apr 2004 2:20    Titel: re Antworten mit Zitat

Geier Sturzflug hiessen die so ungefaehr

Ist halt schon eine Weile her, aber die haben es sehen kommen......

gruss patrick

p.s. was meint ihr, weshalb wir nach costa rica gezogen sind????
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volare
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Anmeldungsdatum: 07.11.2003
Beiträge: 406
Wohnort: Melk/ Niederösterreich

BeitragVerfasst am: 1.Apr 2004 3:13    Titel: Antworten mit Zitat

@ patrick meier

Wein, Weib und Gesang?

Aber Scherz beiseite!

Wie weit wird das noch führen?

Banken gewähren keine Kredite (auch sichtbar auf der Statistikseite)
Großkonzerne zahlen Ihre Steuern im Ausland
Billiglohnländer entern die Arbeitsplätze

Deutschland, wo fährst Du hin?

Anmerkung dazu am Rande:
Wie kam wohl Basel II zustande?

Der Zusammenhang ist nicht von der Hand zu weisen.

mfg
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Patrick Meier
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Anmeldungsdatum: 27.08.2003
Beiträge: 101
Wohnort: costa rica

BeitragVerfasst am: 1.Apr 2004 19:05    Titel: teufelskreis Antworten mit Zitat

@ volare

Finanzminister Kurt Faltlhauser sieht durch die Arbeitszeitverlängerung ein Einsparpotenzial von rund 5700 Stellen.

Da spart man Stellen und Lohnkosten ein, hat aber wieder mehr Arbeitslose......

So oder so wie mans macht ist es falsch.

Das groesste Problem (finde ich) ist, dass jeder immer mehr verdienen moechte.

Jeder will Luxus, Ferien, Autos, Freizeitbeschaeftigungen ....
Die wenigsten sind mit dem zufrieden was sie haben.
Der Neid ist allgegenwaertig.

Wenn ich dann hier die Ticos anschaue muss ich immer wieder staunen.
Viele haben gerade genug zum Leben. Aber sie kommen immer laechelnd und gutgelaunt zur Arbeit.....

Gruss Patrick
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Steher
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Anmeldungsdatum: 23.10.2003
Beiträge: 86
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 26.Apr 2004 0:07    Titel: Wieso sollen wir länger Arbeiten???? Antworten mit Zitat

Ich bin der Meinung das die Politiker länger arbeiten solten um die Milliarden Schulden wegzubekommen, denn Ich hab sie nicht gemacht, oder IHR !!!!
Aber der Nachteil ist: Wenn die Politiker länger arbeiten müssten, wieviel mehr Mist hätten wir dann noch!
Ob Sozialismus oder Kapitalismus oder Demokratie es ist alles ein und das selbe nur mit einem anderen Namen.
Beispiel: Nehmen wir die Milliarden Schulden mal weg, dann würde es doch hier genauso aussehen wie damals im Osten Deutschlands.
Defekte Straßen, zerfallene Häuser ... ect.
Wo gibt es das Fleckchen Erde noch, wo man Mensch sein kann ?


MfG
Steher
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Schwabenpower
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Anmeldungsdatum: 24.12.2002
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BeitragVerfasst am: 26.Apr 2004 6:39    Titel: @steher Antworten mit Zitat

Lieber steher, da haben Sie leider eine etwas einfache Denke: Die politiker sollen mehr arbeiten. Erlauben Sie mir die Frage, ob Sie überhaupt wissen, daß ein durchschnittlicher MdB auf eine Wochenarbeitszeit jenseits von 80 Stunden kommt?Daß er jedes Wochenende noch viele,viele Termine wahrzunehmen hat etc? Ihr Posting klingt zwar populistisch gut, geht aber sachlich völlig an der Misere vorbei....
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Steher
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Anmeldungsdatum: 23.10.2003
Beiträge: 86
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 26.Apr 2004 12:05    Titel: an Schwabenpower Antworten mit Zitat

1. ist es meine eigene Meinung.
2. Denke "ICH" lieber Einfach als Kompliziert, weil vieles schon Kompliziert ist oder gemacht wird.
3. Habe ich nicht behauptet das Politiker zu wenig Arbeitszeit in der Woche (80 Std.)haben, ist mir schon klar das da Stunden zusammen kommen.
Meine Meinung: Je mehr Stunden Sie machen, je mehr Mist kommt da in der letzten Zeit raus. Warum streicht man nicht ein paar Stellen und Stunden. Vielleicht hat Vater Staat dann weniger Schulden??? Wers glaubt wird selig.
Meine Schulden mußte Ich auch alleine Bezahlen, oder hat der Staat meine Schulden bezahlt!!!
Man sollte doch heute lieber sagen "Ausbeutung der unteren Schichten".
Leider habe ich nicht soviel Ahnung von Politik, ich hätte doch lieber den Mund halten sollen und Politiker bin ich auch nicht. Aber mein Brot muss ich mir selber verdienen.
Politiker dürfen Fehler machen, die weniger Bestraft werden als die des kleinen Mannes. Bestraft werden nur die kleinen dadurch. (mehr Steuern usw.)
4. Anscheinend haben Sie viel Ahnung, dann erklären Sie doch bitte mal den Politikern wie man von einem Milliarden Schuldenberg wieder runterkommt! Wer`s glaubt wird selig.(Ich meine damit den Schuldenberg.)
Geboren um zu Arbeiten.
Geboren um zu Sterben.
Nur mit Lug und Betrug kommt man weiter.
Es ist schön hier Mensch zu sein.

MfG
Steher
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Schwabenpower
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Beiträge: 1376
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BeitragVerfasst am: 26.Apr 2004 12:17    Titel: @steher Antworten mit Zitat

ich verstehe Ihre Unzufriedenheit, aber das ändert doch nichts dran, daß vieles Ihrer Meinungen leider vollkommen an den Tatsachen vorbeigeht. Klar-der Staat zahlt nicht Ihre Schulden-wir aber die Staatsschulden, denn der Staat, daß sind wir und nicht die Politiker. Die Politiker sind die von uns gewählten Volksvertreter. Also das müssen wir mal genau auseinanderhalten.

Wie man von einem Billionen-Schuldenberg (denn Milliarden reichen ja bei uns nicht mehr) runterkommt, weiß ich auch nicht.Soviel dürfte klar sein:
Das geht nur über Erhöhung der Einnahmenseite (Steuern , Gebühren) und drastische Reduzierung der Ausgabenseite (Sozialleistungen, Infrastrukturprojekte, Verkleinerung des Parlamentes, Abbau der überbordenden Bürokratie etc).Also dürfte jedem klar denkenden Menschen damit einleuchten, daß zumindest knallharte 15 bis 20 Jahre vor unserem Lande stehen! Und da fängt das Problem an: Keiner will auf was verzichten, kein Politiker tarut uns die Wahrheit zu sagen (daß wir nämlich bankrott sind und nur mit tiefen Einschnitten weiterkommen) etc.

Und in diesem Punkt, lieber Steher, gebe ich Ihnen vollkommen recht und deshalb verstehe ich Sie auch. Nur die Argumentation war mir ein bischen zu populistisch!
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tifinaa
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Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1177

BeitragVerfasst am: 26.Apr 2004 19:52    Titel: Antworten mit Zitat

@Schwabenpower,

Zitat:
die Argumentation war mir ein bischen zu populistisch!


Sind Sie Politiker?

Das was @Steher geschrieben hat trifft den Kern der Sache eher.

MfG Ronald
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Schwabenpower
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Anmeldungsdatum: 24.12.2002
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Wohnort: im wilden Süden

BeitragVerfasst am: 26.Apr 2004 20:29    Titel: Hallo Antworten mit Zitat

weder bin ich Politiker noch der Annahme, daß Stehers Argumentation sachlich richtig ist. Vielmehr bezeichne ich mich als ziemlich nüchterner Realist, der leider (zu)viel weiß. Es ist einfach, Sündenböcke ala Politiker zu suchen und zu finden, ohne die w a h r e n Hintergründe genügend zu beleuchten.
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Steher
Specialist


Anmeldungsdatum: 23.10.2003
Beiträge: 86
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 26.Apr 2004 20:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hey Schwabenpower !

Wir können im Moment alle viel Reden, aber ändern können "WIR" ja doch nichts. Dafür müsste es Volksentscheidungen geben (siehe (TEURO) Euro), "Ich" schätze er wäre dann nicht gekommen!
Sollange wie du keine 10 Mann auf einen Haufen zusammenbekommst, wird sich hier in Deutschland nichts ändern, es wird höchstens schlimmer.
(Siehe Maut / Ökosteuer und was sonst noch für Steuererhöhungen kommen und EU - Beitritte aus dem Osten ....und ... und...und....)
Wir müssen uns damit Abfinden das Deutschland, demnächst kein großes Industrieland mehr ist. Es wird wie Früher mal, eine Völkerwanderung geben, und zwar nach Arbeit. Wohin, das muss jeder selber entscheiden.


MfG
Steher
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tifinaa
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Anmeldungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 1177

BeitragVerfasst am: 27.Apr 2004 8:04    Titel: Antworten mit Zitat

@Schwabenpower,

Zitat:
Die herrschende Klasse im Kapitalismus ist immer noch die Bourgeoisie, kenntlich am Eigentum an gesellschaftlichen Produktionsmitteln und Einkauf von Lohnarbeit(ern). Sie hat korrumpierte Lakaien in Staat, Management und Medien . Aus diesem Wissen ergibt sich, warum die allgemeine Bildung immer mehr zurückgefahren wird (PISA) und gleichzeitig intellektuelle Eliten geschaffen werden sollen:

Erstens ist nur ein dummer Lohnarbeiter (Proletarier) ein guter Lohnarbeiter. Ein gebildeter könnte schließlich auf den Grundwiderspruch des Kapitalismus zwischen Produktivkräften und Produktionsverhältnissen kommen und – oh weh – dessen revolutionäre Lösung. Wachsende Widersprüche erfordern zunehmende Verblödung, um sie (beide!) nicht zu erkennen.

Zweitens ist die Bourgeoisie auf ihre korrumpierten Lakaien angewiesen, weil ja irgendwer die (Drecks-)Arbeit machen muß. Was läge da näher, als ihnen frühzeitig ein elitäres Bewußtsein einzuimpfen, ihnen durch einen elitären Lebensstandard das falsche Bewußtsein der Zugehörigkeit zur herrschenden Klasse zu vermitteln und letztlich durch das Bildungsgefälle zu gewährleisten, daß auch nur sie in der Lage sind, Führungspositionen zu besetzen.


soviel zu Politikern.

MfG Ronald
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Steher
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Anmeldungsdatum: 23.10.2003
Beiträge: 86
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 28.Apr 2004 14:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo !

@ Tifinaa

Sehr schön Erklärt.
Aber auf Deutsch nochmal, nicht Politiker und Gewerkschaften regieren ein Land, sondern Banken, Großfirmen mit riesigem Kapital sind diese.
"So der Spruch meiner verstorbenen Oma".
Ich sage es so wie "ICH" es denke, was andere denken und wie sie es Denken, ist nicht mein Problem. Solange wie "ICH" von jemanden Verstanden worden bin, ist es OK. Ich hasse Fremdwörter, sie dienen auch nur der "Gesllschaft" die sich (angeblich) Gebildet nennt.


Mfg
Steher
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