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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3934
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Verfasst am: 21.Jul 2006 7:17 Titel: Jahressteuergesetz 2007: Die 28 wichtigsten Steueränderungen |
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Das ist ein echter Hammer: Nach dem Steueränderungsgesetz 2007 und
diversen anderen Gesetzen mit Steueränderungen gibt es jetzt auch noch
ein "Jahressteuergesetz 2007".
Mit diesem Gesetz, das derzeit im Referentenentwurf vorliegt, sollen
zahlreiche steuerliche Änderungen in die Steuergesetze eingebaut werden.
In vielen Fällen werden vorteilhafte BFH-Entscheidungen wieder kassiert
und die Vorschriften entsprechend verschärft.
Manche Änderungen greifen rückwirkend ab 1.1.2006, andere erst ab
1.1.2007. Hier erläutern wir Ihnen die 28 wichtigsten Änderungen und
Neuregelungen aus dem 124-seitigen Gesetzentwurf, von denen Sie
betroffen sein können
Hier gelangen Sie zu den 28 wichtigsten Steueränderungen >> klick |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 21.Jul 2006 21:01 Titel: |
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und soll dafür bezahlen !!
Wer.s will bekommt es umsonst, als OFD- Mitteilung oder als Mitteilung für den Bundestag!
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp[/b] |
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Gebse Newbie
Anmeldungsdatum: 19.08.2003 Beiträge: 3
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Verfasst am: 24.Jul 2006 11:36 Titel: Nur weiter so, liebe Regierung |
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Da wunderts einen nicht, dass unsere Spitzenkräfte mit Top-Ausbildung scharenweise das Land verlassen und mittlerweile auch der dümmste (natürlich der am schlechtesten Informierte) gemerkt hat, was los ist.
Das ganze nimmt langsam erschreckende Formen an und ich fürchte,
ein zu erwartender Volksaufstand ist leider vorprogrammiert.
Hoffnung sehe ich im Moment keine, da die besten Politiker wie z.B. Merz,
die wüssten, wie eine Volkswirtschaft mit Ihrem Finanzsystem funktionieren sollte, einfach rausgeekelt werden und Lenker kleinerer Parteien wie Westerwelle, der auch vernünftige Thesen vertritt, zu wenig Macht haben.
Die Perversion, dass der Staat vor allem die kleinen Bürger immer noch mehr belastet und parallel dazu auffordert, mehr in die private Altersvorsorge zu stecken, dies auch noch mit angedachter Zwangs- Riesterrente, die neben ihrer nicht vorhandenen Rendite schlussendlich auch noch versteuert werden muss, schreit langsam zum Himmel.
Armes Deutschland kann man da nur sagen.
PS: Ich bin von der Natur her eigentlich ein sehr positiv denkender Mensch
mit esotherischer Neigung, aber hier muss man den Fakten einfach ins Auge sehen.
Vielen Dank noch ans GoMoPA-Team, für die Mühe die Ihr Euch schon seit Jahren macht.
Euer treuer Leser
Gebhard Riedle |
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Finanzscout Specialist
Anmeldungsdatum: 24.05.2006 Beiträge: 180 Wohnort: München
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Verfasst am: 27.Jul 2006 9:23 Titel: Unternehmenssteuerreform 2008 |
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Und das ist noch nicht alles !
Es kommt ja schließlich noch die großmächtig angekündigte Unternehmenssteuerreform auf uns zu.
Das Kabinett hat am 12.7.2006 Eckpunkte für die weitere Arbeit festgelegt. Ein Kabinettsbeschluss zum geplanten Gesetz ist für Januar 2007 und der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens bis zum Sommer 2007 geplant. Die Reform soll zum 1.1.2008 in Kraft treten.
Auszug aus dem Eckpunktepapier:
| Zitat: |
| • Die nominale steuerliche Gesamtbelastung der Körperschaften soll auf knapp unter 30% gesenkt werden (aktuell ca. 39%). Im Gegenzug sind für beide Steuerarten Hinzurechnungen auf Zinsen und pauschalierte Zinsanteile bei Mieten, Pachten, Leasing und Lizenzen geplant. |
Das bedeutet im Klartext nichts anderes, als dass künftig Mieten, Zinsen, Leasingraten, etc. defacto nicht mehr als Betriebsausgaben in Abzug gebracht werden können.
Allerdings schön getarnt, indem sie in der GuV erst abgezogen und später bei der Ermittlungen des steuerlichen Ergebnisses wieder hinzugerechnet werden. Das Verfahren ist grundsätzlich auch nicht neu: So wurden bspw. bei der Gewerbesteuer auch bisher schon langfristige Zinsausgaben hälftig wieder hinzugerechnet.
Führt man sich vor Augen, dass die Eigenkapitalausstattung unserer einheimischen Unternehmen extrem gering ist (deutsche Unternehmen finanzieren sich zu 70% durch Bankkredite) und die wenigsten insbesondere mittelständischen Unternehmen in den eigenen vier Wänden residieren, kann man das Ausmaß dieser Katastrophe in etwa erahnen.
Mieten und Zinsen sind nach den Personalkosten die beiden größten Ausgabenblöcke. Wenn diese steuerlich künftig nicht mehr berücksichtigt werden, wird es hierzulande eine Insolvenzlawine nie gekannten Ausmaßes geben.
Pikantes Detail am Rande:
Obwohl die Mieter, Schuldner und Leasingnehmer ihre Mieten, Zinsen und Leasingraten nicht mehr steuerlich absetzen können, müssen Vermieter, Leasingunternehmen und Kreditgeber die Miet- und Zinseinkünfte nach wie vor versteuern.
Armes Deutschland ! |
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