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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5866
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Verfasst am: 23.Jun 2007 14:11 Titel: Heuschreckchen - möchten Sie eines werden? |
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Nicola Horlick wird gefeiert wie ein Popstar. Dabei singt die Britin gar nicht: Sie ist Fondsmanagerin. Jetzt will sie Hedgefonds - eigentlich die exklusive Anlageklasse - für Mini-Investoren ab umgerechnet knapp 1500 Euro Einlage zugänglich machen.
Horlick, die als „Long only“-Expertin bislang nur in Aktien investierte, hat als vorläufig letzter Finanzpromi die Spielwiese „alternative Investments“ für sich entdeckt.
Derzeit rührt sie für einen Dachfonds die Werbetrommel: ein Hybrid, der in Hedgefonds und Private-Equity-Gesellschaften investieren wird. Der von ihrer Investmentgesellschaft Bramdean Asset Management gemeinsam mit der französischen Axa verwaltete Dachfonds soll am 9.Juli an die Londoner Börse gehen.
250 Mio. Pfund will die Oxford-Absolventin bei den Investoren einsammeln. Privatinvestoren können dann entweder die Aktie des neuen Dachfonds kaufen oder sich direkt an ihm beteiligen: 1000 Pfund reichen bereits.
Dann haben endlich auch gewöhnliche Sterbliche die Möglichkeit, vom Anlagegeschick der „Supermum“ zu profitieren. Dieses Etikett hat ihr die britische Presse in den Neunzigerjahren verpasst: Damals machte sie als Fondsmanagerin bei Mercury Management, Morgan Grenfell und Société Générale auf sich aufmerksam.
Nebenbei zog sie auch noch fünf Kinder groß. Das Wort „Supermum“ gefällt der extravaganten Geldexpertin aber gar nicht. Ihrer Ansicht nach seien das ja wohl eher Frauen, die ihre Kinder in Sozialwohnungen großziehen müssten und es dabei trotzdem irgendwie schafften, nicht verrückt zu werden. Sie selbst hat sich natürlich von Anfang an Kindermädchen leisten können.
Dass Horlick nun im – für die Branche fortgeschrittenen – Alter von 46 Jahren noch einmal etwas Neues ausprobieren möchte, ist verwunderlich. Nötig hat sie es eigentlich nicht. Branchenkenner schätzen ihr Privatvermögen auf mindestens 20 Mio. Pfund (30 Mio. Euro).
So verkauft sie sich dem Publikum derzeit als eine Art Messias, die dem gemeinen Volk Zugang zu einer bisher verschlossenen Botschaft verschaffen will.
Nicht nur die Reichen dürften mit „alternativen Investments“ reich werden, sondern auch das gemeine Volk müsse endlich vom Boom von Hedgefonds und Private-Equity-Gesellschaften profitieren, fordert Horlick. Ihr Investmentfonds, sagt sie im Brustton der Überzeugung, werde endlich zur „Demokratisierung“ dieser Anlageklasse beitragen.
Die Schützenhilfe der Financial Services Authority (FSA) steht noch aus. Die mächtige britische Börsenpolizei prüft seit geraumer Zeit, ob die von Kritikern als „Heuschrecken“ und „Geierfonds“ apostrophierten Anlageinstrumente Privatanlegern zugänglich gemacht werden sollen. Bislang dürfen auch im Mutterland des Kapitalismus nur institutionelle Anleger wie Pensionsfonds, Versicherungen und Stiftungen in diese weitgehend unregulierten Investmentvehikel investieren.
Quelle: Auszüge Welt |
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Brendle Insider
Anmeldungsdatum: 27.11.2002 Beiträge: 572
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Verfasst am: 25.Jun 2007 18:20 Titel: |
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ein uralter Hut!!!
seit dem 1.1.2004 darf diese Anlageart auch vom Normalbürger gezeichnet werden. Und das ist möglich ab (damals) 50 Euro. Heute sind es mindestens 100 Euro.
Grüße
Brendle |
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