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gnom Specialist
Anmeldungsdatum: 10.12.2002 Beiträge: 113 Wohnort: stuttgart
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Verfasst am: 19.Dez 2002 12:30 Titel: Altbausanierung und Steuerpläne |
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Die Rot - Grünen Steuerpläne schaden auch der Altbausanierung,
speziell auch in der Hauptstadt Berlin.
Kommt damit auch das Aus für eine ganze Branche?
Für die Immobilienwirtschaft ist längst klar :
Das Unwort des Jahres 2002 lautet
Steuervergünstigungsabbaugesetz ( StVergAbG )
Hinter diesem sperrigen Begriff verbergen sich zahlreiche
Steuererhöhungen und Förderkürzungen für die Branche.
Betroffen können hier ebendso private Investoren sein.
Das hat fatale Folgen nicht nur für die Sanierung maroder Gebäude,
sondern auch für die Handwerksbetriebe.
Die Finanzämter erkannten bisher auch sofort als steuermindernd
Kosten für die Erhaltung der Altbauten an
( zb. Dachausbesserungen und Fassadenrenovierungen )
die mehr als 15 % des Kaufpreises betrugen
und in zeitlicher Nähe zur Anschaffung der Immobilie standen.
Diese investorenfreundliche Auslegung bestehender Vorschriften
soll nun mit dem geplanten Gesetz wieder gekippt werden,
und die Neuregelung gar rückwirkend gelten.
Damit werden steuerliche Rahmenbedingungen bei Investitionen
in Altbauten wieder massiv verschlechtert. |
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Gerhard Gösebrecht Specialist
Anmeldungsdatum: 25.02.2002 Beiträge: 167 Wohnort: Südseite der Nordküste, nun etwas östlicher
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Verfasst am: 19.Dez 2002 18:56 Titel: |
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Normal wurde in den letzten Jahren unserer Rot- Grünen Regierung der Bauwirtschaft und allen mit daran Beteiligten Unternehmen der Garaus gemacht.
Zuerst Wegfall der Sonderabschreibung Ost, na ging noch so, es gab ja dann die Altbauafa, die dann auch noch wegfiel, danach Abbau der restlichen Vergünstigungen wie hier Fassadensanierung und Co.
Als letzter vernichtender Schlag gegen die Bauwirtschaft ist ab dem neuen Jahr der Wegfall der Eigenheimzulage zu werten.
Die kleinen Handwerksunternehmen, sofern einigermaßen flexibel und innovativ, werden dieses wohl überstehen, wenn auch mit deutlichen Einbußen.
Aber was soll die Hochbaufirma mit 100 Beschäftigten machen, wenn plötzlich kein Immobilieneigentümer mehr bereit ist zu investieren, keine Familie sich mehr das Bauen leisten kann?
Winterdienst, Schneeschippen, Transportleistungen oder Rasen harken?
Das sieht dann sehr düster für die Betriebe aus und Vater Staat hat statt der geplanten Steuermehreinnahmen plötzlich wieder eine Erhöhung der Sozialausgaben.
Aber was solls, Hans Eichel wird´s schon richten und der deutsche Michel zahlen - wie immer. |
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