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A. Henneberg ** Consulter **
Anmeldungsdatum: 28.08.2002 Beiträge: 4931 Wohnort: Osten
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Verfasst am: 10.Okt 2004 19:59 Titel: Bauträger => Häuslebauer = unrealistische Berechnungen |
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Faule Rechentricks
Bauträger stürzen Häuslebauer mit unrealistischen Berechnungen in ein finanzielles Desaster
"Warum Miete zahlen, wenn sich die eigenen vier Wände auch ohne Eigenkapital für das gleiche Geld finanzieren lassen?" - eine Frage, mit der vor allem Makler und Bauträger derzeit gern auf Kundenfang gehen. Doch trotz Zinskonditionen, die nach wie vor sehr günstig sind, geht die Rechnung nicht auf, teilte die Allgemeine Deutsche Direktbank Diba mit. Ohne Geld auf der hohen Kante führt auch heutzutage kein Weg ins Eigenheim. Daran ändern auch die beliebten Rechentricks der Objektanbieter nichts.
- Kreditbelastung klein rechnen: Eine Eigentumswohnung, die 150 000 Euro kostet, für nur rund 500 Euro im Monat komplett finanzieren? Bei solchen Werbesprüchen kommt mancher Mieter ins Grübeln. Realistisch ist die Rechnung aber nicht. Denn bei einem aktuellen Zehn-Jahres-Hypothekenzins von durchschnittlich circa fünf Prozent pro Jahr und einer üblichen einprozentigen Anfangstilgung kosten 150 000 Euro Kredit monatlich 750 Euro. Der Trick: Von der monatlichen Bankrate wird einfach schon mal die Eigenheimzulage für eine vierköpfige Beispielsfamilie abgezogen. Doch selbst, wenn das Beispiel auf die Bauherrenfamilie passen sollte, hat die Sache zwei entscheidende Haken. Erstens: Die Zulagenförderung fließt einmal pro Jahr, und zwar jeweils am 15. März. Den laufenden Entlastungseffekt hat also nur, wer die Fördermittel über das Jahr jeden Monat in die Haushaltskasse fließen läßt. Zweitens: Vater Staat zahlt die Eigenheimzulage nur acht Jahre lang. Spätestens danach muß das Familienbudget volle 750 Euro Bankrate pro Monat verkraften.
- Einmalige Nebenkosten ausblenden: Der Kredit muß nicht nur für das Haus oder die Eigentumswohnung selbst ausreichen, sondern auch für die diversen Nebenkosten: Maklergebühr: je nach Bundesland rund 3,5 bis sieben Prozent des Kaufpreises); Grunderwerbsteuer (3,5 Prozent des Kaufpreises), Notar- und Grundbuchkosten für die Eigentumsübertragung (circa 1,5 Prozent des Kaufpreises) und Eintragung der Grundpfandrechte (circa 0,5 Prozent der Kreditsumme) - so werden noch mal zehn Prozent und mehr fällig.
- Die laufenden Objektkosten gar nicht berücksichtigen: Auch das Wohneigentum zehrt mit Ausgaben für Heizung, Strom und Wasser am Geldbeutel. Eigentum will zudem gut versichert sein, und der Fiskus greift Immobilienbesitzern zusätzlich per Grundsteuer in die Tasche. Außerdem sind Eigentümer selbst für die Erhaltung und Renovierung ihrer vier Wände verantwortlich. Dafür muß regelmäßig etwas auf die hohe Kante gelegt werden.
Fazit: Der Blick auf die Anbietertricks zeigt schnell, daß die Formel "Eigentum statt Miete" nicht ohne Mehrbelastung funktioniert. Jeder Bauherr sollte mit einem Eigenkapitalanteil von mindestens 20 bis 30 Prozent der Kosten kalkulieren.
Quelle: WamS |
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Altenkirch Newbie
Anmeldungsdatum: 19.01.2005 Beiträge: 6 Wohnort: Gau-Algesheim
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Verfasst am: 21.Jan 2005 18:56 Titel: Häuslebauer |
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Hallo und Guten Tag,
Bitte sagen Sie nicht alle Unternehmer würden den Kunden eine falsche Berechnung machen.
Wir machen z.B. dem Kunden einen Festpreis, was in diesem Festpreis alles eingerechnet wird können Sie auf unser Website: www.altis-bau.com, lesen. Ausserdem bekommt unser Kunde vorab die Kopie des Kaufvertrages mit den Unterlagen schon zum Lesen und kann diesen mit seinem Anwalt besprechen. Danach kann er diesen Vertrag so akzeptieren oder mit Abänderungen an uns zurück schicken. Wir geben diesen dann an unseren Anwalt weiter, der nach Prüfung und Absprache mit uns dann den Kaufvertrag aufsetzt und dem Kunden dann zur Unterschrift zuschickt.
Ich weiß, daß dies nicht von vielen Hausherstellern so gemacht wird, aber es soll sowohl für den Kunden als auch für die Handwerker eine gewisse Sicherheit eingebaut sein, so daß keiner zum Schluß seinem Geld nachlaufen muß und auch der Kunde mit dem Festpreis voll kalkulieren kann und keine Nachfinanzierung braucht.
Mit freundlichen Grüssen
N. Altenkirch |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 21.Jan 2005 21:17 Titel: Häuslesbauer |
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Hallo
Also auf dem angegebenen Link kommt garnix !
Was Sie hier in Punkto Kundenservice anführen sollte eigentlich in der heutigen Zeit für einen Hausanbieter /Hersteller/Vertriebsfirma eine Selbstverständlichkeit sein.
Wenn Sie keine Individualleistungen anbieten beinhaltet ihr Kaufvertrag
doch auch den Liefer- und Leistungsumfang ? Wird denndieser nicht von Ihrem (n)Berater /n mit dem zukünftigen Kunden besprochen und gilt dann als Vertragsbestandteil ?
Was soll ein Anwalt denn ggf. nachprüfen oder an ihrem Vertrag denn ändern ? Rechtliche Bestandteile des Vertragsrecht die im BGB veankert sind? Soll das heißen das Ihre Kaufverträge mit derartigen Mängel behaftet sind dass sie ggf. einer anwaltlichen Korrektur einer oder beider Vertragsparteien bedürfen ?
Würde hier schon bitten dies näher zu erörtern.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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Roderich Hopp * Ehrenmitglied *

Anmeldungsdatum: 17.05.2004 Beiträge: 947 Wohnort: Dorum-Mulsum
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Verfasst am: 21.Jan 2005 21:47 Titel: Häuslesbauer |
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Nachtrag.
HP gefunden, angesehen , durchgelesen !
Ihre Module kann ich mir auf jeden Baumarkt besorgen bzw.ggf. herausnehmen und diese Gewerke ausschreiben bzw als Eigenleistung selbst erbringen. Ich vermisse aber das exakte Liefer- und Leistungsverzeichnis unter Verwendung der eingesetzten Materalien ihres amerikanischen Herstellers ( Fleetwood ist mir bekannt ) . Das interessiert auch die finanzierende Bank, denn der Bausatz stellt doch den Hauptbestandteil einer Finanzierung dar! Es ehrt mich auch insgeheim, wenn ich immer wieder auf meine alten Entwürfe aus meiner Boston- Zeit stoße die wohl bei einigen US- Herstellern, wenn auch in abgeänderter Form noch immer beliebt sind.
Vermisse auch eine kundenfreundliche Beispielkalkulation über ein einzugsfertiges Haus in einem bestimmten Standard.
Mit freundlichen Grüßen
Roderich Hopp |
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GM&P Info .

Anmeldungsdatum: 18.01.2006 Beiträge: 3332
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Verfasst am: 22.Apr 2008 20:59 Titel: Re: Bauträger => Häuslebauer = unrealistische Berechnunge |
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| Zitat: |
| "Warum Miete zahlen, wenn sich die eigenen vier Wände auch ohne Eigenkapital für das gleiche Geld finanzieren lassen?" |
Laut einer aktuellen Studie der Landesbausparkassen (LBS) reichen in den meisten deutschen Regionen schon mittlere Einkommen völlig für den Erwerb einer Immobilie aus.
In manchen ostdeutschen Landkreisen, aber auch in Sankt Wendel (Saarland) und Kronach (Nordbayern) brauche man sogar nur die Hälfte des Durchschnittseinkommens, in Sonneberg (Thüringen) reiche sogar ein gutes Drittel.
Laut LBS ist der Wohneigentumserwerb in der jeweiligen Region dann machbar, wenn bei einem Eigenkapital in Höhe eines Jahresnetto-einkommens die Finanzierungsbelastung (bei Zins und Tilgung von insgesamt 7,5 Prozent pro Jahr) 35 Prozent des Haushaltsnetto-einkommens nicht übersteigt. |
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