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Bernd M. Leimer Newbie
Anmeldungsdatum: 14.01.2003 Beiträge: 46 Wohnort: ad libitum
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Verfasst am: 1.Feb 2004 21:06 Titel: VIVACON AG - neues Steuersparmodell - Erbbauzinsen |
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Neues Steuersparmodell beflügelt die Immobilienbranche
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Berlin - Ein neues Steuersparmodell könnte der krisengeschüttelten Immobilienbranche neuen Schwung verleihen. Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofes (Az. IX R 65/02) können Erbbauzinsen, die für die gesamte Vertragslaufzeit - meist 99 Jahre - auf einen Schlag vorweg bezahlt werden, im betreffenden Jahr in voller Höhe steuerlich als Werbungskosten abgesetzt werden. Allerdings mindert der Pachtzins nur dann die Steuern, wenn die Immobilie vermietet wird. Bewohnt sie der Pächter privat, ist das nie abzugsfähig.
Beobachter gehen davon aus, dass das Erbbaurecht - bislang fast ausschließlich von Kirchen und Kommunen vergeben - auf Grund des erheblichen Steuervorteils einen Boom erleben könnte - zumindest aber künftig eine wesentlich stärkere Rolle in der Immobilienbranche spielen wird. Der Anteil des Erbbaurechts an allen Immobilienverkäufen in Deutschland beträgt heute nur etwa fünf Prozent.
Eines der wenigen Unternehmen, die diese Chance erkannt haben, ist die Kölner Vivacon AG. Das seit Ende 2001 börsennotierte Unternehmen verfolgt ein hier zulande noch ungewöhnliches Geschäftsmodell: Die AG erwirbt Wohnanlagen, trennt Aufbauten von Grund und Boden durch Bestellung eines Erbbaurechts, teilt Gebäude in Eigentumswohnungen auf und verkauft die Wohnungen einzeln im Erbbaurecht.
Während Immobilienkäufer vom günstigeren Erbbau-Preis und den neuen Steuersparmöglichkeiten profitieren, partizipiert auch die Vivacon in mehrfacher Hinsicht: Einerseits bleibt das Unternehmen Eigentümer der Grundstücke - für eine Immobilien-AG ein nicht unerheblicher Vorteil - und generiert andererseits sowohl die Verkaufserlöse aus den Wohnungen sowie einen sicheren Cashflow aus entweder vorausbezahlten oder über Jahre gestreckte Erbbauzinsen.
Die Vivacon, deren Aktie innerhalb eines Jahres von 2,2 auf 7,2 Euro gestiegen ist, hat bisher rund 2800 Wohnungen verkauft und meldete vorläufigen Zahlen zufolge eine Umsatzverdoppelung im vergangenen Jahr. Demnach stieg das Verkaufsvolumen von 30,1 Mio. Euro im Jahr 2002 auf 63,1 Mio. Euro 2003. Derzeit wandelt das Unternehmen ein ehemaliges denkmalgeschütztes Krankenhaus-Gebäude in Berlin Kreuzberg in einen Wohnpark mit rund 130 Eigentumswohnungen um. |
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letti Specialist
Anmeldungsdatum: 17.02.2003 Beiträge: 169 Wohnort: Sachsen, bei Leipzig
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Verfasst am: 27.März 2004 10:51 Titel: ... Sehr interessant. |
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... das werde ich prüfen und eventuell in meine Konzeption ( siehe Ost- Immos) einbauen. Immo- Eigentümer könnte dann eine Stiftung sein, die vieleicht sogar noch gemeinnützig ist.
Jedenfalls interessante Kombinationsmöglichkeiten.
Danke.
mfg.
letti |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1194 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 30.Nov 2005 18:17 Titel: |
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Absturz!
der Glanz von Börsenlieblingen kann sehr schnell verblassen. Hier Vivacon, der Überflieger-Aktie. Dieser Immobilienwert gehört mit einem Kurszuwachs von 289% zu den erfolgreichsten deutschen Aktien in diesem Jahr – bisher zumindest. Nun hat das Image der Kölner Firma jedoch erste Risse bekommen. Die Folge: Seit einigen Tagen stürzt auch die Aktie ab.
Ein Spezialreport des Anlegerschützers Heinz Gerlach setzte den Kurs von Vivacon erheblich unter Druck. Zunächst hatte im frühen Handel noch eine Pressemitteilung über den Start der Vermarktung des bisher größten Wohnungsportfolios (5.236 Wohneinheiten) in der Geschichte des Kölner Unternehmens den Kurs knapp über 34 Euro getrieben.
In dem Spezialreport wirft Gerlach dem Unternehmen zahlreiche Ungereimtheiten vor, die in dem Vorwurf gipfeln, dass Vivacon mit künstlichen Buchgewinnen aus hohen Verlusten hohe Gewinne mache. Nur mit Hilfe von Bilanztricks sei es Vivacon möglich gewesen, Gewinne auszuweisen, obwohl im operativen Geschäft im ersten Halbjahr tiefrote Zahlen geschrieben wurden.
Vivacon hat seinerseits auf die Gerlach-Vorwürfe mit einer Stellungnahme reagiert ( www.vivacon.de ). und weisst die Vorwürfe zurück, merkt aber an, dass Gerlach ursprünglich als Berater bei der Konzeption eines Vivacon-Wohnungsprivatisierungsfonds mitgewirkt habe, der dann nicht vermarktet wurde. Vermutlich soll dem Report damit nun der Anstrich eines „Racheaktes“ gegeben werden.
Wer kann schon den Wahrheitsgehalt der Vorwürfe beurteilen? Allerdings muss man bei der Analyse der Geschäftszahlen der Richtigkeit der von dem Unternehmen in den Geschäfts- und Quartalsberichten gemachten Angaben vertrauen. Aus dieser Sicht hinterlassen die Vorwürfe einen schalen Beigeschmack.
Die vom Unternehmen in den Geschäfts- und Quartalsberichten gegebenen Informationen sind ausschlaggebend. Sollte es dort wirklich zu Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung gekommen sein, wäre das ein schwer wiegender Verstoß. Klar ist aktuell nur: An der Aktie von Viavcon kann man sich die Finger verbrennen! S.R. |
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Spiritus Rector * Consulter *

Anmeldungsdatum: 12.12.2003 Beiträge: 1194 Wohnort: Hamburg
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Verfasst am: 30.Nov 2005 18:24 Titel: |
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Pressemitteilung der VIVACON vom 28.11.05
Pressemitteilung zu den Darstellungen von Heinz Gerlach
Köln, 28. November 2005. Herr Heinz Gerlach hat sich in zwei Darstellungen vom 24. und 28.11.2005 polemisch zur Vivacon AG geäußert. Er ist ersichtlich betroffen, dass die Vivacon AG keinen teuren Beratervertrag mit ihm eingehen wollte.
Wegen der Fülle der unwahren Behauptungen und aus dem Zusammenhang gerissenen Darstellungen lassen wir die beiden Berichte presserechtlich prüfen. Außerdem werden wir die strafrechtliche Prüfung veranlassen. Es geht dabei u.a. um den naheliegenden Verdacht des Versuchs der Kursmanipulation.
Entgegen den Unterstellungen von Herrn Gerlach wird die Vivacon AG dieses Jahr bei deutlichem Wachstum das beste Geschäftsjahr ihrer Geschichte abschließen. Die Geschäftsstrategie der Bündelung und des Weiterverkaufs von Wohnungsportfolios an institutionelle Investoren führt aufgrund des exzellenten Marktklimas bei institutionellen Anlegern zu sehr erfolgreichen Geschäftsabschlüssen. Dementsprechend war es nicht notwendig, den Wohnungsprivatisierungsfonds DWF 1 aufwendig an viele private Investoren zu vertreiben, sondern es ergab sich die Möglichkeit, diese Immobilienbestände an einen institutionellen Investor zu platzieren.
Die Bewertung der Erbbaurechtscashflows der Vivacon AG erfolgt gemäß den IAS 40 einheitlich zu einem Abzinsungsfaktor von 5%, d.h. einem Faktor von 20. Die Vivacon AG steht darüber hinaus kurz vor der Verbriefung einer ersten Tranche von Erbbaurechtszahlungsansprüchen am Kapitalmarkt. Diese Vorbereitungen haben nahe gelegt, dass die von Vivacon vorgenommene Bewertung mit dem 20-fachen des jährlichen Erbbauzinses noch unter den am Markt tatsächlich erreichbaren Beleihungswerten liegt.
Die von Herrn Gerlach angesprochene Familien Wohnspar e.G. ist eine von Vivacon völlig unabhängige Genossenschaft mit eigenen Entscheidungsgremien und einem Kapital von rund 0,9 Mio. Sie gehört 32 Genossen und wirtschaftet seit dem sie ihre Immobilien von der Vivacon AG erworben hat sehr erfolgreich.
Quelle www.vivacon.de/site/index.php?id=154&tx_ttnews[tt_news]=282&tx_ttnews[backPid]=86&cHash=00d0d19743 |
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jandietz Specialist
Anmeldungsdatum: 05.10.2005 Beiträge: 53 Wohnort: Essen
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Verfasst am: 8.Dez 2005 15:18 Titel: ...gabzheitliches Konzept! |
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verehrte User,
seit nun annähernd zwei Jahren vertreiben wir die Objekte der VIVACON. Ich kann nur sagen: das Konzept passt, gerade für den klassischen Kapitalanleger aus gehobenen Einkommensbereich.
Das ganze beginnt mit der excellenten Lage der Objekte: aktuell Düsseldorf-Stadtmitte, moderate Verkaufspreise, günstige Mieten, TÜV geprüfte Objekte, kein Standard, etc...
Wer sich beraten lassen möchte, kann sich gerne mal bei mir melden:
[E-Mail anzeigen]
Durch unsere Anbindung, haben Sie die Möglichkeit, doch noch an die Immobiliensahnestücke zu kommen. Immerhin war das Objekt in DD nach 2! Monaten! ACHTFACH belegt....spricht für sich...
Der schnelle frisst den langsamen...
mit bestem Gruß
Jan Dietz |
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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 6710
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Verfasst am: 30.Jul 2007 17:22 Titel: |
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ots.CorporateNews
Die VIVACON AG (ISIN 000604 8911) hat über Tochtergesellschaften in verschiedenen off-market Transaktionen ihren Wohnungsbestand um weitere 1.700 Wohneinheiten erhöht. Die Standorte der Wohneinheiten befinden sich hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen. Die Wohn- und Nutzfläche beträgt insgesamt rd. 110.000 qm und die Vermietungsquote liegt bei ca. 87%.
In Q2 2007 wurden weitere 540 Wohneinheiten in das mit Forum Partners gegründete Gemeinschaftsunternehmen WIAG eingebracht. Damit beträgt die Anzahl der von WIAG gehaltenen Wohnimmobilien bereits ca. 4.400 Einheiten. Der gesamte Immobilienbestand der VIVACON AG (exklusive der WIAG) beträgt aktuell rund 8.500 Wohneinheiten und weitere Wohnimmobilienportfolios von mehreren tausend Einheiten befinden sich in der konkreten Ankaufsprüfung.
Die Vivacon ist mit der aktuellen Geschäftsentwicklung sehr zufrieden und bestätigt die kommunizierte Gesamtjahresprognose. Die Zahlen für das erste Halbjahr werden am 13. August bekannt gegeben.
Stellungnahme zur aktuellen Marktsituation: VIVACON AG hat kein direktes Exposure zu den amerikanischen Immobilien- und Finanzierungsmärkten und ist deshalb nicht vom amerikanischen Markt abhängig. Insofern ist die Gesellschaft auch nicht von den momentanen Problemen des dortigen Subprime Kreditsegments betroffen. Der Fokus liegt ausschließlich auf deutsche Wohnungsimmobilien, die im internationalen Vergleich hohe Renditen aufweisen. Käufer von deutschen Wohnimmobilien sind internationale Immobilieninvestoren aus unterschiedlichen Ländern. Die Finanzierung der Immobilienportfolios erfolgt mit einer Vielzahl von deutschen und internationalen Banken. Sie ist als grundbuchbesicherte Immobilienfinanzierung strukturiert und nicht als LBO-Finanzierung. Die letzte Verbriefung von Erbbaucashflows hat bspw. ein AAA-Rating erhalten und die VIVACON AG erwartet auch weiterhin ein unvermindert starkes Interesse nach Anlagen dieser Rating-Klasse.
Der deutsche Immobilienmarkt entwickelt sich weiterhin sehr positiv. Die hohen Kaufpreise der letzten größeren Transaktion mit Kaufpreismultiples von 16-18fachen der Jahresmiete zeigen das unverändert hohe Interesse an deutschen Wohnimmobilien. Die Verkäufe von Opportunity Investoren ebnen den Weg für die nächste Generation von strategischen Investoren mit einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont. Der deutsche Wohnimmobilienmarkt ist gekennzeichnet durch weiterhin sehr hohe Volumina, was durch den möglichen Wegfall der EK02-Problematik sogar noch gefördert werden könnte. Die Gesellschaft erwartet als einer der führenden Intermediäre im deutschen Wohnimmobilienmarkt eine positive Auswirkung aus einer potentiellen Volumensteigerung.
Ende der Mitteilung euro adhoc 30.07.2007 |
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