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Costa - Blanca oder der Traum vom Haus im Süden...

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Bernd M. Leimer
Newbie


Anmeldungsdatum: 14.01.2003
Beiträge: 46
Wohnort: ad libitum

BeitragVerfasst am: 13.März 2003 9:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Häuschen im Süden - der Traum vieler Deutscher.
Vorsicht:
Immobiliengeschäfte im Süden haben vielfach von gewohnten deutschen Gepflogenheiten abweichende Regeln.
Am Geschäft mit den träumenden „Suchenden“ ( vor allem deutsche Kunden) nach Fincas und Villen wollen viele verdienen. Schwarze Schafe finden Sie fast an jeder Ecke, seriöse Makler aber auch, Sie müssen aufmerksam sein. In diesem Interessendschungel und den unterschiedlichen Spielregeln oder Bestimmungen können Sie sich schnell verheddern. Nutzen Sie beim Kauf-/Bauvertrag sowie den weiteren Schritte die Hilfe von unabhängigen Experten. Die Kosten für Beraterhonorare und für unabhängige Übersetzungsarbeiten sind deutlich geringer, verglichen mit dem Schaden, den ein „schwarzes Schaf“ anrichten kann.
Doch bevor Sie zusagen ( auch mündliche Verträge sind zum Teil schon rechtsgültig ) sollte Sie sich auch über die gezahlen ( nicht gezahlten ) Steuern erkundigen, für offene Schulden haftet nämlich in den meisten Fällen der Käufer.

Übrigens: ein qm Neubau bei guter Qualität kostet oftmals nicht mehr als 600 Euro. Vergleichen Sie einmal mit Ihrem Kaufpreis, ein gutes Geschäft?
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immowelt - Immobilienportal
Loui Zifer
Specialist


Anmeldungsdatum: 22.01.2003
Beiträge: 140
Wohnort: Stets neben dir

BeitragVerfasst am: 15.März 2003 8:25    Titel: Antworten mit Zitat

Auch an der Costa Blanca fallen Namen:

http://www.gomopa.net/phpBB2/viewtopic.php?p=5661#5661

Der Kreis wird enger.
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A. Henneberg
** Consulter **


Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4940
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 17.März 2003 7:53    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat - aus Beitrag von Casavivendo
Zitat:
Folgendes ist passiert:
1998 hat sich ein, nach den Regeln, seriöser deutscher Bauträger entschlossen, die hohen Immobilienpreis auf Mallorca auszunutzen und ein Appartmenthaus zu bauen.
So weit, so gut. Pläne in Ordnung, Bauerlaubnis erteilt, Grundstück gekauft. Und wie geht es jetzt weiter?

Und nun ? Auf Mallorca sieht es nicht gerade toll aus mit dem Immobilienmarkt - im Moment.
Da heisst es um so mehr darauf achten, wer Ihr Makler oder Verkäufer ist.
Denn auch die schwarzen Schafe sitzen auf Immobilien und versuchen diese loszuwerden.
Wie sieht es aus auf Mallorca... Auf Mallorca stehen tausende Wohnungen leer
..viele begonnene Bauprojekte liegen still, Makler haben kaum Kunden - die Krise im Immobiliengeschäft auf Mallorca - unüberwindlich ?? Das Nationale Institut für Statistik gab bekannt, dass auf den Balearen-Inseln fast 80 000 Wohnungen leer stehen, die meisten auf Mallorca. In vielen schönen Strandgebieten stehen ganze Wohnsiedlungen, diese hat man erst vor Jahren neu aus dem Boden gestampft. Verkaufen - ? -es finden sich kaum Abnehmer, wenige - meist keiner der die überhöhten Preise zahlen kann. 2001 zahlte man auf den Balearen 495 079 Wohnungen, 94350 davon sind Zweitwohnsitze meist von Deutschen und anderen Ausländern. Der Leerstand - 16 Prozent des gesamten Wohnraums, damit stehen genau 79 572 Objekte leer. Das ist einer der höchsten Leerstände in ganz Spanien.
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Tatjana Burchert
Newbie


Anmeldungsdatum: 24.09.2003
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 24.Sep 2003 21:40    Titel: Immobilien kaufen im Ausland.............. Antworten mit Zitat

.........dieser Wunsch, eine Immobilie im Ausland zu kaufen kommt doch nicht von heute oder morgen.

Aus noch mehr eigener Faulheit und Unwissenheit wird viel zu schnell ja und ahmen gesagt, unterschrieben und der Scheck rüber gereicht.

Man kann so viel vorher abklären - dann muss man mal einen Urlaub dafür opfern und sich vorher gründlich auf die Besonderheiten eines jeden Landes informieren um sich darauf einzustellen zu können.
Fehler bleiben aber begrenzt.

Nehmen wir Spanien – das Problem hört man ja viel.
Man kann zur Gemeinde gehen und sich einen Auszug von dem Grundstück geben lassen. Vom Makler kann man einen Katasterauszug fordern usw.

….und lieber auf eine einmalige Chance verzichten … die nächste kommt bestimmt. Drängler meinen es in den seltesten Fällen gut!

Aber im Vorfeld muss erst alles abgeklärt sein. Es gibt heute eine Reihe von Immobilienfirmen im Internet, die dazu eine Menge Auskunft geben, was man beachten muss.

Nicht Meckern und hinterher heulen, vorher auch !!!!!!selbst !!!!!!! aktiv werden und alles hinterfragen und auch selbst prüfen!!

Haben alles selbst durch – mit Erfolg! (trotz kleinerer Probleme!)

Werde in den nächsten Jahren, wenn ich mehr Zeit habe, dazu Schwerpunkte in Internetz setzen. (zu Spanien)

Mit freundlichen Grüßen
T.B.
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Goodman
*** Consulter ***


Anmeldungsdatum: 16.01.2002
Beiträge: 5416

BeitragVerfasst am: 5.Jan 2004 12:30    Titel: Antworten mit Zitat

Ein Ferienhaus in Spanien
Traum oder Alptraum?


Von Gero Rueter

Immer mehr Deutsche suchen eine Immobilie im Ausland. Der Markt boomt. Jährlich investieren allein die Deutschen ca. 11 Milliarden Mark in Auslandsimmobilien. Seriöse und unseriöse Makler, Bauträger und private Verkäufer wollen an dem großen Geschäft verdienen. Doch nur wer viele Details beachtet, kann einen Reinfall vermeiden.

Der Test: Als angebliche Käufer testeten wir Immobilienmakler und einen Anwalt vor Ort, den wir nach dem Zufallsprinzip auswählten. Folgende Erfahrungen haben wir gemacht.

Angebote über Ferienimmobilien fanden wir in den Anzeigenteilen der großen Tageszeitungen, der Immobilienzeitschrift Bellevue, den deutschsprachigen Küstenzeitungen vor Ort, im Internet und bei Maklern in Spanien. Die von uns angeforderten und uns zugeschickten Unterlagen enthielten häufig wenig konkrete Informationen über die einzelnen Objekte. Wenig konkrete Informationen bekamen wir auch bei den Immobilienmessen, die an Wochenenden in den Hotels abgehalten und in den Anzeigenteilen der Tageszeitungen angekündigt werden. Nach der ersten Kontaktaufnahme wollten die Makler möglichst schnell ein persönliches Beratungsgespräch zu Hause oder direkt eine Wochenendbesichtigung arrangieren.

Die Wochenendbesichtigung

Wir trafen uns mit dem Makler einer großen Immobilienfirma am Flughafen und flogen zusammen an die Costa Blanca nach Spanien. Nach Angaben des Maklers hat seine Firma im letzten Jahr rund 1.000 Wohneinheiten verkauft. Untergebracht wurden wir im firmeneigenen Hotel. Weitere Kaufinteressenten aus ganz Europa waren ebenfalls zur Wochenendbesichtigung mit ihren Maklern angereist. Unterkunft und Verpflegung wurden von der Firma übernommen. Doch dann kommt‘s: Die uns zuvor zugeschickten Unterlagen stimmten nicht. Ein im Prospekt abgebildetes freistehendes Haus für ca. 85.000 Mark gab es in Wirklichkeit nicht. Ein anderes Haus kostete gleich 10.000 Mark mehr. Die Bauqualität war sichtbar billig und schlecht. Zur bestehenden Infrastruktur wurden falsche Informationen gegeben. Die Ferienimmobilien wurden uns als Renditeobjekt schmackhaft gemacht. Wir wurden unter Druck gesetzt, ein ins Visier gefasstes Objekt noch an diesem Wochenende zu kaufen. Man teilte uns anfangs mit, dass eine spätere Kaufabwicklung nicht möglich sei.

Einen Mustervertrag über eine Neubauimmobilie wollten uns die Makler nicht aushändigen. Sie erzählten uns, dass die Verträge immer am Wochenende unterschrieben werden müssten und dass eine Mitnahme des Vertrages zur Prüfung vor der Unterschrift nicht üblich sei. Darüber hinaus sei der Vertrag vom Hausanwalt geprüft. Widerwillig bekamen wir schließlich einen spanischen Vertrag mit schlechter deutscher Übersetzung ausgehändigt. Nachfragen zu unverständlichen Vertragsklauseln konnten die Makler angeblich nicht beantworten. Weitere Fragen zum spanischen Rechtssystem beantworten die Makler eindeutig falsch. Stattdessen bekamen wir den Hinweis, dass „deutsche Pingeligkeit“ hier völlig fehl am Platze sei. Die Wochenendbesichtigung erinnert uns an die bekannten Butter- oder Kaffeefahrten. Zeit zum Nachdenken oder zu einer kritischen Überprüfung gaben die Makler bewusst nicht. Gespeist von falschen Informationen und unter Druck unterschreiben so ca. 80 Prozent der Wochenendbesucher einen Kaufvertrag, der sich bei genauerer Prüfung als katastrophal herausstellte.

Der Kaufvertrag und die Prüfung beim Anwalt

Als potentielle Kunden testeten wir auch einen Anwalt nach dem Zufallsprinzip vor Ort und ließen den uns ausgehändigten Vertrag prüfen. Doch obwohl der Vertrag in wesentlichen Punkten sich nicht an spanische Gesetzesvorgaben hält und zum großen Nachteil für den Käufer ist, sagte uns der Anwalt nach wenigen Minuten, dass der Vertrag in Ordnung sei. Erst auf hartnäckiges Nachfragen räumte er ein, dass einige Klauseln zum Nachteil des Käufers seien. In dem Vertrag wurden zum Beispiel die Kaufpreiszahlungen nicht durch eine Bankbürgschaft abgesichert. Im Falle eines Konkurses der Baufirma, die als S.L. (zu vergleichen mit einer deutschen GmbH) nur mit einem Kapital von ca. 6.000 Mark haftet, wären die Anzahlungen möglicherweise verloren. Das spanische Gesetz sieht aber eine Bankbürgschaft (AVAL) zur Sicherheit des Kunden zwingend vor. Laut Vertrag können Baumängel nur innerhalb von einem Monat nach Schlüsselübergabe angemeldet werden. Das spanische Gesetz sieht dafür aber zehn Jahre vor. Eine - verlangte - 50-Prozent-Anzahlung des Kaufpreises an die Baufirma ist mit hohen Risiken verbunden, da die Fertigstellung erst in 14 Monaten geplant war und auch erst dann ein Grundbucheintrag erfolgen sollte. Vertragsstrafregelungen bei nicht fristgerechter Fertigstellungen waren nicht vereinbart.

Fazit: Der uns vorgelegte Vertrag ist mit hohen Risiken verbunden. Vom Abschluss eines Vertrages hätte uns der Anwalt eindeutig abraten müssen.

Was sollte man beim Hauskauf wissen und beachten?

Vor einem schnellen Kauf an einem Wochenende kann nur gewarnt werden. Wer einen Alptraum beim Hauskauf im Ausland vermeiden will, muss sich gut informieren und in Ruhe sorgfältig prüfen. Folgende Punkte sollten beachtet werden:

Makler und Provisionen

Je mehr Vermittler an dem Objekt beteiligt sind, um so höher wird die Provision. Seriöse Makler vor Ort in Spanien nehmen 5 bis 10 Prozent Provision, die der Verkäufer oder der Bauträger zahlt, die aber letztendlich im Kaufpreis enthalten ist. Manche Makler nehmen aber auch 20 Prozent und mehr. Bei den großen Bausparkassen und Banken in Deutschland, die ebenfalls als Makler Objekte vermitteln, muss man in den Kaufpreis Provisionen von 15 bis 18 Prozent und mehr einkalkulieren. Darüber hinaus gibt es auch private Vermittler vor Ort, die für einen „Freund“ das Haus verkaufen. Auch dort sind fast immer Provisionen im Kaufpreis enthalten.

Seriosität von Verkäufern, Maklern und Bauträgern prüfen
Die Frage der Seriosität des Verkäufer, Maklers, Bauträgers ist für Glück oder Unglück beim Immobilienkauf entscheidend. Der Markt boomt und gerade schwarze Schafe wollen den uninformierten Kaufinteressenten über den Tisch ziehen. Nach Angaben eines Deutschen Insiders der Maklerbranche von der spanischen Costa Blanca sind dort sehr viele Makler unseriös (darunter auch viele deutsche Makler). Die Seriosität der Verkäufer, der Preise und Verträge sollte man folglich immer überprüfen.

Fragen Sie den Makler und Bauträger nach Adressen von Kunden, bei denen Sie sich erkundigen können. Seriöse Verkäufer nennen gerne ehemalige Käufer und geben auch Bankadressen, bei denen man Auskünfte einholen kann.

Lassen Sie sich von den Maklern die Zulassung zeigen. Zugelassene Makler in Spanien unterliegen einer Prüfung und gehören den beiden Hauptverbänden GIPE (Gestores Intermediarios de Promociones de Edificaciones) und API (Agentes de la Propiedas Inmobiliaria) an.

Allerdings ist es auch so, dass Maklerbüros mit diesen Gütesiegel werben, die einzelnen Verkäufer aber nicht diese Maklerprüfungen gemacht haben und ebenfalls zu den schwarzen Schafen gehören.

Setzen Sie sich beim Kauf von Gebrauchtimmobilien über einen Makler oder Vermittler immer mit dem Vorbesitzer in Verbindung. Der Kauf-/Bauvertrag und auch alles weitere Vorgehen sollten von einem unabhängigen Experten begleitet werden. Dies können Fachanwälte sein oder auch die Schutzvereinigungen für Auslandsimmobilienbesitz. Die Kosten für ein Beraterhonorar und auch unabhängige Übersetzungsarbeiten sind gering verglichen mit dem Schaden, der entstehen könnte. Allerdings muss davor gewarnt werden, einen Anwalt und Übersetzer zu beauftragen, der von dem Verkäufer, Makler oder Bauträger genannt wird. Auch ist wie zuvor beschrieben ein Anwalt kein Garant für eine seriöse Beratung. Einen seriösen und unabhängigen Anwalt bekommt man durch Referenzen. Auch die Deutsche und Schweizerische Schutzgemeinschaft für Auslandsgrundbesitz e.V. hat mit einigen Anwälten gute Erfahrungen gemacht und vermittelt die Adressen.

Rechtliche Situation

Deutsche Rechtsvorstellungen sind nicht auf den Immobilienkauf im Ausland übertragbar. Auch innerhalb der EU ist das Immobilienrecht nicht einheitlich geregelt. Zudem gibt es in den jeweiligen Ländern unterschiedliche steuerliche Vorschriften für den Erwerb, Besitz und Veräußerung von Immobilien. In Spanien, Italien und Frankreich werden üblicherweise zwei Kaufverträge abgeschlossen. Zuerst wird ein privatschriftlicher Kaufvertrag abgeschlossen, der ohne notarielle Beurkundung verbindlich ist. Der Vertrag ist also auch dann gültig, wenn es sich nur um ein normales Blatt Papier handelt. In der Folgezeit wird üblicherweise ein notarieller Kaufvertrag abgeschlossen. Damit aber das Grundstück nicht noch ein zweites Mal an einen anderen Käufer veräußert wird oder mit einer Hypothek belastet wird, muss man sich um den notariellen Kaufvertrag, der für die Eintragung ins Grundbuch notwendig ist, kümmern. Aufgrund der Gültigkeit von privatschriftlichen Verträgen ist dringend zu empfehlen, vor der Unterschrift unter diesen Vertrag und vor der Leistung einer Anzahlung alle rechtlichen Aspekte abzuklären. Das Vorhandensein von Baugenehmigungen bei Neu- und Altbauten und ein aktueller Grundbuchauszug, aus dem die Eigentumsverhältnisse und eventuellen Belastungen (Hypotheken) hervorgehen, müssen vorliegen. Sich bei diesen Unterlagen bis zum Notartermin vertrösten zu lassen, ist sehr gefährlich.

Steuern, Abgaben

Vor der Unterschrift unter dem privatschriftlichen Vertrag sollte man sich auch über anfallende Steuern, Abgaben und sonstige Kosten im Zusammenhang mit dem Kauf befassen. Die Grunderwerbsteuern sind viel höher als in Deutschland, zudem fällt auf den Besitz in Spanien und Frankreich Vermögenssteuer an. Sie sollten sich nachweisen lassen, ob der Verkäufer mit der Bezahlung der Steuern und sonstigen Abgaben auf dem Laufenden ist. Für eventuelle Schulden haftet der neue Käufer.

Vererben

Hinsichtlich der späteren Vererbung sollte man sich vor dem Kauf schon Gedanken machen. In anderen Ländern gelten zum Teil andere Erbschaftsvorschriften und Erbschaftssteuersätze.

Preise

Eine Auslandsimmobilie ist und bleibt immer reiner Luxus. Eine Rendite kann man mit einer Auslandsimmobilie in der Regel nicht erzielen. Neben dem Kaufpreis fallen Steuern und jährlich Nebenkosten an, die besonders dann steigen, wenn man sich nicht selbst um Pflege und Erhalt der Immobilie kümmern kann. Wer eine Auslandsimmobilie als Renditeobjekt anpreist, ist meistens unseriös. Unter Renditegesichtspunkten ist es immer lohnender, das Geld gut anzulegen und vom Gewinn in den Urlaub zu fahren. Darüber hinaus erscheinen auf den ersten Blick die Preise in Spanien für deutsche Verhältnisse zum Teil günstig.

Wenn man allerdings weiß, dass die Baukosten für einen Quadratmeter Neubau in Spanien bei guter Qualität nicht höher als 1.000 Mark liegen, so fragt man sich oft, wie die verlangten Endpreise zustande kommen. Man erkennt, dass die Gewinnspanne enorm ist und die Grundstücke zu unvorstellbaren Preisen verkauft werden. Die nicht selten verlangten Preise für Grundstücke auf dem Land sind dann mit denen in deutschen Innenstädten vergleichbar. Spanier zumindest würden diese Preise nicht zahlen, da sie die realen Preise kennen.

Um den realen Preis eines Grundstücks und einer Gebrauchtimmobilie zu ermitteln, sind professionelle Schätzer hilfreich. Die Adressen der selbständigen Schätzer (Architekten oder Ingenieure) bekommt man über die spanischen Banken, da diese bei der Kreditvergabe jede Immobilie von den Profis schätzen lassen. Viele spanische Banken in den Touristenzentren haben inzwischen auch deutschsprachige Ansprechpartner. Auch die Architektenkammern vermitteln Schätzer. Da die verlangten Preise in Spanien in der Regel Verhandlungssache sind, lassen sich mit Hilfe eines Gutachtens, etwas Zeit und Geduld die Preise oft erheblich herunterhandeln. Für einen professionellen Schätzer bezahlt man inklusive Gutachten ca. 260 Mark, mancherorts auch mehr.

Neubau, Gebrauchtimmobilie oder zur Miete?

Neubauten sind mit Risiken verbunden. Einige Bauträger lassen sich vieles vorfinanzieren und stellen das Haus nicht fertig, eventuell geht die Baufirma auch zufällig oder vorsätzlich Pleite. Das Geld ist dann in den allermeisten Fällen verloren. In Deutschland gibt es die Makler- und Bauträgerverordnung, die den Käufer vor der Pleite schützt. In Spanien zum Beispiel gibt es als Sicherheit das so genannte AVAL-Gesetz, wonach die vom Bauherren geleistete Anzahlung bis zur endgültigen Fertigstellung durch eine Bankgarantie (aval bancario) abgesichert werden müssen. Bezeichnenderweise halten sich viele Baufirmen bei den ausländischen Kunden häufig nicht an diese gesetzliche Bestimmung. Bei seriösen Baufirmen ist die Bankbürgschaft allerdings selbstverständlich. Bietet ein Bauträger diese Bürgschaft nicht an, ist von einem Vertragsabschluss abzuraten. Zudem sollte immer nur nach Baufortschritt gezahlt werden. Problematisch ist auch, dass bei Neubauten eine Kontrolle aus Deutschland kaum möglich und mit Pfusch am Bau zu rechnen ist. Das Angebot von Gebrauchtimmobilien ist groß und die Preise sind zum Teil günstig. Der große Vorteil: Es gibt bei einer Prüfung durch einen unabhängigen Experten/Architekten und Juristen weniger böse Überraschungen. Wer Geld und Ärger sparen will, sollte sich für einige Monate am Ort einmieten und dann in Ruhe nach dem richtigen Objekt in der richtigen Lage suchen. Nur wer sich vor Ort auskennt, wird böse Überraschungen vermeiden können. Unter Umständen kann aber auch eine Immobilie zur Miete eine Alternative sein. Einige Besitzer lassen ihre Immobilien über Jahre leer stehen und sind froh über einen langfristigen Mieter.

WDR Service Zeit
www.wdr.de/tv/service/geld/inhalte/000420_4.html
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A. Henneberg
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Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4940
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 22.Jul 2005 11:29    Titel: Antworten mit Zitat

Tücken beim Kauf von Auslandsimmobilien

Wer träumt nicht von einer eigenen Finca unter Spaniens Sonne oder einem Chalet mit Blick auf das Mittelmeer? Die Nachfrage nach ausländischen Immobilien ist besonders in Deutschland ungebrochen hoch.

Gerade nach der Urlaubszeit, in der zum Träumen genügend Zeit war und vielleicht sogar schon erste Objekte beäugt werden konnten, gibt es besonders viele Interessenten. Doch Experten raten zu sehr viel Umsicht bei der Wahl und beim Kauf einer Immobilie, denn es gibt zahlreiche Stolpersteine auf dem Weg zum Eigenheim im Ausland. So sind etwa in manchen Ländern Kaufverträge auch ohne notarielle Beglaubigung gültig.

Daher sollten Käufer umgehend nach Vertragsunterzeichnung den Kauf vor Ort ins Grundbuch eintragen lassen. Ansonsten könnte ein listiger Verkäufer schnell noch eine Hypothek aufs Haus nehmen oder es ein weiteres Mal verkaufen. Was dann folgte, wäre ein aufwändiger, teurer Papierkrieg. Um nicht an ein schwarz gebautes Haus zu geraten, sollte man sich unbedingt vor dem Kauf die Baugenehmigung zeigen lassen.
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tomdenia
Newbie


Anmeldungsdatum: 09.10.2003
Beiträge: 25
Wohnort: E-03700 DENIA / Alicante, SPAIN

BeitragVerfasst am: 25.Jul 2005 12:14    Titel: Immobilien an der Costa Blanca Antworten mit Zitat

[i][quote]Die Nachfrage nach ausländischen Immobilien ist besonders in Deutschland ungebrochen hoch.

Um nicht an ein schwarz gebautes Haus zu geraten, sollte man sich unbedingt vor dem Kauf die Baugenehmigung zeigen lassen.[/quote][/i][/quote]

Ihre, sowie die anderen Beiträge zu diesem Thema entbehren leider jeglicher Aktualität!
Deutsche Käufer sind in den letzten 1-2 Jahren eher zur Rarität geworden, von -ungebrochen hoher Nachfrage - zu sprechen zeugt von totaler Marktunkenntnis. Vielleicht wird´s nach den Wahlen wieder besser.
Auch der ach so tolle Tip sich beim Kauf eines Hauses die Baugenehmigung zeigen zu lassen ist total praxisfremd, denn wenn überhaupt - und das gilt hauptsächlich für Neubauten oder nur wenige Jahre alte Gebäude - sollte man die sogenannte Wohnbarkeitsbescheinigung der zuständigen Gemeinde sich vorlegen lassen(Cedula de Habitabilidat); die Baugenehmigung ist total wertlos denn wer weiss schon ob danach auch gebaut wurde??!
Nur die "Cedula de Hab." garantiert einwandfreie Voraussetzungen.
Bei Bedarf kann ich gerne Hilfestellung geben ( 20 Jahre hier lebend u. im Immo-Bereich tätig ).
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Lison
Newbie


Anmeldungsdatum: 16.10.2004
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2005 11:23    Titel: Re: Immobilien an der Costa Blanca Antworten mit Zitat

Liebe Leser,
Ich bin an Infos immer interessiert, wenn diese Berichte (Spanien Immobilien Kauf) diese Qualität haben und dazu noch so voll mit schlechten Ratschlägen sind, muss ich meine Meinung über den Wert dieser informations- Plattform wirklich überdenken. Ich bin 10 Jahre im Immobiliengeschäft und habe nicht einen unzufriedenen Kunden. Ich will damit auch nicht sagen das es Betrug nicht gibt, nur sind dann auch die betrogenen mit verantwortlich da sie den neuen Porsche für 5000 € kaufen wollen. (so Billig,weil der mal eine Leiche im Kofferraum hatte.Später heist das dann ich habe einen Porsche gekauft und bezahlt, nur geliefert wurde der nie BETRUG.
Also, vieles ist hier anders es ist Spanien und da haben viele ohne Baugenehmigung gebaut. Kann aber im Normal Fall nachträglich erstellt werden, und auch schnell noch eine Hypothek aufnehmen, geht im normal Fall auch nicht, da sind immer mehr Geschichten im Spiel. Dieses Thema ist sehr umfangreich, und um so mehr möchte ich darauf hinweisen das wir hier auch das Jahr 2005 Schreiben. Also lassen Sie sich keine Geschichten erzählen. Hat jemand eine Frage hier meine
E-Mail “kmmoda@yahoo.de” Ich lebe an der Costa del Sol, besseres Wetter gibt es in Europa nirgends.
Gruß an alle
LISON
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A. Henneberg
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Anmeldungsdatum: 28.08.2002
Beiträge: 4940
Wohnort: Osten

BeitragVerfasst am: 26.Jul 2005 11:39    Titel: Antworten mit Zitat

@ tomdenia
@ Lison

genau aus diesem Grund diskutieren wir hier.
Pro und Contra, Informationen und Meinungen.

Übrigens: Der Beitrag stammte aus der Frankfurter Rundschau
>>> klick hier

Schreiben Sie also von Ihren Erfahrungen, von Ihren Ansichten.
Stellen Sie klar - was zum Teil an den "Presseberichten" - Sensationsmeldungen sind und was "vielleicht" stimmt.
Danke für Ihre Beiträge.
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tomdenia
Newbie


Anmeldungsdatum: 09.10.2003
Beiträge: 25
Wohnort: E-03700 DENIA / Alicante, SPAIN

BeitragVerfasst am: 28.Jul 2005 9:10    Titel: Costa Blanca Immobilien Antworten mit Zitat

Abgesehen von der Aussage die Costa del Sol hat das beste Wetter - was wohl statistisch mit unter 1º im Durschnittswert stimmen mag - sie ist jedoch auch eine Tagesreise weiter entfernt, was bei einer eigenen Immobilie , wo mann auch mal gerne mit dem Auto hinfahren will, von nicht zu unterschätzender Bedeutung ist, stimme ich mit den Ausführungen von Lison voll überein!
Ich werde auch nie begreifen warum die Aussage "Betrug" so leichtfertig in Spanien in den Mund genommen wird . Dazu ein dutzenfach von mir erlebtes typisches Beispiel:
Es wird in "sonnen-beeindruckter" Form, mit raschem Entschluss , eine Immobilie erworben; dann, bei etwas längerer Nutzung bekommt man intensivere Ortskenntnis und vor allem durch die "qualifizierten" Aussagen der vielfältigen "Pseudo-profis" - meistens in deutschen Bars - beeinflusst, glaubt man zuviel bezahlt zu haben und hat dann nichts besseres im Sinn als den Bauträger als Betrüger lautstark zu beschimpfen !
Damit jedoch nicht genug: Derselbe "betrogene" Eigentümer legt nochmal 50 oder 100.000 drauf und versucht seine Immobilie dann wieder zu verkaufen. Wer ist dann der eigentliche " Betrüger " ??!!
Es wird in Spanien genauso viel oder wenig betrogen wie in anderen Ländern, und die rechtlichen Voraussetzungen haben sich heutzutage so an europäischen Standard angepasst, dass der alte Ruf nicht mehr aktuell ist. Dass z.B. ein Hauskauf auch ohne Notar theoretisch vollkommen legal ist, gilt auch in anderen Ländern z.B. Österreich, darüber habe ich aber noch nie einen negativen Kommentar gelesen.
Doch Spanien liegt nun mal näher an Afrika und ist somit leider für viele Mitteleuropäer "irgendwie ein Entwicklungsland," "die ja eigentlich nur von unserem Geld leben".
Lediglich die Entscheidungskriterien der Interessenten, sind unter der Sonne etwas lockerer als zu Hause, und wer gibt schon gerne zu mehr emotional als rein wirtschaftlich vernünftig gehandelt zu haben.
Wo sind die Zeiten der deutsch-typischen Aussage: "Man gönnt sich ja sonst nichts". Es ist bald wieder an der Zeit, dass "Geiz ist geil" bald wieder in der Mottenkiste verschwindet und der deutsche Käufermarkt wieder die Bedeutung gewinnt, wie das vor Jahren der fall war.
Sonnige Grüsse aus Spanien, - man lebt hier einfach besser und wir haben auch keinen Wassermangel!-
[E-Mail anzeigen]
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gutty
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Anmeldungsdatum: 01.11.2003
Beiträge: 6
Wohnort: Spanien Festland Costa Brava

BeitragVerfasst am: 6.Aug 2005 17:12    Titel: Antworten mit Zitat

wer immobilien an der südlichen costa brava sucht oder verkaufen will, kann sich gerne an uns wenden. unser hauptbüro besteht besteht hier schon seit 1993. auch mit bankreferenzen und zufriedenen kunden können wir dienen. mit billigen preisen ist hier allerdings auch nichts mehr, die haben haupsächlich die spanier hochgetrieben.

ich würde mich freuen, von dem einen oder anderen hier zu hören.

Rainer Müller
Collection Properties, S.L.
[url]http://www.costabrava.de[/url]

p.s. wassermangel haben wir hier auch keinen. wetter auch sehr angenehm, und nur eine tagesreise von deutschland entfernt
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Harald Bubel
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Anmeldungsdatum: 05.09.2005
Beiträge: 6
Wohnort: Kapstadt

BeitragVerfasst am: 22.März 2006 9:12    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlichen Dank, auf so eine Diskussion habe ich lange gewartet. Ich verfolge die Beitraege im Forum gespannt und muss mich wirklich manchmal wundern. Normalerweise ist der Deutsche ja immer sehr bedacht und vorsichtig, man klaert zu Hause alles ab, laesst den Makler arbeiten, Zeit und Geld investieren und fliegt dann selbstbewusst ins Land der Traeume und dann "spart" man sich den Makler. Genau hier spart man am falschen Fleck.
Ich spreche vom Beispiel Suedafrika, die Deutschen gehoeren hier zur zweitgroessten Kaeuferschicht auslaendischer Kaeufer. Aber auch hier versuchen sie auf Umwegen noch ein paar Euro einzusparen und liegen dann doch wieder auf der Nase, weil man gerade im Ausland professionellen Rat braucht - hier wird am falschen Fleck gespart.

Mir geht es hier nicht darum das Geschaeft der Vermittler (ob Immobilien oder Kapitalanlagen etc. sei hier egalisiert) zu beleben, es geht mir darum einmal zum Ausdruck zu bringen, dass Viele selbst schuld sind, wenn ein Betrug bei ihnen funktioniert. Das Schlimme ist nur, dass hinterher die gesamte Branche in Verruf gebracht wird und generell keinem mehr geglaubt wird.

Im Ausland leben und Deutschland entfliehen ist vieler Leute Traum, speziell die Rente im Sueden zu geniessen etc. Liebe Leute, dann wacht endlich auf und spart nicht am falschen Fleck, an der professionellen Beratung.
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immowelt - Immobilienportal
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