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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 18.Sep 2002 12:54 Titel: Costa - Blanca oder der Traum vom Haus im Süden... |
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Der Traum vom Haus im Süden
Wer träumt nicht von einem Haus im Süden? Am Beispiel der Familie Urstadt aus Hannover zeigt der Film, wie schnell man um seinen Traum und sein Geld gebracht werden kann.
Die Urstadts aus Hannover schlagen die Hände über dem Kopf zusammen beim Anblick ihres Appartements. Sie trauen ihren Augen nicht, denn sie stehen vor einer Ruine. Das Haus ist noch immer im Rohbau; eigentlich ist alles nur schlimmer geworden. Wände sind zum Teil eingestürzt, Putz bröckelt von den Decken, überall nisten Tauben. Dabei hatte es so schön angefangen: "El Sueno, ein Traum wird für Sie Wirklichkeit". So hieß es im Werbeprospekt einer deutschen Baufirma an der spanischen Costa Blanca. Ein Domizil in bester Lage - für Urlaub und Alter. Das Angebot war verlockend: Einfach runter fliegen, die Sache vor Ort anschauen und dann vielleicht kaufen. Nur schnell sollten sie sich entscheiden, die Grundstücke seien rar.
Beeindruckt von den Aussichten und den Versprechungen des Bauunternehmers unterschrieben sie noch am selben Wochenende. Nichts ist jedoch von den Versprechungen geblieben. 60.000 Mark wurden angezahlt, Urlaubstage investiert. Alles umsonst. Heute können die Urstadts froh sein, nicht das ganze Geld an den betrügerischen Unternehmer gezahlt zu haben. Ein deutscher Makler hatte sie gewarnt. Die Urstadts und 34 andere Geschädigte haben Strafanzeige gestellt. Der Ausgang ist ungewiss, denn der betrügerische Bauunternehmer ist verschwunden.
(Quelle: Phoenix) |
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Casavivendo Specialist
Anmeldungsdatum: 12.03.2002 Beiträge: 65 Wohnort: in der oberen Pfalz
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Verfasst am: 18.Sep 2002 14:55 Titel: Der Alp geht um.... |
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Leider Gottes fallen trotz mfangreicher Aufklärung immer wieder Menschen auf diese üblen Machenschaften herein und nähren damit die negative Meinung der Immobilienmakler, obwohl ja hier überhaupt kein Makler im Spiel war...
Aber wozu braucht man denn einen Vermittler? Kostet doch boß Geld..., kann ich doch viel besser..., etc etc etc.
Freie und erfolgreich tätige Makler werden solche, wie oben beschriebene Objekte, gar nicht erst anbieten. Bauträger und -unternehmen dieses Kalibers sind vor Ort bekannt und werden von den ehrlichen Vermittlern gemieden wie die Pest.
Und wir, die hier in D sitzen? Wir reissen uns den A.... auf um den Interessenten Informationen zu beschaffen, die Hand und Fuss haben, organisieren Besichtigung und Beratung, investieren eine Stange Geld in den Interessenten. Und was macht der? Er lacht sich ins Fäustchen, fliegt ein paar Tage später alleine "runter" und spielt den großen Kenner. Und wird i.d.R. nach Strich und Faden abgezockt.
Einerseits kann ich eine gewisse Schadenfreude nicht verhehlen, andererseits wird dieses Negativerlebnis wieder einige Interessenten vom Kauf abhalten.
Unser Partner vor Ort und wir haben noch nie und werden niemals einen Interessenten zur Eile drängen. Wir werden ihn zwar auf eventuelle andere Interessenten für das gleiche Objekt hinweisen, haben aber immer Alternativen im Bestand.
Ich kann nur jedem raten, sich erst zu Hause gründlich zu informieren, dann hinfliegen und ansehen und nach der Rückkehr zuhause alles nochmals überdenken und durchrechnen.
Viele Grüße
Vasa Vivendo |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 19.Sep 2002 8:02 Titel: |
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Hallo money-baer,
wenn ich also ihren Beitrag richtig interpretiere, dann ist es doch besser, wenn ein neutrales Unternehmen die Überprüfung dieser sehr problematischen Zielgruppe übernimmt.
Nicht Creditreform, Bürgel oder irgendeine andere Auskunftei sind dazu in der Lage, weil sie lediglich Zahlen und nicht die Seriosität überprüfen. Ausserdem sind diese Auskünfte für den User (Käufer) kostenpflichtig.
Bestehen Sie bei einer Investition auf eine GM&P Überprüfung, ansonsten ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sie ihr "blaues Wunder" erleben.
Gruß |
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Hänsel und Gretel Pathfinder
Anmeldungsdatum: 08.02.2002 Beiträge: 416 Wohnort: Diese Erde
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Verfasst am: 19.Sep 2002 9:43 Titel: Lesen, Sehen Hören und Wahrnehmen - was ist das? |
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Warum wird jedes Jahr zu Ostern, vor den Staus auf der Autobahn gewarnt? Wozu warnt man die Autofahrer pünktlich zum Einbruch der kalten Jahreszeit vor veränderten Straßenverhältnissen?
Warum in aller Welt, muss der Trottel Mensch, ständig und aufs Neue ’eingenordet’ werden? Weil er sich nichts behalten kann? Weil er so dusselig ist? Weil er sich selbst nicht im Stande ist, Informationen zu besorgen?
Nein. Weil zu jeder dieser Gruppen permanent neue dazu stoßen und noch nicht gesegnet wurden. Neue Kegelbrüder, die erst mal ’ne Runde schmeißen müssen. Neue Seeleute, die der Äquatortaufe nicht entrinnen. Neue Autofahrer, die nicht wissen können, dass es im Winter glatt sein kann. Urlauber per Auto, die nicht wissen können, dass für alle anderen auch Ostern im Kalender steht.
Und natürlich Bau-/Kaufwillige. Fremdes Land, fremde Sprache, fremde Bestimmungen, Verordnungen und Gesetze. Selbst mit den Paragraphen des eigenen Ländle kommen sie nicht klar und konsultieren für jeden Fliegenschiss einen Anwalt, sind Mitglied im Rechtsschutzverein und tragen Gürtel und Hosenträger nach dem Motto: Man kann ja nie wissen...!. Aber in südlicheren Gefilden, da wissen sie plötzlich bescheid. Da fahren sie hin und da sind sie wer. Da wird ihnen noch ’was geboten für’s Geld. Da wird mal kurz mit den Gläsern geklingelt und mit den Scheinen gewedelt und bums, schon werden wir plötzlich wach.
Das Portemonnaie weist ein Lücke in der Größe zweier Bruttojahreseinnahmen auf. Das Ego liegt in Gips und Lachen wird für 6 Jahre gestrichen. Die lieben Gonzales und Pedros haben es demnach auch faustdick hinter den spanischen Ohren und ein deutscher “Bau-Fritz“ weis, wie man mit solchen Naivlingen umzugehen hat. Sie werden kurzerhand ausgeplündert, wie zu besten Kriegszeiten und der Initiator ward dann nicht mehr gesehen.
Selbst innerhalb der Zeit, in der ich diesen Beitrag verfasse, sitzen wieder so zwei Aspiranten an einem Tisch im Süden und lassen sich bei einem kühlen Getränk auf viel zu heiße Geschäft ein. Selbst wenn man jetzt dazwischen ginge und mit der erhobenen roten Kelle warnte, wäre die Chance einer Rettung als eher gering einzustufen. Unbelehrbar nennt man dieses Verhalten.
Also – was bleibt?
Die Gewissheit, dass im kommenden Jahr wieder Ostern im Kalender notiert wird, der nächste Winter wieder Glatteis im Gepäck hat und dennoch kein Schwein davon gewusst haben will, wenn’s kracht. Den Bau-/Kaufwilligen nach Strich und Faden das Fell über die Ohren gezogen wird und das Wort ’Verbraucherschutz’ auf dem Index, der zum Aussterben bedrohten Wörter stehen wird. |
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Casavivendo Specialist
Anmeldungsdatum: 12.03.2002 Beiträge: 65 Wohnort: in der oberen Pfalz
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Verfasst am: 19.Sep 2002 10:30 Titel: Wie wahr wie wahr |
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Ich kann den o.g. Beiträge nur voll zustimmen.
Im Übrigen ist auch in Frankreich der Makler"beruf" strengstens kontrolliert und der Makler haftet voll für alle Transaktionen die er vornimmt.
Bei uns? Es gibt wenige Berufsgruppen, die keinerlei Kontrollen und Fähigkeitsnachweise erfordern.
Neben dem Beruf des allgmeinen Handels und des Gastwirtes eben jener des Maklers. RDM, VDM und was es alles noch gibt sind lediglich Verbände, dis sich natürlich einsetzen, den Mitgliedern Wissen zu vermitteln und eventuelle schwarze Schafe aussondern (aus ihren Reihen), aber letztendlich wollen/müssen auch diese Geld verdienen und tun dies durch die Erlaubnis das Logo im Brieflopf zu führen.
Letztendlich können wir es nicht verhindern, dass die Menschheit immer wieder im selben Stau steht uns sich einbildet alles besser wissen.
Schönen Tag noch
CasaVivend |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 19.Sep 2002 12:03 Titel: |
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Ich kann Interessierten, die sich einen Lebenstraum unter südlicher Sonne erfüllen wollen, die vielleicht ihren Lebensabend in Andalusien oder sonst wo verbringen möchten nur empfehlen, auf eine GM&P Überprüfung zu bestehen. Ich kenne kein System, dass auf diesem Markt ein annähernd gleiches Qualitätsergebnis erzeugen würde, wie das GM&P System!
Wenn Sie z.B. ein portugiesischer Makler wären und könnten, durch einen kleinen, äußerst dezenten Link (Button) auf ihrer Homepage, auf ihre Seriosität hinweisen, würde sich das bei einem Kunden schlecht machen? Beispiel:
http://www.empfehlungsliste.net/perso_u/cgi-bin/show.php?d_id=2&table=no
Oder fragen wir anders herum: Würde es schaden? Oder hätte der Verbraucher jetzt nicht etwas mehr Vertrauen? Würde diese Tatsache nicht das Geschäft erheblich erleichtern? Würde sich, der vielleicht zukünftige Kunde nicht viel überzeugter in ein Flugzeug setzen wenn er wüßte, mit WEM er es zu tun hat?
Nicht nur im Ausland, sondern generell sollten in diesem Marktsegment nur noch Geschäfte mit Unternehmen abgeschlossen werden, die GM&P überprüft sind. Mit Beginn unserer Werbecampagne werden wir dafür arbeiten, dass diese hochgesteckten Ziele umgesetzt werden und das mit diesem Gesindel aufgeräumt wird!
Zuletzt bearbeitet von Goodman am 19.Sep 2002 15:29, insgesamt 2-mal bearbeitet |
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Scharfrichter Newbie
Anmeldungsdatum: 26.04.2002 Beiträge: 7 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 19.Sep 2002 14:48 Titel: |
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Zum Eingangsbeitrag[b]
Sehr verehrte Damen und Herren.
Habe mich etwas längere Zeit mit Kommentaren zurückgehalten, da mir der gezeigte Stil einiger Benutzer nicht gefiel. Das dieses sich geändert hat, dass nehme ich mit einem gewissen Wohlwollen zur Kenntnis.
Bezüglich ihrer angeschnittenen Problematik, der Traum vom Haus im Süden, darf ich anmerken, dass eine Dame aus meiner Klientel folgendes Erlebnis hatte: Besagte wollte auf Mallorca ein Herrenhaus mittlerer Größenordnung erwerben. Kaufpreis seinerzeit zirka 1,5 MIO. Deutsche Mark. Das Angebot wurde dem Anzeigenteil der Welt am Sonntag entnommen. Seriöses und anscheinend großes Maklerunternehmen. Nach eigenen Angaben bereits mehr als 30 Jahre vor Ort tätig.
Meine Klientin flog nach Palma, besichtigte das Haus und leitete über den Makler, der einen exzellenten Eindruck machte, die Verhandlungen mit der Eigentümerseite ein. Wie in Spanien üblich, sollte auch hier ein gewisser Betrag in bar fließen. In diesem Falle waren es vereinbarte 500.000 Deutsche Mark. Um es kurz zu machen, dass Ende vom Lied war: Der Makler war nicht Makler sondern ein gesuchter Anlagebetrüger und der Eigentümer des Hauses war sein Komplize. Die halbe MIO. ist genauso weg wie der Makler ? der auch noch 5% aus der Kaufsumme kassierte - als Provision und natürlich im Voraus, nach Abschluss eines Vorvertrages.
Danke für die Aufmerksamkeit
-Scharfrichter- |
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ariadne Newbie
Anmeldungsdatum: 19.09.2002 Beiträge: 1 Wohnort: bekannter TV-Ort Nähe Köln am Rhein
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Verfasst am: 19.Sep 2002 16:28 Titel: |
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Guten Tag,
...
Zuletzt bearbeitet von ariadne am 2.Dez 2002 10:45, insgesamt 1-mal bearbeitet |
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Casavivendo Specialist
Anmeldungsdatum: 12.03.2002 Beiträge: 65 Wohnort: in der oberen Pfalz
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Verfasst am: 19.Sep 2002 20:24 Titel: Reingelegt... |
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Liebe Ariadne, lassen Sie mich den Faden aufnehmen:
so leid es mir tut, aber es werden i.d.R. nur die Personen betrogen, die betrogen werden können und wollen. Dazu reicht diesen Profis nur einige wenige Hinweise (Mimik, Gestik etc) um zu wissen ob der Interessent ein Opfer ist oder nicht.
Hier bei uns wird jeder Kauf eines Radios akribischer geplant als ein Immobilienkauf im Ausland.
Da will man hunderttausende ausgeben, aber ein regelmässiger Besuch auf der Baustelle wird aus Kostengründen gestrichen.
Ebenso die genaue Überprüfung der Vertragsunterlagen, Grundbucheintragungen, etc. etc. etc.
Ich könnte fast wetten, dass auch in Ihrem Fall, bzw. Ihrer Cousine, kein Wert auf eine gründliche und umfassende Beratung bei einem ortsansässigen und etablierten Makler erfolgt ist. Kostet ja ist die Meinung, stimmt aber nicht, da bei Neubauten die Courtage vom Bauträger bezahlt wird (allerdings ist die im Kaufpreis eingerechnet. Wird aber in den seltensten Fällen dem Direktkäufer erstattet).
Ein Besuch bei der örtlichen Sparkasse und/oder Bank ist auch immer sehr hilfreich, eventuell auch eine Anfrage beim nächstgelegenen deutschen Konsul bringt immer wichtige Informationen.
Und Zeit sollte man vor allen Dingen investieren. Denn hier spart viel Zeit einiges an Geld.
Nun, leider ist das Geld futsch und selbst wenn diese Herren gefasst werden, ist meist nichts mehr zu holen.
Empfehlenswert ist auch der Erwerb entsprechender Literatur vor dem Kauf.
Viele Grüße
Casa Vivendo
Bernd Jahn |
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Mark Vornkahl Specialist
Anmeldungsdatum: 15.02.2002 Beiträge: 109 Wohnort: Verden (Aller)
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Verfasst am: 20.Sep 2002 0:31 Titel: Gutgemeinte Ratschläge |
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Sehr geehrter Herr Makler,
wenn Sie gestatten nehme ich Ihren Faden auch auf. Ihren Stand retten zu wollen, ist Ihr gutes Recht.
Ihre Meinung das Bürger betrogen werden wollen, kann ich nicht teilen ist es nicht vielmehr die Pflicht eines jeden Menschen auf Gefahren aufmerksam zu machen und nicht in Ihr Verderben rennen zu lassen?
Sind Maklern von so einer Pflicht jemals entbunden worden? Selbst wenn
der Kaufinteressent "betrogen werden will", so wie Sie es nennen, ist das des Maklers Pflicht? Sollte das eine Entschuldigung sein?
Sollten Sie die Reportage nicht gesehen haben, so möchte ich Ihnen nicht vorenthalten, dass dort von einer gewissen Prozentzahl von unseriösen Maklern ausgegangen wird.
Diese beläuft sich auf 80-90%.
Ihren Vorschlägen zu Ehren, einen Makler aufzusuchen und sich beraten zu lassen, aber wie stellen Sie sich das vor?
Ich kaufe zehn Häuser bei zehn verschiedenen Maklern und freue mich, dass ich zweimal nich betrogen wurde?
Herzlichen Dank.
Euer xxxx |
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Casavivendo Specialist
Anmeldungsdatum: 12.03.2002 Beiträge: 65 Wohnort: in der oberen Pfalz
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Verfasst am: 20.Sep 2002 7:21 Titel: Schwarze Schafe... |
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Lieber xxxx,
darf ich widersprechen?
Fernsehberichte sind nur dann interessant (für die Macher), wenn Sie das zeigen, was die Menschheit sehen will. Beispiel: Vor kurzem sah ich beim Zappen eine "Umfrage unter Erstwählern" (ich glaub, es war beim Raab): "Was bedeutet SPD " war eine der Fragen. 90% der Antwort lautete: Sozialpädagisch...... Sozial... etc. Heißt dies jetzt: 90% aller Erstwähler sind so blöd wie gezeigt oder es wurden nur diese paar "Blöden" gezeigt? Diejenigen, die die richtige Antwort wussten sind ja nicht interessant.
So ist es auch mehr oder weniger bei seriöseren Berichten als die von Herrn Raab.
Wenn das Thema lautet "Makler sind Betrüger", dann passen eben keine anderen rein. Aber da man ja davon ausgehen muss, dass nicht alle Betrüger sind, zeigt man noch den "Alibi-Ehrlichen"
Ein untrügliches Zeichen für ehrenhafte Arbeit ist darauf zu sehen, wie lange es den Makler schon gibt. Nur gewissenhafte und beiden Seiten (Verkäufer und Käufer) verpflichtete Unternehmen exisiteren über lange Zeiträume. Die schwarzen Schafe legen es nicht darauf an lange im Geschäft zu bleiben.
Von ganz, ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, sind vor sog. Handymaklern zu warnen. Ein Büro braucht viel zu viel Zeit, wenn man schnell verschwinden muss.
Ebenso Vorsicht bei Maklern, die "nur" ein Objekt anbieten und keine Alternativen aufzeigen, die während der Besichtigung bereits auf Unterschrift drängen und die sich keine Zeit für den Kunden nehmen.
Kein ehrlicher Makler und / oder Bauträger wird jemals bei der ersten Besichtigung auf eine Vertragsunterschrift bestehen. (Jedenfalls die nicht, die ich kenne, und das sind nicht wenige)
Wir dürfen natürlich nicht vergessen, dass ein Immokauf unter südlicher Sonne bestimmte Vorteile für den Verkäufer hat.
Das Wetter ist schön, der Alltagstrott blieb zu Hause, Meeresrauschen... viele Dinge, die wir hier in Mitteleuropa selten oder gar nicht haben und die die Kaufstimmung beeinflussen können.
Noch etwas zum Schluss:
In den USA gab es eine Zeitung, die ausschließlich positive Nachrichten gedruckt hat. Nach wenigen Jahren musste diese jetzt Insolvenz beantragen, weil niemand mehr die positiven Nachrichten lesen wollte.
Man ergötzt sich sich halt mehr an Mord, Totschlag und Betrug. Nicht nur in den Printmedien, auch im Fernsehen.
Viele Grüße
CasaVivendo
Bernd Jahn
Und das machen sich Subjekte zu Nutze. |
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Mark Vornkahl Specialist
Anmeldungsdatum: 15.02.2002 Beiträge: 109 Wohnort: Verden (Aller)
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Verfasst am: 20.Sep 2002 10:15 Titel: Ihren Widerspruch |
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Natürlich dürfen Sie widersprechen.
Zu Ihren Ausführungen darf ich anmerken, dass es kein Geheimnis ist:
Schlechte Nachrichten verkaufen sich besser.
Ich beziehe mich aber weder auf einen Beitrag von Herrn Raab noch auf einen von der Muppet Show.
Diese Beiträge und Reportagen werden teilweise über Jahre recherchiert, übrigens realisiert von Sendern die noch ein wenig Kultur vermitteln möchten und nicht von Quotenjägern gemacht, die die Lacher erst an Versuchspersonen testen müssen.
Also, bitte niemals ein sogenanntes "drittes Programm" z.B. mit RTL oder sonstigen Auswüchsen der Unterhaltungsbranche verwechseln.
Die Meinung, dass nur wenige schwarze Schaafe die Branche in Verruf bringen ist auch so neu nicht.
Eine kleine "schwarze Schaafe Rechnung": Jedes Jahr werden Anleger um ca. 20 Milliarden Euro betrogen. Das wären ca. 80.000 Häuser a 250.000 Euro.
Ihre wenigen "schwarzen Schaafe" verkaufen also innerhalb eines Jahres Häuser oder sonstige Anlagen 80.000 mal? Aha.
Meiner bescheidenen Meinung nach ist es vielmehr so:
Wenige "schwarze Schaafe" fingen einmal an, ein paar "blauäugige" zu betrügen.
Eine drakonische Strafe bzw. Warnung blieb aus.
Nach und nach sahen immer mehr "Geschäftsleute", wie schnell Geld doch durch Betrügereien verdient werden kann - und wenn es der Makler nebenan auch macht...
So wurde die Gemeinde der Betrüger immer grösser und grösser und mittlerweile muss man die Seriösen suchen.
Diese Suche ist natürlich zum Scheitern verurteilt, denn eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!
Ein Immokauf unter der Sonne ist natürlich ein Vorteil - den muss man aber nicht spielen, da Sie kein latentes Bedürfniss wecken müssen.
Der Traum der deutschen (60%) ist bereits die Immobilie im Süden!
Leider wird dieser in der Regel zum schweisstreibenden Traum und nicht selten wird ein ganzes Leben zerstört, wenn nämlich auf einmal das gesamte Gesparte weg ist und nebenan der nächste Makler sein Büro eröffnet.
Euer xxxx |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 20.Sep 2002 11:16 Titel: Herzlichen Dank!!! |
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Hallo
Gestatten Sie mir bitte an dieser Stelle anzumerken, dass diese hier laufende Diskussion sachlich, in einem angenehmen Sound und auf einem hohem Level geführt wird.
Das haben wir an diesem Forum und in dieser Art noch nicht gehabt. Dank von dieser Stelle an die bisherigen Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
Gruß |
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Hänsel und Gretel Pathfinder
Anmeldungsdatum: 08.02.2002 Beiträge: 416 Wohnort: Diese Erde
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Verfasst am: 20.Sep 2002 11:31 Titel: |
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@ Thread,
es geht demnach und also doch. . .
qed.
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Casavivendo Specialist
Anmeldungsdatum: 12.03.2002 Beiträge: 65 Wohnort: in der oberen Pfalz
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Verfasst am: 20.Sep 2002 15:15 Titel: Betrüger.... |
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Lieber xxxx,
rechtgeben und trotzdem (stillen) Widerstand ankündigen. Das ist der Sinn dieser Antwort.
Widersprechen deshalb, weil ich mich, als Anbieter von Immobilien in Spanien, nicht in die Ecke der Abzocker und Betrüger stellen lassen will und dasselbe für meine Partner vor Ort reklamiere. (Dieses wird auch niemandem hier unterstellt!!!)
Es gibt ganz einfache Fakten, die dagegen sprechen, dass nur eine verschwindent geringe Minderheit in diesem Berufe ehrlich ist:
Da sind die Kunden, die eine Immobilie in Spanien besitzen. Das sind mehrere zehntausend. Und jährlich kommen viele hinzu.
Ihre genannten Eurowerte beziehen sich sicherlich auf den gesamten Immobilienmarkt und nicht nur auf Teilgebiete, für die ich hier spreche/schreibe.
Meiner Meinung nach wird im Bereich der "Kapitalanlage-Immobilie" weitaus mehr betrogen als dort, wo es um eine eigengenutzte Immobilie geht.
Gerade war doch wieder von einem deutschen Schauspieler in der Zeitung zu lesen, der Immobilienanleger in den neuen Bundesländern um 20 Mio Euro betrogen haben soll.
Irgendwo in Klein-Döberitz 150tsd Euro abgreifen für ein hochrentables Appartment in Wanne-Eickel funktioniert immer noch. Die Käufer sehen bloss die versprochenen Renditen ("...15 Euro Garantiemiete pro m², langjährige Mietverträge....") und schon klappt das Hirn zu. Geld futsch.
Selbst wenn die Wohnung vorhanden ist, ist sie niemals für diese Summen vermietbar, in der Regel weit überteuert und so weiter.
Das geht manchmal so weit, dass irgendwelche "penner" (ohne jegliche Wertung) in die Wohnungen gestzt werden, die ein Mindesmass an Miete bezahlen, nur um die zugesagte Mietausfallgarantie herum zu kommen.
In meinem Innersten glaube ich nicht, Sie davon überzeugen zu können, dass der klassische Makler besser ist als sein Ruf.
Trotzdem freut es mich mit Ihnen auf diesem Wege zu plaudern. Noch ist nicht aller Tage abend und ich gebe die Hoffnung nicht auf, Sie doch noch umzustimmen.
Viele Grüße
CasaVivendo
Bernd Jahn
P.S.
Ich hätte nichts dagegen, wenn üble Betrüger und Bauträger nementlich veröffentlicht werden, sehe aber eventuelle Probleme wg. rechtlicher Einwände der Angeprangerten. |
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 20.Sep 2002 15:44 Titel: MENSCH!!! |
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Na sie sind lustig:
P.S.
Ich hätte nichts dagegen, wenn üble Betrüger und Bauträger namentlich veröffentlicht werden, sehe aber eventuelle Probleme wg. rechtlicher Einwände der Angeprangerten.
Sie sind bei GM&P! Schon mal etwas davon gelesen:
http://www.schwindlerliste.com
http://www.schuldnerliste.net
Aber, was ist übel? Wer will beurteilen wann übel anfängt und wann übel aufhört? Seriöse Unternehmen machen aus diesem Grunde eine Seriositätsprüfung bei GM&P. Dann wird doch wenigstens demonstriert: Seht her, ich bin okay, hier ist der Link:
http://www.empfehlungsliste.net/perso_u/cgi-bin/show.php?d_id=2&table=no
Da gibt es doch für mich überhaupt gar keine Fragen ob ich das brauche oder nicht!
Der Verkauf einer Immobilie setzt sich bekanntlich aus vielen Komponenten zusammen. Jede Komponente trägt zum Gesamterfolg bei, dem Abschluss.
Eine Dokumentation meiner Seriosität im Internet bringt mir im laufe eines Jahres garantiert 10% mehr Interessierte, die sich mit mir überhaupt treffen. Die sich überhaupt ins Flugzeug setzen und nach Spanien fliegen.
Verkaufe ich, als Immobilienmakler oder Vermittler, dadurch in den nächsten zwei Jahren nur ein einziges Haus mehr - über was reden wir...
Diese Demonstration meiner Seriosität ist doch genau so wichtig wie der vernünftige Haarschnitt, saubere Fingernägel, Internetzugang, Notebook, Freundlichkeit und Pünktlichkeit. Da habe ich als Makler keinerlei Fragen, ob ich das brauche oder nicht.
Oder, noch einen Schritt weiter, ob der Kunde nicht sogar einen Anspruch auf Transparenz eines Verkäufers hat, wenn es um die Erfüllung eines Lebenstraums geht? Ob das für gute und seriöse Unternehmer nicht selbstverständlich ist diese Tatsache zu demonstrieren? Na klar!
Aber GM&P klärt das, GM&P ordnet den grauen und Immobilienmarkt neu! Glauben Sie mir, es dauert nicht mehr ganz so lange.
In dem Sinne
PS.: Ich trage niemals eine Vereinsbrille! Niemals!! |
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Casavivendo Specialist
Anmeldungsdatum: 12.03.2002 Beiträge: 65 Wohnort: in der oberen Pfalz
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Verfasst am: 20.Sep 2002 19:43 Titel: Oh oh |
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hab' ich jetzt 'was falsches geschrieben.
War nicht meines Absicht, ebenso sind mir schwindlerliste & Schuldnerliste bekannt.
Ich meinte eigentlich damit eine "medien"übergreifende Bekanntmachung, wie das vor kurzem angekündigte Teuro-Forum in dem jeder die Firmen wg. überhöhter Preise eintragen sollte. Wenn mich nicht alles täuscht wurde dies von der Bundesverbraucherministerin angedacht, ist wohl nichts daraus geworden.
Oder, was mich persönlich sehr freuen würde, die beiden Inet-Dienste würden sich so richtig bekanntmachen. Mit Werbung und allem drumm und dran.
Es war keineswegs eine Herabwürdigung oder gar eine schlechte Meinung zu den Foren gedacht.
OK?
CasaVivendo
Bernd Jahn |
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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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Verfasst am: 20.Sep 2002 20:16 Titel: |
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good-bye
Zuletzt bearbeitet von money-baer am 6.Jan 2003 23:28, insgesamt 1-mal bearbeitet |
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Mark Vornkahl Specialist
Anmeldungsdatum: 15.02.2002 Beiträge: 109 Wohnort: Verden (Aller)
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Verfasst am: 20.Sep 2002 22:01 Titel: Karren im Dreck |
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Ein Selbstreinigungsprozess?
Wenn der Karren erst mal im Schlamm steckt - braucht es eine grössere Kraftanstregung - um ihn wieder ins Rollen zu bringen...
Der gesamte Grau- und Immobilienmarkt ist mit Betrügern reich beseelt, eine Betrugsmasche jagt die Nächste und nach ein paar Jahren fangen die wieder mit der Ältesten an. Wie singt Grönemeyer doch so schön? "Der Mensch ist ein Mensch, weil er vergisst...".
Nun - den Salat haben wir, meiner Meinung nach, selbst fabriziert. Allzu oft wird Schwarzgeld an der Steuer vorbei geschleust und dann in Geschäfte investiert.
Logischer Weise im Ausland, werden sie dann betrogen kann man entweder Anzeige erstatten (ha, ha) oder es stillschweigend zur Kenntnis nehmen. Ergo gibt es kein Strafverfahren, sondern einen reicheren Betrüger.
Soetwas spricht sich unter Gaunern schnell herum...und so haben wir uns mit den Jahren ein weltweites Geflecht von der übelsten Art aufgebaut.
Womit wir beim Eingangssatz wären:
Jetzt ist eine gewaltige Kraftanstrengung nötig, um den einst rollenden Karren wieder in Fahrt zu bringen. Selbstreinigung ausgeschlossen!
Euer xxxx |
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The Shark Specialist
Anmeldungsdatum: 15.01.2002 Beiträge: 91 Wohnort: Amsterdam
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Verfasst am: 24.Sep 2002 16:45 Titel: Na da schau her, mein Spezialgebiet |
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Mahlzeit meine Lieben!
Ganz schön was los hier. Da seit ihr ja bei einem meiner Laib und Magenthemen, beim klassischen Immobiliebeschiss. Hab da mal noch ein paar kleine Anmerkungen.
Nichts auf Welt ist leichter verkaufen als Illusionen! Ein Haus am Meer, mediteranes Klima, Rheuma weg und er steht auch wieder - denkst du! Illusionen...
Ein Makler z.B. in Spanien hat die Aufgabe aus seinen Interessenten Kunden zu machen. Ist doch klar, oder? Dazu muss er Sie zu aller erst motivieren in ein Flugzeug zu steigen und nach Spanien zu fliegen. So etwas kombiniert man nicht mit einem Urlaub, dass geht einfach nicht.
Viele größere Makler, Bauträger oder Vertriebsgesellschaften machen sich diesen ersten Schritt leichter und senden den Herrn Repräsentanten zum anfragenden Interessenten. Donnerwetter, dass ist ein Service. Mit eigenem Repräsentanten in Deutschland. Das jedenfalls denkt der Blöde.
Der Repräsentant vereinbart einen ersten Besuchstermin und führt durchs Programm. Danach wird meistens schon einmale eine Selbstauskunft ausgefüllt, dass Eigenkapital abgeklopft, dass Unheil kann seinen Lauf nehmen... Der Kunde wird eingerieben, beschrieben und übergeben. Ist ein bisschen so wie bei den Oppenern im Warentermingeschäft.
Vielleicht fliegen Sie sodann (nach Prüfung ihrer Bonität) mit einem kostenlosen und vom Bauträger organisierten Besichtigungsflug. Das hat so einen eigenen Charme. So etwas zwischen Butterfahrt und Rheumadeckenverkauf. Nobel? In den seltensten Fällen. Niemand hat etwas zu verschenken. Wenn jemand sie einlädt und dafür die Kosten trägt, dann ist das Risiko doch auch klar berechenbar. Formel: Aus wie vielen Interessierten werden letztendlich wie viele Kunden? Verhältnis ist bei schlechten Verkäufern: Drei Besuche = ein Abschluss.
Aber noch schlimmer, stellen Sie sich vor Sie fallen einer Verkaufsmaschine zum Opfer. So einer Organisation die 30 Verkäufer hat und jeder betreut ein Wochenende lang ein Ehepaar. Von Morgens bis Abends! Glauben Sie mir bitte, irgendwann hat der Verkäufer ihren schwachen Punkt erkannt. Wenn er professionell vorgeht. Und die Herrschaften sind darauf geschult Ihnen ein paar schöne und unvergesslicher Tage zu bereiten. Diese Art von Kundenberatern, wie Sie sie auf Teneriffa oder Gran Canaria vorwiegend antreffen, die halten noch ganz was anderes hin, wenn’s sein muss..
Das wir meistens bei Großobjekten gemacht. Also so ein Bettenturm in Benidorm. Meerblick aus dem 30 Stock. Möchten Sie da wohnen? Ich auch nicht. Und warum kaufen diesen Schrott so viele Menschen? Weil es sich rechnet? Weil die Ferienwohnung vermietet werden soll und auf diesem Wege auch noch etwas einbringt. Quatsch! Doch nicht so ein Appartement in einer Bettenburg. Das ist Gefasel.
Bleiben wir bei der Art von Maklern die es vorziehen die Kundschaft nicht mit einem Repräsentanten bereits daheim zu nerven. Denn wer diesen Service zahlt ist Ihnen doch wohl klar. So ein Wochenende kostet für 2 Personen immer 750 muntere Euro. Jetzt sagen Makler: „Die Flugkosten übernehme ich bei Kauf der Immobilie.“ Muss ich näher auf dieses Argument eingehen? Wer zahlt die Flugkosten? Richtig, der Kunde mit dem Kaufpreis.
Weiterhin weiß auch der (anscheinend) kleine Makler genauestens, als Profi unter südlicher Sonne, wie hoch die Bonität des Interessenten ist. Gute Verkäufer haben da so ihre Verbindungen. Einmal in die Schufa schauen und alles ist klar.
Sie wissen nicht wie man das mal eben so schnell machen kann? Wie war noch der Name des Bankers, den Sie in Ihrem Bekanntenkreis haben? Genau solch einen kennt unser Immobilienverkäufer auch. Fragen?
Beim abendlichen Plausch wird noch etwas von Urlaubsvermietung kredenzt, wie gut das läuft und wie gesucht gerade Objekte in dieser Lage sind, noch irgendetwas mit Schwarzgeld dazu gefaselt, dann vermischt und irgendwann nach der dritten Flasche Rotwein ist eine rechnerische Größe erarbeitet. So wie es gerade passt. Wie Bonität, Einkommen und Eigenkapital es zulassen. Eiskalt kann da der Traum vom Lebensabend im Süden zu Nichte gemacht werden.
Wenn Sie in Deutschland eine Haftpflichtversicherung abschließen, ein Auto kaufen oder ein Fernsehgerät, dann erkundigt man sich, man holt Informationen ein, spricht mit Nachbarn, Freunden und bekannten. Latscht sich die Hacken schief bis man endlich das heiß ersehnte Schnäppchen hat. Beim Jahresurlaub verhalten sich Deutsche noch verrückter...
Aber beim Kauf einer Immobilie im Ausland, da entscheiden deutsche Verbraucher als ob Morgen der Krieg ausbricht. Das kann gar nicht schnell genug gehen, teilweise jedenfalls.
Südliche Sonne Urlaubsstimmung und Wein, dass wirkt Wunder in jeder Alters und Preisklasse. Ich weiß genau von was ich rede, habe mir damit ein schönes Sümmchen erarbeitet.
Tja, ich wünsch noch was
Prächtige Daach |
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