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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7225
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Verfasst am: 18.Jul 2006 9:01 Titel: Ferienimmobilien: Party zu Ende |
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Deutsche Eigentümer eines Ferienhauses in Spanien geraten unter Druck. Die Suche der Behörden nach illegalen Bauten und nach Schwarzgeld verunsichert den Markt.
Marbella, Stadtteil Elviria, in der Nähe eines Golfplatzes. Ein Anwesen mit Meerblick, 400 Quadratmeter Wohnfläche, 1 200 Quadratmeter Grundstück inklusive Pool ist aktuell für 1,65 Millionen Euro zu haben - plus Courtage für den deutschen Makler.
Sein Kollege, der eine Villa nahe des Yachthafens Puerto Banús anbietet, hat die Preislatte noch höher gehängt: 3,85 Millionen Euro für 897 Quadratmeter bebaute Fläche auf 3 843 Quadratmeter Grundstück. Gut möglich, dass beide Häuser Käufer finden, die nicht nach dem Geschmack der Nachbarn sind.
Marbella war dank seiner Schönheit für Jahrzehnte ein ideales Domizil für Erholung suchende Manager und Stars, doch jetzt droht die Stadt ihren Nimbus zu verlieren. "Früher waren es Prominente, die das Volk im Yachthafen bestaunte", klagt Antonio Núñez Peralta, Chef des Unternehmerverbandes Apymem, "heute macht sich ungehemmt die Prostitution breit."
Seit Anfang des Jahres sind die vielen kleinen Touristik- und Gastronomieunternehmen, die Kioske sowie Taxifirmen in der Krise. Die kaufkräftigen Urlauber bleiben aus.
Mit Hilfe der Lokalpolitiker, schimpft Peralta, hätten Mafiabosse aus dem ehemaligen Fischerort eine "Geldwaschmaschine gemacht", die an der gesamten Costa del Sol operiere, indem sie mit Schwarzgeld illegal Häuser hochziehe.
Darunter leiden nun Marbellas etablierte Immobilienbesitzer. Auch weil die spanische Zentralregierung jetzt an der Costa del Sol aufräumt.
Wegen Korruption und Verstößen gegen die Umweltgesetze wurde im April fast die gesamte Gemeinderegierung verhaftet.
Drahtzieher war Bauamt-Chef Juan Antonio Roca. Vor wenigen Tage traf es zahlreiche Führungskräfte von Bauträgern, darunter auch Aifos, die auch in Deutschland Niederlassungen haben und im Jahr rund 350 Millionen Euro Umsatz machen.
Ihnen und anderen wird vorgeworfen, mit Roca gemeinsame Sache gemacht zu haben. Gegen Schmiergeld wurden nach Belieben Feriensiedlungen und Hotels hochgezogen, Wohnungen vom Plan verkauft, für die es noch gar keine Baugenehmigung gab. Das Parlament in Marbella wurde inzwischen aufgelöst, eine Übergangsregierung eingesetzt.
Mehr: Handelsblatt |
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Bjoern Newbie
Anmeldungsdatum: 01.03.2006 Beiträge: 27 Wohnort: Estepona
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Verfasst am: 20.Jul 2006 23:11 Titel: |
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Aifos hat an das Rathaus in Marbella vor einiger Zeit 4.000.000,00 € an Schmiergeldern bezahlt um auf naturgeschützdem Boden illegale Ferienhäuser legal zu bauen.
Auch wurde an den Tag gelegt, dass die Geschäftsführung des bekannten Bauunternehmens zahlreiche Kunden schlichtweg über den Tisch gezogen haben, indem Sie, ohne eine Baulizenz zu besitzen, in den Vorverkauf verschiedener Immobilien gingen.
Die Anzahlung einer Immobilie in Spanien beläuft sich auf ca 10% des Gesamtkaufpreises. Noch bevor man zum Notar geht. Das ist völlig legal.
Ich muss zugeben, dass ich auch diese 10% verlange. Jedoch bin ich zu diesem Zeitpunkt immer im Besitz einer legalen Baugenehmigung.
Die Firma Aifos ist unter Kollegen jedoch nicht nur in Marbella negativ bekannt, sondern überall in Spanien. Und trotzdem finden die Geschäftsführer immer wieder gutgläubige Kunden, die jetzt ihrem anbezahlten Geld hinterherklagen dürfen.
Beste Grüsse
Bjoern |
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