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frank neidzel Insider
Anmeldungsdatum: 17.07.2002 Beiträge: 600 Wohnort: bremerhaven
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Verfasst am: 23.Sep 2005 17:48 Titel: Immobilienboom in St. Petersburg |
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Russland ist zwar ein riesiges Land. Doch ausländische Immobilieninvestoren haben ihr Kapital bisher immer nur in einem Büromarkt angelegt: Moskau. Künftig könnten sie gut beraten sein, den Blick etwas weiter nach Westen schweifen zu lassen. Denn neue Studien zeigen, dass in der Kreml-Stadt die Leerstandsraten wieder steigen. Hingegen weist eine andere frühere Zarenmetropole erhebliches Potenzial auf: St. Petersburg.
Noch ist der Boom in Moskau ungebrochen. Im zweiten Quartal stieg die Spitzenmiete in den Bürotürmen auf 57,08 $ und bescherte Investoren Renditen von durchschnittlich 12,5 Prozent, berichtet der internationale Immobiliendienstleister CB Richard Ellis. Das habe den Appetit ausländischer Investoren nochmals gesteigert. "Das Interesse am Moskauer Markt hat weiter zugenommen", vermerken die Analysten.
Hohes Mietniveau in Moskau wird sich kaum halten lassen
Die Frage ist nur, wie lange die Renditen auf heutigem Niveau bleiben werden. Nach neuesten Studien von Aengevelt-Research steigt die Leerstandsrate bei Büroflächen internationalen Standards in diesem Jahr voraussichtlich auf 16,4 Prozent. Ende 2004 betrug die Quote nur 14,8 Prozent. Im Dezember dürften rund 370.000 Quadratmeter in modernen Bürotürmen unvermietet sein.
Exakt so groß war 1991 das gesamte Angebot an Flächen mit westlichem Qualitätsniveau an den Ufern der Moskwa. Doch seither sind 1,9 Millionen Quadratmeter hinzugekommen. Und Investoren lassen fleißig weiter bauen. Allein im zweiten Quartal wurden nach Berechnungen von CB Richard Ellis neue Flächen in einer Größenordnung von 125.000 Quadratmeter fertig gestellt. Für das Gesamtjahr rechnet Aengevelt mit einem Volumen von rund 390.000 Quadratmeter. Dem steht ein erwarteter Vermietungsumsatz von 320.000 Quadratmeter bei einer Nettoabsorption von lediglich rund 256.000 Quadratmetern gegenüber.
Für 2006 erwarten die Analysten zunächst noch einen weiteren Anstieg der Mieten. Derzeit werden in den Zentrumslagen bis zu 570 $ pro Quadratmeter und Jahr gezahlt. 2006 könnten es bis zu 610 $ sein, prognostiziert Aengevelt. Doch mittelfristig dürfte sich das Mietniveau kaum halten lassen.
Der kommende Stern am russischen Immobilienfirmament
Moskau werde noch über mehrere Jahre attraktive Renditechancen bieten, meint Geschäftsführer Wulff Aengevelt. Gleichzeitig warnt er aber vor übertriebenen Erwartungen: "Investoren sollten Kalkulationen nicht auf die aktuellen Spitzenmieten abstellen, sondern auf langfristig marktfähige, moderatere Mietansätze bauen." Nur so ließen sich größere Wertkorrekturen im Zuge einer Marktkonsolidierung vermeiden.
Thomas Beyerle, Leiter der Researchabteilung der Allianz-Tochter Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds (Degi), sieht St. Petersburg als kommenden Stern am russischen Immobilienfirmament. Die von Peter dem Großen 1703 gegründete Hafenstadt ist mit 4,7 Millionen Einwohnern die drittgrößte Metropole Europas und nach Moskau das wichtigste Wirtschafts- und Verkehrszentrum Russlands. Doch weil Investoren die Stadt bisher kaum auf ihrem Radarschirm hatten, nimmt sich das Angebot an Büroflächen internationalen Standards mit lediglich 700.000 Quadratmetern eher bescheiden aus.
Geringe Leerstandsquote und hohe Renditen
Umso größer ist das Potenzial. Die Spitzenmieten betragen derzeit bis zu 710 $ pro Quadratmeter und Jahr. "Die Leerstandsquote beträgt gerade einmal 5,5 Prozent in den Business-Centern", schreibt Research-Chef Beyerle in seiner Studie. Entsprechend hoch fallen die Renditen aus. Beyerle: "Investoren könnten mit 15 bis 17 Prozent rechnen."
Inzwischen sind es nicht nur internationale Firmen, die qualitativ hochwertige Flächen anmieten. Beyerle: "In den vergangenen Monaten war auch ein starkes Interesse russischer Unternehmen an modernen Bürotrakten zu beobachten." Das dürfte schon bald den Anstoß zu Neubauprojekten geben, ist der Research-Chef überzeugt.
Global agierende Investoren sollten St. Petersburg "auf Beobachtungsstatus stellen", rät Beyerle. Für offene Immobilienfonds sei es für einen Einstieg aber noch zu früh, da der Markt sich erst entwickle. Beyerle: "Ein klassisches Konzept von A-, B- und peripheren Lagen muss sich hier erst noch herausbilden."
FTD vom 22.09.2005 |
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tarzan1 Newbie
Anmeldungsdatum: 01.02.2006 Beiträge: 9
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Verfasst am: 21.März 2006 22:41 Titel: Re: Immobilienboom in St. Petersburg |
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Sehr geehrte Herr Neidzel,
wir suchen im Auftrag internationaler Investoren nach Immobilieninvestments in den baltischen Staaten, Russland und der Ukraine.
Wir bitten um Kontaktaufnahme unter
[E-Mail anzeigen] |
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