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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 5917
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Verfasst am: 29.Jan 2008 8:31 Titel: Schweiz: teure Geschäftsmieten - höchste Umsätze |
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Unter den zehn teuersten Einkaufsmeilen der Welt befinden sich gleich zwei Schweizer Adressen: die Zürcher Bahnhofstrasse und die Rue du Rhône in Genf.
Die teuersten Geschäftsmieten werden an der 5th Avenue in New York bezahlt. Die Jahresmieten an den Zürcher und Genfer Toplagen liegen um mehr als die Hälfte darunter.
Für ein ebenerdiges Geschäft muss ein Mieter in der 5th Avenue jährlich 16'304 Franken pro Quadratmeter hinblättern, wie es in einer am Montag veröffentlichten Marktstudie des Schweizer Immobilien-Beratungsunternehmens Location Services heisst. Auf Platz zwei und drei folgen die Causeway Bay in Hong Kong und die Madison Avenue in New York.
Mit der Avenue des Champs Elysées in Paris folgt der erste europäische Standort auf Platz vier, gefolgt von der 57th Street in New York, der New Bond Street in London und der Ginza in Tokio. Auf Platz zehn folgt die Grafton Street in Dublin.
Unter den weltweit teuersten Einkaufsmeilen belegt die Zürcher Bahnhofstrasse den 8. und die Genfer Rue du Rhône den 9. Rang.
Die Jahresmiete an der Zürcher Bahnhofstrasse beträgt pro Quadratmeter 7530 Fr. und an der Genfer Rue du Rhône 7310 Franken. Wegen Standortmangel an der Rue du Rhône bringen Modeunternehmen ihre Kollektionen laut Mitteilung mit Bussen von Mailand nach Genf und verkaufen sie direkt in den Hotels an die russische und arabische Kundschaft.
Schweizweit auf Platz drei der teuersten Einkaufsmeilen liegt die Genfer Rue du Marché/Rue du Rive (6815 Fr./m2) gefolgt von der Berner Marktgasse/Spitalgasse (6180 Fr.). Noch einmal etwas günstiger sind die Mieten an der Freien Strasse in Basel (4980 Fr.) und an der Weggisgasse in Luzern (4650 Fr.).
In der Rangliste folgen die Untertor/Hertensteinstrasse in Winterthur, der Zürcher Rennweg, die Multergasse in St. Gallen und die Rue de Bourg in Lausanne. Vergleichbare Preise wie in Lausanne müssen auch für Ladenmieten an Tourismusstandorten wie der Via Serlas in St. Moritz oder der Via Nassa in Lugano bezahlt werden.
Die grosse Nachfrage nach Luxusgütern nutzen nicht nur noble Uhren- und Mode-Hersteller zur Expansion. Retailer sind bereit, die hohen Mieten in Zürich und Genf zu bezahlen, die mit London und Paris zu vergleichen sind. Wen wunderts: Die beiden grössten Schweizer Städte weisen weltweit die höchste Kaufkrakt auf.
"Nationale und internationale Retailer stehen Schlange, um Ladenflächen in Zürich oder Genf zu erhalten", sagt Marc-Christian Riebe von Location Services Research.
"An der Bahnhofstrasse und der Rue du Rhône liegen die Einzelhandelsumsätze weltweit an der Spitze."
Quelle: swissinfo |
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