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gerd Specialist
Anmeldungsdatum: 18.06.2003 Beiträge: 203
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Verfasst am: 30.Mai 2005 6:56 Titel: Bauland zu verschenken |
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Auf gehts, nach Amerika. Wer sich schon immer mit diesem Gedanken getragen hat, hier ein Angebot aus den USA.
| Zitat: |
Mehrere Gemeinden in den USA haben jetzt zu einer aufsehenerregenden Methode gegriffen, um Neubürger zu gewinnen: Sie verschenken Bauland.
Mit dem Gratis-Grund versuchen die neun Ortschaften im Bundesstaat Kansas Bauwillige anzulocken und der Landflucht Einhalt zu gebieten. Die ländlichen Gemeinden konnten so bisher mehrere hundert Neubürger gewinnen, die das Großtadtleben in Chicago oder New York mit dem ruhigen Landleben in einem 1500-Seelen-Nest im Mittleren Westen tauschten. Je nach Gemeinde werden den Zuzüglern städtische Grundstücke zwischen 1000 und 2000 Quadratmetern Fläche geschenkt.
Der Haken? Eigentlich keiner, die Bauherren müssen nur nachweisen, dass sie genug Geld für den Bau eines Hauses haben. Dann müssen sie innerhalb von zwölf Monaten mit dem Bau beginnen und spätestens 24 Monate nach Unterzeichnung des Vertrags einziehen. Die Kosten für den Bau eines alleinstehenden Einfamilienhauses (vier Zimmer, zwei Bäder, Doppelgarage)liegen etwa zwischen 120 000 und 140 000 Dollar (95 000 bis 110 000 Euro).
Ein Job – kein Problem
Anita Hoffhines, Direktorin des Amtes für Wirtschaftsförderung im Bezirk Ellsworth: „Wir würden uns freuen, auch deutsche Neubürger willkommen heißen zu können.“ Interessenten sollten sich natürlich auch um eine Aufenthaltsgenehmigung bemüht haben oder eine Green Card besitzen. Ansonsten seien die Bedingungen für einen Neustart gut: „Die Arbeitslosenquote im Landkreis liegt bei zwei Prozent", sagt Hoffhines, „Wer arbeiten will, findet einen Job. Derzeit haben wir 25 bis 30 offene Stellen.“
Seit Beginn der Kampagne im Februar habe die Website des Programms mehrere Millionen Clicks registriert, hunderte Menschen seien alleine in den 2900-Einwohner-Ort Ellsworth gekommen, um sich über das Leben auf dem Land zu informieren. Um den Neubürgern den Start weiter zu versüßen, legen die Kansas-Gemeinden noch einen drauf, zum Beispiel Jahresmitgliedschaften im Golfclub für die ganze Familie oder Dauerkarten für das Schwimmbad. |
Quelle: Focus |
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Gast Pathfinder
Anmeldungsdatum: 22.12.2004 Beiträge: 316
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Verfasst am: 1.Jun 2005 8:38 Titel: Davon kann man lernen! |
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@ gerd
Eine hübsche Idee auch für unsere Gemeinden, wäre da nicht das Jobproblem.
Vielleicht sollte man deshalb bei uns noch einen Kredit zur Eigenverwirklichung ( - Arbeit - ) mit drauf legen.
MFG
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