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TanteMeta Newbie
Anmeldungsdatum: 12.02.2002 Beiträge: 19
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Verfasst am: 20.März 2002 19:20 Titel: |
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Wir schreiben das Jahr 1995 ein herrlicher portugiesischer Sommerurlaub neigt sich dem Ende. Hier müsste man ein Haus haben, sagte noch meine Freundin als wir die Immobilie am Hang sahen.
Der Blick auf das Meer fantastisch! Ein Hektar ummauertes Grundstück, Wohnfläche ca. 450 qm, riesige Terassen mit Pool, aller erdenklicher Luxus und ein Preisschild von damals umgerechneten 350.000 Euro. Warum nicht dachten wir...
Der Vertrag (Mietkauf) war mit dem französischen Besitzer schnell ausgehandelt!
Als Berater wurde ein Notar und Rechtsanwalt gefunden, der alsbald den Kaufvertrag aufsetzte.
Nach monatelangem Bezahlen wurde ich von der portugiesischen Haushaltshilfe aufmerksam gemacht, dass über die Immobilien im Dorf viel gesprochen wurde. Na klar dachte ich, handelt es sich doch um ein Prachtstück!
Wenige Wochen später hörte ich auch von diesem Gemunkel durch einen befreundeten ortsansässigen Wirt.
"Die Immobilie gehört bald wieder uns" soll die Haus- und Ehedrachen des Vorbesitzers gesagt haben. Mmmhh
Ich ging selbst zum Amt, besorgte mir trotz weniger Sprachkenntnisse den Grundbuchauszug. Ich brauchte weder Prophet noch Portugiese zu sein, um den Auszug zu verstehen! Mit umgerechnet über 700.000 Euro
bei allen Banken des Ortes belastet...
Der Gang zum besagten Notar war selbstverständlich!
Dieser erörterte mir gelassen, dass man ihm damals wohl nicht den gesamten Grundbuchauszug ausgehändigt habe.
Der Gang zur Bank wohl auch. Schecks für die Miete des Vormonats und aktuellen Monats liess ich sperren.
Zwei Wochen dauerte es bis ich den ersten bösen Brief vom Vorbesitzer erhielt. Er (!) verklagte mich...
Gang zu einem neuen Rechtsanwalt! (In Portugal zahlen Sie immer den Anwalt auch wenn Sie obsiegen sollten). Nach mehreren (5) Prozessen (allesamt gewonnen) und ca. 18.000 Euro RA Spesen (diesmal sollte es ein guter sein), entschied ich mich Immobilie Immobilie sein zu lassen und kehrte Portugal genervt den Rücken...meine anwaltlichen Bemühungen liess ich einstellen...das Umzugsgut in eine internationale Spedition einlagern.
Zwei Monate später erreichte mich die Nachricht, dass meine Einrichtung beschlagnahmt worden sei weil ich noch offene Rechnungen hätte...
Was war passiert? Die damalige Gegenseite klagte nun da ich ja nicht mehr die Miete bezahlt habe.
Der Clou: 5 Prozesse gewonnen den 6. verloren und schon war der Anspruch da!
In meinen Zeugenaussagen vor mehreren Gerichten betonte ich, dass man dem Rechtsanwalt und Notar seine
Zulassung entziehen müsste - jedes Mal sah ich dann die Richter lachen...
Der Kampf geht weiter, für die Rundenzahl würden selbst beide Klitschko-Leben zusammen nicht ausreichen!
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Erich Honecker Newbie
Anmeldungsdatum: 17.04.2002 Beiträge: 6 Wohnort: Über den Wolken
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Verfasst am: 18.Apr 2002 18:49 Titel: |
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Werte Tante Meta!
Was ist die Moral von der Geschicht?
Bleibe im Lande und nähre dich redlich!
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Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
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Verfasst am: 8.Dez 2002 14:54 Titel: Hallo Tante Meta |
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| Ich verfüge selbst über eine "kleinere Ackerscholle" in Portugal und lese mit Schecken erst Heute deinen Bericht wieder. Gut das ich solche Probleme nicht habe. Aber wie ist es denn nun ausgegangen, dieser Streit vor Gericht? Oder stehen da alle Räder still weil es zu schwer ist sich darum zu kümmern? Bitte informieren Sie uns. |
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