| |

|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
|
|
| Nach oben |
|

|
bhp47 Specialist
Anmeldungsdatum: 14.01.2004 Beiträge: 139 Wohnort: Österreich
|
Verfasst am: 14.Apr 2004 17:45 Titel: makler |
|
|
tja, unsere tiefrote ak hat diesmal die unverschämten makler kritisiert.
aber keine sorge, morgen ist wieder wer anderer dran. irgendwas muß
ja pressewirksam bemeckert werden, noch dazu wo derzeit wahlen zu
dieser unnötigen partie läuft.
kopf hoch, hehre maklerzunft.
bhp47 |
|
| Nach oben |
|
|
Browser .
Anmeldungsdatum: 17.11.2003 Beiträge: 2016
|
Verfasst am: 14.Apr 2004 20:13 Titel: ...... |
|
|
....was spricht grundsätzlich eigentlich dagegen, daß nicht der Mieter, sondern der Vermieter die Maklergebühren bezahlt, wie in einigen Ländern auch üblich?
Mit den besten Wünschen, Browser |
|
| Nach oben |
|
|
Elly * Consulter *
Anmeldungsdatum: 18.03.2004 Beiträge: 1180
|
Verfasst am: 23.Apr 2004 7:01 Titel: Re: ...... |
|
|
Das sollte auch bei Verkäufen und nicht nur Vermietungen Gültigkeit haben.
Laut Maklerverordnung hat der Makler das Recht, von beiden Seiten 3% Vermittlungsprovision zu begehren. Die Realität ist leider so, dass in den meisten Fällen die Abgeber sich weigern, eine Beitrag zur Provisionszahlung anzuerkennen.
Auf was herauf? Der Makler bietet eine Leistung, der Abgeber profitiert wirtschaftlich und behandelt den Makler als kostenlosen Sklaven.
Fehlt nur noch, dass auch die andere Seite sich weigert, Provisionen zu bezahlen. Dann darf der Makler überhaupt umsonst arbeiten.
Das System in den USA, in England und vielen anderen Ländern macht Sinn. Der, der das Geld aus einem Deal lukriert, soll auch die Provision bezahlen.
Sollte doch wohl kein Problem sein, wenn die Gier der Verkäufer und Vermieter sich in Grenzen hält.
[quote="Browser"]....was spricht grundsätzlich eigentlich dagegen, daß nicht der Mieter, sondern der Vermieter die Maklergebühren bezahlt, wie in einigen Ländern auch üblich?
Mit den besten Wünschen, Browser[/quote] |
|
| Nach oben |
|
|
Goodman *** Consulter ***
Anmeldungsdatum: 16.01.2002 Beiträge: 5416
|
Verfasst am: 23.Apr 2004 7:12 Titel: |
|
|
Elly, oder wer immer Sie sein mögen
Ist es Ihnen möglich, ganz normal zu antworten und nicht immer Beiträge, auf welche Sie sich beziehen, ins Zitat zu stellen? Begründung ist, dass wir es so möchten. Danke im Voraus! |
|
| Nach oben |
|
|
Janes Bond Specialist
Anmeldungsdatum: 17.03.2004 Beiträge: 97 Wohnort: München
|
Verfasst am: 23.Apr 2004 9:31 Titel: Re: Makler in Österreich |
|
|
Bei den Provisionssätzen, die in diesen Artikeln angesetzt sind, kann vermutlich jeder Immobilienmakler nicht einmal lachen. Die Realität sieht anders aus. In Österreich werden 3 Monatsmieten als Provision angesetzt und letzten Endes bezahlt der Mieter tatsächlich kaum mehr als 1 - 2 Monatsmieten.
Das würde wiederum bedeuten, daß der böse böse Makler also nicht die erwähnten 22,7% erhält, sondern in der Regel zwischen 10 - 15 % der Jahresmiete.
Dafür darf er auch noch -zig teilweise völlig wertlose Besuche machen, bis es zu einem Mietabschluss kommt. Das lohnt den Aufwand kaum noch, schon gar nicht bei Niedrigmieten.
Unter anderem deswegen ist die Branche auch kaputt und die meisten Immobilienmaklerbüros vor dem Exodus.
Nur, die Makler machen sich und ihr Image selbst kaputt, in dem sie sich diesem ruinösen Spiel überhaupt erst hingeben.
|
|
| Nach oben |
|
|
hdv00 Newbie
Anmeldungsdatum: 23.11.2003 Beiträge: 28 Wohnort: Königstein
|
Verfasst am: 23.Apr 2004 9:38 Titel: Makler in Östreich / Elly |
|
|
@elly schreib:
Auf was herauf? Der Makler bietet eine Leistung, der Abgeber profitiert wirtschaftlich und behandelt den Makler als kostenlosen Sklaven.
Fehlt nur noch, dass auch die andere Seite sich weigert, Provisionen zu bezahlen. Dann darf der Makler überhaupt umsonst arbeiten.
Man sollte die Dinge nicht so "EINSEITIG" sehen.
Jeder Händler, der Ware verkaufen will, muss sie zuerst "EINKAUFEN"! Und Ware die man einkauft, hat ihren Einkaufpreis! Warum sollte also der Makler, der das Haus anbieten will und zwar exklusiv, nicht zunächst seine Ware, wie jeder andere auch, bezahlen.
Und nur bei Erfolg bekommt er dann seine Provision!
ACHTUNG! Bevor Sie antworten, erst einmal darüber nachdenken !
Ein Hausverkäufer
Gruß hdv00 |
|
| Nach oben |
|
|
Elly * Consulter *
Anmeldungsdatum: 18.03.2004 Beiträge: 1180
|
Verfasst am: 23.Apr 2004 11:08 Titel: Re: Makler in Östreich / Elly |
|
|
Darum, was Sie schildern, ist es mit nicht gegangen. Insgesamt habe ich fast 15 Jahre als Immobilienmaklerin verbracht und das erfolgreich. Von Haus, über Wohnung bis zur Gewerbeimmobilie reichen meine intensiven Erfahrungen.
Sie brauchen mir also nicht zu sagen, worüber ich nachzudenken habe, vielen Dank.
Ich hatte mich auf die vom Moderator zur Verfügung gestellten Artikel bezogen und die Ausführungen der AK.
Natürlich soll ein Makler erst bei erfolgreichem Abschluss Provisionen bekommen. Dann soll bitte auch seine komplette Leistung honoriert werden. Wenn Sie, werter "Hausverkäufer" schon so sattelfest zu sein glauben, dann müssten Sie auch wissen, dass Makler oft auch noch kostenlose Zusatzleistungen für den Abgeber, der ohnehin schon nichts bezahlt, erbringt, nur um das Geschäft zu machen. In vielen Fällen wären es Aufgaben des Abgebers. In allen Fällen allerdings ohne zu wissen, ob aus dem Geschäft jemals etwas wird oder nicht. Ist auch noch OK.
Die im Artikel gennaten Provisionssätze sind theoretische Sätze. Die Praxis gibt User "Janes Bond" recht. Die Kanzleien erhalten entweder 1 - 2 % bei Verkäufen und in etwa 1 - 2 Monatsmieten.
Für diese Sätze dürfen dann die MaklerInnen, die Administration, die Annoncen, die Besichtigungen, die sonstigen Spesen gedeckt werden.
Aber all dies sind Punkte die ohnedies nachvollziehbar sind.
[b]Ich gab lediglich dem Zugang des Users "Browser" recht und würde eine solche Praxis begrüssen, dass der Abgeber eigentlich die Provisionen bezahlen müsste.[/b] Und nicht die ganzen Kosten sollten letzten Endes beim Käufer oder Mieter hängen bleiben, denn es profitieren alle von den Leistungen eines guten Maklers. |
|
| Nach oben |
|
|
volare Pathfinder
Anmeldungsdatum: 07.11.2003 Beiträge: 406 Wohnort: Melk/ Niederösterreich
|
Verfasst am: 23.Apr 2004 15:03 Titel: |
|
|
Ich denke und sehe das sich der Immobilienmakler auf der Provisionsseite sehr ähnlich sind.
Immobilienmakler bekommt bei Erfolgreichen Verkauf (Vermietung) einer Liegenschaft, eines Grundes etc., seine Provision in der, vorab vereinbarten Höhe, bezahlt.
(Bei FDL ist es in Österreich ja auch so).
Das ja auch die Provisionen gestaffelt sind, je nach Laufzeit des Mietvertrages z.B., ist ja auch legitim.
Das auch Dienstleistungen vollbracht werden (Einschätzung der Verkaufsmöglichkeit in betrachtnahme der Lage, Größe, Zustand etc. sowie Announcierung, Besichtigungstermine, Zeitaufwände), ist legitim!
Was ich aber als anderes Thema sehe, was vielleicht nicht so sehr hierher passt, aber auf den Berufsstand des Immobilienmaklers wie Finanzdienstleisters zutrifft, ist die Kompetenz in diesen Sparten.
Aber, und da stehe ich hinter jedem Makler, es soll soweit schon zu einem erfolgreichen Geschäft gehören, das der Makler seine Courtage erhält, in angemessener Höhe!
Doch, der Begriff angemessen ist eben ein dehnbarer Begriff.
Dazu kommen ja auch noch die Zusatzgeschäfte die hierzu getätigt werden (Finanzierungsvermittlung mit Provisionsfluss seitens der Banken).
Da kommen dann schon mal Größenordnungen zusammen die nicht mehr angemessen erscheinen:
jeweils 3 % zzgl. MWST. für die Vermittlung des Objektes von Käufer und Verkäuferseite
darüber hinaus noch einen Teil der Bearbeitungsgebühr seitens der Bank und bei einem Endfälligen Darlehen noch die Abschlußprovision der Versicherung.
Gesamt ca. 10 % der Verkaufssumme!!!
Wie angemessen sieht hier denn noch die Provision aus?
mfg |
|
| Nach oben |
|
|
Janes Bond Specialist
Anmeldungsdatum: 17.03.2004 Beiträge: 97 Wohnort: München
|
Verfasst am: 24.Apr 2004 10:37 Titel: |
|
|
Wie bereits erwähnt: die 3 % Vermittlungsprovision (oder 3 Monatsmieten), wie gesetzlich als Obergrenze vorgesehen, sind so gut wie kaum erzielbar. Schon gar nicht von beiden Seiten. Die Mehrwertsteuer bei der Maklerei muss sowieso abgeführt werden, bei der Finanzierungsvermittlung fällt keine an.
Und, wenn jemand eine Finanzierung benötigt, so fallen die zusätzlichen Kosten auch in jedem Fall an. Da ist es völlig gleich, ob diese Leistungen aus ein und derselben Hand erbracht werden, oder von verschiedenen Dienstleistern bezogen werden muss.
Es ist schon wahr, dass in solchen Fällen insgesamt bis zu 10% anfallen können. Wobei diese Spesen noch steigen, wenn Notare eingeschaltet werden, wie dies bei Verkäufen oft und sinnvoller Weise der Fall ist.
Letzten Endes ist die Relation der Angemessenheit immer eine Frage der vom Makler gelieferten Qualität.
Und wieviele sinnlose Termine, Inserate und generelle Arbeiten beschäftigen einen Makler auch finanziell, bis er endlich zu einem Abschluss kommt? Es ist mehr, als man vermuten mag.
Die AK sieht offenbar im Sinner ihrer Mitglieder stets nur die extremen Auswüchse. Das waren zum Beispiel verlangte Kosten für blosse Adressennennungen, die dann oft gar nicht mehr vakant waren. Gut, dass das abgeschafft wurde.
Ich kann mich allerdings nicht erinnern, dass die AK etwas gegen die Scharlatane auf der Kundenseite getan hätten. Davon gibt es mit Sicherheit auch genug. Oder Traumtänzer, die einfach mal Wohnungen und Häuser zur Gaudi ansehen wollen. Wie gesagt, die Leerläufe von Makler sind groß und das Geschäft nicht mehr so brüllend lukrativ, wie es einmal gewesen sein mag.
Die AK sollte sich um wesentlichere Dinge kümmern. |
|
| Nach oben |
|
|
volare Pathfinder
Anmeldungsdatum: 07.11.2003 Beiträge: 406 Wohnort: Melk/ Niederösterreich
|
Verfasst am: 24.Apr 2004 12:03 Titel: |
|
|
@ Janes Bond
Mehrwertsteuer fällt sehr wohl bei einer Finanzierungsvermittlung an, wenn die Courtage direkt an den Kunden gestellt wird!!!
| Zitat: |
| Und wieviele sinnlose Termine, Inserate und generelle Arbeiten beschäftigen einen Makler auch finanziell, bis er endlich zu einem Abschluss kommt? Es ist mehr, als man vermuten mag. |
Gilt für die FDL auch!
Das die AK in manchen Dingen auch eine Träumergesellschaft ist (siehe Günter Lagart, der gleichzeitig über FDL diskutiert und auf der anderen Seite über Rasenmäher!!!), ist auch nicht von der Hand zu weisen.
Deshalb, nicht immer alles zu ernst nehmen, sondern mal die AK hinterfragen und auf plausibilität prüfen.
mfg |
|
| Nach oben |
|
|
|
|
|
|
|
|
Sie können keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Sie können auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Sie können Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Sie können an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|
| |