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Moderator GM&P .

Anmeldungsdatum: 21.01.2006 Beiträge: 7215
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Verfasst am: 28.Mai 2008 11:06 Titel: Stellenwert der Immobilien im Unternehmen |
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Kennen Sie den Wert Ihrer Immobilien?
Diese Frage war der Ausgangspunkt einer Studie. Auch wenn viele der befragten Entscheidungsträger den finanziellen Wert ihrer Betriebsimmobilien nicht kennen, messen sie dem Besitz eigener Betriebsimmobilien grossen Wert bei. Nur wenige sind bereit, diesen Besitz aufzugeben.
Geht es um den Stellenwert der Immobilien im Unternehmen, wird die Wertschätzung jedoch deutlich geringer. Beim Immobilienmanagement ist die Betriebsimmobilie häuig nur ein unliebsamer Kostenfaktor. Soll es zu einer Transaktion kommen, ist die Betriebsimmobilie nicht einmal mehr vermarktbar. Die Studienergebnisse relektieren ein weites und manchmal widersprüchliches Spektrum verschiedener Werteinschätzungen.
Doch wie sind diese Ergebnisse zu interpretieren?
Es ist deutlich geworden, dass der persönliche, nichtfinanzielle Wert von Betriebsliegenschaften deutlich höher eingeschätzt wird als ihr Marktwert. Da Betriebsimmobilien in Unternehmen vielfach nur als "Kostenverursacher" wahrgenommen werden, scheint es für viele unvorstellbar, dass diese für Dritte einen Wert haben können. Vielleicht liegt auch hier ein Grund, weshalb viele Unternehmen eine wertorientierte Bewirtschaftung oder eine marktgerechte Bewertung ihrer Immobilien als unnötig erachten.
Warum gibt es aber eine Nachfrage nach Betriebsimmobilien?
Ganz einfach: Es gibt Unternehmen, die durch ein wertorientiertes und professionelles Immobilienmanagement Mehrwerte schaffen können. Sie kennen den Wert der Immobilien sowie die Werttreiber, an denen man ansetzen muss, um Mehrwerte zu schaffen. Betriebsimmobilien sind also nicht nur "Kostenfresser", sondern auch Vermögenswerte, welche die Beachtung des Managements verdienen. Sie wertzuschätzen ist wichtig.
Noch wichtiger ist es aber, den tatsächlichen Wert der Immobilien zu kennen, um sie wertsteigernd für das Unternehmen einzusetzen.
Kernaussagen zu Betriebsimmobilien in der Schweiz:
1. Für mehr als die Hälfte der Unternehmen haben Immobilien die Funktion eines Betriebsmittels. Wertüberlegungen spielen – unabhängig davon, welcher Stellenwert den Immobilien im Unternehmen zukommt – nur eine untergeordnete Rolle.
2. Nur 59% der befragten Unternehmen bewerten ihre Betriebsimmobilien regelmässig. Lediglich die Hälfte der Unternehmen, die eine Bewertung durchführt, beauftragt damit einen externen Experten.
3. Angesichts des Trends in der Rechnungslegung hin zu «True & Fair View» erstaunt, dass mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen weiterhin in grossem Ausmass über stille Reserven verfügen.
4. Schweizer Unternehmen beurteilen die Auslagerung von Immobilien mit Skepsis. Vor allem den vermeintlich schlechten bzw. nicht vorhandenen Transaktionsmarkt für Betriebsliegenschaften erachten sie als Hindernis. Ausserdem scheuen die Unternehmen das Risiko, durch Immobilienveräusserungen ihre operative Unabhängigkeit zu verlieren.
5. Eine interne Umstrukturierung der Betriebsimmobilien zielt meist darauf ab, eine höhere Transparenz der Immobilienkosten zu erlangen. Hingegen liegt die Motivation für einen Verkauf mit Rückmiete in erster Linie in der Mittelbeschaffung für das
operative Geschäft.
6. 44% jener Unternehmen, die Immobilien verkauft und eine Ersatzbeschaffung vorgenommen haben, liessen die Steueroptimierung dabei ausser Acht. Dies zeigt, dass das Bewusstsein für diesen wichtigen Werttreiber unzureichend ist.
Die Studie von → PricewaterhouseCoopers als pdf |
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