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Bernd M. Leimer Newbie
Anmeldungsdatum: 14.01.2003 Beiträge: 46 Wohnort: ad libitum
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Verfasst am: 4.März 2003 7:22 Titel: Steuerliche Anreize, oft auch tückisch |
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Hohes Risiko für Immobilienanleger: Das neueste Beispiel "Berliner Modell"
Immobilien-Investitionen in Deutschland sind oft in hohem Maße von steuerlichen Förderungen und anderen staatlichen Subventionen abhängig. Das kann schlimme Auswirkungen für private Anleger haben. Zeigt doch der kürzlich gefasste Beschluss des Berliner Senats, wie schnell es gehen kann und die Anschlussförderung für den sozialen Wohnungsbau wurde ersatzlos gestreichen. Sehr viele Anleger, haben ihr Geld in "Wohnungsbau-Fonds" gesteckt, nach dieser Entscheidung stehen Sie vor einem finanziellen Fiasko. Die meisten dieser Fonds werden ohne Förderungen in die Insolvenz gehen. Denn die Lücke zwischen den "Kostenmieten" (bis zu 19 Euro/qm) und den tatsächlich von den Mietern entrichteten Mieten (4,50 Euro/qm) ist so groß, dass sie ohne Förderungen nicht geschlossen werden kann. Die Folge: Anleger, die sich an einer Fonds-KG beteiligt haben, müssen sämtliche Ausschüttungen, die sie erhalten haben, zurückzahlen. Darüber hinaus müssen sie auch ihr negatives Kapitalkonto nachversteuern. Anleger von GbR-Fonds werden aufgrund ihrer Haftung zu Nachschüssen aufgefordert werden, die bei vielen Betroffenen den Rahmen des finanziell Möglichen übersteigen. Was ist die Lehre aus diesem Vorgang? Investitionen, die sich nur unter dem Gesichtspunkt steuerlicher Vorteile rechnen, sind hoch riskant. Nutznießer von Steuervorteilen - im Immobilienbereich wie auch in anderen Segmenten - sind meist nicht die Kapitalanleger, sondern die vielen Initiatoren und Vertriebe.
Wichtig: Beteiligen Sie sich nicht an Modellen, die sich ausschließlich auf der Basis staatlichen Vergünstigungen und Steuermöglichkeiten rechnen! Das Risiko ist zu groß. Viel wichtiger als die steuerlichen Daten einer Immobilieninvestition, ist die Qualität der Immobilie und die Lage. ( die über eine Vermietbarkeit entscheidet.) |
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money-baer Insider
Anmeldungsdatum: 28.02.2002 Beiträge: 779 Wohnort: /Mfr.
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Verfasst am: 4.März 2003 10:12 Titel: |
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| ..das ist nun wieder die klassische Situation, vor der jeder seröse Finanzplaner seinen Kunden warnen sollte. Kein Immo-Invest, welches sich nicht aus der Rendite rechnet, die steuerlichen Vorteile könne nur das Sahnehäubchen sein! |
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Schwabenpower * Consulter *
Anmeldungsdatum: 24.12.2002 Beiträge: 1335 Wohnort: im wilden Süden
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Verfasst am: 5.März 2003 22:58 Titel: Bravo,Money-baer, kurz und knackig die richtige Antwort |
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gegeben! Wenn manche Typen nur schon das Wort Steuerersparniss hören, geht bei denen der Verstand raus aus dem Hirn und dafür nur noch Geldgeilheit rein! Die Investition in Immobilien ist relativ einfach zu handhaben, wenn man konservativ anlegen will: Eine Immobilie muß sich ohne Steuern tragen, eventuelle Steuerersparnisse geben dann noch das Sahnehäubchen obendrauf! Wer das beachtet, erlebt schon mal mindestens keinen finanziellen Supergau, auch wenn noch genügend andere Fußangeln warten! _________________ Auf Regen folgt Sonne! |
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