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Morgie Newbie
Anmeldungsdatum: 21.03.2005 Beiträge: 22
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Verfasst am: 3.Apr 2006 13:23 Titel: Umschuldung vor Ablauf der Zinsfestschreibung bei Immo |
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Hallo !
Gibt es eine Möglichkeit vorzeitig aus einem Immo-Darlehen auszusteigen?
Es handelt sich um folgende Situation.
Vor 6 Jahren wurde eine Bau-Fi ( Neu- und Altbau(Mietobjekt)) gemacht, die ein bißchen "eng" war. 2x EHZ und hohe monatl. Rate wurde in mehrere BSVs eingezahlt, die an die Bank abgetreten sind. Zudem wurden Kfw-Darlehen mit 5% Tilgung in Anspruch genommen. Der Bauunternehmer machte Pleite, wirtschaftliche Lage verschlechterte sich aufgrund von 2 Pleiten der Arbeitgeber, familiäre Probleme, etc.... Die Bank ließ immer wieder eine hohe Kreditlinie auf den Girokonten also Überziehung zu. Inzwischen ist einer der Ehe-Partner äußerst erfolgreich selbständig und kann dies mit entsprechenden Zahlen belegen. Die Rückführung von Konten hat begonnen.
Die Bank akzeptiert diese Entwicklung aber nicht und beharrt auf besseren Zahlen des ehemaligen Hauptverdieners und möchte nun umgehend alle Konten zurückgeführt haben. Eine Umschuldung der Darlehensnehmer wurde schon mehrfach angestrebt aber von der Bank mit der Begründung der mangelnden Liquidität bzw. der nicht Tragbarkeit zurückgewiesen.
Die Bank hat nun ihrerseits eine Frist für die Rückführung der Konten gesetzt und anderweitig mit Kündigung und Übergabe an die Rechtsabteilung gedroht.
Inzwischen gibt es von 3 großen namhaften Banken konkrete Finanzierungszusagen (Immodarlehen innerhalb von 80% BW und ausreichende Liquidität) .
Das Ehepaar will verständlicherweise wechseln und jetzt verweigert die finanzierende Bank die Ablösung der Immo-Darlehen, verlangt aber gleichzeitig die Rückführung aller Konten( was durch die Umfinanzierung bei den anderen Banken erledigt wäre.) und weigert sich aber auch über eine Umschuldung im eigenen Haus ( weil ja die Liquidität nicht gegeben ist) nachzudenken.
Geht das überhaupt?
Kann man nicht diese Darlehen aufgrund von z.B. Vertrauensbruch kündigen? Es wurden z.B. einfach Beträge vom Geschäftskonto auf ein Darlehenskonto umgebucht, ohne dass der Kontoinhaber dem zugestimmt hat. Lastschriften wurden von einem der Geschäftskonten zurückgegeben mangels Deckung, obwohl das Konto im Haben geführt wurde, etc. Daueraufträge auf Fremdkonten wurden erst mit einer zeitlichen Verzögerung von 2-3 Tagen ausgeführt, die auf bankinterne Konten dagegen sofort.
Und wie ist denn eine angedrohte Kündigung bzw. Abgabe an die Rechtsabteilung zu verstehen, wenn nicht als "Wir wollen sie als Kunden endlich weghaben!" ?
Ich bin für Tips und Tricks sehr dankbar. Es geht mir auch nicht um Vorschläge für eine Umfinanzierung, wie gesagt, 3 große Banken haben bereits zugesagt und nehmen die Kunden sofort. Das Problem besteht im Moment, diese Kunden von ihrer alten Bank wegzubekommen.
Vielen Dank und viele Grüße
Morgie |
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Grundwert Specialist
Anmeldungsdatum: 11.11.2005 Beiträge: 71
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Verfasst am: 4.Apr 2006 14:28 Titel: |
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Ich würde sofort einen guten Rechtsanwalt einschalten.
Grundwert |
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Timmyle Newbie
Anmeldungsdatum: 08.11.2005 Beiträge: 16
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Verfasst am: 2.Mai 2006 18:51 Titel: |
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Hallo Morgie,
leider darf ich ja keine Rechtsberatung hier abhalten.
Aber eine Geschichte wird man ja wohl noch erzählen dürfen.
Ein Bekannter von mir hatte ganz ähnliche Probleme. Er tat dann folgendes:
er stellte bei der bisher finanzierenden Bank einen Antrag auf eine Erhöhung des bisherigen Kredits, was natürlich umgehend abgelehnt wurde. In diesem Fall hatte er ein Sonderkündigungsrecht für den ursprünglichen Kredit, was er auch umgehend wahrnahm.
Lies hierzu bitte auch mal § 490 BGB.
Viele Grüße
timmyle |
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