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Schulze Immobilien Specialist
Anmeldungsdatum: 29.08.2003 Beiträge: 54 Wohnort: Dresden
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Verfasst am: 24.Sep 2004 9:56 Titel: ich hätte da was günstiges im Angebot |
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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 24.Sep 2004 12:05 Titel: |
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Ich bin immer wieder erstaunt über das meines Erachtens tiefe Preisniveau für derartige Objekte in Deutschland. Bei uns würde sowas mindestens das doppelte kosten und dann müsste man noch Riesenglück haben.
Liegt das auch an einem Ost-West Preisgefälle oder werden im östlichen Deutschland einfach zuviele Immobilien angeboten? Oder ist es gar weil die Renditen nicht mehr stimmen?
Offengestanden bin ich am Objekt nicht interessiert (bin momentan zu Immobilienlastig). Die Frage ist eher in meiner grundsätzlichen Neugier zu suchen. Ich erwarte daher auch keine allzu ausführliche Antwort. Danke jedenfalls schon mal im voraus für eure Erklärungen.
Erstaunt über das Preisniveau bin ich auch deshalb weil ich bis anhin 3 mal in Dresden war und der Meinung bin es sei eine schöne Stadt (von Ausnahmen mal abgesehen aber die gibt es an jedem Ort). Daher war ich stets der Meinung solche Objekte müssten eigentlich teurer sein.
Neugierige Grüsse
Trader |
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Schulze Immobilien Specialist
Anmeldungsdatum: 29.08.2003 Beiträge: 54 Wohnort: Dresden
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Verfasst am: 24.Sep 2004 19:54 Titel: naja... |
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naja, ganz so einfach ist die Sache nicht zu erklären...
Also vor einigen Jahren machte die Bundesregierung den westlichen Investoren ja diese tollen Steuergeschenke bei Immobilienerwerb. Folglich kamen mit den Investoren ja auch eine Menge "Bauträger und "Steuerberater", welche da zu abnormalen Einkaufspreisen und noch viel höheren Verkaufspreisen ganz "tolle" Steuersparmodelle für die werte Kundschaft erarbeiteten. Natürlich verbunden mit Mietgarantie usw.
Über die Qualität dieser Immobilien kann man sagen: Zum Großteil nach 10 Jahren schon wieder stark sanierungsbedürftig.
Irgendwann waren dann mal mehr Wohnungen als Mieter da, die es sich leisten konnten in diese Immobilien zu ziehen, folglich gab es die Mietgarantie und natürlich auch die Mietgarantie gebenden GmbH`s nicht mehr.
Der Kunde konnte das ganze noch ein paar Monate mitfinanzieren und hat dann seine persönliche Insolvenz beantragt.
Wenn jetzt ein Investor kauft, schaut er also auf die Verarbeitung oder Erstellung der Immobilie und dann muss sie natürlich eine Rendite abwerfen ( 20% Leerstand p.a. eingerechnet). Sonst gibt es niemanden der sie will.
Die Banken haben durch den o.g. Fall natürlch jetzt jede Menge Immobilien "auf Lager" die dann nach dem zigsten Versteigerungstermin einfach nur noch weg müssen.
Und deshalb, oder zumindest zum Teil deshalb, sieht es auch hier in Dresden z. Zt recht Investorenfreundlich aus.
Freundliche Grüße aus der Landeshauptstadt
Mirko Schulze |
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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 27.Sep 2004 15:58 Titel: |
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Danke für die Erklärung. Scheint so als ob man da mit staatlicher Förderung einen Boom kreiert hat und die Realität hat dann die Blase platzen lassen. Offenbar auch noch unsaubere Renovationen die am Ende mehr kosten werden was dann der neue Käufer an der Backe hat. Kenne das Phänomen aus einigen CH-Wintersportorten, da wurde auch schon mal ähnlich drauflosinvestiert - und heute? Preise am Boden! Banken zugeknöpft!
Anderseits das Preisniveau ist durchaus interessant. Sobald ich mal wieder ohne Bank sowas finanzieren kann werde ich mich eingehender damit beschäftigen.
Besten Dank
Trader |
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carsten-c Newbie
Anmeldungsdatum: 15.07.2004 Beiträge: 11 Wohnort: Biberach
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Verfasst am: 27.Sep 2004 16:14 Titel: Re: |
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@ Trader!
Preise am Boden in Schweizer Wintersportorten? Das kann sich dann aber nur um „No-Name-Orte“ im Irgendwo handeln.
Wenn ich mir die Höhe die Preise (und die enorme Nachfrage, die mangels Angebot nicht befriedigt werden kann) z. Bsp. in Davos, Zermatt oder St. Moritz anschaue, sieht das ganze aber gerade gegenteilig aus.
Carsten-c |
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Trader Insider
Anmeldungsdatum: 28.10.2003 Beiträge: 931 Wohnort: Weesen
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Verfasst am: 27.Sep 2004 16:31 Titel: |
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@carsten-c
Richtig. Es geht auch nicht um die Nobelorte sondern eher um die, im Vergleich zu den Noblen, "2.Liga" wie z.B. Laax etc. die die Preise im Boom hochgejubelt haben und nun mit Leerbeständen kämpfen. Fragen Sie mal die Banken vor Ort, da gibts immer was günstig zu kaufen. Auch wenn es nicht an die grosse Glocke gehängt wird.
Grüsse
Trader |
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