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upps ! ????

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loooser
User gebannt


Anmeldungsdatum: 07.10.2003
Beiträge: 2774

BeitragVerfasst am: 21.Jan 2004 21:36    Titel: upps ! ???? Antworten mit Zitat

Zitat:
Gruft von Strauß drohte Pfändung
Blick auf die Gruft im oberbayerischen Rott am Inn, in der der 1988 verstorbene bayerische Regierungs- und CSU-Chef Franz Josef Strauß und seine Ehefrau Marianne beerdigt sind.

MÜNCHEN. Wie eine Bombe schlug bei der CSU die Nachricht ein, dass die Finanzbehörden die Gruft des verstorbenen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß gepfändet haben. Grund sind Steuerschulden des ältesten Strauß-Sohns Max, die sich auf etwa 2,5 Millionen Euro summieren sollen.
„Ein solches Vorgehen", schäumte Landtagspräsident Alois Glück (CSU) „demonstriert nicht Stärke und Unabhängigkeit, sondern einen erschreckenden Mangel an Einfühlungsvermögen und Kultus und fehlenden Respekt vor den Toten". Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU), erklärte, die Finanzverwaltung beabsichtige nicht, die Grabstelle zu vollstrecken. Nach den Protesten wurde die Pfändung am Nachmittag wieder aufgehoben, erklärte Kultusministerin und Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Die Pfändung wäre rechtlich möglich, weil die Grabstätte im Eigentum der Familie Strauß steht. Die Gruft könnte theoretisch wie jede andere Immobilie zwangsversteigert werden.

Max Strauß, der wegen Steuerhinterziehung vor Gericht steht, ist offenbar praktisch mittellos. Seine Konten, sein Haus und seine Anteile an der Erbengemeinschaft sind gepfändet. Der Zusammenbruch des 44-Jährigen soll in unmittelbaren Zusammenhang mit der Pfändung stehen. Anfang der 90er verdiente der älteste Sohn von Franz Josef Strauß noch Millionen - auch ohne die 5,2 Millionen Provisionen, die er laut Staatsanwaltschaft bis 1993 erhalten haben soll.


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