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hubbi Newbie
Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 22.Nov 2005 6:41 Titel: Dringend bis 25.11. brauch ich Rat wegen Privatdarlehen |
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Ich hab ein computergestütztes Wertpapieranalysemodell entwickelt, wofür ich mehrere Jahre gebraucht habe, in der ich das Ding nur immer getestet, aber aus Angst vor möglichen Verlusten nicht eingesetzt habe, da ich einen vorzeitigen Kapitalverzehr vermeiden wollte.
In dieser Zeit hat mich meine Schwester durch mehrere Überweisungen (2002-Mitte 2004 aber alles vor ihrer Heirat im Dez.2004) finanziell unterstützt, da sie wollte, dass ich Ihr Geld später über dieses Computermodell gewinnbringend anlege.
Das erstemal bekam ich 1985 damals 300.000 DM von ihr ohne Darlehensvereinbarung zur Anlage auf mein Konto überwiesen.
Woher Sie damals soviel Geld hatte, obwohl Sie vorher nur als Bürokauffrau in einer Bank kurz tätig war und danach für 6 Monate in Südfrankreich sagt Sie mir bis heute nicht. Jedenfalls muss es etwas schlimmes sein, denn Sie sagte es meiner Mutter erst an deren Sterbebett. Ausserm wusste ich auch nicht, ob das Geld versteuert war.
Ich war damals ziemlich naiv und hab da nicht nachgefragt und das Geld angenommen. Da sie zu der Zeit auch mit einem Discothekenbesitzer zusammen war, der ziemlich viel Geld verdient hat, dachte ich mir, dass sie vielleicht von ihm das Geld erhalten hat, weil die beiden ja heiraten wollten.
Ich hab ihr damals auch zunächst über 100.000 DM Gewinn gemacht und dann liess ich das Geld liegen.
Dann kam der Crash 1987 und ich war nicht mit ihrem Geld investiert.
Danach hat sie mich gefragt, ob und wieviel ich verloren hatte. Woraufhin ich ihr erklärte, dass ich ja nicht investiert war zu dem Zeitpunkt. Danach gestand Sie mir wieviel Angst vor Verlusten sie hatte, was wiederum dazu führte dass ich nun Angst bei den darauffolgenden Investitionen bekam und so wieder einen Großteil der Gewinne aufgezehrt worden ist.
Aus diesem Grund entschloss ich mich ja auch bereits damals schon zur Entwicklung der Software und kündigte bei der Bank. 3 Jahre arbeitete ich daran und nutzte ihr Geld zum erstenmal zur Finanzierung meines Lebensunterhaltes in der Zeit. Die Rückzahlung sollte damals wie heute aus den Gewinnen mit Börsengeschäften auf Grundlage der Software erfolgen.
Ich musste allerdings erkenne, dass die meisten am Markt verfügbaren Handelssysteme und Indikatoren mehr oder weniger unbrauchbar sind bzw. die Kunst darin besteht die Software ständig an die sich verändernden Marktbedingungen anzupassen.
Aufgrund meiner privaten Tätigkeit auf diesem Gebiet bekam ich einen Job als Referent für Börsensoftware und später sogar das Angebot als Managementberater tätig zu sein. Darum überwies ich auch meiner Schwester die verbliebnen 200.000,00 DM auf Ihr Konto, worüber ich auch eine Kontovollmacht hatte. So kam es, dass ich 1992 von der Bank angerufen wurde, dass meine Schwester mit einer Wahrsagerin vor dem Schalter steht und ihr ganzes Geld ausgezahlt bekommen haben möchte. Ich hab mich dann mit ihr darauf geeinigt, dass sie nur 9.000 DM erhielt, die dann natürlich auch verloren waren. Die Wahrsagerin musste ja den Fluch vom Geld meiner Schwester nehmen. Danach hat dann meine Mutter die Betreuung meiner damals schon kranken Schwester übernommen.
Erst im Jahr 2002 half mir meine Schwester nochmals bei der dann endgültigen Realsisierung des Projektes.
Es gab unter uns nur eine mündliche Vereinbarung, dass ich ihr das Geld zurückzahle, so wie ich es durch die Anlage nach den Vorgaben des Computermodells bzw. durch dessen Vermarktung, wieder verdient habe.
Meine Schwester hat mir gesagt, dass ich mir damit Zeit lassen kann, weil Sie das Geld derzeit nicht benötigt. Darauf hab ich mich auch verlassen und die Software erst eingesetzt, als sie fertig entwickelt und ausgetestet war. Davor und danach hab ich noch ein privates mündlich vereinbartes Darlehen von meinem Bruder und zwei schriftliche Darlehen von Familienfremde. Die Familienfremden Darlehen stammen von zwei deutsche Investoren aus Spanien und wurden auch dort abgeschlossen.
Jetzt bringen die Computersignale auch endlich dauerhaft und permanent nachweisbare und belegbare gute Gewinne im realistischen zweistelligen Renditebereich, aber nun hab ich nur noch wenig Geld aus verschiednen privaten Darlehen um auch selbst danach anzulegen und kann nur noch das Softwarekonzept bzw. daraus resultierende Produkte vermarkten.
Meine Schwester hat nun im Dezember 2004 geheiratet und ich hatte zwischenzeitlich keinen Kontakt mehr zu Ihr, weil ich nicht wusste, wie ich es ihr beibringen sollte, dass ihr ganzes Geld erstmal für die Finanzierung meines Lebensunterhaltes während der Entwicklung drauf gegangen ist.
Das Problem war, dass sie zwischenzeitlich eine schwere Psychose erlitten hat. Ihrem damaligen Freund und jetztigen Ehemann hat sie darum auch eine Patientenverfügung ohne mein Wissen gegeben. Ich durfte auch auf einmal nicht mehr mit ihr telefonieren, weil es ihr angeblich gesundheitlich nicht gut ging. Auch das war ein Grund für die Funkstille.
Im Februar 2004 erhielt ich dann auf einmal einfach ein Fax ohne vorherigen Anruf, indem Sie mich bat, dass ich ihr eine Aufstellung von allen Beträgen, die ich ihr schuldete machen sollte.
Mir kam das ganze komisch vor, weil wir immer ein gutes Verhältnis hatten und vorher noch nie miteinander nur per Telefax miteinander kommuniziert hatten.
Ich hab darauf erstmal nicht reagiert, sondern versucht sie telefonisch über ihr Handy zu erreichen, was aber da immer ausgeschaltet war. Übers Festnetz ging immer ihr Freund da und meinte, dass sich meine Schwester auf einmal über die ganze Sache aufregt, dass sie mir soviel Geld zur Verwaltung und Entwicklung der Software ohne schriftlichen Vertrag gegeben hat.
Jedenfalls bekam ich dann noch mehrere Faxe von ihr, in denen sie mich bat, die Situation zu erklären, wie es kommen konnte, dass ich ihr das Geld nicht zurückzahlen konnte, sie wollte es nun über ihren Freund investieren.
Ich erklärte ihr, dass ich mit ihrem Geld (bzw. das was davon noch übriggeblieben war) nach den Signalen handeln und gleichzeitig weiter an der Enwicklung arbeiten würde. Ich schrieb ihr auch, dass ich diesen Rest nicht überweisen könnte, da ich dann zu einer Privatinsolvenz gezwungen sein würde.
Kurze Zeit später kam ein Schreiben von einem von meiner Schwester bevollmächtigtem Rechtsanwalt, mit dem Ihr Mann, ein Handelsvertreter für Industriemaschinen ständig zusammenarbeitet. Darin wurde mir das Darlehen über mehrere Beträge in Höhe von 97.000,00 Euro sofort fällig gestellt und gekündigt.
Ich hab dann mit Hilfe eines Freundes, der sich ein juristisch etwas auskennt, ein Schreiben erstellt, mit dem Sachverhalt, so wie er auch war, indem ich klarstellte, dass mir meine Schwester zwar Gelder gegeben hat, dass es darüber aber keine Darlehensvereinbarung gab, da wir weder Laufzeit noch Fälligkeit vereinbart haben. Es gab nur ein Übereinkommen, dass sie das Geld nicht braucht und ich es ihr dann zurückzahle, wenn ich mit dem Computer Gewinne mache. Da sie mir die Gelder per Überweisung gab, sah ich das auch als ausreichende Beweissicherheit für Sie an. So war ja klar, das Geld geflossen und von mir auch zurückgezahlt werden musste.
Nachdem Schreiben von mir an den Anwalt hörte ich bis zum 11.November 2005 nichts mehr von deren Rechtsbeistand noch von meiner Schwester. Am 11.11.05 erhielt ich dann eine Klage vor dem Landgericht auf Darlehensrückzahlung, des gesamten Betrages.
Nun, bin ich zu meiner Schwester gefahren, was ich bisher nicht gemacht habe, da sie ja direkt neben meinem Bruder wohnt, dessen Geld ich auch in die Entwicklung gesteckt und aufgebraucht habe. Er wusste zwar bereits, dass er nur Rückflüsse erhält, wenn ich die Software oder daraus resultierende Produkte vermarkten kann, doch trotzdem wollte ich ihm so nicht unter die Augen treten.
Jedenfalls hab ich mit meiner Schwester geredet und sie meinte, sie hätte nur Angst gehabt, dass sie überhaupt nichts gegen mich in der Hand habe, falls ich später wieder Geld zur Verfügung habe.
Dies muss wohl ihr, ihr neuer Mann eingeredet haben, der im übrigen sehr Prozessfreudig zu sein scheint, wie mir mein Bruder erzählt hat.
Jedenfalls war meine Schwester bereit die Klage zurückzuziehen, nachdem ich ihr klargemacht habe, dass ich ihr das Geld sowieso zurückzahlen muss, wie ich etwas habe.
Daraufhin hat Sie ihrem Anwalt handschriftlich geschrieben, dass sie die Klage noch am selben Tag zurückgezogen haben möchtge und ihm danach das Mandat entziehen will. Auf einem anderen Blatt hat sie mir noch mal handschriftlich erklärt, dass sie nun die Klage endgültig und unwidderuflich zurückziehen möchte. Davon bekam ich dann auch zwei Kopien von ihr.
Wir sind dann mit dem Schreiben zum Anwalt, der aber an diesem Mittwochnachmittag geschlossen hatte, woraufhin wir das Schreiben per Einschreiben mit Rückschein aufgegeben haben.
Danach bin ich dann heimgefahren. Die Vereinbarung war, dass ich nun einen Darlehensvertrag aufsetzen würde, den sie von mir erhalten würde.
Mit diesem Darlehensvertrag wollte sie dann gemeinsam mit mir zum Anwalt, um ihn überprüfen zu lassen.
Als ich mit dem Darlehensvertrag dann da war, eröffnete Sie mir, dass sie die Klage nicht zurückziehen könnte, weil sonst die Rechtsschutzversicherung nicht zahlen und sie auf den Kosten der Klage und des Anwaltes sitzen bleiben und selbst zahlungsunfähig werden würde.
Sie und ihr Anwalt riefen nun meine Frau gestern an, nachdem ich meiner Schwester vorher am Telefon erklärt hatte, dass ich zahlungsunfähig sei, und einen Offenbarungseid ablegen müsste, sollte ich ihre Darlehensforderung erfüllen müssen.
Sie sagten meiner Frau, dass ich einfach nicht auf die Klageschrift am Landgericht reagieren sollte, dann würde ich ein Versäumnisurteil erhalten und so würden die Kosten meiner Schwester von der Rechtsschutzversicherung übernommen. Es würde nichts nachkommen und ich sollte mich nur regelmässig bei meiner Schwester melden.
Ein Freund sagte mir nun, dass da nun ein Urteil an mich und meine Frau ergehen könnte obwohl die Klage ja nur gegen mich gerichtet war. Stimmt das?
Ausserdem weiss ich nicht, ob ich dem Anwalt trauen kann, denn eigentlich hatte ich einen Tag zuvor noch mit meiner Schwester ausgemacht, dass ich gemeinsam mit ihr zu einem neuen Anwalt gehen und die Sache prüfen lassen würde.
Stimmt dass, das man eine Klage nicht zurückziehen kann, weil sonst die Rechtschutzversicheurng nicht zahlen würde?
Und was passiert, wenn ich vor der Klage freiwillig eine private Insolvenz anmelde bzw. einen Offenbarungseid abgebe, würde dann die Rechtschutzversicherung die Kosten auf meine Schwester abwälzen?
Sorry, dass es so lang wurde, aber in so einem Fall ist es wichtig, die ganze Geschichte von Anfang an zu wissen oder tut das nichts zur Sache? |
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hubbi Newbie
Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 22.Nov 2005 6:47 Titel: Versäumnisurteil aus Darlehensrückzahlung nutzbar von Eheman |
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Wäre das Versäumnisurteil auch von ihrem Mann gegen mich zu nutzen, weil sie jetzt verheiratet sind? Der ist nämlich mit 100.000 Euro verschuldet, wie er mir nach ein paar Bier erzählt hat. Diese seien aber über eine Lebensversicherung abgedeckt?
Und kann seine Bank das Geld auch von mir einfordern?
Kann das Versäumnisurteil auch an die Ehegemeinschaft mit mir und meiner Frau gehen? |
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hubbi Newbie
Anmeldungsdatum: 22.11.2005 Beiträge: 3
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Verfasst am: 22.Nov 2005 7:45 Titel: Prüfung der finanzierten Entwicklung durch Banken und Invest |
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Wie sieht es eigentlich damit aus, dass das Darlehen von meiner Schwester ja nur auf der Basis ohne weitere Sicherheiten gegeben wurde, dass ich mit dem Geld das Börsen-Analyse- und -Handelssystem entwickele und dann damit ihr Geld anlege.
Dass dies Hand und Fuss hat, zeigt ja auch die Tatsache, dass sich jetzt einige Investoren dafür interessieren.
Kann sie daraus so einfach dann ein Privat-Darlehen machen. |
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